Preamp in Verbindung mit Fireface UCX

von Paaaat, 29.06.18.

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  1. Paaaat

    Paaaat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.18   #1
    Hallo liebe Musik-Boarder,

    ich bin derzeit auf der Suche nach einem färbenden Preamp im Bereich zwischen 400 und 1000 Euro. Ich habe ein RME Fireface UCX in Verbindung mit einem Neumann TLM103 und hätte gerne einen etwas wärmeren Klang, den die Preamps des UCX nicht hergeben.
    Daher meine erste Frage, lohnt es sich überhaupt, einen 500 Euro Preamp (z.B. Goldmike oder Golden-Age-Project) vor das UCX zu bauen? Oder sollte ich doch noch etwas sparen um mir eventuell einen Preamp leisten zu können, der es dann wirklich wert ist?
    Vor allem der Art Voice Channel ist mir ins Auge gestochen, da man dort ja doch relativ viele Möglichkeiten im Gegensatz zu anderen Preamps hat. Ansonsten wäre für mich noch der AMS Neve 1073 LB in der engeren Auswahl.

    Zudem gäbe es noch die Möglichkeit einen gebrauchten Preamp auf Ebay zu ersteigern. Einen UA 6176 könnte ich eventuell auf Ebay für um die 1000 Euro ersteigern. Lohnt es sich, gebrauchte Preamps zu kaufen oder müssen da die Röhren nach einigen Jahren gewechselt werden?

    Vielen Dank für eure Hilfe!
     
  2. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 29.06.18   #2
    Hallo,

    ...wenn Du hier den SPL Gold Mike 9844 meinst, dann würde ich sagen "nein". Der ist ein absolut braves Arbeitstier - ich habe auch immer noch einen... - aber einen "warmen Klang" würde ich ihm nicht bescheinigen, falls Du damit auf die Röhrenbestückung abzielen solltest. Die Röhren liefern beim 9844 konstant 6 db Verstärkung, mehr tun sie nicht (außer hübsch glimmen ;) ). Das wird Dir wahrscheinlich nicht den aha-Effekt liefern, den Du suchst.

    Grundsätzlich ist nichts gegen Gebrauchtkauf einzuwenden, die üblichen Risiken sind ja bekannt. Vorteilhaft wäre natürlich, Du könntest das erwünschte Gerät vorher mal testen. Was eine Röhrenbestückung anbelangt - die Vorstufenröhren in Mic-Preamps werden wohl nicht so stark belastet wie die Endstufenröhren in den Röhrenamps der Gitarren-Fraktion. Dennoch wird man sie irgendwann mal tauschen müssen. Ich habe das prophylaktisch bei meinem Goldmike, der übrigens steinalt ist (kurz nach erstmaligem Erscheinen auf dem Markt erstanden...) und bei meinen beiden Ende der 90er (gebraucht) erstandenen Digitech VTP1 gemacht. O.K., bei dem einen Digitech "klingelte" der eine Kanal etwas, da war der Tausch wirklich notwendig. Vorstufenröhren, sofern nicht exotische NOS-Typen verwendet werden, die man kaum noch bekommt, sind recht erschwinglich, das reißt kein elend großes Loch ins Portemonnaie ;)

    Wichtig wäre, daß Du eine Vorstellung hast, in welche Richtung der Preamp den Klang formen soll... immerhin gibt es auch bei den "Externen" durchaus welche, die sehr sauber und neutral arbeiten.
    Ich weiß noch, wie lange ich selbst mit mir gerungen habe, bis ich mir meinen Tegeler VTRC gegönnt habe... das lange Erwägen und Überlegen hat sich gelohnt, denn das war genau das Gerät, das für meine Wünsche paßte...

    Viele Grüße
    Klaus
     
  3. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 29.06.18   #3
    Wenn Du einen UA 6176 für 1000 Euro bekommen kannst, wäre das ein entsprechender Channel Strip. Normalerweise werden die so um 1.800 Euro gehandelt.
     
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  4. whitealbum

    whitealbum HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 01.07.18   #4
    Schaue mal hier:

    https://www.musiker-board.de/thread...rtgeschrittene-und-profis-ab-500-euro.668200/

    Generell unter 1000€ Neupreis gibts nicht wirklich was richtig gutes.
    Ausnahme, STAM Audio's API oder Neve Klons, exquisit, das ist aber was für "abenteuerlustige" Menschen, da Direktversand via Chile, bisher scheinen die Jungs da drüben mit dem Geld nicht durchgebrannt zu sein, und alle haben ihre Geräte bekommen, lange Lieferzeiten von 2-6 Monaten sind drin, allerdings ist das alles auf höchstem Niveau für ein Bruchteil des Preises.

    Ansonsten siehe den obigen Thread, der sehr viele tolle Preamps reviewed.
     
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