Paul Reed Smith SE User-Thread

  • #4.901
Auf jeden Fall probieren, klingt nach einer guten Lösung für Dein Problem. Gerade wenn die Gitarre eher viele Bässe und Tiefmitten hat und zum Matschen neigt, sollte der Tonerider AC4 am Hals gut passen.

Er ist übrigens relativ sensibel bei der Höhenverstellung, da lohnt es sich, verschiedene Abstände zu probieren und genuer hinzuhören. A4-Magneten haben relativ wenig Zugkraft (was aber nicht direkt mit dem Output zusammenhängt), deshalb kann man auch etwas näher ran an die Saiten als beim A5, ohne dass der Ton unsauber wird.

Gruß,bagotrix
 
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  • #4.902
Bildschirmfoto 2025-12-07 um 11.12.49.webp


Bei PG hat man sich jetzt auch ein Bild gemacht: https://www.premierguitar.com/reviews/guitars/prs-herman-li-se-chleo?utm_source=Premier+Guitar&utm_campaign=f92fd83e81-EMAIL_CAMPAIGN_2025_12_04_10_34&utm_medium=email&utm_term=0_-f92fd83e81-67024116&goal=0_93db14e670-f92fd83e81-67024116&mc_cid=f92fd83e81&mc_eid=6c7b8c8f98
 
  • #4.903
Schiach. Eine schlechte Kopie einer Ibanez*...
 

  • #4.904
Eine Frage in die Runde:

Chat GPT sagt mir (plus Version) dass die s2 Custom 24 erst bei den neueren Modellen mit Nitro Lack beschichtet wurden, also meine 2022 dementsprechend noch nicht.
Ich war immer der Auffassung, dass meine auch Nitro Lack hat. Das hat mich sehr überrascht, kann das jemand bestätigen?
 
  • #4.905
Das ist jetzt in der Tat die eine Marke (Ibanez*), die mir dazu überhaupt nicht in den Sinn kommt. Wäre das das Zielpublikum, wäre es allerdings schlecht.
 
  • #4.906
Findest du nicht? Also ja, natürlich ist die Kopfplatte anders, und den Kabelanschluss haben sie anders positioniert. Aber ansonsten erinnert mich das Teil schon sehr stark an die Ibanez* Prestige - bzw. Sowieso an die Li Modelle von Ibanez*.
Also ja, ich denke schon, dass das eine strategische Entscheidung seitens PRS* war, damit sie auch bei diesen ganzen Saitenhexern präsenter werden...
 
  • #4.907
Ich würde sagen, alle Entscheidungen bei PRS sind strategisch (ich würde es sogar hoffen). Paul ist nicht der sprunghafte Typ. Und ja, natürlich will man hier die technischen modernen Shredder abfangen.

Ibanez sehe ich persönlich hier in der Formensprache aber nicht so sehr, wie z.B. Music Man Majesty und Konsorten.
 
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  • #4.908
Ibanez sehe ich persönlich hier in der Formensprache aber nicht so sehr, wie z.B. Music Man Majesty und Konsorten.
Vom Aussehen total Majesty, die hat aber keine 3 Pickups und kein Floyd Rose, das ist eher Ibanez.

Ich denke, es geht in beide Richtungen. Majesty, weil es einfacher zu identifizieren ist und einmaliger aussieht. Ibanez von den Inhalten. Daher finde ich die Chleo ganz hübsch (so eine Majesty), aber diese aufgepropften Elemente auf der Decke sind echt hässlich und - würde ich sagen - bei jeder Ibanez in der Preisklasse besser und hübscher gelöst.
 
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  • #4.909
Ich finde das Design eigentlich ganz schön. Ein komplett neues Design ist heute kaum noch möglich, jedenfalls wenn es funktional bleiben soll, eine gewisse Eigenständigkeit sehe ich schon.
Ich sehe eher das Review von PG kritisch. Die vergeben gerade mal 4 Kriterien, davon sind mindestens 2 komplett subjektiv (Tone und Design, also reine Geschmackssache), gewichten diese alle gleich und bilden aus dem Durchschnitt eine Note? Setzen, 6.
 
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  • #4.910
ich hätte da mal eine Fragen.
Das Programm meiner Band bestehlt zur ca. 70% aus akustischen Stücken (dafür habe ich eine bestens geeignete Gitarre)
Die restlichen 30% habe ich bisher mit einer Godin A6 Ultra gespielt. Eine tolle Gitarre die mir allerdings bei dem E-Gitarrensound etwas zu "akustisch" klingt!
Am Wochenende habe ich gesehen das es eine PRS SE Custom 24 Piezo gibt.
Besitzt diese Gitarre jemand hier und wenn ja wie klingt der Piezo?
Vorab schon mal vielen Dank für die Antworten.
 
  • #4.911
Ich habe/hatte PRS mit Piezo:
a)
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die ist (leider) wieder weg…..frag nich…..
b)
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die ist dafür gekommen. Warum? Weil 24Bünde und Vibrato (das ist für meine Jobs dann doch sinnvoller)
Zum Piezoklang: bei der verflossenen HollowbodyII Piezo war für meine Ohren der Klang einen Hauch „akustischer“, obwohl die Piezo Pickups ja gleich sind….liegt vielleicht daran, dass die Custom Semihollow baubedingt anders klingt (Vibrato, flacher, 24 Bünde ….whatever)
Bei der Semihollow gefällt mir aber der Hals besser, weil schlanker (ist was persönliches).insgesamt würde ich, wenn ich mich zu entscheiden hätte, dann doch wieder die Semihollow nehmen……die Hollowbody war/ist aber auch wunnebar….
Grundsätzlich klingen die PiezosPUs schon prima, aber ich nutze die dann auch meistens über meinen Henriksen Amp, der zwei getrennte Eingänge hat und somit für die Humbucker und die Piezos unterschiedliche Einstellungen zulässt; das würde ich dabei sehr empfehlen, muss aber nicht.
 
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  • #4.912
vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
Genau das wollte ich das hören! ;)
Ich würde auch die Semihollow (aus gleichen Gründen wie Du) bevorzugen.
Meine Godin geht mit dem elektrischen Ausgang in einen Kemper und mit dem akustischen über ein kleines Board ins Mischpult.
So möchte ich es mit der Semihollow auch machen!
 
  • #4.913
Moin zusammen,

Ich gehöre jetzt auch zu den SE Spielern. Habe mir eine Zach Myers in dem neuen Violett/Pink gegönnt.

Jedoch muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Stehe hier auch mit Thomann schon im Austausch.
  • In den Rändern vom F-Hole sind Schleifstaubreste einlackiert
  • Im Hohlraum sind größere Grundierungs-Flecken zu sehen.
  • Kopfplatte am Sattel ist auf einer Seite ein kleines Stück Lack abgeplatzt. Auf der anderen Seite fließt etwas violetter Lack ins Binding.
  • Einstellung/Setup: nicht gut. Intonation voll daneben, hohe Saitenlage
  • Bünde nicht gut poliert - Riefen und Politurrückstände vorhanden
  • Auf der gesamten Gitarre sind Produktionsrückstände vorhanden. Kleben, muss man grundreinigen.
Ansonsten ist die Gitarre schon echt gut.

Thomann kam mir preislich sehr gut entgegen, jetzt muss ich mit dem Kundenservice noch ein Setup verhandeln.

Nichts desto trotz:
Die SE Serie und der Hersteller Cort sind eigentlich für gute Qualität gemessen am Preis bekannt. Angeblich bekommen auch die SE Modelle nochmal Checks und SetUps bei PRS Europe.
Ich war deshalb etwas enttäuscht, als ich meine bekommen hatte. Gut - Setup ist immer auch eine individuelle Sache. Aber Oktavreinheit darf man schon erwarten!

Montagsmodell, oder erwarte ich für 1.000€ zu viel?? Ich denke letzteres nicht!

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  • #4.914
Ich möchte gerne mal meine beiden SE DGT's vorstellen.
Ich ziehe diese beiden mittlerweile alle meinen Gitarren vor, darunter eine USA CE 24 oder eine Gibson Les Paul 60, oder S2 Custom 24 etc.
Die DGT ist mit Abstand die beste Gitarre, die ich je gespielt habe, sowohl vom Sound als auch die Haptik.
Die SE DGT ist wahrscheinlich die am nahesten zum Core Pendant liegende SE, die es unter den SE's gibt, zumindest war das auch der Anspruch von David Grissom. Die SE Pickups klingen schon sooo verdammt gut und definiert (2 Jahre Entwicklungszeit); die 85/15S und die 85/15 US sind da schon wesentlich weiter auseinander.
Außerdem möchte ich hervorheben, dass die SE DGT zwei Treble Bleeds an Board hat, die unglaublich gut funktionieren und das in der Preisklasse.
Ebenso ist der Tremolo sehr Präzise eingestellt, auch nach Davids Geschmack, also etwas schwergängiger als die anderen SE's, die ich in der Hand hatte.

Mir gefällt es ehrlich gesagt auch nicht, dass eine SE meine US Gitarren aus dem rennen wirft, aber man muss auch mal ehrlich zu sich selbst sein.

Nutze sie nur noch live und habe mir, nachdem sie mich so überzeugt hat, noch die Goldtop als Backup für Live gekauft.

Unglaublich was man da für unter 1000 bekommt!
 

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  • #4.915
Ich kann das nur bestätigen mit der DGT, auch für mich in Originalzustand die Beste SE! Ich habe die Sunburst jetzt ein paar Male im Laden angetestet und fand, dass sie sehr gut in der Hand liegt wie kaum eine andere. Auch die SE-DGT-Pickups klingen sehr gut und ausgewogen. Sieht real besser aus als jedes bisher gesehene Bild. Die Burl-Version würde mich auch noch interessieren da ich auf matte Lackierungen stehe.
 
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  • #4.916
Hier mein Einstieg in die SE-Welt:)

PRS SE NF 3 und NF 53
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Ich war immer sehr skeptisch bzgl. der SE Reihe, da ein Kumpel von mir eine hat und die ist furchtbar. Wahrscheinlich weil er sie meist rumstehen lässt und ein Setup wäre wohl schon lange vonnöten. Aber bei diesen beiden Modellen bin ich ehrlich gesagt schon begeistert.

Ich habe wirklich andere hochwertige Gitarren CS usw. aber vorallem die NF53 spielt sich unglaublich gut, obwohl der Hals schon ganz schön mächtig ist und durch die PU´s habe beide wirklich guten Sound.
 

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  • #4.917
Schöne Gitarren (bis auf die Namen), und für die eher seltene Kombination aus eigenständig und trotzdem ästhetisch. Das Gegenbeispiel sind für mich ja immer die wild zusammengewürfelten Formen von Zakk Wyldes Kreationen (so sehr ich sein Gitarrenspiel bei Ozzy mochte)...

Ich habe NF3 und NF53 bisher nur kurz angespielt. Nachdem Du sie jetzt auch zu Hause am eigenen Amp gespielt hast würde mich sehr interessieren, wie sich die beiden von Strat und Tele bzw. auch untereinander unterscheiden. Gerade bei Bridge- bzw NeckPU alleine gespielt, denn im Gegensatz zur typischen Strat/Tele sind die ja bei beiden Modellen identisch. Macht die unterschiedliche Bridge da schon einen hörbaren Unterschied?

Gruß, bagotrix
 
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  • #4.918
Die SE Serie und der Hersteller Cort sind eigentlich für gute Qualität gemessen am Preis bekannt. Angeblich bekommen auch die SE Modelle nochmal Checks und SetUps bei PRS Europe.
Ich war deshalb etwas enttäuscht, als ich meine bekommen hatte. Gut - Setup ist immer auch eine individuelle Sache. Aber Oktavreinheit darf man schon erwarten!

Montagsmodell, oder erwarte ich für 1.000€ zu viel?? Ich denke letzteres nicht!
Sehe ich auch so. Sind jetzt keine großen Klopper, aber in der Häufung sollte das nicht passieren.

Bei den Rändern der F-Löcher und (je nach Ausmaß) den Flecken im Inneren wäre ich gerade in dem Preisbereich noch eher tolerant, das findet man auch in höheren Preisklassen noch, und es ist produktionstechnisch halt einfach frickelig. Und irgendwo zeigt es, dass halt noch immer viel Handarbeit drinsteckt. Die Fehler an der Kopfplatte habe ich jetzt nicht gesehen, aber gerade ein Abplatzer wäre für mich jetzt schon ein Grund für einen größeren Abzug vom Preis - und wie gesagt, dass alles an einer Gitarre zusammenkommt. Dann noch Setup und Politur der Bünde, das lässt mich weniger an Montag denken als an "kurz vor Schichtende". Wobei es noch am ehesten Sachen sind, mit denen ich in der unteren Mittelklasse leben kann, weil mir das Setup eh selten einer recht machen kann und ich da eh immer selbst intensiv rangehe, egal in welcher Preisklasse.

Trotzdem ist der optische Gesamteindruck mMn wirklich toll, schon mit wenig Abstand (und erst recht aus dem Publikum) sieht man eigentlich nur eine sehr schöne Gitarre. Für mich ist dann entscheidend, wie sie klingt und (wie gesagt nach eigenem Setup, fast immer nötigem Nachkerben des Sattels und Aufziehen "meiner" Saiten) bespielbar ist. Inzwischen auch, wie das Gewicht ausfällt...:opa: Wenn da alles stimmt, würde ich immer denken "better the devil you know" undanderes in Kauf nehmen.So gings mir auch bei meinen HB Fusions, eine leicht und toll bespielbar, aber mit kleinem optischen Makel, eine mit FR, das aus unerfindlichen Gründen nicht die Stimmung halten wollte und eine sehr hübsch und gut spielbar, aber sackschwer. Bin bei der ersten geblieben.

Zwischen den Zeilen lese ich, dass Du Dich auf der Gitarre schon einfach wohlfühlst, und die kleinen Macken vergisst man dann nach meiner Erfahrung, wenn man selber die erste eigene dazugebracht hat. Wenn Du eine für Dich angemessene Minderung bekommen hast, steht doch einenr glücklichen Langzeitbeziehung nichts mehr im Wege, oder? :m_git_a:

Gruß, bagotrix
 
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  • #4.919
Schöne Gitarren (bis auf die Namen), und für die eher seltene Kombination aus eigenständig und trotzdem ästhetisch. Das Gegenbeispiel sind für mich ja immer die wild zusammengewürfelten Formen von Zakk Wyldes Kreationen (so sehr ich sein Gitarrenspiel bei Ozzy mochte)...

Ich habe NF3 und NF53 bisher nur kurz angespielt. Nachdem Du sie jetzt auch zu Hause am eigenen Amp gespielt hast würde mich sehr interessieren, wie sich die beiden von Strat und Tele bzw. auch untereinander unterscheiden. Gerade bei Bridge- bzw NeckPU alleine gespielt, denn im Gegensatz zur typischen Strat/Tele sind die ja bei beiden Modellen identisch. Macht die unterschiedliche Bridge da schon einen hörbaren Unterschied?

Gruß, bagotrix

Ich habe NF3 und NF53 jetzt direkt nebeneinander gespielt, und obwohl die Narrowfields identisch sind, klingen die beiden an Bridge und Neck deutlich unterschiedlich. An der Bridge hat für mich ganz klar die NF53 mehr Punch und Durchsetzung. Die Tele‑Style‑Brücke mit der Stahlplatte gibt dem Pickup einfach mehr Attack und Offenheit. Die NF3 wirkt an der Bridge dagegen kompakter und kontrollierter, aber nicht zwingend druckvoller – eher moderner und etwas komprimierter.

Am Hals ist der Unterschied kleiner, aber trotzdem hörbar: Die NF53 klingt dort etwas runder und wärmer, während die NF3 klarer und definierter rüberkommt. Das liegt weniger an den Pickups als daran, wie unterschiedlich die beiden Gitarren insgesamt schwingen.

Tonal liegen beide für mich irgendwo zwischen Singlecoil und Humbucker, mit einer Tendenz Richtung P90 – aber ohne das typische P90‑Rauschen und ohne die bissigen Hochmitten. Fender‑Sounds bekommt man aus beiden nicht wirklich raus, das geben die Narrowfields einfach nicht her.
 
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  • #4.920
Zwischen den Zeilen lese ich, dass Du Dich auf der Gitarre schon einfach wohlfühlst,
Tatsächlich richtig, aber um das abzuschließen: ich werde sie zurück geben.

Das Kapitel PRS SE ist aber noch nicht abgeschlossen. Als Ersatz werde ich mir evtl wohl eine SE NF53 holen. Die reizt mich schon seit geraumer Zeit.
 
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