Passende Akkorde finden

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Matti91
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Nabend ;)

Ich bin gerade dabei, mit meiner Band erste Texte zu schreiben. Doch wenn wir dann, dafür die Musik zu entwickeln, is das meist Zufall, ob die Akkorde oder Töne zueinander passen oder nicht. Iwie geht das natürlich auch, aber es is nervig und langwierig. Wie erkenne ich, welche Akkorde zueinander passen? Sry in Musiktheorie bin ich (leider) ein totaler noob^^

Gruß

matti
 
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Kannst du noch nen bisschen zu deinen Vorkenntnissen was sagen?
Kennst du Tonleitern etc?
Was spielst du?
etc...
 
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Matti91
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Naja ich spiel jetzt seit über 2 Jahren, hab aber bisher eigtl nur Songs nachgespielt. Tonleitern sind Pentatoniken oder?^^ Sry bin da wie gesagt totaler Anfänger. Das will ich aber ändern.

Wir wollen Deutsch-Rock-Pop spielen^^
 
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Also Pentatonik kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 5 (Penta= 5 )

Normale Tonleitern bestehen aus 8 Tönen! Zum Beispiel ist die C-Dur Tonleiter aufgebaut aus:
C, D, E, F, G, A, H, C

Was spielst du denn Gitarre?
Weißt du wie Akkorde aufgebaut sind?
Also der C-Dur Akkord zum Beispiel aus C, E, und G besteht?
 
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Matti91
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Ja ich spiel Gitarre.
Ja davon hab ich schonmal gehört, aber anwenden kann ich es nich.
 
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Matti91
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In den Ferien auch noch Hausaufgaben xD
aber wird gemacht^^im gegensatz zu dem schulkram will ich das ja lernen xD
 
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*hehe* Meld dich einfach wenn du meinst das drauf zu haben! Dann zeig ich dir morgen die Grundkenntnisse für gute Kompositionen ;)

Liebe Grüße
Key
 
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Matti91
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Also ich denke mal das meiste hab ich verstanden :)

Gruß

Matti
 
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Wunderbar ;)
Nächste Lektion!
Welche Akkorde dürfen vorkommen?
Als Grundsatz kann man sich folgendes Festhalten!
Du nimmst mal wieder die C - Dur Tonleiter mit den Tönen C, D, E, F, G, A, H, C
Jetzt baust du auf dem ersten einen Dreiklang auf:
Wenn jetzt C der Grundton ist, können wirt entweder C Moll oder C Dur bilden. In C Moll kommen die Töne C, Eb, G vor. Das geht also nicht, da wir ja kein Eb haben sondern ein E. Also ist der erste Akkord ein C Dur Akkord. Weiter gehts!
Der nächste Ton in der C Dur Tonleiter ist ein D.
Also wieder auf D einen Dreiklang aufbauen. Es geht wieder Dur und Moll. D Dur wären ja die Töne D, F#, A. Geht nicht, da wir ja kein F# haben. Also teste wir Moll. Das wären die Töne D, F, A. Die kommen alle vor, also ist der 2 Akkord den du verwenden darfst D-Moll!

Ich hoffe ich konnte das verständlich erklären. Hier schreibe ich mal eine Tabelle hin:

C-Dur
D-Moll
E-Moll
F-Dur
G-Dur
A-Moll
H0 (erkläre ich gleich ganz kurz)
C-Dur

Die Akkorde kannst du verwenden wenn du in C- Dur improvisierst.
Du kannst ja mal zum Spaß das mit der D Dur Tonleiter machen um zu testen, ob dus verstanden hast. Kannst du auch gerne hier posten. (Ich schaue dann mal drüber ;))
Zu den H0. Es gibt immer im letzen Dreiklang vor dem Grundton eine Besonderheit. (Bei C-Dur war jetzt der letzte Ton ein H).
Wenn du jetzt versuchst ein H-Moll oder Dur Dreiklang zu bilden, wirst du feststellen, dass das nicht geht! H Dur besteht aus H. Eb, Gb und H-Moll aus H, D, Gb. Dann macht man folgendes. Man holt einfach den letzen Ton runter. Also Das Gb wird zum F. Das heißt der Akkord H0 (oder auch H vermindert). Allerdings klingt der nicht schön, also las den am besten weg ;)

Gut...wie gesagt ich hoffe es ist verständlich. Bei fragen kannst du gerne mich fragen und ansonsten melde dich, wenn du glaubst alles zu können,dann gibt die letzte Lektion ;)

Liebe Grüße
Key
 
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Matti91
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Wow danke für deine Mühe :)
Also ich versuchs mal^^

Erstmal die Tonleiter: D, E, F#, G, A, H, C#

Jetzt die Akkorde:
D-Dur (D, F#, A)
E-Moll (E, G, H)
F#-Moll (F#, A, C#)
G-Dur (G, H, D)
A-Dur (A, C#, E)
H-Moll (H, D, F#)
C#-Vermindert (??)

Soo ich hoffe das haut halbwegs hin^^
Also ich hab diese Töne jetzt immer aus dem Internet abgelesen und halt verglichen. HAst du die alle im Kopf?

Und bei Knockin on Heavens Door wird ja G, D, Am gespielt. Aber Am is ja jetzt nicht in der Tonleiter und trotzdem klingt es. Warum?^^

Das wäre es erstmal an Fragen:)

Dankefür die GROße Hilfe :)
 
Mondluchs
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Ich springe mal kurz ein. ;) Du hast die Stufenakkorde von D-Dur aufgeschrieben, das passt auch so. Man Cis-dim (diminished=vermindert) wäre eine mögliche Schreibweise. Wegen Knockin on Heaven's Door:

Du musst dir die Frage stellen: in welcher Tonart bewegen wir uns denn? Jedes Lied bewegt sich immer in einer gewissen Tonart. Es gibt manche Lieder, wo mehrere Tonarten vorkommen, aber die einfacheren (und oft einprägsameren) Sachen bewegen sich in einer Tonart, und bedienen sich auch oft nur der Stufenakkorde der einen Tonart. Schauen wir uns also mal Knockin on Heaven's Door an:

G | D | Am

Gut, wir haben G am Anfang. Bei einfacheren Liedern ist der erste Akkord meistens auch die Tonart, in dem das Lied geschrieben ist - hier wäre das G-Dur. G-Dur hat die Töne:

G - A - H - C - D - E - Fis

Also ist der G-Akkord (G-H-D) die erste Stufe, der D-Akkord (D-Fis-A) die fünfte Stufe der Tonleiter. Und der Am-Akkord (A-C-E) ist auf der zweiten Stufe, und wie du siehst, bestehen die alle aus sogenannten "leitereigenen Tönen", also Tönen, die in der Tonleiter vorkommen :) Deswegen klingt es auch angenehm und vor allem gewohnt in unseren Ohren.

Du siehst: zuerst sollte man schauen, in welcher Tonart man sich bewegt! Natürlich ist nicht immer der erste Akkord auch gleich die Tonart. Spiel mal die Folge: Am - C - D - G auf der Gitarre (also die Akkorde). Du wirst merken, dass, obwohl das Stück mit Am anfängt, trotzdem sich auch angenehm am G enden lässt. Achja: sehr viele Stücke, auch in der Klassik, enden meistens auf dem Akkord der Tonleiter. Das gilt aber halt auch nicht für alles - du siehst, es gibt einige Ausnahmen zu so 'einfachen' Regeln.

Aber wenn es dich beruhigt: jeder Akkord hat eine eigene Funktion, anhand derer man relativ leicht erkennen kann, in welcher Tonart ein Stück ist. Aber ich schätze, das könnte jetzt zu viel sein, deswegen lasse ich es jetzt mal. ;)
 
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Hallo!

Kleine OT-Anmerkung meinerseits:

Also Pentatonik kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 5 (Penta= 5 )

Da würde Dir jeder Altphilologe mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen. :)

πέντε [pénte] kommt aus dem Griechischen, die Vorsilbe heisst πεντα- [penta-], wie Pentagon, Pentagramm, ...

quīnque ist Latein für fünf, quīntus der fünfte, daher kommt Quinte, Quintus, ...

Grüße
Roland
 
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Mist ^^ Ich war mir nicht mehr sicher ob Griechisch oder Lateinisch ;)
Ist ja prinzipiell auch egal, solange man weiß das es 5 bedeutet...;)

@Mondluchs Besser hätt ichs nicht erklären können ;

@Matti Ja die habe ich im Kopf...lernt sich aber recht schnell, wenn du das einmal raus hast. Also gehe ich jetzt davon aus, dass du das verstanden hast?!. Dann kann man noch eine Sache erklären.....(Es gibt bestimmte Akkordfolgen die gut passen) Aber sag erstmal, ob alles soweit klar war?
 
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Matti91
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Hast du die gelernt oder gibt es da ein Prinzip?^^

Den Rest habe ich eigt super verstanden :)
Danke nochmal für eure Hilfe :)
 
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Nee....wenn du mit sowas ständig zu tun hast, lernst du sowas schnell auswendig....
Das ist wie bei ner Arbeitsstelle also z.B Tontechniker...
Erst bist du total unsicher und später stellt sich das ein und es läuft quasi wie von selbst!

Was noch recht wichtig wäre.
Es gibt eine Tonika, Subdominante und Dominante.

Eine Tonika ist quasie die nullte Stufe.
Also bei einer C Dur Tonleiter der Akkord C Dur.

Eine Subdominante ist die 4 Stufe.
Also bei einer C Dur Tonleiter der Akkord F Dur. (Du musst bei der C Dur Tonleiter 4 Schritte nach oben gehen und auf dem Ton ein Akkord aufbauen.

Eine Dominante ist die 5 Stufe.
Also bei einer C Dur Tonleiter der Akkord G Dur. (Wieder ab dem Ton C die Tonleiter 5 Töne nach oben gehen)

Achja und da wäre noch die Parallel Moll/Dur Tonart:

Wenn du die C Dur Tonleiter hast als Basic, dann schreibst du ja ein Stück in C Dur. Zu C dur die parallel Moll Tonart ist A moll (Du musst vom C 3 Halbtöne nach unten gehen)
Wenn du die A Moll Tonleiter hast als Basic, dann schreibst du ja ein Stück in A moll. Zu A Moll ist die parallel Dur Tonart C Dur.

Was bringt dir das?
Ich kann dir raten am Anfang viel Riffs zu spielen (immer wiederkehrenden Tonfolgen). Und dazu eignen sich sehr gut die Tonika, die Subdominante, die Dominante und die Parallele.

Bsp:
Wir wollen in C Dur schreiben.

Du nimmst jetzt als Anfangsakkord C Dur (Wenn ihr die Tonart festgelegt habt, solltet ihr auch mit dem Akkord beginnen.). Danach nehmen wir die Parallele, dann die Subdominante und dann die Dominante.
Also haben wir die Akkordfolge:

C, Am, F, G

Du kannst auch zum Beispiel nehmen:

C,G, Am, A

Hört sich eig immer super an.

Oder auch Abwärtsfolgen können ruhig gespielt oder fetzig gemacht werden.
Zum Beispiel spielst du:
Am, F, G, Am oder
C, Bb, A, G

Ich hoffe du hast alles verstanden, ansonsten melde dich nochmal ;)

Liebe Grüße
Key
 
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Hallo!

Eine Tonika ist quasie die nullte Stufe.
Also bei einer C Dur Tonleiter der Akkord C Dur.

Korrektur: die erste Stufe!

Wir auch mit römischen Ziffern benannt.
I: Tonika
IV: Subdomiante
V: Dominante

II-V-I fällt mir noch ein, ist auch quasi Grundaussattung.

Grüße
Roland
 
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Keymotif, ich bin mal so frei, und versuche noch einen anderen Erklärungsansatz, um auf dem bisher gezeigten aufzubauen. :)


Also, wir wissen dass es Tonleitern mit bestimmten Tönen gibt, und dass Stufenakkorde aus diesen Tönen bestehen. Nun haben wir also 7 Stufenakkorde und noch keine Ahnung, was wir mit denen machen sollen. Nun gibt es die sogenannte "Kadenz", das ist DIE Akkordfolge, welche eigentlich immer passt. Die Stufenakkorde werden normalerweise in römischen Zahlen geschrieben, diese Schreibweise verwenden wir von ejtztan auch. Kadenz ist folgendes:

I - IV - V - I

Wenn wir uns in C-Dur befinden, ist das C-Dur, F-Dur und G-Dur. Wenn du die drei spielst, merkst du, dass du diese Akkordfolge schon kennst - sie ist die wohl bekannteste, die man kennt, auf ihr baut sehr viel auf (also, auf I-IV-V-I, muss nicht zwingend in C-Dur sein). Warum ist das nun so? Schauen wir uns mal an, aus welchen Tönen diese drei Akkorde bestehen. (ich bleibe jetzt bei der Erklärung weiter in C-Dur, kann aber für jede andere Tonleiter auch verwendet werden!)

C-Dur: C - E - G
F-Dur: F - A - C
G-Dur: G - H - D

Du wirst feststellen, dass alle Töne der Tonleiter in diesen Akkorden enthalten sind! Du könntest also theoretisch eine Melodie über diese drei Akkorde schreiben, wo du schon alle Töne der Tonleiter verwendest, zum Beispiel. Die Kadenz musst du dir in den Schädel hämmern, die wirst du noch oft brauchen, wenn du dir ein wenig Musiktheorie ansiehst.
Du wirst dann auch die eigentlichen Bezeichnungen für diese Akkorde finden: nämlich Tonika (T) für die I. Stufe, Subdominante (S) für die IV. Stufe und Dominante (D) für die V. Stufe.

Achja, wenn du schonmal vom Quintenzirkel gehört hast, eine weitere Besonderheit: der Ton G ist vom C genau fünf Schritte entfernt - und wenn du auf einer Klaviatur fünf Schritte runter gehst (also die Tonfolge einfach vom C weg nach hinten wanderst) landest du beim F! Kann dir den Quintenzirkel wirklich empfehlen mal anzuschauen, wirst du viele Aha-Erlebnisse haben.

Da diese drei Akkorde so wichtig sind, werden sie die Hauptdreiklänge genannt. Die übrigen Stufenakkorde sind die Nebendreiklänge, und die schauen wir uns auch nochmal kurz an. Schauen wir mal, aus welchen Tönen sie bestehen:

D-Moll: D - F - A
E-Moll: E - G - H
A-Moll: A - C - E
H-dim: H - D - F

Wenn wir uns die Reihenfolge diese Töne so anschauen, stellen wir fest: die kommen uns doch bekannt vor! So hat D-Moll zum Beispiel die Töne F - A drinnen - genau wie F-Dur! Und A-Moll hat genau wie C-Dur die Töne C - E in der Reihenfolge, dasselbe gilt bei G-Dur und E-Moll. Wenn du auf deiner Gitarre A-Moll spielst und dann C-Dur, hören sich die beiden Akkorde aus diesem Grund auch nicht sehr verschieden an, das gilt auch D-Moll und F-Dur, sowie für G-Dur und E-Moll. Du siehst: die sind sich sehr ähnlich, sie verlaufen fast gleich, also parallel und sind daher Parallelstufen. Hier nochmal aufgeschrieben, was wozu parallel ist:

I - VI
IV - II
V - III


Spiele jetzt mal die Kadenz von oben (I-IV-V) und spiele danach die anderen Stufen in der Reihenfolge, die daneben stehen. Bei uns jetzt also A-Moll, D-Moll und E-Moll. Du wirst sehen, die Akkordfolge, hört sich ziemlich gut an. Und jetzt noch ein kleiner Tipp: spiele mal statt E-Moll E-Dur - das A-Moll, das danach kommt, hört sich dann noch besser an. Warum das so ist, und warum die I-IV-V Verbindung so schlüssig in sich ist, kann man auch erklären, wenn du es bisher verstanden hast. ;)

Die parallelen Akkorde können, da sie sehr änhlich singen, teilweise ausgetauscht werden. Das ist vor allem nützlich, wenn du ein glückliches Lied in C-Dur spielst, wo auf einmal etwas Trauriges vorkommen soll. Gewusst wie, nimmst du den Parallelakkord zu C-Dur als Grundlage - also A-Moll - und hast ohne dass es schief klingt eine kleine Wendung bei deinem Song geschafft. :) Achja, die II-V-I Verbindung, die Roland erwähnt hat, ist dann nicht schwer zu erklären: statt I-IV-V-I hat man einfach die IV mit ihrer Parallelstufe, der II, ersetzt und kommt auf I-II-V-I. :)

Achja, ich habe das H-Dim bisher vernachlässigt. Du wirst es vielleicht schon selbst gesehen haben: H-Dim und G-Dur teilen sich auch zwei Töne in der gleichen Reihenfolge miteinander! Wenn du auf der Gitarre ein H-Dim spielst, und der Bass ein G spielt, dann ist das ein Dominantseptakkord - so findet auch der H-Dim seine Bedeutung. :) Du kannst es also, gerade weil es so 'spannungsgeladen' klingt, verwenden, um in C-Dur aufzulösen. Oder allgemein gesagt:

VII ist eine Art Erweiterung von V (der Dominanten), und ist gut geeignet, um wieder zu I (zur Tonika) zu führen.


Alles klar so weit, willst noch mehr wissen? ;)
 
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Spiele jetzt mal die Kadenz von oben (I-IV-V) und spiele danach die anderen Stufen in der Reihenfolge, die daneben stehen. Bei uns jetzt also A-Moll, D-Moll und E-Moll. Du wirst sehen, die Akkordfolge, hört sich ziemlich gut an. Und jetzt noch ein kleiner Tipp: spiele mal statt E-Moll E-Dur - das A-Moll, das danach kommt, hört sich dann noch besser an. Warum das so ist, und warum die I-IV-V Verbindung so schlüssig in sich ist, kann man auch erklären, wenn du es bisher verstanden hast. ;))

Das wär nett :)
 

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