Paul Reed Smith SE User-Thread

(...)
Schau mal hier im Thread unter Post #3631 & 3632 auf Seite 182 nach. Sollte Dir bekannt vorkommen. Ist das eine mit normalem, sprich mit nicht gebackenem Ahorngriffbrett? Wie findet Du sie denn so?
Genau, nicht gebacken sondern ein ganz normales Ahron-Griffbrett. Qualitativ ist sie unglaublich gut, der Hals ist auch angenehm zu bespielen. Weil ich meine normalem Strats gewohnt bin verstelle ich blos immer die Lautstärke als den Tonabnehmer zu wechseln. :D Den Coil-Split finde ich eher unnötig, sie klingt mit zurückgedrehtem Volume-Poti ohne Split besser. Kann man auf jeden Fall als extra Sound neben Strats und Tele in der Sammlung haben.

Die Version mit gebackenem Ahorn fände ich auch interessant. Der gebackene Hals meinen DK24 Charvel liegt mir noch ein Ticken mehr. Ist aber auch kein Wunder da die modern C-Hälse aus Mexiko-Fräsung absolut mein Ding sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Coil-Split finde ich eher unnötig, sie klingt mit zurückgedrehtem Volume-Poti ohne Split besser.... Charvel liegt mir noch ein Ticken mehr. Ist aber auch kein Wunder da die modern C-Hälse aus Mexiko-Fräsung absolut mein Ding sind.

Zuerst einmal Glückwunsch zu Deiner SE! :great:

Da ich selbst zu den Charvelverrückten zähle (s. Ava, alles Charvel) und auch PRS sehr mag, möchte ich Dir einfach nur mal vorschlagen, eine PRS-Core anzuspielen und zwar in Deinem Fall eine McCarty. Die PUs sind noch einmal deutlich besser, als bei der SE (d.h. der Coil Split funktioniert klanglich viel besser) und das Wide-Fat-Halsprofil kommt dem C-Profil von Charvel/Mex sehr viel näher. Gebraucht in der "ungevögelten" Variante ohne 10 Top und sonstigen Schnickschnack bekommt man eine McCarty so ab etwa 1300 €.

Das soll aber keinesfalls den Spaß an der SE mindern, ich selbst spiele auch noch 2 SEs und mag sie sehr. Die Basis stimmt bei denen. Mit einigen wenigen Modifikationen (unser Profi hier im Board = @Stoptail22) im Bereich PUs, Sattel kannst Du aber aus einer SE noch einmal spürbar mehr heraus holen, das lohnt sich wirklich. :great:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
...möchte ich Dir einfach nur mal vorschlagen, eine PRS-Core anzuspielen und zwar in Deinem Fall eine McCarty. Die PUs sind noch einmal deutlich besser, als bei der SE (d.h. der Coil Split funktioniert klanglich viel besser) und das Wide-Fat-Halsprofil kommt dem C-Profil von Charvel/Mex sehr viel näher. Gebraucht in der "ungevögelten" Variante ohne 10 Top und sonstigen Schnickschnack bekommt man eine McCarty so ab etwa 1300 €.
Dem kann ich nur zustimmen. Bei den McCarty´s handelt es sich für mich und meinem grenzten Wissen um die besten PRS-PU´s (auch wenn meine McCarty an der Bridge einen Metal erhielt; den McCarty erbte meine Epi Les Paul Standard - wollte ihn auf keinen Fall verkaufen). Für meine limitierte McC in Royal Blue (ohne Bird´s & 10 Top natürlich) zahlte ich damals sogar nur 1.100 €. Verrückt für so eine hochwertige Gitarre, aber schön für den, der eine sucht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
@DrikS: Ich hab mir ein Limit von 12 Gitarren gesetzt, und derzeit bin ich recht standhaft es einzuhalten. Aber den Floh mit der McCarty hab ich nun im Ohr. :p Mal gucken was di Zukunft bringt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
@SADIC: schau mal... :-D

PRS McCarty 017_K_Test.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
@EAROSonic
Ich liebe blau geflammte Decken... und Tonabnehmer mit Chrom-Kappen... und wie die Knöpfe bei den PRS (ohne SE) leicht versenkt sind...

Ich geh jetzt erstmal Holz hacken oder so um mich abzuregen... :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Mir gefallen ebenfalls blaue Gitarre, hab auch eine ganze Reihe von PRS über Epiphone bis hin zu Fender. Aus diesem Grund wird hoffentlich demnächst noch eine SE 245 in Whale Blue folgen. Die hat allerdings (noch) keine Cover über den Humbucker, sondern welche im Zebra-Look. Vor Jahren stand ich total darauf, mittlerweile nicht mehr.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Mir gefallen ebenfalls blaue Gitarre, hab auch eine ganze Reihe von PRS über Epiphone bis hin zu Fender. Aus diesem Grund wird hoffentlich demnächst noch eine SE 245 in Whale Blue folgen. Die hat allerdings (noch) keine Cover über den Humbucker, sondern welche im Zebra-Look. Vor Jahren stand ich total darauf, mittlerweile nicht mehr.
Ich hab interessanterweise keine einzige blaue Gitarre. Die schönste blaue Decke die ich jemals gesehen hab war auf einer Epiphone Plus Top, als diese damals relativ neu waren. Ich weiß nicht ob sie geklungen hätte, aber seitdem bin ich mit blauen Gitarren infiziert und suche etwas ähnlich atemberaubendes. Ich hab nur bisher nix gefunden was mich in der Hinsicht "befriedigt" und ärgere mich deswegen die Epi damals nicht angespielt zu haben.
(Deine PRS dem schon SEHR nahe kommt was ich mir vorstelle. Von den Decken her ist PRS allgmein einfach der Hammer.)

Ich hab fast bei allen Gitarren Open Coil Humbucker, grade deshalb finde ich wahrscheinlich Chrom-Kappen so sexy. Meine Blacktop Fender die solche hatte hab ich irgendwann durch geistige Umnachtung wieder verkauft. Zebra Optik muss halt zur Gitarre passen. Meine HSS-Strat hat den Shawbucker in Zebra, um das zu ergänzen hab ich dem Hals-SC dann auch eine schwarze Kappe verpasst. (Zu sehen im Fender Strat-Userthread. ;))
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wie kriege ich denn jetzt die Kurve in Richtung PRS SE, damit es hier nicht zu sehr abschweift?

Vielleicht so: Zebra-Optik passt zu keiner PRS - egal ob Core oder SE. Derzeit ist dieser optische Fehltritt allein der SE-Reihe vorbehalten, und ist vermutlich Teil des Konzepts, preiswerteren Gitarren irgendwie ihren Wert ansehen zu müssen. Beispiel:

secustom24_laurel_straight1.jpg

Zur Zebra-Optik ist schon alles gesagt, aber warum diese roten Potiknöpfe, und der Schalter in creme und der Whammy in schwarz? Und ohne Binding sehe alles noch viel besser aus. Achso, das ist die neue SE Custom 24 Laurel Burl Limited. Mal sehen, ob das Modell es über den großen Teich schafft ...


Als thematische Zusammenführung von blauen Gitarren, Fender-Strat-Userthread und PRS SE hätte ich noch meine PRS SE EG in Metallic Blue anzubieten ... :D

SE EG MB Body.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Blau? Da spiel ich mit!

2.jpg
 
Ah, Henry Ford ist auch da... :-D Wo wir schon beim Thema sind, warum gibt es die Tremonti SE eigentlich nur in Gray Black? Und warum werden die SE´s mit den Ahornnecks und -board nicht auf der PRS-Page gezeigt? Und noch eine Frage, wie heiß sind eigentlich die Tremonti "S" (vielleicht auch im Vergleich zu den 245 "S")?
 
1. Alternativ gibt es die SE Tremonti Standard in Black. Damit hast du doch genug Auswahl! :D Um das Zitat aufzugreifen: du kannst die Tremonti in jeder Farbe haben, solange sie schwarz ist. :D

Eine Farbauswahl bei den bekannten SE Signatures ist mittlerweile nicht mehr möglich - die neue SE Paul's Guitar ist (noch) die Ausnahme. Die Gründe für die Beschränkung dürften die üblichen sein: geringe Nachfrage einerseits und höhere Herstellungskosten andererseits. Und die Händler haben ein geringeres Ladenhüter-Risiko.

2. Die SE Maple Necks sind nur in Europa erhältlich und deswegen nur bei PRS Europa auf der Webseite gelistet.

3. Die Tremonti "S" Pickups können meinetwegen so heiß sein wie sie wollen, es lässt mich völlig kalt. Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, fliegen diese koreanische Dinger bei mir sofort aus der Gitarre. Ich verstehe den Sinn dieser Pickups nicht. Das Versprechen, so zu klingen wie die US-Vorbilder, können sie nicht halten. Möglicherweise sind sie im Vergleich zu Billig-Pickups anderer Marken ganz ordentlich, aber sie werden nicht automatisch dadurch besser, dass es auch noch schlechtere gibt. Das Preis-Leistungsverhältnis zu den Core-Pickups mag attraktiv sein, aber - um einen bildhaften Vergleich zu bemühen - ein Porsche, der zwar nur ein Fünftel des Originals kostet, aber nur ein Drittel Vmax mitbringt ... nee, will ich nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Naja, dachte bei der Custom auch zuerst, dass sie nicht besser wären, als ihre Vorgänger. Nun habe ich mich jedoch eingängiger mit ihnen befasst und kann sagen, dass mir mittlerweile der Bridge-PU gar nicht mal so schlecht gefällt. Allerdings orderte ich letzte Woche bereits einen "Spirit of ´59" bei Wolfgang "Amber" Damm für sie. Nun werde ich mir allerdings überlegen müssem, ob ich den nun der noch anzuschaffenden SE 245 oder Tremonti vermache.

Natürlich können die Core-Modelle alles besser. Wer auf den Werbespruch seitens PRS, die SE-Pickups seien nahe an den Originalen dran vertraut (will nicht schreiben reinfällt), hat den Markt nicht verstanden. Trotz alledem sollte man sich schon einmal die Zeit für die PU´s nehmen.

Zur Paul's Guitar las ich jetzt bereits zwei nicht so überzeugte Käuferbewertungen bei Thomann. Hier wird von überlackierter Schleifstaub u.ä. berichtet. Aber sie ist ja eh nicht Gegenstand meiner Betrachtungen.
 
Wo wir schon beim Thema sind, warum gibt es die Tremonti SE eigentlich nur in Gray Black?

Du meinst die Tremonti SE Custom, oder? Da gibt's immer mal wieder limitierte Sondermodelle mit anderen Farben. Ich habe eine in Cherry Sunburst. ;)
 
Ja, die Custom meinte ich :). Hab das Geld wohl nun für eine SE Singlecut zusammen und bin nun am überlegen, ob es eine Tremonti oder 245er werden soll. Die Tremonti hat zwar Tremolo und Wide Thin, aber sein meiner Custom weiß ich ja, dass das für mich nix negatives ist. Und Tremolos kann man auch feststellen. Mich würde die längere Mensur der T. interessieren, wenn es sie doch nicht nur in dieser drögen Farbe gäbe. Sie wird wohl mehr Attack, als eine 245er mitbringen?!
 
Sie wird wohl mehr Attack, als eine 245er mitbringen?!

Ich hatte damals beide angespielt und mich für die Tremonti entschieden. Klanglich würde ich sagen: Fast identisch. Also am Ende eher eine Frage der Präferenzen (25'' vs. 24.5'' / Trem vs. Wraparound).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Heute Morgen wurde die 245er geliefert und gleich optisch inspiziert. Man kennt das ja, auf den Produktfotos sehen die Gitarren mit Ahorntop immer top aus. So in etwa:

PRS SE 245 Whale Blue 01.jpg


Was man oftmals erhält, entspricht nur entfernt dem, was man zu erhalten hofft. Aber hier kann ich zum Glück Entwarnung geben. Zwar nicht ganz so spektakuläre, wie das Pressefoto, aber immer noch weeeeit entfernt von Langeweile. Es kommt ja auch immer darauf an, wie was in Szene gesetzt wird. Und da macht so ein Profifoto natürlich mehr daher, als meine Amateurschnappschuss :):

PRS SE 245 002_K.jpg


Interessant finde ich den Umstand, dass die 245er über das von mir geliebte Wide Fat-Halsprofil verfügt, es sich allerdings nicht sonderlich vom Wide Thin meiner 2019er CU24 unterscheidet. Ich würde sogar sagen, beide liegen in etwa gleich auf! Dies alles mehr aus dem Kopf heraus und als ersten Eindruck. Sie ist recht leicht, da habe ich meine damalige 245er mit Ebenholzgriffbrett schwerer in Erinnerung.

Bin echt mal gespannt, was die 245 „S“-Pickups so können.

PRS SE 245 001_K.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 7 Benutzer
Interessant finde ich den Umstand, dass die 245er über das von mir geliebte Wide Fat-Halsprofil verfügt, es sich allerdings nicht sonderlich vom Wide Thin meiner 2019er CU24 unterscheidet. Ich würde sogar sagen, beide liegen in etwa gleich auf! Dies alles mehr aus dem Kopf heraus und als ersten Eindruck

Das täuscht dich nicht dein Eindruck! Das 2019er wide thin ist ja fast identisch:
Neck ShapePattern Regular or Pattern Thin
Neck Depth At The Nut
Pattern Regular27/32"
Pattern Thin26/32"
[TBODY] [/TBODY]
Width of Fretboard at the Body
Pattern Regular2 1/4"
Pattern Thin2 1/4"
[TBODY] [/TBODY]
Width of Fretboard at the Nut
Pattern Regular1 21/32"
Pattern Thin1 11/16"
[TBODY] [/TBODY]
[TBODY] [/TBODY]
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
SE Wide fat ist praktisch regular..

Ich mess mal bei meinen core nach...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
0,08 cm macht das aus. Ich denke, die sind sehr subtil merkbar und hängen auch mit der Gitarre und der Haltung an ihr zusammen. Oder anders ausgedrückt, meine Hand nimmt diese kleine Abweichung nicht wirklich war. Sehr bedenklich... :-D

Aber warum gibt es dann überhaupt diese beiden Profile, wenn sie doch fast gleich sind? Allerdings sind es bei der Breite am Sattel gleich mal 0,8 cm mehr für das Regular/Wide Fat :). Mal sehen, ob ich wenigstens das beim zeitnahen Tausch zwischen CU24 und 245er bemerke.
 
So, hab´ mal an meiner ´91 CE 24 Wide Thin und ´95 er CU 24 Regular nachgemessen. Die Dicke bezieht sich auf dem jeweiligen Bundstäbchen INCLUSIVE Saiten -sind aber auf beiden Gitarren identische Saiten drauf. Haptisch merkt man sofort einen enormen Unterschied!

_________________Regular_____Wide Thin

Breite 1. Bund______42,9 ________43,4
Dicke 1. Bund______23,0_________20,8

Breite 12. Bund_____51,6_________52,0
Dicke 12. Bund_____25,4_________22,9

Breite 17. Bund______54,5________55,0
Dicke 17. Bund______26,0________24,4


€: Anzumerken ist noch, das der Übergang zum Halsfuß bei Regular nach dem 17. Bund anfängt, bei Wide Thin jedoch erst nach dem 18. Bund!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben