Proberaum mit Nachbar - wie dämmen?

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rosali9502

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Hallo,
Wir ziehen demnächst um. Unser neuer Vermieter hat aber gleich gesagt, dass wir das Fenster wohl ein bisschen dämmen müssen, damit der Nachbar nicht gestört wird. Die 3 anderen Raumseiten sind kein Problem, da gibt es nur Gewerbegebiet, viele Lagerräume und noch mehr Gewerbegebiet. Nur in Fensterrichtung wohnt halt jemand und wir proben von 11-13 am Sonntag.
Wenn ich eine faltige Gardine (quasi einmal über die Stange gelegt und als Röhre unten zu genäht, so dass es von Haus aus schon doppelt hängt, und dann breiter als die Stange, so dass es Falten schlägt) aus Stairville* Absorber Pro nähe, würde das was bringen? Mir geht es nicht darum, dass nichts raus darf. Aber möglichst nur so viel, dass der Nachbar nicht aus dem Bett fällt und nicht genervt ist.
Dazu finde ich den Stoff toll, dass er vlt etwas den kahlen Raum im Klang verbessert und der Schall nicht unkontrolliert durch die Gegend donnert.
Ich hänge mal ein Bild an. Aufgrund von dem Rollo, was da schon dran ist und bleiben muss, müsste ja eine andere Gardinenstange mit Abstand zur Wand ran. An die Decke ist nichts schraubbar. Killt das mir den Effekt wieder weg? Muss der Vorhang dann bis zum Boden reichen oder darf die Heizung frei bleiben?
Falls es eine Rolle spielt, wir sind 6 Musiker (Schlagzeug, Gitarre, Gitarre, Bass, Gesang, Trompete, Gesang, ggf Keyboard)
Viele Grüße,
rosali9502
 

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Nur in Fensterrichtung wohnt halt jemand und wir proben von 11-13 am Sonntag.
Könnt Ihr mit dem Nachbarn Kontakt aufnehmen? Ist ja vielleicht ganz gut, sich darüber, auch wiederholt, zu verständigen. Im besten Fall ist nichts nötig ...
 
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  • #3
Laut Vermieter ist einer der Nachbar wohl nicht so gut auf Lärm zu sprechen. Ich weiß nur nicht, welcher. Also machen müssen wir wohl schon irgendwas
 

Für Schalldämmung, also dass weniger Schall durch das Fenster nach draußen kommt, werden zwei Lagen Stoff bei Eurer Besetzung und der entsprechend anzunehmenden Lautstärke nicht reichen. Ich war mal ins JuzB58 in Braunschweig eingeladen (als Gast). Die hatten das gleiche Problem (wahrscheinlich nur noch mal lauter als bei Euch). Die haben richtig fette Verschläge gebaut, die wie Fensterläden, aber von innen, vor die Fenster gesetzt werden können. Vielleicht schicken die Dir ein paar Fotos davon (findet man mit "juzb58").

Die erste DIY Lösung zum Probieren ob's schon reicht könnte eine Konstruktion mit ein oder zwei Holzplatten mit dahinter bzw. dazwischen gesetzter Matratze sein, die vor das Fenster kommt. Die sollte aber nach oben/unten/links/rechts möglichst dicht abschließen, jeder unnötige Spalt lässt wieder Schall durch. Und wie gesagt, kann sein, dass das noch nicht reicht.
 
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  • #5
Würde Fensterläden von innen als Bauliche Veränderung zählen? Die darf ich nicht laut Vermieter
 
Hallo,

ich würde sowas wie Akustik-Dämmwolle ("Steinwolle"...?) oder Akustik-Dämm-Schaumstoff-Blöcke passend zurecht schneiden und in den "Fensterkasten" einsetzen.
Damit es nicht rausfällt, eine Platte aus OSB-Plattenmaterial o.ä. passend zurecht sägen so dass die Fensterausparung gut überdeckt wird.
Die Platte würde dann am das Fenster umgebende Mauerwerk festgeschraubt werden.
Zur Abdichtung zwischen Platte und Mauerwerk Dichtungen aus Moosgummi o.ä auf den Rand der Platte aufkleben, evtl. auch zwei Dichtungen nebeneinander auf die Platte aufkleben.

Zur Montage der Platte Dübellöcher ins Mauerwerk bohren, Gewindebolzen eindrehen, passende Löcher in die Platte bohren, und die Platte dann mittels Flügelmuttern auf den Gewindebolzen fest ziehen/anpressen ans Mauerwerk, damit die Dichtungen auch gut gepresst sind und abdichten.

Oder auch neben der Platte Dübellöcher bohren und Knebel nach Art von Fensterläden-Knebeln montieren, um die Platte schneller montieren und wieder abnehmen zu können.

Proben könnt ihr dann nur mit Kunstlicht, aber ihr wollt den Probenraum ja auch mal durch lüften und die Fensterscheiben putzen.


Kurz gesagt: Platte mit Dichtung ganz über die Fensteraussparung drüber schrauben/klemmen.
Hohlraum zwischen Platte und Fensterscheiben möglichst ohne Hohlräume passgenau mit Akustik-Dämm-Material auskleiden.

Gespräch mit Nachbarn suchen ist eine gute Idee, damit die Nachbarn wissen, ihr wollt sie nicht stören und seid bemüht darin wirksame Schalldämmung zu machen. Dann könnten sie euch evtl. am Handy anrufen, wenn bei eurer Probe es für die Nachbarn zu laut wird.
Anstatt dass sie gleich die Polizei wegen Ruhestörung anrufen.
Ihr könntet evtl. Zettel in die Briefkästen vom fraglichen Nachbarhaus einwerfen, wo auch eine Handynummer angegeben ist, wo sie anrufen können, solltet ihr zu laut sein. (Wann ihr probt, würde ich aber nicht drauf schreiben. Wenn sie selbst anrufen, auch wenn ihr gar nicht probt, sagt ja auch etwas über die Nachbarn aus....)
Dass Nachbarn gerade am Sonntag Mittag empfindlich auf Ruhestörung reagieren, ist auch verständlich: Sonntag ist für viele Ruhetag, an dem sie sich auch mal den Luxus von Mittagsschlaf gönnen wollen. Dafür muss man als Musiker auch Verständnis haben. Wenn dann Bässe durchwummern, auch nur recht leise, ist das einfach sehr störend, weil da ein Rhythmus dabei ist, der subjektiv als sehr störend und extrem nervig empfunden wird.

Gespräch mit Nachbarn suchen funktioniert wohl aber nur mit okayigen Nachbarn, die nicht bloß irgendwelche Vorwände suchen um Stunk zu machen und Streit vom Zaun zu brechen.

Es gibt un-kalibrierte Schall-Messgeräte für billiges Geld. So eines könntet ihr mal auf dem Balkon (???) vor eurem Fenster oder im Garten an der Grundstücksgrenze aufstellen, um nach den Dämm-Maßnahmen zu messen, was an Schall noch nach draußen geht.
Oder, ein Kumpel von euch geht während ihr probt, an die Grenze zum Nachbargrundstück und hört, nimmt mit Handy auf und misst mit Schallmessgerät. Damit ihr auch einen Eindruck davon bekommt, was von eurer Musik draußen noch hörbar ist.


Am Ende kann es auch sein, dass dieser Raum in dieser Lage mit diesen/diesem Nachbarn für euch nicht geeignet ist:
Ein Nachbar beklagt sich ständig wegen Ruhestörung.
Euer Vermieter will halt einfach nicht, dass ihr Ruhestörung macht.
Evtl. will euer Vermieter aber auch nicht, dass ihr wirksame Schalldämmung anbringt...?

Da bliebe dann wohl nur, sich einen geeigneteren Proberaum zu finden...

Grüße
 
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  • #7
Unser Plan war jetzt, erstmal die Vorhänge hängen und dann mal mit DB Messgerät raus gehen was überhaupt raus kommt.
Das Fenster dauerhaft schließen will ich auch nicht, denn lüften ist schon was feines und dazu sind wir ja auch verpflichtet. Es muss ja nicht nichts raus dringen, aber es darf halt nicht zu viel sein
 
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Schall ist wie Wasser. Der findet immer einen Weg.
Von der Decke zur Wand, durch die Wand in den Keller, vom Keller ins Fundament, vom Fundament durch den Erdboden, von da ins nächste Haus. Es hilft nur Masse und Abstand. Das Fenster ist also eventuell kein echtes Problem. Was vorstellen und abwarten. Nervig sind nur Nachbarn, die das Fenster nicht schließen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Toleranz hilft. Dazu schließt man Freundschaft bevor man laut wird.
Ein Bass in einer Reihenhaussiedlung geht locker 30m weit, von Reihe zur Reihe gegenüber. Von Keller zu Keller, ohne Fensterfläche. Vielleicht war aber auch das Kellerfenster vom Nachbarn offen gewesen. Man braucht ja Luft bei Gästen im Zimmer.
Gelüftet wird in Spielpausen. Auch bei hörenswerter Musik.
Der Luftschall sagt wenig über den wackelnden Teppich in der fremden Wohnung.
 
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Unser Plan war jetzt, erstmal die Vorhänge hängen und dann mal mit DB Messgerät raus gehen was überhaupt raus kommt.
Das Fenster dauerhaft schließen will ich auch nicht,
Genau, erstmal kleine leicht umsetztbare Ideen ausprobieren.
Wenn das nicht reicht, was anderes probieren.
Mein Vorschlag geht ja gerade auch dahin, das Fenster nicht dauerhaft zu zu bauen, sondern bei Proben das Dämm-Material in den "Fensterkasten" einzusetzten und mit der Platte mittels Flügelmuttern oder Knebeln abzudichten.

Grüße
 
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  • #10
dass wir das Fenster wohl ein bisschen dämmen müssen, damit der Nachbar nicht gestört wird.
man muss erstmal schauen, dass man möglichst wenig Schall erzeugt.
du hast ja an einer anderen Stelle schon geschrieben, dass ihr euch für In Ear Monitoring interessiert.

wenn ihr das macht, dann könnt ihr mit Gitarre und Bass jeweils einfach in einen Modeler/Effektgerät, bei Gitarren aber bitte unbedingt geräte nutzen die einen IR (Impulse Response) Loader haben. von dem Modeler gehts weiter direkt ins pult und dann auf die Kopfhörer.
d.H. Gitarre und Bass erzeugen dann für Aussenstehende als Schall nur noch ds Saitenklappern.

ähnlich beim Gesang, nicht auf eine PA, sondern auch vom Pult direkt auf die Kopfhörer.

Trompete hab ich leider keine ahnung, aber ich glaube für die gibts so schalldämpfer, falls sowas ne option ist nutzen

Drums bleiben dann als letzter Lärmfaktor, da müsst ihr halt mal schaun ob diese Reduzierung reicht.

11-13 Uhr Sonntags ist halt auch ne Ungünstige Zeit, da machen viele leute Familienbesuche oder Grillen im Garten, usw.

aber wie gesagt, wenn sich jeder komplett auf IEM umstellen muss und neben einem Rackmixer, Rack usw. zum Lautlosen Proben auch noch Gitarrenequipment gekauft werden muss, dann ist das ein Großer schritt, der Finanuziell auch ordentlich reinhaut.



Wenn ich eine faltige Gardine (quasi einmal über die Stange gelegt und als Röhre unten zu genäht, so dass es von Haus aus schon doppelt hängt, und dann breiter als die Stange, so dass es Falten schlägt) aus Stairville Absorber Pro nähe, würde das was bringen?
eher nicht, das ist halt einfach Molton oder sowas.

Generell gibt es auch oft Missverständnisse wofür Absorber da sind.
die sind nicht da um den Nachbarn zu gefallen, sondern um die Akustik im Raum zu verbessern. die Dämmung von Schall aus dem Raum nach draußen ist damit nicht wirklich gewährleistet.

macht lieber wie oben schon beschrieben Steinwolle ins Fenster rein und ne Spanplatte drüber, wenn ihr das leicht abnehmbar machen wollt, dann einfach die Steinwolle auf die Spanplatte befestigen, in die Spanplatte Löcher seitlich vom Fenster, dann Stockschrauben an den Lochpositionen in die Wand, und schraubt die Spanplatte mit Flügelmuttern auf die Stockschrauben fest, dann könnt ihr das Werkzeuglos hin und weg machen
 
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  • #12
Wieso ist der nötig?
bei einer E-Gitarre* ist der Lautsprecher ein massiv klanggebendes Element. man kann es quasi wie einen Equalizer sehen der alles ekelhafte was aus dem Amp kommt ausblendet.

lässt sich recht einfach ausprobieren, indem man aus einem Gitarrenpreamp direkt in eine PA geht, bei Clean Sounds kann das durchaus noch sehr gut klingen, bei einsetzen der Zerre dann nicht mehr.


abhilfe sind Boxensimulationen.
manche nutzen hierzu tatsächlich einen Equalizer, allerdings klingt das ganze dann sehr Eindimensional und ist folglich überholt.

IRs sind ein Impus der auf eine real existierende Box gegeben wird und die reaktion der Box wird aufgenommen, das kann man dann ins Effektgerät laden, das
reagiert im Gegensatz zu einem EQ dynamisch und das klingt dann halt so wie wenn man über eine Echte Box spielt,

was ich tatsächlich vergessen habe, es gibt auch Virtuelle Cabs, wie die Funktionieren weiß ich nicht, das findet man häufig bei Plugins, z.B. Neural DSP, Tonex, etc.
 
  • #13
Danke für die Erklärung.

Aber wieso stört die gleiche Lautstärke den Nachbarn dann nicht?
Man benutzt doch weiterhin den gleichen Verstärker.
 
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  • #14
Falls nicht bekannt: Steinwolle und Glaswolle gelten als potentiell gesundheitsgefährdend bei der Verarbeitung (im Netz recherchierbar).

Ausgehend von nicht Super-Profi Akustik-Expertentum, sondern "Band möchte möglichst einfach und billig gerade genug Lärm verringern":

1) Verhindern, dass der Schall durch das Fenster (falls es nur darum geht) nach außen gelangt, erledigt vor allem die möglichst starre Platte.
2) Man könnte auch mehrere nicht direkt miteinander verbundene hintereinanderliegende starre Platten nehmen, die in die Fensterwölbung gesetzt werden und möglichst dicht mit den Wänden abschließen (zur Not auch mit Handtüchern drumherum o.ä. da rein quetschen und jederzeit wieder herausnehmbar). Da könnte man z.B. auch erstmal mit einer Platte anfangen und falls das nicht reicht noch eine, und falls das nicht reicht noch eine etc. versuchen.
3) Ich halte im Baumarkt erhältliche Multiplex-Platten mit Beschichtung für relativ starr (umso dicker desto besser, aber auch schwerer und teurer) - und falls der Baumarkt das anbietet, kann man sich die dort gleich auf Maß zuschneiden lassen (wäre also relativ bequem).
4) Oder jemand im Familien-/Freundes-/Bekanntenkreis hat noch ausreichend große Reste von Sperrholz-/Arbeits-/Möbelplatten - so groß ist das Fenster ja nicht - dann könnte man auch erstmal die selbst zurechtsägen, ggf. mehrere aufeinanderleimen/-schrauben und in die Fensterwölbung setzen.
5) Ich glaube auch, dass es wichtiger ist, dass ihr erstmal überhaupt was macht, um selbst zu hören und ein Gespür dafür zu bekommen, wie groß oder klein das Problem in Eurem Fall ist und welche Maßnahme wieviel bringt.

Und: Schalldämmung ginge auch von außen. Vielleicht wäre es ja auch im Interesse des Vermieters, das Fenster von außen "verrammeln" zu können?

Generell gibt es auch oft Missverständnisse wofür Absorber da sind ... die Dämmung von Schall aus dem Raum nach draußen ist damit nicht wirklich gewährleistet.

Dem stimme ich zu. Die Wirkung von einem Vorhang könnt ihr vorab selbst abschätzen: Irgendwo in Eurem Familien-/Freundes-/Bekanntenkreis wird es vermutlich dicke Fenstervorhänge geben. Nehmt dorthin eine Snare mit und jemand spielt die Snare im Raum und jemand anderes stellt sich hinter den Vorhang (oder draußen vor die Scheibe einmal ohne und einmal mit geschlossenem Vorhang). Soviel bzw. sowenig zusätzliche Lautstärkereduzierung liefert ein Vorhang (erwartungsgemäß dürfte es dumpfer klingen, aber kaum leiser). Und das wäre ja nur eine Snare und nicht eure ganze Band. Ich glaube, das wird nicht reichen und ihr habt hinterher Geld für den Vorhang ausgegeben, mit dem ihr auch eine (z.B. Multiplex-) Platte hättet bezahlen können.
 
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  • #15
  • #16
Falls nicht bekannt: Steinwolle und Glaswolle gelten als potentiell gesundheitsgefährdend bei der Verarbeitung
Bitte hier weiterrecherchieren. Die heute erhältlichen Produkte wurden in der Produktion umgestellt hinsichtlich krebserregender Stoffe und die Größe der Fasern. Natürlich sollte man bei Verarbeitung dennoch Schutzkleidung tragen aber das ist nicht mehr so wie früher.
 
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  • #17
Moin!


Hier ist zumindest mal eine Seite, die ich mir vor längerem gespeichert hatte.
Die beschäftigt sich genau mit der Thematik.
Ich plane ähnliches in absehbarer Zeit, bin jedoch noch etwas unschlüssig über die Ausgestaltung und den erzielbaren Nutzen.

Falls das umgesetzt wird, würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen..

Cheers,
Ian
 
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  • #18
Hier ist zumindest mal eine Seite, die ich mir vor längerem gespeichert hatte.
dann lösch die möglichst schnell wieder, was dort steht, ist grossenteils falsch.
Für Schallschutz: Ein Absorber kommt immer zwischen zwei reflektierende Flächen, er kommt also immer zwischen Fenster und Brett und nie aussen gegen die Schallquelle hin.
Hier habe "ich" schon gezeigt, was von einem Absorber zu erwarten ist und dass der wesentliche Teil der Schalldämmung (=Schallisolation) von der Reflexion (und der Entkoppelung der reflektierenden Flächen) kommt und nicht von einem Absorber (auch nicht, wenn er in den Hohlraum kommt):

Es macht halt auch keinen Sinn, wenn er schreibt: das Fenster wird von dem Strassen-Lärm zur Schwingung angeregt, dann geht der Schall auf die Wände und dann in den Raum. Dann bringt er innen am Fenster einen Schallschutz an. Dann wäre der Schall ja schon in den Wänden, also würde das überhaupt nichts bringen. Der grösste Teil des Schalls geht einfach durchs Fenster durch, weil es schwingt, weil es zu leicht ist. Der Typ ist angeblich Physiker und redet davon, dass sich der Schall "vermehrt".
Die wichtigsten Lösungen wurden hier schon besprochen (dazu reichen Materialien aus jedem Baumarkt: Brett möglichst dicht anschrauben...). Das Problem bei Mineralwolle ist, dass man es verpacken muss, am besten in Plastik und dann zum mechanischen Schutz in Stoff. Denkbar wäre auch ein Sandwichpanel mit min. 50mm Mineralwolle dazwischen, auf jeder Seite min. 12mm Holz (Mineralwolle muss man dann natürlich nicht verpacken). Wie hier ja schon richtig gesagt wurde, muss das aber möglichst luftdicht an der Wand verschraubt werden und das ist bei dem Fenstersims nicht so einfach (aber machbar).
 
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  • #19
Schließen die Fenster noch gut? Wenn Nein bringt hier Fensterdichtband (Teas Moll) auch schon was.
Ansonsten finde ich den Vorschlag die Fenster durch OSB Platten ode ähnliches Temporär zu verschließen auch sehr gut und einfach umsetzbar.

wir proben von 11-13 am Sonntag
Könnt ihr Eure Probe nicht auf eine Wochentag zu Zeiten legen wo laute Geräusche unkritischer sind?
 
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