PA-System für Folkband/akustisch

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Hallo!

Ich suche eine PA für eine akustische Folkband, also keine Elektroinsturmente am Start. Ich hab mal den Fragenbogen ausgefüllt:

über mich/uns:


keine großen Vorkenntnisse vorhanden, ich weiß wohl wie eine PA funktioniert und kann sie aufbauen, in Betrieb nehmen, betreiben und abbauen, aber was Marken angeht und Bemessung der Komponenten...kaum eine Ahnung. Hab bisher mit zwei Anlagen gespielt die etwa so groß sind wie das, was mir vorschwebt - die hatten beide die großen Yamaha-Powermixer und JBL- respektive Coda Audio-Frontboxen (einzeln, also kein Sub mit Satellit obendrauf) und einmal aktive Montitore, und einmal passive, wobei ich die aktiven angenehm fand, weil man sich den zusätzlichen Verstärker sparen konnte. Naja...soviel dazu. :)

1.) Anwendung

a) Musikart:

[X] Livemusik (Band)

Stil: akustische Folkmusik (irisch im weitesten Sinne)

Bandbesetzung/Abnahmewünsche: vier Musiker mit Bouzouki (Begleitinstrument, im Grunde Gitarre halt), Rahmentrommel (kein Drumset), Gesang, Geige, Flöte, Akkordeon, Dudelsack. Mikrofonie für das alles ist schon vorhanden und auch sehr hochwertig, die PA sollte den Klang also nicht unbedingt schlucken...dazu unten mehr.

b) Größe und Location der Veranstaltungen:

[x] ...bis ca. 200 Leute


Location qm meist: keine Ahnung - mal so, mal so. Hab bisher keinen Raum ausgemessen. Im Publikum sitzen aber meistens 70 bis 200 Leute, und wir haben schon in Kellergewölben gespielt und in Kneipenecken. Ne genaue Angabe kann ich nicht machen, sorry...

obige Angaben für [X] Indoor (Outdoor nur sehr selten bzw. nie, weil dann meistens ne PA vor Ort steht)

c) Anzahl und Art der Boxen:

[x] komplette PA: Front und Monitore
drei bis vier Wedges, wenn man drei nimmt und fürs selbe Geld erheblich bessere Qualität bekommt, wäre das vorzuziehen. Was das Publium beschallt ist mir wurscht...unsere Musik braucht allerdings keine fetten Bässe, also sind zwei große Subwoofer jetzt nicht unbedingt nötig (ging bisher auch prima ohne) und das ganze wird dadurch auch transportabler.

d) Aktiv/passiv

Monitore dürfen gerne aktiv sein, Front eher passiv wegen Stromkabelverlegung.


2.) Budget

ich hab keine Ahnung, was sowas kostet. Ich bin gerne bereit, was vierstelliges in die Hand zu nehmen. Ich nenne jetzt einfach mal ein fiktives Budget von 4000€ (weil vier Leute) und hoffe dass man dafür was schönes bekommt. Bin aber wie gesagt planlos, wenn ihr also 6000€ für realistischer haltet, ließe sich das notfalls auch irgendwie organisieren. Viel mehr wird dann aber schon schwierig.


3.) vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):

komplette Mikrofonie vorhanden und soll weiter benutzt werden. Verkauf ist keine Option. Ansonsten hab ich nur noch ein uraltes Hallgerät hier rumfliegen (Alesis Quadraverb), das man verkaufen könnte - bringt aber wohl nix.


4.) Klangliche Ansprüche:

[X] sollte klingen - natürlich so gut wie möglich, siehe dazu auch mein Getexte zum Budget.


5.) Zukunftsfähigkeit:

[X] wir halten ewig!


6.) Mischpult

Anzahl Monokanäle: 8 zwingend, 16 wären schöner Luxus, 12 oder so täten es auch gut.
Anzahl Auxe: 4-6, je nachdem ob interne Effekte vorhanden, und wie die geroutet werden...
Anzahl Subgruppen: nach meinem Verständnis keine notwendig...Monitoring geht ja über die Auxwege, wenn ich mich nicht täusche?

Sonstiges:

[x] integrierte Effekte - wäre nett, wir brauchen eh nur einen dezenten Hall, wobei ein Stimmenkompressor nett wäre, aber kein Zwang, ging bisher auch ohne.


7.) Effekte/Siderack:

gewünschte Effekte: dezenter Hall wie gesagt und evtl. ein Kompressor für die Stimme, wenn Budgettechnisch machbar. Hat aber keine Priorität.


8.) Sonstiges/Bemerkungen:

wie gesagt brauchen wir eher "obenrum" feinen Klang, ein großes Bassfundament muss nicht sein. Natürlich darf man die tiefen Bouzoukisaiten gerne sauber hören, aber das meiste spielt sich doch eher oberhalb von 200Hz ab.

Danke im Voraus für Empfehlungen!

Grüße, shib
 
Eigenschaft
 
Bei der gewünschten Anzahl AUX bleibt im unteren Preisbereich als Mischpult fast nur das Allen&Heath:
https://www.thomann.de/de/allenheath_wz162dx.htm

Eventuell noch ein Yamaha MG24/14
https://www.thomann.de/de/yamaha_mg2414fx_livemischpult.htm
Das ist aber nicht ganz so transportfreundlich wie das A&H

Bei den Frontboxen gibts fertige Systeme wie z.B. sowas:
https://www.thomann.de/de/db_technologies_club_xd12_system.htm

oder auch eine Kombination aus aktiven Subwoofer wie z.B. den KME Versio:
https://www.thomann.de/de/kme_versio_vss_18.htm
und dazu passive Top-Boxen:
https://www.thomann.de/de/kme_versio_vl_12.htm
nur mal so als Beispiel

Wenn ihr (zunächst) gar keinen Wert auf einen Subwoofer legt, dann empfehle ich euch aktive Top-Boxen:
https://www.thomann.de/de/rcf_art_312_a.htm
Oder auch mal bei db technologies Opera-Serie gucken.
Aber ohne Subwoofer wirds kaum gehen, auch wenn ihr euch das zunächst nicht vorstellen wollt/könnt.

Ich hab einmal ein Live-Duo erlebt die haben mit diesen RCF-Boxen gespielt:
https://www.thomann.de/de/rcf_art_725a.htm
Die klangen auch noch in einiger Entferung bei Open Air absolut sauber, rund und haben untenrum mächtig mitgespielt.

Die FBT Maxx klingen ebenfalls sauber und haben erstaunlichen Tiefgang:
https://www.thomann.de/de/fbt_maxx_4_a.htm


Monitore könnt ihr z.B. von db technologies, RCF oder auch FBT nehmen:
https://www.thomann.de/de/db_technologies_opera_m124_plus.htm
https://www.thomann.de/de/db_technologies_m102_plus.htm
https://www.thomann.de/de/rcf_art_310_a.htm
https://www.thomann.de/de/fbt_maxx_2_a.htm
 
Zuletzt bearbeitet:
Monitore dürfen gerne aktiv sein, Front eher passiv wegen Stromkabelverlegung.

Ich würde für die Front unbedingt aktive Tops - und zwar mit Bi-Amping empfehlen. (Bezüglich der RCF 3xx kann ich da Harry nur zustimmen.) Gerade wenn Ihr Wert auf guten Klang legt, solltet Ihr keine passiven Boxen verwenden. Die Auftrennung in die Frequenzbereiche ist aufgrund der größeren Flankensteilheit bei Bi-Ampig-Tops viel konsequenter - es gibt keine Frequenzüberlagerungen. Der Klang ist dadurch viel klarer und deutlicher. Außerdem wirken sich passive Frequwenzweichen aufgrund der schaltungsbedingten Signalverluste negativ auf den Wirkungsgrad aus.

Die Stromversorgung wäre für mich nicht wirklich ein Argument, auf aktive Komponenten zu verzichten.

Gruß Floyd
 
Als Mischpult würde ich auf ein digitales gehen, sofern ihr das möchtet. Das Yamaha 01V96 passt ganz gut. Ansonsten wäre ggf. auch die SAC Lösung interessant. Im PA Forum gibts jede Menge Eindrücke.

Lautsprecher die IMHO sehr gut gehen sind Fohhn XT22 (10") oder XT4 (12") auch APG DS8 / DS12S sind eine Überlegung wert.
 

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