Phrygische Tonleiter

von Thora, 24.06.07.

  1. Thora

    Thora Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #1
    Ich hoffe, dass das hier richtig ist.

    Ich habe mir gestern die Phrygische Tonleiter angeguckt und bin etwas durcheinander gekommen.

    Ich schreibe hier erstmal die C-Phrygisch auf:

    c___des___es___f___g___a___b___c

    Hm, soweit so gut. Wenn ich das auf dem Bass spiele sieht es für mich so aus, als wär da nur ein Halbtonschritt drinn, ist aber nicht, wie ich feststellte, als ich das ganze auf der G-Saite gespielt habe, landete ich nicht auf dem g, sondern auf gis.
    Na ja, darauf war ich verwirrt, denn optisch (für mich!) sieht alles wie ein Ganztonschritt aus, bis auf vom c zum des.

    Mein Vater meinte, dass der zweite Halbtonschritt vom des zum es ist, was ich aber irgendwie nicht verstehe, er konnte mir auch keine Begründung geben (sonst war er auch nicht sehr hilfsbereit-.-).

    Ist der 2. Halbtonschritt nun vom des zum es oder woanders?
    Aber WARUM ist er da, da haperts bei mir ziemlich...

    Ich hab zugegeben auch nicht viel Ahnung von Musiktheorie, aber so gewisse Sachen sollte man schon verstehen.^^

    hilfe^^°
     
  2. Lord of Paaren

    Lord of Paaren Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #2
    der 7. ton ist ein b(deutsch) oder ein Bb(international). somit ist vom a zum Bb der 2. Halbtonschritt.
     
  3. Thora

    Thora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #3
    Mit dem b mein ich das deutsche, also das tiefe h..


    aaaah, ich seh grad, dass ich mich vertippt hab, ich meine anstatt a ein as *Asche über Haupt streuselt*
     
  4. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.06.07   #4
    EDIT: Wieder zu langsam!
     
  5. Muradhin

    Muradhin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #5
    Also ich bin mir nicht sicher aber ich würde sagen, dass der zweite Halbtonschritt von b auf c ist. Wo auch immer du diese Tonleiter her hast, ich vermute der Autor benutzt das englische System und meint mit dem b das deutsche h.

    Da ich mich selber bisher für das ganze Zeug wie phrygisch kein Stück interessiert hab:o, kann ich dir leider nicht garantieren das ich recht hab.

    (Nur mal so am Rande..., ist es eigentlich wichtig sich damit mal auseinandergesetzt zu haben ?)
     
  6. The Nameless

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    Erstellt: 24.06.07   #6
    Ich würde mal sagen das der 2te halbtonschritt zwischen dem A und dem b ( internationale Schreibweise Bb?) ist, oder?

    Edit : Argh zu langsam
     
  7. Rockabillybass

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    Erstellt: 24.06.07   #7
    Hallo Thora,
    du hast den halbton Schritt bei der Phrigyschen Tonleiter zwischen
    Prime und kleiner Sekunde und zwischen Quinte und kleiner Sexte.
    Warum ist das so dafür würde ich dir http://www.musicians-place.de/ oder http://www.justchords.de/index.php empfehlen. Bei meinen Erklärungsversuchen würdest du nach 2 min. Glasige Augen bekommen
    EC
     
  8. Thora

    Thora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #8
    Hm, also zwischen dem g und dem as, wenn ich das richtig deute... ja kommt auch hin, vielen Dank.


    p.S: ich steh auf glasige augen, die nicht durch Drogen hervorgerufen werden^^°
     
  9. Rockabillybass

    Rockabillybass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #9
    Hallo ich nochmal,
    ich würde dir empfehlen zum Anfang in # Tonarten zu denken.
    Es wäre dir dann sicherlich Aufgefallen das du ein Schreibfehler in deiner Tonleiter hast.:D
    Dann würde es C Cis Dis F G Gis Bb C heißen und ich vermute mal dir wäre dann aufgefallen wo die HT sind.;)
    EC
     
  10. Thora

    Thora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #10
    Stimmt... hm... ich sollte wohl auch mal das # akzeptieren^^°
     
  11. bassick

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    Erstellt: 24.06.07   #11
    Wenn schon #, dann richtig: Ais statt Bb...
    Aber so zu Denken halte ich für viel zu kompliziert: C phrygisch steht auf der dritten Stufe von As [As B C Des Es F G]. Da phrygisch die dritte Stufe ist, beginnts mit C; die ersten beiden Töne wandern nach hinten: C Des Es F G As B.
     
  12. ferdi

    ferdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #12
    Die Ansicht mit den # halte ich so für böse falsch weil sie höchstwahrscheinlich für Verwirrung sorgt. Ich bin jetzt mal äusserst kleinlich: :D

    1) Eine #-Tonart mit einem b ist schon mal ein Widerspruch in sich.

    2) Wenn schon in #-Tonart dann so:

    B# C# D# E# Fx G# A#
    wobei Fx = F##

    Die Phrygische Tonleiter wird auf der 3. Stufe der Ionischen, also Dur-Tonleiter aufgebaut, daher haben wir

    Ab Bb C Db Eb F G

    als 1. Stufe.
    Diese ergibt als Kreuztonart

    G# A# B# C# D# E# Fx.

    Daraus ergibt sich die dritte Stufe wie oben schon erwähnt.

    Zur erklärung des obigen Problems allerdings auch nicht wirklich hilfreich. :)
     
  13. jones2105

    jones2105 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.07   #13
    Soviel dazu. Wenn ich sonst noch helfen kann... immer her mit den Fragen...


    Gruß
    jones
     
  14. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.06.07   #14
    Falsch. Es ist kein Gis/G# sondern ein As.

    So kann man es sich merken, aber...

    ...nicht so. Nur weil E die parallele phrygische Tonleiter zu C ist, ist sie nicht die "original"-Tonleiter.

    Die phrygische Kirchentonleiter ist nicht die Molltonleiter (das ist die äolische), obwohl sie durch die kleine Terz als eine solche angesehen werden kann.
     
  15. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 25.06.07   #15
    Das ist so nicht richtig. Nur weil eine Leiter eine kleine Terz besitzt, ist das noch lange nicht Moll. Es sind eben Skalen, mehr nicht, wobei allenfalls die Ionische der Dur-Tonleiter entspricht und die Äolische Skala der reinen Moll-Tonleiter.


    So wärs korrekt:

    CDEFGAHC__________Ionisch - entspricht C-Dur
    _DEFGAHCD_________Dorisch
    __EFGAHCDE________Phrygisch
    ___FGAHCDEF_______Lydisch
    ____GAHCDEFG______Mixolydisch
    _____AHCDEFGA_____Äolisch - entpricht A-Moll
    ______HCDEFGAH____Lokrisch

    Man sollte das schon genau nehmen...:)
     
  16. ferdi

    ferdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.07   #16
    Ich sehe das schon so, dass dorisch, phrygisch und äolisch alles Molltonarten sind.
    Schließlich ergeben sie ja auch Mollakkorde wenn man darauf Akkorde aufbaut.
    Sie haben alle eine kleine Terz und eine reine Quint (+ als Vierklang eine kleine Septime).
    Jede von ihnen hat aber seine eigene Färbung.

    Analog dazu ist meine Sichtweise bei den Dur-Tonarten.

    Aber es ist schon richtig, wenn man von Moll als Skala spricht dann ist äolisch gemeint.
     
  17. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 26.06.07   #17
    Gut das ist deine Sichtweise. Aber es sind nunmal keine Mollskalen - diese sind durch die Aufeinanderfolge von Ganz- und Halbtonschritten klar definiert. Dass sich auf dorische oder phrygische Leitern Moll-Akkorde aufbauen lassen, ist ein anderes paar Schuhe.

    Wenn ich über eine einfache II-V-I-Verbindung in "C-dur" Skalen spielen möchte, so muss ich die Skalen D_dorisch-G_mixolydisch-C_ionisch nehmen und nicht D_moll-G_dur-C_dur.

    Ich weiß, was du meinst (dorisch, phrygisch sind "mollartig"), aber hier dürfen Skalen nicht mit Akkorden/Intervallen vermischt werden. Soviel Zeit muss sein ;).
     
  18. ferdi

    ferdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.07   #18
    Was meinst du genau mit der Aufeinanderfolge von Ganz- und Halbtonschritten?
     
  19. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.06.07   #19
    Ich versuchs mal anders auszudrücken: nur weil besagte Tonleitern die Töne eines Molldreiklanges besitzen sind sie noch lange keine Molltonleiter. Es gibt drei "echte" Molltonleitern: äölisch, harmonisch, melodisch.
    siehe hier
     
  20. ferdi

    ferdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.07   #20
    Ich hab mir gerade den von dir verlinkten Wiki-Eintrag durchgelesen.
    So ganz eindeutig ist die Sache anscheinend nicht.
    Von "echten" Molltonleitern ist hier nicht wirklich die Rede.
    Eher von Variationen der natürlichen (äolischen) Molltonleiter.
    Phrygisch, dorisch und auch lokrisch werden hier auch als "Molltonleitern im weiteren Sinne" bezeichnet.

    Ich denke, dass wir hier schon ein wenig Haarspalterei betreiben und die Begrifflichkeiten nicht eindeutig sind.
     
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