Pro Tools oder Cubase?

Naja, gerade durch die PlugIn-Struktur würde ich sagen, kommt es eben darauf nicht an. Es gibt ja eben viele VSTs da draußen, die kann man sich dann lieber gezielt anschaffen - und stattdessen eine DAW kaufen, die einem von der Bedienung gefällt und von der sonstigen Austattung her reicht.


Ja du hasst recht..aber er sagte doch er wolle sich KEINE weiteren Vsts und Plug Ins holen. Zumindest für den Anfang.
 
OK, ich habe den Ursprungspost gar nicht mehr durchgelesen, weil der eh von letzten September ist und sich der Threadersteller seitdem hier nichts mehr geschrieben hat. Und hab daher auch nicht gedacht, dass du dich konkret darauf beziehst.
 
Die ursprüngliche Frage ist zwar schon ein wenig älter, ab ich hatte die gleiche Entscheidung auf dem Plan: Cubase vs. ProTools und hab mich am Ende für Reaper entschieden und mir für das gesparte Geld noch ein paar schicke VST-Instrumente zugelegt ;)
 
OK, ich habe den Ursprungspost gar nicht mehr durchgelesen, weil der eh von letzten September ist und sich der Threadersteller seitdem hier nichts mehr geschrieben hat. Und hab daher auch nicht gedacht, dass du dich konkret darauf beziehst.

Oh, da hab ich was übersehen.






Was ist denn an Reaper vom Vorteil? Habt ihr mal das StudioOne getestet?
 
Was ist denn an Reaper vom Vorteil?
Für Privatpersonen, Bildungseinrichtungen oder Kommerzielle Anwendungen unter 20000$ Jahresumsatz kostet es nur 60$ :) Ansonsten 225$, immer noch günstig. UNd KOEminator hat es dann so ähnliche gmeacht, wie ich es vorgeschlagen habe: Lieber das gesparte Geld gezielt in gute PlugIns stecken, weil die machen dann ja den eigentlichen Sound. Im Gegensatz zu anderen DAWs dieser Preisklasse hat Reaper keine künstlichen BEschränkungen (also bezüglich Anzahl der Spuren oder PlugIns pro Spur), da es ja keine größere Versionen gibt, welche auch noch verkauft werden soll. Ich steige da grad selbst drauf um und entdecke da immer wieder Kleinigkeiten wo ich denke "Hey, das geht ja doch auch damit". MAn hat da Gefühl, dass da immer neue Features eingebaut werden, teilweise " das Beste aus anderen Anwendungen". Wie in einem anderen Thread schon erwähnt kann man z.B. die einzelnen Audioobjekte bearbeiten, wie ich das sonst nur aus Samplitude kannte. Im Gegensatz zu Samplitude ist das Routing aber viel besser, so kann man z.B. einfach jede Spur (auch den MAster) beliebig an die weiteren Hardware-Ausgänge des Interfaces schicken. Der MIDI-Bereich ist im Vergleich zum Rest noch nicht so umfangreich und ausgefeilt (dafür finde ich die Integration von MIDI-Daten und VST-Instrumenten schön simpel aber effektiv).

Und außerdem ist es Shareware. Man kann es sich also einfach so runterladen, installieren und ausprobieren (und wenn man ein Arschloch ist sogar einfach ewig weiterbenutzen ohne zu bezahlen). Es werden ganz sauber nur die Programmdaten kopiert, und nicht sonst irgendein Mist, der sich im Computer festnistet und auch nach einer Deinstallation nicht weg geht. Man hat auch wirklich das Gefühl, dass da immer Sachen verbessert werden und wohl auch auf die Wünsche der Nutzer eingegangen wird. Insgesamt finde ich das Projekt sehr sympathisch. Zitat von der Website:
We offer a good product at a fair price.

We don't spend money and effort on marketing, complicated piracy protection, or other things that do not directly improve REAPER and the user experience.

We think the good will generated by playing fair and being responsive to users is more valuable to our business than short-term profits.
 
also bekommt man einen genauso prof. Sound hin wie mit Cubase und ect.?

Findest du die Werksounds der DAWS z. B. bei Sonar empfehlenswert oder benutzt du nur fremdanbieter VSts?
 
Damit ich mich hier auch mal einmische: wenn du davor noch nie mit einer daw oder audiobearbeitung gearbeitet hast ist es völlig egal ob cubase oder pt. Ich hätte dir reaper empfohlen, we. Da il es billig -am anfang sogar gratis- ist und du alles damit machen kannst was eine andere daw auch kann. Vom sound her ist es auch schnurz weil du den unterschied als laie gar nicht hörst. Sieh zu das du dich mal in das programm einarbeitest und mit den plugins einen guten sound zusammenbringst. Kauf da lieber ein gutes mikro als das du dich kit einer daw rumärgerst. Appropos plugins: google mal "free vst", da gibts tausende super sachen (und viel müll) die dich am anfang sicher weiterbringen.


Cheers

PS: cubase hat edu-deals. Das heißt wenn du schüler, student oder professor bist bekommst du das prog billiger. Wie das bei pt ist weiß ich nicht aber ich denke nicht das es so etwas gibt da die hardware ja nicht an wert verliert. Das hat mir zB cubase7 ermöglicht.
 
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Dass du das nach über drei Jahren tust hast du aber schon bemerkt? ;)

klar, aber das ist ja das schöne am forum. du kannst den thread noch in 10 jahren auf google finden und brauchst dann nicht neu zu fragen weils schon hier steht.(obwohl in 10 jahren vielleicht schon alles anders sein wird ;) )

Und Gerüchte verbreiten tut er auch noch...;)

ich hab bis jetzt ein paar leute gesehen die haben mit reaper aufgenommen, mit midi gearbeitet und sogar gemixt/gemastert. wenn das nicht stimmt entschuldige ich mich :O
 
ich hab bis jetzt ein paar leute gesehen die haben mit reaper aufgenommen, mit midi gearbeitet und sogar gemixt/gemastert. wenn das nicht stimmt entschuldige ich mich :O
Doch, du hast schon recht. The Main Event hat das wohl nur etwas kleinlich gesehen. Es gibt bestimmt irgendwelche speziellen Dinge, die man mit einer anderen DAW machen kann, aber nicht mit Reaper. Während du geschrieben hast, das man mit Reaper ALLES machen kann, was eine andere DAW auch kann. Das bedeutet aber nicht, dass Reaper deshalb schlechter ist oder nicht professionell einsetzbar ist. Denn umgekehrt sind mit manch anderer DAW wohl auch Dinge nicht möglich, die mit Reaper möglich sind.
 
die mit Reaper möglich sind.
Das bezweifel ich!
Ich glaube nicht, dass man mit einer 50€ (oder wie viel kostet Reaper?) Dinge machen kann, die man mit einer 500€ gar 600€ DAW anstellen kann!
 
so groß, wie der Preisunterschied, sind die Unterschiede gar nicht - probier es einfach mal aus.

Ein Open- oder Libre-Office kann auch fast alles, was ein MS-Office für 200€ oder mehr kann... Leistung ist nicht immer vom Preis abhängig.
 
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Die Funktionen sind finde ich nicht (mehr) das wesentliche, sondern wie eine DAW funktioniert. Sprich der Workflow! Reaper ist ansich toll, weil recht offen und frei konfigurierbar, aber ich arbeite trotzdem nicht damit, weil es für mich nicht intuitiv genug ist. Wie intuitiv PT dazu im Vergleich ist kann ich nicht sagen. Ich arbeite primär mit Reason und sekundär mit Cubase...
 
die Grundfunktionen dürften bei allen DAW's inzwischen vergleichbar sein, nur ist die Bedienung und somit der Workflow bei den verschiedenen Produkten halt unterschiedlich. Was da nun besser oder schlechter ist, ist eine persönliche Entscheidung, da hat wohl jeder etwas andere Vorstellungen und Gewohnheiten. Es gibt DAW's, die mehr für MIDI-, Sample- oder Audiolastiges Material 'gemacht' sind und sich dort dann manche Funktionen finden, die für den entsprechenden Bereich ein einfacheres arbeiten erlauben. DIE DAW gibt es nicht - siehe auch -> https://www.musiker-board.de/andere-daws-allgemein-rec/456744-k-r-ampf-daws.html
 
Das bezweifel ich!
Ich glaube nicht, dass man mit einer 50€ (oder wie viel kostet Reaper?) Dinge machen kann, die man mit einer 500€ gar 600€ DAW anstellen kann!

Oh je, es gibt tatsächlich Leute, die grundsätzlich denken "teurer = besser"? Gerade bei Software gibt es dazu absolut keinen Grund. Denn Software-Preise werden vollkommen willkürlich festgelegt, weil man ja keine Herstellungskosten pro Exemplar hat. Wenn ich Preise für eine Software festlege, dann muss ich mir überlegen (und kann das aber dann frei festlegen), ob ich sie lieber für 1000€ anbiete und davon 1000 Exemplare verkaufe, oder ob es wahrscheinlicher ist, dass ich 10000 Exemplare für 100€ verkaufe. Wie kommt denn deiner Meinung nach Steinberg auf die unterschiedlichen Preise für Cubase Elements, Cubase Artist, Cubase und Nuendo? Vor allem der Preisunteschied zwischen Cubase und Nuendo ist krass (544€ vs. 1575€). Glaubst du, der hat wirklich was mit den Features zu tun? Also Nuendo wäre drei mal so gut wie Cubase? Nö, aber Nuendo wird nur dort eingesetzt, wo man solche Preise verlangen kann und es auch bezahlt wird. Ähnlich wohl bei Samplitude vs. Sequoia.

Letztlich orientiert man sich am MArkt. Manche fühlen sich dann auch durch Preissenkungen veräppelt, so erging es z.B. mal Nutzern von Shake, einem Compositing-Programm von Apple. Kostete 2900€, also eindeutig im absoluten Profi-Bereich angesiedelt und wurde dort auch genutzt. Und eines Tages kam die neuste Version raus, die natürlich nicht schlechter war als der Vorgänger, aber auf einmal nur noch 480€ kostete :) Ich glaube gerade Apple hat sowas öfters gemacht, Logic ist mit den Jahren auch eher billiger geworden.

Im Serverbereich wird auch viel Open Source eingestetzt - aber nicht einfach aus kostengründen.

Die voll-kommerziell einsetzbare Lizenz für Reaper kostet übrigens 225$ (was aber immer noch günstig ist), 60$ ist der vergünstigte Preis für die private/bildungs/... Nutzung. Aber nur der Preis ist unterschiedlich, das Programm ist das gleiche (sehr coole Einstellung von Cockos!). Schönes Zitat aus einem Testbericht zur Reaper:
"I suspect some would be more convinced of its excellence if Cockos significantly raised the licence cost, but those in the know (and I consider myself one of that number) simply regard it as a bargain." :)

Ich hatte frühe mal mit Samplitude und Cubase rumprobiert. Bei Samplitude mochte ich die Möglichkeit Effekte usw. auf ein Objekt zu legen. Das ging mit Cubase damals nicht. Reaper kann das aber auch, ich weiß nicht wie das heute bei Cubase ist. Auch ist das Routing in Reaper wunderbar gelöst. Kann man in allen anderen teuren DAWs Spuren so einfachg untereinander Verknüpfen und auch physikalische Ausgange den Spuren zuweisen? Also einfach sagen, dass man Master-Signal sowohl an Ausgang 1-2 wie auch 3-4 ausgehen soll? Ich erinnere mich noch an eine Situation aus meinem Praktikum in einem kleinen Tonstuio was zur Video-Vertonung genutzt wurde. Da wurde Nuendo genutzt. Und am Interface hing dann auch ein teurer Pegelmesser. Leider musste der umständlich am Kopfhörerausgang des Interface hängen, aufwändig "geeicht" werden, und dann durfte der Kopfhörerregler nicht mehr bewegt werden. Der zuständige Kollege hatte noch mit dem Steinberg-Support telefoniert, wie man das in der Software einrichten kann. Tja, ging wirklich nicht, aber das vieeel billigere Reaper hätte es gekonnt :)

- - - Aktualisiert - - -

Die Logic Preise haben mich gerade interessiert - man bekommt das mittlerweile ja für nur 180€ (also etwa genauso viel wie Reaper)! Und ich kenne zumindest einen persönlich, der Logic professionell einsetzt :)

Reaper kann übrigens auch deshalb billiger sein, weil die kaum Overhead produzieren. Die haben quasi keine Vertriebskosten (gibt es nur als Download, als Shareware verteilt es sich von selbst, zwischendurch überweist ihnen mal jemand Geld für eine Lizenz, läuft alles automatisch) und geben auch keinen Cent für Werbung oder sonstiges aus. Das ist beinahe ein EIn-Mann-Projekt, zumindest eine sehr kleine Firma, die einfach nur an dem Programm selbst arbeiten.
 
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ich hab auch gehört das sie sehr community-nahe sind. das heißt wenn du im forum reinschreibst das du zB das routing von samplitude irre geil findest kanns sein das es im nächsten update was vergleichbares findest. und ich glaub das auch die updates immer gratis sind, nicht sowie bei cubase zB wo du bei jeder neuen version aufzahlen musst.
 
Klar spielt die Zielgruppe in Punkto Preispoklitik ein große Rolle. Kein Frage! Siehe Nuendo, daß ein paar Features (z. B. irgendwelche Standarts) mehr als Cubase hat, die aber letztendlich für Rundfunk-Stationen essentiell sind. Und dafür legen die dann halt auch ab. Trotzdem hat man bei Software zwar keine (bzw. kaum) klassische Herstellungskosten, jedoch wächst auch DAW Software nicht auf Bäumen ;) sondern muß konzipiert, programmiert, geprüft, evaluiert, und supportet werden. Insofern finde ich "reine Willkür" dann vielleicht wieder etwas übertrieben. ;) Und klar denken viele (Laien) leider immer noch ProTools ist besser als Cubase, ist besser als Reason, ist besser als Fruity Loops. Dabei wurden Hits, wie zum Bleistift Alors on Danse ganz simple in Reason produziert. Oder Avicci arbeitet mit FLS. Nicht meine Musik, aber pragmatisch betrachtet, rein technischer einwandfrei produziert. Und immerhin verdienen beide damit einen Haufen Kohle. ;)
 
jedoch wächst auch DAW Software nicht auf Bäumen sondern muß konzipiert, programmiert, geprüft, evaluiert, und supportet werden. Insofern finde ich "reine Willkür" dann vielleicht wieder etwas übertrieben.
Aber wie legst du den Preis denn fest? Ein Unternehmen hat ja einfach immer Einnahmen und Ausgaben, und muss halt kucken, wie es mindestens die ausgaben wieder reinbekommt. Schon bei materiellen Gütern gibt es da ja durchaus Mischkalkulation. Spielekonsolen oder Tintenstrahldrucker werden oft mit kaum Gewinn oder gar Verlust verkauft, dafür wird dann das Geld über Spiele bzw. Tinte eingenommen. Und wenn ein Hersteller mehrere ähnliceh Produkte in unterscheidlichen preisklassen anbietet, dann entspricht der Preisunterschied auch nicht dem Preisunterschied in der Herstellung. Stattdessen ist die Marge bei den teuren immer höher.

Aber insgesamt hat man bei materiellen Gütern die herstellungskosten noch als grobe Orientierung für die Größenordnung. Aber wo hast du die bei Software? Natürlich kostet es Geld die zu entwickeln usw. Nehemn wir an du hast eine Softwarefirma, die nur ein produkt anbietet, und jährliche Ausgaben von 500.000€ hat. Für wieviel würdest du dein produkt verkaufen? Es geht ja letztlich darum, dass du halt durch den verkauf der Software irgendwie mindestens 500.000€ im jahr reinbekommen willst. Möglicherweise schaffst du es 100.000 Lizenzen für 5 Euro zu verkaufen, oder aber auch 100 Stück für 5000 Euro. Das finde ich durchaus "willkürlich". Natürlich nicht insofern, als man sich eben am Markt orientieren muss. Aber ich sehe nicht, inwifern der verkaufspreis von den Entwicklungskosten abhängt.
 

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