Problem mit altem Röhrenamp

von Jarok, 03.01.04.

  1. Jarok

    Jarok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.04   #1
    Hallo zusammen;

    Ich hab nen alten Bass Röhrenamp Marke Simms-Watts mit 100 Watt Leistung.

    Wenn ich das Gerät aber mit meinem Marshall JCM 800er vergleiche, kommt er mir doch erheblich zu schwach vor. Der Klang ist übrigends , wenn man eine Gitarre an den Bass-Amp hängt recht ähnlich wie der Chrunch des Marshalls, mit weniger Gain.

    Aber der Druck kommt einfach generell nicht so, wie ich mir denke, dass er bei 100 Watt Röhre kommen sollte.

    Jetzt frag ich mich natürlich, woran das liegen kann; ich dachte vielleicht an neue Röhren, weil ich net weiss wie alt die sind.

    wer das Teil sehen will:

    https://www.musiker-board.de/phpBB2/viewtopic.php?t=8496

    ich hab im Bass-Forum schonmal nen Thread gemacht, aber den Amp kennt irgendwie keiner. Trotzdem denk ich mal, dass sich hier mehr Leute aufhalten, also poste ich im Gitarre-Board.

    danke für jegliche Vorschläge
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.01.04   #2
    Ich wuerde an deiner Stelle mal das ganze Geraet durchtesten lassen (evt. dann auch mit Roehrenwechsel).

    Evt. leisten eben die Roehren nciht mehr das was sie muessen, oder es ist irgendein Kontakt nicht mehr in Ordnung (dann waere Roehrenwechsel evt. rausgeschmissenes Geld).
     
  3. Tibor

    Tibor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.04   #3
    Cool ein Simms Watts...ich würde sterben für so ein Teil...

    Aber der Simms Watts ist kein druckvoller Amp...sein Ausgangsüberträger ist Ultralinear..ähnlich den alten Fender TwinReverb 135 Modellen...nicht unbedingt die extrem DRUCKmaschienen...eher gute Blues und Jazz Amps... auch sind 100Watt nicht so schweinelaut und druckvoll..wie man immer denkt...Vieles kommt durch die Box und durch die Raumakustik



    (alles verliert mit der Zeit an Reiz...früher hab ich mein Orange immer bei Master=FULL betrieben....,heute reicht auch die Hälfte, wobei ich sagen muß das erst auf dem letzten 10% des Regelweges plötzlich ein gigantischer Lautstärkeschub kommt...vielleicht mußt du nur weiter aufdrehen?!?!?!?!)

    p.s. im Verkaufsfalle ICH WÄRE SEHR INTERESSIERT!!!!!
     
  4. Tibor

    Tibor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.04   #4
    ....Simms Watts....

    darf man Fragen was du noch dfür bezahlt hast?
     
  5. Tibor

    Tibor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.04   #5
    p.s. in dem anderen Thread hab ich ein wenig dazu geschrieben...das Teil ist bei Harmony Centrall als simpler "100Watt Head" beschrieben..nur halt ohne grafische EQ...(war eine Macke der Zeit!)
     
  6. Fragle

    Fragle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.04   #6
    du musst generell bedenken dass ein bassamp im schnitt 3mal so viel leistung haben muss wie ein gleichlauter/druckvoller gitarrenamp. hat was damit zu tun dass sich tiefe frequenzen schlechter hören lassen. normalerweise hört man auf konzertlautstärke den bass eh nicht, man SPÜRT ihn. und das geht nur ab so 200watt transe (grobe schätzung; ich als klampfer hab ich nich so dicke ahnung von bass)
    wenn dein jcm also wie ich vermute die 100watt version ist, ist es kein wunder dass er wesentlich lauter ist

    fragle
     
  7. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.01.04   #7
    du hast einerseits Recht das ein Bass mehr Leistung braucht um gleichlaut
    wahrgenommen zu werden... aber wenn bei einem Roehrenamp 100 Watt angegeben so sind damit 100 (unverzerrte) Watt gemeint.

    ICh denke an der Kiste ist was nicht im ganz okay, aber nix dolles, denn die Beschreibung laesst schon auf alte Roehren schliessen. Letzten Endes wird er durch einen anderen Aufbau immer anders als der JCM klingen.
     
  8. Jarok

    Jarok Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.04   #8
    Naja so herbe anders klingt er nicht, nur nicht so hart. Also ich würd ihn nicht als Fender beschreiben.

    Von den Endstufen-Röhren sind 3 Stück von Phillips und eine irgendwie aus China. Find ich auch merkwürdig. Ich frag mich erstens ob Philips noch Röhren macht, was ich nicht glaube (bestimmt schon lang nicht mehr) und zweitens ob das so ne tolle Kombination ist.

    Könnte aber auch sein, dass irgendwelche Kontakte defekt sind. Der Amp is ja innen doch etwas dreckig und bei der Effektschleife oder was das hinten ist (also das wo slave dransteht) hat er auch nen problem. Wenn ich da meinen SpringKing Reverb einschleife wirds noch ne Ecke leiser und irgendwie dumpf.

    Der Lautstärkeschub auf den letzten 10 Prozent kommt übrigends. Nur richtig laut wirds halt trotzdem nicht => ich spiel den Amp immer voll aufgedreht.
     
  9. Tibor

    Tibor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.04   #9
    Das Teil ist doch kein BassAmp... Das ist der Versuch gewesen Gitarristen und Bassisten gleichermaßen glücklich zu machen...der der EQ ist sehr breit gefächert in seinen Frequenzen....noch dazu das es damals noch keine klare Unterscheidung zwischen Bassamp und Gitarrenamp gab...man spielte das was gerade da war,100Watt sind auch für den Bass schon ganzschön mächtig.....
     
  10. Jarok

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    Erstellt: 04.01.04   #10
    naja, vielleicht bring ich nen nächste Woche mal zum Musikladen und lass das Gerät durchchecken.

    Irgendwie würd ich sowas gern selber können...
     
  11. Jarok

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    Erstellt: 04.01.04   #11
    ach noch ne Frage; hat zwar nix mehr mit dem Simms-Watts zu tun, aber ich stells trotzdem hier :D

    @Tibor

    Du scheinst ja son bisschen Interesse an alten Amps zu haben.

    a) Hast du jemals in Europa nen Sears Silvertone amp gesehn? Die Dinger würd ich gern mal spielen, aber irgendwie gibts die nur in Amerika (bei ebay USA findet man da immer einige). Ausserdem sind sie extrem hässlich - zumindest die Combos.

    b) Hat wieder was mit dem Simms-Watts zu tun. Mich interessiert was das Ding wert ist. Hast du da ne Ahnung?
     
  12. Tibor

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    Erstellt: 04.01.04   #12
    zu erst mal zu B).. hmm in dem Zustand...ich schätze mal so 150-200? da lagst du nicht so falsch bei deinem Preis (sind wirklich nicht sehr stark gesucht! die letzten bei E-bay gingen so um die 200? weg)

    zu A) gesehen JA, gespielt neeee.... wenn dann hab ich die immer nur als Import gesehen. Wird ein teurer Spaß...nach dazu das man einen StepUpTrafo dazu braucht... wenns dir nur um das Design und den Sound geht... Magnatone,Selmer,und einige CEM oder CWM, ist aber alles Windätsch, und deswegen ein wenig überteuert...
     
  13. Jarok

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    Erstellt: 04.01.04   #13
    Nö stark gesucht sind sie wirklich nicht - kennt ja auch kein A----. Der Laden hatte den Amp auch schon fast nen ganzen Monat darumstehen.

    Wobei ich den Zustand gar nicht so schlecht finde. Geputzt werden könnte er mal und wie gesagt die zwei elektronischen Macken, Lautstärke und Effektweg, müssen weg.

    Ich wusste gar nicht, dass die überhaupt mal bei ebay ankommen. Muss ich ja doch ab und zu mal schaun, vielleicht bekomm ich ja noch einen. ;)


    Zum zweiten. Klar das die in den USA ne andere Netzspannung haben. Aber wieso brauch ich nen extra Trafo - ich glaub zumindest meinen Marshall kann ich auf andere Spannungen umstellen.
     
  14. Tibor

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    Erstellt: 04.01.04   #14
    Nicht alle Amps aus den USA haben einen Umschalter zur Wahl der Netzspannung (110V,120V,220V,240V) verbreitetes Beispiel der Rectifier..den gibts in zwei Versionen US (120V) unde Europe(240V)...gleiches gilt für viele der kleinen Amps...Ausnahmen bestätigen die Regel...hier braucht man dann einen StepUp Trafo der aus 220V, 110V macht...ganz einfach...(kostet zwischen 50 und 200? kommt darauf an was man will)....
     
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