Preis und Qualität der Gitarren

Vielleicht sind es ja manchmal auch kleine Unzulänglichkeiten die das gewisse Extra am Klang verursachen.
 
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Siehe hier:

 
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Gittler Guitars sind aus den Halsstäben von 57'er Les Pauls gefertigt!!



(sorry, ich konnte es nicht lassen)
 
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Seit ein paar Jahren verbreitet sich eigentlich der Konsens, dass bei Solid-Body-Gitarren das Holz keinen Einfluss auf den Klang hat (also auch nicht das Schleifen). Da gibt es sogar eine Erklärung von Physikern zu. Denn der Magnet nimmt nur transversale Wellen der Saiten auf. Verändern können das nur Metallteile an der Gitarre, die (logischerweise) dann einen gewissen Einfluss auf die Magnete haben. Das Holz gebe longitudinale Wellen ab, welche vom Magnet nicht abgenommen werden können.

Der Tonabnehmer ist auf dem Body befestigt. Wenn ich nur den Body anrege, wird der Tonabnehmer einen Ton übertragen. Gleiches gilt, wenn ich nur die Seite anrege. Wenn ich Gitarre spiele wird sowohl der Body, als auch die Seite in Schwingung gesetzt. Also nimmt der Tonabnehmer immer beides ab. Saite und Body. Beides hat also Einfluss auf den Klang. Z.b die Saitendicke, Saitenmaterial, Korpushärte und natürlich auch Magnet und Anzahl der Wicklungen des Tonabnehmers.

Nur dem Tonabnehmer und anderen Metallteilen klanglichen Einfluss zuzubilligen geht an der Sache vorbei und ist falsch, was auch physikalisch zu erklären ist.
 
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Ja denn...
 
Na denn - Immerhin nur 2 Seiten und dann doch noch 'ne Saite samt Dicke und Material.
 
Im Sinne von C_Lennys Post #292: Beim T 283 oder 297 inkl. Gigbag.
 
Ich habe bei Gitarren die ich stark verzerrt spiele durchaus den Eindruck, daß hier fast nur der Pickup zählt, bzw. die Holzsorte eine untergeordnete Rolle bei der Klangbildung spielt, aber wenn ich z.B. meine Graphitbässe mit meinen Holzbässen vergleiche, habe ich den Eindruck, daß die Graphitbässe etwas im Klang gemeinsam haben, was sie von den Holzbässen unterscheidet.
 
"Aufpreis nicht wirklich rechtfertigen lässt"
"keine signifikanten Sprünge in Qualität und Bespielbarkeit"

Da ist doch längst alles gesagt. Die Meinungen scheinen bei einfacher Gegenüberstellung der Zahlen weit auseinander zu gehen. Wenn man die ersten 5 Seiten danach abklappert, wird das bereits deutlich. Für den TE, den Moderator, und alle anderen Interessierten zusammengefasst:

- 3500.-

- gute Gitarren kosten dann aber leicht schon mal ab 800 EUR aufwärts

- locker unter 1000€…von bester Qualität, Sound und Bespielbarkeit

- Ab dem Preis, den ein deutscher gelernter Zupfinstrumentenmachermeister für eine schlichte E-Gitte verlangt. Ca. 1000-2000.
imho so um die 2000€ sind sie dann eher nur noch Marketing

- Den Grenzbereich würde ich so im Bereich von 1500€ bis 2000€ sehen.

- Einige Hersteller bieten schon um die 3'000 das beste.... Es ist pauschal nicht ganz möglich zu generalisieren.

- Fender CS in die Hand genommen (ich denke teambuilt, für 3500 EUR)…Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich dieses Geld gerne für diese Gitarre ausgeben.

Man braucht nur weiterlesen und bekommt etliche weitere subjektive Statements. Auf keinen Fall mehr als 1000....dann wieder das 3 bis 4-fache oder noch mehr.

Wer jetzt meint, die Ansichten gehen zu weit auseinander, um von einer seriösen Auskunft sprechen zu können, der irrt sich womöglich. Denn bisweilen handelt es sich um eine "Anschaffung für´s Leben":

Geht man von 50 Spielstunden im Monat aus, sind das im Jahr 7200 Spielstunden und in 20 Jahren 144000 Spielstunden. Bei 2500 Euro Preisunterschied sind das nicht mal 18 Cent pro Spielstunde. Da gibt es kaum ne Zigarette für. Eine Gitarre wird also umso billiger, je mehr man den Gebrauchswert abschöpft. "Spart" man den Preisunterschied bei Anschaffung und hofft auf Zinsen, ist man ja längst auf verlorenem Posten. Das Vermögen schrumpft inflationsbereinigt oder wird Risikokapital. Wer aber jetzt eine teure Markengitarre kauft, kann sie bei guter Führung nach 20 Jahren vielleicht ohne große Verluste oder sogar mit Gewinn verkaufen. Aber auch diese Unterschiede mit eingerechnet, geht es auf lange Sicht doch nur um Centbeträge.:D

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Nachtrag: Sorry, ich habe mich verrechnet. Es sind bei 50 Stunden im Monat nur 600 Spielstunden im Jahr, also in 20 Jahren 12.000 Spielstunden. 2.500,- € Preisunterschied geteilt durch 12.000 Spielstunden machen ca. 21 Cent pro Spielstunde. Im Ergebnis ändert sich also nicht viel.
 
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Wenn ich Gitarre spiele wird sowohl der Body, als auch die Seite in Schwingung gesetzt. Also nimmt der Tonabnehmer immer beides ab. Saite und Body. Beides hat also Einfluss auf den Klang. Z.b die Saitendicke, Saitenmaterial, Korpushärte und natürlich auch Magnet und Anzahl der Wicklungen des Tonabnehmers.

Les Paul hat die Solidbody E-Gitarre erfunden damit genau das nicht passiert. :great:
 
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Die Erde ist wieder eine Scheibe

Zitat: "Also nimmt der Tonabnehmer immer beides ab. Saite und Body. Beides hat also Einfluss auf den Klang."

Die Schwingungen des Body werden nicht vom Tonabnehmer abgenommen, nur die Schwingungen der Saiten, da aus Metall. Deren Schwingungen werden aber -wie bei einer akustischen Gitarre auch- durch die Schwingungen des Holzes beeinflusst. Und ob diese Beeinflussung erheblich ist, darüber scheiden sich heutzutage die genervten Geister. Letzteres ist erstaunlich. Es war nach meiner Wahrnehmung zu früheren Zeiten eine Selbstverständlichkeit, dass das Holz einen erheblichen Einfluss auf den Klang einer E-Gitarre hat. Nun gut, früher war nicht alles besser...aber war das Voodooo? Zwar gibt es Instrumente ohne Holzkorpus, wie z. B. manche Reisegitarren, die richtig gut klingen. Andererseits findet man baugleiche Gitarren mit verschiedenen Frequenzspektren, da eben jedes Holz anders ist. Der Klang, der im unverstärkten Zustand auszumachen ist, überträgt sich bei Ampabnahme. Wenn eine Saite z.B. bassiger klingt, tut sie das auch über die Pickups. Entsprechend wählt man womöglich einen Pickup aus. Bei einer Gitarre von der Stange finden solche Erwägungen nicht statt. Wer online von der Stange bestellt, muss halt Glück haben (oder die Schwankungen sind für seinen Sound nicht so erheblich). Und hier beginnt meine kleine Verschwörungstheorie, nämlich dass Versandhändler besser verkaufen, wenn die Leute glauben, baugleiche Gitarren würden sich vom Holz her nicht unterscheiden und das Holz sei vernachlässigbar. Denn dann können sie erschwingliche Gitarren bequem von Zuhause bestellen und müssen sich nicht im Laden auseinandersetzen und die Dinger unter für sie erschwerten Bedingungen vergleichen. Schon ist die Erde nicht mehr rund sondern platt...

Les Paul hat die Solidbody E-Gitarre erfunden damit genau das nicht passiert.

Macht es wirklich Sinn, darüber zu sinnieren, warum Les Paul was warum erfunden hat...? Bei allem Respekt...Die Zeit war halt reif dafür.
 
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Gleiches gilt, wenn ich nur die Seite anrege. Wenn ich Gitarre spiele wird sowohl der Body, als auch die Seite in Schwingung gesetzt. Also nimmt der Tonabnehmer immer beides ab.

Les Paul hat die Solidbody E-Gitarre erfunden damit genau das nicht passiert. :great:

Genau das und wenn die Tonabnehmer, bzw. dessen Bestandteile, in diesen in Harz eingegossen sind ("potted"), dann ist der Einfluss des Schwingenden Korpus auf die Tonabnehmer, also das was am Kabel rauskommt, vernachlässigbar. Einfluss? Ja. Hörbar? Zweifelhaft. Relevant insb. bei high gain? Vermutlich nicht.
 
der Einfluss des Schwingenden Korpus auf die Tonabnehmer

Jetzt nochmal nachgefragt. Will man berücksichtigen, dass der schwingende Korpus die in ihm verbauten Pickups mitschwingen lässt, und diese sich wegen dieser Vibrationen anders zur schwingenden Saite verhalten, als wenn sie in einem absoluten Ruhezustand wären?
 
Geht man von 50 Spielstunden im Monat aus, sind das im Jahr 7200 Spielstunden und in 20 Jahren 144000 Spielstunden. Bei 2500 Euro Preisunterschied sind das nicht mal 18 Cent pro Spielstunde. Da gibt es kaum ne Zigarette für

Bitte nochmal durchrechnen....... so hat man uns auch die Kugel Eis verkauft....
 
Macht es wirklich Sinn, darüber zu sinnieren, warum Les Paul was warum erfunden hat...? Bei allem Respekt...Die Zeit war halt reif dafür.

Es geht nicht um sinnieren, ich beziehe mich ausschließlich auf seine Worte: Was wollte er erreichen und wie hat er es technisch umgesetzt? Akustikgitarren mit Pickups gab's damals schon, nur hatten die ihre Probleme.

Jetzt nochmal nachgefragt. Will man berücksichtigen, dass der schwingende Korpus die in ihm verbauten Pickups mitschwingen lässt, und diese sich wegen dieser Vibrationen anders zur schwingenden Saite verhalten, als wenn sie in einem absoluten Ruhezustand wären?

Nochmal: Les Paul wollte weder, dass die Saitenschwingung durch den Korpus noch durch mitschwingenden Tonabnehmer beeinflusst wird, weil beides zu Rückkopplungen führt, welche die Solidbody obsolet machen würde. Kurz gesagt: Les Paul erfand die Solidbody um Rückkopplungen zu vermeiden.
Notwenig dafür war der Klotz (zuvor ein Stück Eisenbahnschiene), aus Gewichtsgründen später Holz, rein für die Optik gab's letztlich die Gitarrenform (bei Solidbody aber auch Semiakustik Gitarren) obendrauf.
 
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