Peilsender

Hey ohne so ne Einstellung gibts keinen Fortschritt ;)
 
ich habe aber meine Zweifel das der Energiebedarf eines Peilsenders auch nur annähernd mit dem einer Uhr vergleichbar ist :confused:
 
wary schrieb:
ich habe aber meine Zweifel das der Energiebedarf eines Peilsenders auch nur annähernd mit dem einer Uhr vergleichbar ist :confused:

Wenn aber der Peilsender schon in der Uhr integriert ist und es reicht :screwy:
 
Eeeeeben :)

Alles ne Frage der Qualität.
Es gibt bei den Fahrrädern auch Nabendynamos die ohne nennenswerten Laufwiderstand 12V und 3 Watt rausholen.
 
YhawK schrieb:
Wenn aber der Peilsender schon in der Uhr integriert ist und es reicht :screwy:

wovon redest du bitte? In welcher Automatik-Uhr ist bitte ein Peilsender integriert:screwy:


hier ist lediglich die Rede von dem Mechanismus, und nicht eine komplette Uhr einfach in die Gitarre zu klatschen

:screwy:
 
Moment mal....wenn dieser Sender wirklich so wenig Energie braucht, könnte man ihn doch auch einfach mit nem 9V Block betreiben. Der ist evtl. sogar schon vorhanden, wenn aktive PU's verbaut sind und würde auch einem Dieb im zweifelsfall nicht besonders auffallen, weshalb man ihn einfach ins E-Fach einbauen und ab und zu austauschen kann.
 
Telvan schrieb:
Moment mal....wenn dieser Sender wirklich so wenig Energie braucht, könnte man ihn doch auch einfach mit nem 9V Block betreiben. Der ist evtl. sogar schon vorhanden, wenn aktive PU's verbaut sind und würde auch einem Dieb im zweifelsfall nicht besonders auffallen, weshalb man ihn einfach ins E-Fach einbauen und ab und zu austauschen kann.

Angenommen, man hat 2700mAh zur Verfügung. Ist das höchste, was ich von Batterien her kenn.
Wenn der Sender jetzt nur 1mA braucht (was...verdammt wenig wäre), hat man den höchstens 2700 Stunden zur Verfügung. Das sind grade mal 112 Tage, also nichtmal n halbes Jahr.

Die Version mit dem Automatik-Aufzug hat halt den Vorteil, dass es auf jeden Fall funktioniert, unabhängig von irgendwelchen Batterien usw.
Batterien entladen sich ja auch selbst immer n bissl.
Also selbst wenn das Ding leistungslos funktionieren würde - wie n Feldeffekt-Transistor - is irgendwann die Batterie leer.
Schlecht.

Man braucht einfach ne Möglichkeit, die immer funktioniert.
Speisung über ne Solarzelle könnt auch gut funktionieren.
Müsste man dann halt gut machen, damits möglichst unauffällig eingebaut is.
 
soweit ich weiß funktionieren die automatikuhren aber nicht, indem sie durch die bewegung strom erzeugen, sodnern dadurch federn aufgezogen werden...alles mechanisch. mein vater hat eine, mein bruder hat eine, wir haben sie oft genug offen gehabt (eine davon is sehr alt), da is nix mit motor ;)
 
LoneLobo schrieb:
Die Version mit dem Automatik-Aufzug hat halt den Vorteil, dass es auf jeden Fall funktioniert, unabhängig von irgendwelchen Batterien usw.
Batterien entladen sich ja auch selbst immer n bissl.
Also selbst wenn das Ding leistungslos funktionieren würde - wie n Feldeffekt-Transistor - is irgendwann die Batterie leer.
Schlecht.

Man braucht einfach ne Möglichkeit, die immer funktioniert.
Speisung über ne Solarzelle könnt auch gut funktionieren.
Müsste man dann halt gut machen, damits möglichst unauffällig eingebaut is.

Ich denke mal da gibts nur halt Probleme bei der Gitarre, die es bei der Uhr nicht gibt (übrigens: 40€ für automatik ist aber nicht schlecht. Bei Firma die ich kenne muss man 300chf mehr zahlen nur für das Automatik-Uhrwerk).
Die Uhr zieht sich afaik durch das Pendeln des Armes auf: gibt eine Masse, deren Trägheit zu einem Moment führt der zum Aufziehen genutzt wird.
Die Frage ist nun, wie man sowas in die Klampfe einbaut, damit es sinnvoll genutzt wird. Frage mich, ob es bei der Klampfe nicht eher Translationsbewegung als Rotation ist? Somit müsste man die ganze Konstruktion umdenken...oder man muss mit der Klampfe Kisstypische show abziehen, aber ob der Dieb sich daran hält?

Müsste man also irgendwie anders sich die Trägheit zu Nutze machen...


Zu den Solarzellen: Als Griffbrett, sieht ja mit etwas Kosmetik aus wie ein Carbon-Griffbrett. ;)

Wo ich allerdings meine Bedenken habe ist eben das "immer funktionieren".

Wenn Klampfe gestohlen wird und vorerst einmal eingelagert? Dann müsste man noch auf jeden Fall einen guten Akku einbauen.


Sowieso wage ich mal zu behaupten, dass so ein peilsender wohl wenig hilft...wenn man nicht eine absolut präzise 3D Ortung hat, bringt es imho gar nichts.
Findet man das Signal in einem 10-stöckigen Wohnhaus, glaub ich ehrlich gesagt kaum, dass Polizei dann das Recht hat, alle Wohnungen zu durchsuchen. Respektive ob die nicht zu bequem dazu sind (sorry!).


Insgesamt finde ich die Idee zwar lustig (wäre auch interessant den Mechanismus der Automatikuhr auf eine Gitarre anzupassen. Irgendwie könnte man ja dann auch Strom für EMGs etc. gewinnen :D ), aber denke es ist einfach übertrieben.

Das Geld was man für den Sender ausgibt, kann man dann auch dazu nehmen, sein Haus insgesamt besser zu sichern, denn Vorsorge ist immer besser als Nachsicht. Für den Rest hat Offi das ganze ziemlich genau beschrieben: man darf sich im Leben nicht an alles klammern...und vor allem: es ist NUR eine Gitarre!!! Erinnernugen hin oder her...

gruss
eep
 
eep schrieb:
Das Geld was man für den Sender ausgibt, kann man dann auch dazu nehmen, sein Haus insgesamt besser zu sichern, denn Vorsorge ist immer besser als Nachsicht. Für den Rest hat Offi das ganze ziemlich genau beschrieben: man darf sich im Leben nicht an alles klammern...und vor allem: es ist NUR eine Gitarre!!! Erinnernugen hin oder her...

Das Haus kann bombensicher sein, wenn dir die Gitarre bei der Aftershowparty nach nem Gig gestohlen wird bringts dir nichts. Alexi hätte damals so nen Peilsender in seinen Gitarren haben müssen, dann wäre er jetzt nicht bei ESP...
 
niethitwo schrieb:
soweit ich weiß funktionieren die automatikuhren aber nicht, indem sie durch die bewegung strom erzeugen, sodnern dadurch federn aufgezogen werden...alles mechanisch. mein vater hat eine, mein bruder hat eine, wir haben sie oft genug offen gehabt (eine davon is sehr alt), da is nix mit motor ;)

Ändert nix dran, dass man mit diesen momenten die man da rausbekommt, einen generator antreiben kann anstelle ein uhrwerk aufzuziehn ;)

eep schrieb:
Somit müsste man die ganze Konstruktion umdenken...oder man muss mit der Klampfe Kisstypische show abziehen, aber ob der Dieb sich daran hält?

Richtig, genau das stört mich noch an der "Idee".
Solar ist auch nicht einwandfrei. Normalerweise hat man ne Gitarre nämlich in nem Koffer ;)

eep schrieb:
Insgesamt finde ich die Idee zwar lustig (wäre auch interessant den Mechanismus der Automatikuhr auf eine Gitarre anzupassen. Irgendwie könnte man ja dann auch Strom für EMGs etc. gewinnen :D ), aber denke es ist einfach übertrieben.

Ich würde mir auch keinen Peilsender in meine Gitarre einbaun.
Aber allein der Gedanke, wie man sowas machen _könnte_ interessiert mich...
Wenn man das etwas sinnvoll anpackt, kommt da sicher das ein oder andere raus, was man verwenden könnte. Wenn auch wieder irgendwo anders, aber dat is mir ja wurscht.
 
Wenn der Sender jetzt nur 1mA braucht (was...verdammt wenig wäre), hat man den höchstens 2700 Stunden zur Verfügung. Das sind grade mal 112 Tage, also nichtmal n halbes Jahr.

Die Version mit dem Automatik-Aufzug hat halt den Vorteil, dass es auf jeden Fall funktioniert, unabhängig von irgendwelchen Batterien usw.
Batterien entladen sich ja auch selbst immer n bissl.
Also selbst wenn das Ding leistungslos funktionieren würde - wie n Feldeffekt-Transistor - is irgendwann die Batterie leer.
Schlecht.

Man braucht einfach ne Möglichkeit, die immer funktioniert.
Speisung über ne Solarzelle könnt auch gut funktionieren.
Müsste man dann halt gut machen, damits möglichst unauffällig eingebaut is.
Hm...die Ideen sind alle ganz nett. Aber mal ganz abgesehen davon, dass die meisten irgendwelche Macken habe (Solarzelle: auffällig, lichtabhängig; Automatik: bewegungsabhängig) Wäre es galub ich erheblich billiger ab und zu mal in ne neue Baterie zu investieren, als die anderen Sachen zu besorgen und einzubauen (vom Arbeitsaufwand ganz zu schweigen). Ansonsten sinds ganz gute Ideen, nur bei der praktischen Umsetzung hab ich so meine Zweifel...
 
Hallo miteinander!

Das größte Problem ist, dass es kein System gibt, welches diese Art von Ortung zulässt. Auch wenn es kein zu vernachlässigender Aspekt ist, woher der Strom kommt, braucht man nach wie vor den Service/Dienst, der das (zugelassene) Signal empfängt (egal ob über Peiler oder Satellit), es auswertet (Richtung, Entfernung oder genaue Position) und es an die verantwortlichen Stellen weitergibt.
Denn was bringt es einem, wenn man die Polizei ruft, aber die Feuerwehr kommt?

Die klassischen Notpeiler haben immer den Aufbruch eines Rettungsteams zur Folge, was bei einer gestohlenen Gitarre voll am Thema vorbeischiesst, Leben gefährdet da das Team nicht bei einem echten Notfall zur Verfügung steht und kostenintensiv ist. Eine Gitarre kann nicht sterben und braucht auch keine Luftrettung, entweder man findet sie intakt auf oder defekt.

Ich frage mich gerade, ob ich das Thema etwas zu ernst nehme und ob es überhaupt gefragt ist, was ich hier schreibe.

Wenn man es jedoch ernst meint, läuft es allerhöchstens via GPRS, UMTS oder GPS mit Hilfe eines Spezial-Providers der sich auf die Versicherung von Objekten wie Autos o.ä. spezialisiert hat. Denn das Orten seines eigenen Handys (auch wenn die Dinger nicht wie Handys aussehen), ist voll und ganz zulässig und man kann selbstständig die Polizei vom Aufenthaltsort in Kenntnis setzen.

mfg. Jens
 
Das Problem bei einem Peilsender sehe ich darin, dass dieser erstmal aktiviert werden muss, dass er sendet. Denn ein Sender der ununterbrochen sendet, verbraucht ja eindeutig zu viel Strom.
Und der Dieb wird ja wohl nicht so freundlich sein, den Schalter für den Sender zu betätigen. Man könnte dies anders herum aber bewerkstelligen, dass man z.B. bei einstecken des Kabels einen Knopf betätigen muss, dass der sender nicht aktiviert wird.
Allerdings ist dies viel zu anfällig.

Meine momentane Idee, ist die, eine Handy/GPS Kombination einzubauen. Wobei Das Handy z.B. jeden Tag eine SMS mit seiner Position sendet. Somit wäre die Position zumindest einmal grob zu bestimmen. Durch eine polizeiliche Dreieckspeilung auf das Handy könnte dann der Standort genauer bestimmt werden.

Die Stromversorgung ist momentan noch das Problem.
Solarzellen und durch Bewegung halte ich für zu anfällig.
Der Einfachheit halber würde ich aktive EMGs einbauen, wobei der Strom auf dem Weg von der Batterie zum PU möglichst unauffällig abgezapft wird.
Klar, eine Batterie geht auch mal zu ende, aber wenn jemand die Gitarre spielt, wird er auch regelmäßig frische Batt erien einsetzen ;).

Dann ist da nur noch die Frage wann die Handy/GPS Kombi aktiviert sein sollte, da sie im Dauerbetrieb zu viel Strom verbraucht. Vielleicht nur dann aktiv wenn die EMGs auch aktiv sind?
 
Das Problem bei einem Peilsender sehe ich darin, dass dieser erstmal aktiviert werden muss, dass er sendet. Denn ein Sender der ununterbrochen sendet, verbraucht ja eindeutig zu viel Strom. [...]
Meine momentane Idee, ist die, eine Handy/GPS Kombination einzubauen. Wobei Das Handy z.B. jeden Tag eine SMS mit seiner Position sendet. Somit wäre die Position zumindest einmal grob zu bestimmen. Durch eine polizeiliche Dreieckspeilung auf das Handy könnte dann der Standort genauer bestimmt werden.
Meinst du nicht, dass ein Handy im Dauerbetrieb etwas mehr Strom verbraucht als ein Peilsender?
 
Telvan schrieb:
Meinst du nicht, dass ein Handy im Dauerbetrieb etwas mehr Strom verbraucht als ein Peilsender?

Es gibt einen kleinen Unterschied in der Art, wie diese beiden Techniken das Signal aussenden.
Bei einem Peilsender handelt es sich in der Regel um einen Träger, der auf einer festgelegten Frequenz einen permanenten oder wiederholenden Piepton ausstrahlt.

Handys arbeiten mit einer speziellen stromsparenden Modulation und haben keine permanente Funkverbindung in einer Funkzelle zu dem Sendemast (daher auch der Name Standy-Betrieb), zumindest nicht vergleichbar mit einer klassischen Funksendung.

Auch sind die Schwerpunkte anderst:

-Beim Handy kommt der Sendemast dem Handy entgegen (starke Empfangs und Sendeleistung am Mast, kleine Funkzellen) => das Handy braucht also nicht so viel Power.

-Beim klassischen Peilsender ist es umgekehrt. Dort muss der Sender den Leuten entgegenkommen, die das Signal hören sollen. Und das frisst Strom.

Es gibt Handy-Akkus die locker 1 1/2 Wochen halten im Standby-Betrieb, aber jederzeit zu orten sind durch die Funkzelle in der sie gerade angemeldet sind.

Jens
 
LoneLobo schrieb:
Ändert nix dran, dass man mit diesen momenten die man da rausbekommt, einen generator antreiben kann anstelle ein uhrwerk aufzuziehn ;)
weißt du wie leicht so ne automatik uhr läuft? die braucht kaum energie, für nen FUNK sender reicht das nicht :(
 
niethitwo schrieb:
weißt du wie leicht so ne automatik uhr läuft? die braucht kaum energie, für nen FUNK sender reicht das nicht :(

jein...
Gitarre ist ja viel grösser und man baut sowieso mehr Kraft in die Bewegung der Klampfe. So könnte man grössere Massen einbauen, was dann die nötige Leistung bringt.

Ich dneke das wäre noch das kleinste Problem...

gruss
eep
 
eep schrieb:
jein...
Gitarre ist ja viel grösser und man baut sowieso mehr Kraft in die Bewegung der Klampfe. So könnte man grössere Massen einbauen, was dann die nötige Leistung bringt.

Ich dneke das wäre noch das kleinste Problem...

gruss
eep

dann müsstest du aber einen eigenen Automatik-Mechanismus bauen, oder dir einen fertigen lassen, macht das ganze auch nicht einfacher, da dann der niedrige Preis von solchen Uhr-Mechaniken flöten geht.
Technisch kein Problem aber evtl. kostentechnisch ^^
 

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