Querflöte autodiktatisch?/ Welches Modell?

von Livia, 05.04.06.

  1. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.06   #1
    Hallo. :)
    Ich spiele Klavier, Sopran- und Altblockflöte und Altsaxophon.

    Jetzt möchte ich mich an eine neue Herrausforderung wagen und Querflöte lernen.
    Habe aber keine Zeit und kein Geld für einen zusätzlichen Lehrer.
    Kann man das autodiktatisch lernen ohne dass man daran so verzweifelt, dass man denkt, man schaffts nie? Ich denke, ich hae die nötige Disziplin für sowas :), weil ich mir Klavier auch so beigebracht habe und Sax habe ich eine Zeit lag auch so gelernt. Nur hatte ich bei beiden Instrumenten am Anfang Lehrer (sei es meine Mutter beim Klavier oder eine Schülerin beim Sax).
    So ne Querflöte stelle ich mir sehr schwierig zu spielen vor, weil man da irgendwie richtig reinblasen muss.

    Und dann ist da noch die Frage: Welches Modell?
    Was gibt es für welche und welchen Unterschied haben sie?
    Am besten war natürlich eine nicht allzu teure. Habe schon bei Ebay eine für 90€ gesehen (z.B. http://cgi.ebay.de/Vollversilberte-Querfloete-von-JY-USA-Neu-OVP_W0QQitemZ7402409805QQcategoryZ84573QQrdZ1QQcmdZViewItem,
    eine andere war eine aus Nickel). Warum sind sie so billig und was kann allgemein an Querflöten schlecht gebaut sein? Worauf muss ich achten? Sind Querföten nicht allgemein so um die 200€ wert?

    EDIT: Diese Querflöte meinte ich: http://cgi.ebay.de/Querfloete-Floete-Flute-super-Klang-sehr-gute-Qualitaet_W0QQitemZ7405157439QQcategoryZ84573QQrdZ1QQcmdZViewItem
    Wäre die gut oder nur was für Anfänger?
     
  2. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.04.06   #2
    Keine Zeit ist für ein Hobby grundsätzlich eine relativ schlechte Voraussetzung.
    Dann war das auch nur semi-autodidaktisch. Entweder alleine oder mit Lehrer. Aber anfangs halte ich es schon für sehr sinnvoll, wenigstens die ersten Grundlagen von jemandem gezeigt zu bekommen, der das Instrument bereits beherrscht.
    Sicher auch nicht schwieriger als viele andere Instumente, der Wille entscheidet. Ich weiß zwar nicht, was du unter 'richtig reinblasen' verstehst, aber AFAIK geschieht die Klangformung dadurch, daß du an der Mundstücköffnung 'vorbei' bläst, etwa als wolltest du auf einer Flasche oder einem Reagenzglas einen Ton erzeugen. Wenn dir das gelingt, hast du sicher schon mal gute Voraussetzungen für die Querflöte ;)
    Einen ersten Eindruck, was es gibt, findest du hier, ansonsten mal die SuFu in Richtung Querflöte bemühen und die entsprechenden kompetenten Poster ggfls per PM direkt fragen. Dann mußt du nicht warten, bis die zweieinhalb Querflötisten hier im Board mal zufällig deinen Post lesen.
     
  3. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.06   #3
    Danke für die Antwort.

    Die Zeit ist ja da, um zu Hause zu spielen. Aber wenn man wöchentlich zum Unterricht geht, ist das was anderes. Ich habe keinen einzigen Tag frei, um da ein Termin zu finden. Da ist es einfach leichter, zu Hause zu üben ;).

    Überhaupt nicht autodiktatisch lernt man nichts, das ist klar. Aber eben mit Lehrer ist es anders.

    Unter richtig reinblasen verstehe ich, da im richtigen Winkel reinzublasen, so das ein Ton kommt und dabei den richtigen Ansatz zu haben.

    Ich spiele jetzt seit ca. 3 Wochen. Jetzt gehts sogar schon ohne Spiegel :D. Manchmal sind da noch Phasen, wo kein Ton mehr rauskommt, aber das krieg ich auch schnell wieder hin.
    Mein Problem ist jetzt das Anstoßen der Töne (von der Luft mal abgesehen ;), ist schon ne ganze Menge, die man da braucht). Man soll ja oben am Zahnfleisch mit der Zunge anstoßen, als ob man tö sagt. Aber ich stoß immer zu tief an, so dass man die Zunge sehen kann.
    Gibts da Tipps zu oder heißt es einfach nur: üben, üben, üben? :rolleyes:
     
  4. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.04.06   #4
    Vllt nützt dir dieser thread etwas. Hört sich für mich recht ermutigend an.
    Da ich das Instrument leider nicht beherrsche kann ich nur hierauf verweisen..;)
     
  5. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.06   #5
    Ermutigend? Hm, für mich hört es sich eher demotivierend an :(. Da raten sie alle zu einem Lehrer. Das muss ich mir wohl nochmal durch den Kopf gehen lassen ...

    Und an eine Schule habe ich auch schon gedacht. Aber die meisten fangen wieder mit Sachen an, die ich schon lange kann. Also Griffe, Notenlesen, Akzentuierungen, etc.

    Kann mir hier vielleicht wer ein Querflötenbuch empfehlen, dass sich nicht auf obiges konzentriert, sondern eher auf den Ansatz?
     
  6. Lykill

    Lykill Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.06   #6
    Kannst ja mal "Das Flötenbuch Friedrich des Großen" ausprobieren. Viele einfache kleine Etüden in jeder Tonart ohne großes Rumgeplänkel.
    Ansonsten kauf dir Etüdenhefte und keine "Wie lern ich Querflöte"-Hefte.
     
  7. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.06   #7
    Aber da steht ja nichts zum Ansatz :(.
    So Etüden und so, da kann ich auch meine Sax-Etüden nehmen (außer, dass sie dann anders klingen, gehts :D).
    Sehr verflixt, das alles :rolleyes:.
     
  8. Lykill

    Lykill Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.06   #8
    Der Ansatz, tja.
    Als ich das erste mal ne flöte in die Hand bekam, musste ich erstmal nur das Mundstück nehmen und versuchen darauf nen Ton zu produzieren.
    Was du mit den Lippen machst ist eigentlich das selbe wie wenn du auf ner Flasche tutest.
    Die Zunge stößt vorn an den Gaumen über den Zähnen und du machst ein geräuschloses "t", kein töö oder tüü oder sonstwas.Leider weiß ich nich was genau dein Problem ist, sonst könnt ich dir vielleicht noch n paar übungen erklärn.

    Hast du die Flöte die du dir gekauft hast mal jemandem in die Hand gegeben der das Instrument spielt? Kann nämlich auch sein, dass die Flöte Mist ist.
    Sicher muss man zum ausprobieren keine tausend euro ausgeben. Aber mit dem Preis steigt meist auch die Qualität.
     
  9. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.06   #9
    Mein Problem beim Ansatz ist, dass die Zunge zu tief stößt oder so. Sie stößt eher an den Lippen oder/und dem untere Teil der Schneidezähne.

    Die Flöte hab ich jetzt erstmal geliehen. In der Hand hatte sie vorher der Verkäufer und die Töne klangen gut.
    Wenn ich dann halbwegs gut spiele, geh ich in einen Laden und probiere Flöten aus :).
    Ich dachte da auch so an eine Bassflöte ... Es ist mal was anderes, schön tief, vll oft gebraucht, weil es selten ist (in Orchestren z.B.) aber teuer :(.
     
  10. Pimboli

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    Erstellt: 10.05.06   #10
    Also der Ansatz: du stellst dir vor, du würdest breit grinsen. Ganz fest den Mund in die Breite ziehen. Jetzt presst du noch die Lippen aufeinander. Und dann öffnest du in der Mitte die Lippen, indem du diese Muskeln nach oben ziehst. :D
    Das Geheimnis des guten Tons bei der Querflöte ist genau diese Spannung. Das größere Loch in der Mitte der Lippen brauchst du für die tiefen Töne - je höher du spielen willst, umso fester ist die Spannung und umso kleiner das Loch, das bleibt.
    Ich empfehle meinen Schülern immer, zur Übung mit diesem Löchlein eine 50cm weit entfernte Kerze auszublasen.
    Wenn das gelingt, bleibt nur noch, den Luftstrom so zu lenken, dass er, ohne ein Rauschen zu erzeugen, über das Loch der Querflöte hinweggleitet und so einen sauberen Ton erzeugt.
    Und mute dir beim Querflötespielen nicht zuviel zu, sonst klappt das nie. Erst die erste Oktave sauber blasen lernen, dann die zweite Oktave lernen und, erst wenn der Wechsel zwischen beiden sauber klappt, die dritte lernen.

    Ich würde dir empfehlen, dir einen Privatlehrer für den Anfang zu nehmen. Wenn du schon fortgeschritten bist, brauchst du den nur, um den Ansatz zu überprüfen und Tipps für das saubere Blasen zu bekommen.
     
  11. Miyu-San

    Miyu-San Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.06   #11
    Also... Ich bin Querflötenstudentin udn lass jetzt auch mal meinen senf dazutropfen. ^^

    Nimm einen lehrer. Dein Ton wird nie richtig sauber, glaubs mir, dass braucht profesionelle Anleitung. Die Griffe und so sind alle kein Problem aber der Ansatz...Ich würds mir beibringen lassen.

    Die Noten...fang nciht mit friedrich dem großen an, das frustriert. ICh würde ja "Flöte lernen mit trevor Wye" empfehlen, darauf hab ich angefangen und das ist echt niedlich und gut.

    und fang in der Mitte an, mit dem eingestrichenen a oder c, die tiefen Töne brauchn ne Weile bis die kommen, fang mittig an und die dritte Oktave würde ich auch noch ne Weile ruhen lassen. Da werden dann auch die Griffe anders.
    Ansonsten: Üben Üben Üben. Und dran bleiben. gut Ding will auf der Flöte weile haben.

    Das mit dem Instrument is so ne Sache. Ein gutes Schülerinstrument bekommste ab minimal 300€. Und Kein NICKEL! Ich selber spiele im Moment ne vollsilber hangebaute YAMAHA-Flöte, die hat locker 3000€ gekostet. Aber ich brauch ne neue, das is aber kein maßstab, das is schon klar. ^^ Im Allgemeinen tät ich dir ne Yamaha empfehlen aus der 200er-Reiher, die sprechen leicht an udn klingen gut. Qualität kostet nun mal. Aber de Investition lohnt sich. Billibinstrumente lohnen sich echt nich, da sind die polster in nem halben JAhr hin udn polstern kostet auch gut 300€. Also die Überlegung mmuss man sich machen, was sinnvoller is.

    Ansonsten: Viel Spaß, Querflöte is ein tolles Instrument, lohnt sich, es zu lernen. Daumen hoch!
     
  12. MoonLight

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    Erstellt: 25.07.06   #12
    Also ich kann nur sagen das ich schon für den Ansatz und einen richtig schönen Ton mit meiner Lehrerin fast 4 Monate gerbaucht hab. Vor allem brauchst du ja die "Technik" um mit einem Griff zwei Töne zu spielen. Ich hab nur mit dem Kopfstück angefangen und es an der Seite mit der Flachen Hand zugehalten, dann halt anblasen und irgendwie 2 verschiedene Töne machen. Nur das Kopfstück zu nehmen is einfacher als gleich mit dem ganzen "ding" anzufangen...
     
  13. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #13
    Naja, angefangen habe ich schon vor ca. 4 Monaten.
    Mehrere Töne bekomme ich mit einem Griff auch hin. Beim G zum Beispiel das G', G'', D'''.
    Spielen kann ich jetzt die Töne C'-G'''. Klappt eigentlich ganz gut.
    Ich merke schon, wie ich weiterkomme. Es geht ohne Lehrer eigentlich ganz gut.
     
  14. flauto regina

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    Erstellt: 06.08.06   #14
    Hallo Livia,

    ich bin gestern per Zufall auf diese Seite geraten und habe das direkt zum Anlass genommen, mich registieren zu lassen.
    Vielleicht kurz zu mir: ich spiele seit ca. 25 Querflöte, wobei ich die ersten Jahre (ca. 8) an einer Musikschule Unterricht hatte.
    Ich bin aber, im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern dieser Diskussion sehr wohl der Ansicht, dass man Querflöte-Spielen auch autodidaktisch lernen kann - zumal Du ja offensichtlich musikalische Grundkenntnisse hast.

    Das, was Du Dir vorher überlegen musst, ist allerdings, welche Qualität Du erzielen möchtest! Willst Du Dich für ein Querflöten-Studiium vorbereiten, dann nimm Dir direkt einen Lehrer. Reicht es Dir aber, einfache bis mittelschwere Melodien zu spielen (nicht gerade ein Mozart-Konzert), dann denke ich, ist das auch autodidaktisch möglich. Es kommt also immer auf den Anspruch an Dein Spiel an. Und wenn ich Deine erste Frage richtig interpretiert habe, willst Du einfach nur Spaß an dem Instrument. (Meiner Ansicht nach kann man es autodidaktisch sogar bis zur "Band-Qualität" schaffen, wenn man ausgiebig übst. Allerdings verabschiede Dich davon, irgendwann einmal ein Mega-Solokonzert zu geben!)

    Die ganze Diskussion über den Ansatz sehe ich so: letztendlich musst Du für Dich den Punkt eh selber herausfinden, wann Du einen schönen Ton erzielst, da kann Dir kein Lehrer bei helfen, das ist nämlich von Schüler zu Schüler unterschiedlich! Da hilft einzig und allein ÜBUNG!!! (Und nicht aufgeben, wenn Du auch nach längerer Zeit noch nicht 100%ig saubere Töne erzeugst!!)

    In einem muss ich aber Miyu-San recht geben: lass die dritte Oktave erst noch mal ruhen! Übe saubere Töne in den ersten zwei Oktaven, ehe Du mit der dritten anfängst.

    Nun noch etwas zum Instrument: lass in den ersten Jahren (!) die Finger von einer Bassflöte! Diese benötigt unendlich mehr Luft als die normale Querflöte und ist daher deutlich schwieriger zu spielen - klingt allerdings, da gebe ich Dir recht, fantastisch. Nimm eine "normale" Querflöte, bevorzugt eine von Pearl oder Yamaha - und auch da kann es für die ersten Jahre eine ganz preiswerte dieser Firmen sein. (Ich war 20 Jahre mit meiner Pearl-Anfängerflöte glücklich, ehe ich mir dann ein richtig gutes Instrument gekauft habe. Da kann man dann auch mal was mehr investieren ...) Bevor Du ein Instrumt kaufst, versuche es selber anzuspielen. Es hilft nicht, wenn Dir der Verkäufer sagt, wie leicht das Instrument anspricht, Du aber nach Hause kommst und keinen Ton herausbekommst. Mir liegt zum Beispiel Pearl deutlich besser als Yamaha, eine Freundin von mir würde ihre Yamaha niemals gegen eine Pearl eintauschen ... Und überlege Dir, ob es "für den Hausgebrauch" eine Vollsilber-Flöte sein muss - Neusilber reicht in den meisten Fällen auch aus und wenn Du nicht gerade einen Super-Lehrer hast, kann den Unterschied doch keiner hören ... Vorausgesetzt natürlich, dass Du mit einem Neusilber-Instrument zurecht kommst!
    Auch hier habe ich eine sehr eigene Ansicht: was hilft mir ein Porsche, wenn ich nicht einparken kann? Heißt: wenn Du auf einem preiswerten Instrument super spielen kannst, wird Dir das später auf einem teureren dann auch gleich richtig viel Spaß machen, weil diese meist sehr viel einfacher im Ansatz sind ...

    So, jetzt hoffe ich, dass ich nicht alle Flöten gegen mich aufgebracht habe und wünsche Dir viel Spaß beim Üben!!

    flauto regina
     
  15. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #15
    Ich will das wirklich nicht für ein Studium, dafür hab ich mein Sax :D.
    Eine Flöte habe ich schon. Es ist eine von GEWA, und zwar eine recht billige (250€). Aber ich komme gut mit ihr klar - als eine befreundete Flötenspielerin sie mal angespielt hat, meinte sie, sie wäre leichter in der Ansprache als ihre (Jupiter, gebraucht 500€).
    Danke für deine Ermutigung :).

    Ja, ich weiß, dass ich die 3. Oktave erstmal ruhen lassen müsste. Aber ich habe mit einem Stück angefangen, das diese Oktave braucht. Und als ich mal die Töne dieser Oktave probiert habe, haben die mir sehr gut gefallen :D. Die Töne kommen super, manchmal besser als die der 1. und 2. Oktave :rolleyes:.
     
  16. flauto regina

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    Erstellt: 06.08.06   #16
    Hi,

    ich muss ehrlich gestehen, Gewa als Marke sagt mir überhaupt nichts ...
    Was für Literatur hast Du Dir denn ausgesucht??
    Studierst Du denn schon Sax??
    Ich bin eigentlich sehr zufrieden, dass ich die Musik "nur" als Hobby habe - nebenbei gebe ich aber auch noch Querflöten-Unterricht. Daher auch meine Erfahrung, dass man als Lehrer mit den besten Tipps nicht weiterkommt, wenn die "Schüler" nicht motiviert sind, alles mögliche auszuprobieren - und dann kann man das als halbwegs erwachsener, verständiger Mensch auch ohne gute Hinweise "Versuch mal so, mach mal so ...". Wer Flöte spielen lernen will, der kann das auch ohne Lehrer (wie oben gesagt, mit ein paar Einschränkungen ...) Bei jüngeren Schülern allerdings würde ich natürlich immer zu einem Lehrer raten - das hat aber mehr etwas mit Erziehung und Motivation zu tun, denn mit dem eigentlichen Rat.
    Wenn ich mir meine Schüler so anschaue, dann rede ich mir jede Woche auf's Neue mit immer den gleichen Dingen den Mund fusselig ... :rolleyes: Aber, soll wohl so sein ...

    Dir jedenfalls weiterhin viel Spaß (übrigens: von Jupiter-Flöten halte ich nicht viel, aber das ist, wie schon erwähnt, Geschmackssache ;). Nichts gegen Deine Freundin ...)

    flauto regina
     
  17. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #17
    Literatur extra für die Flöte habe ich keine.
    Wir haben hier soo viel an Noten rumliegen, da brauch ich keine zusätzlich. ;)
    Ich studiere noch nicht, nein. Aber ich hoffe, dass ich das nach dr Schule werde.
     
  18. flauto regina

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    Erstellt: 07.08.06   #18
    Klingt vernünftig, das mit den Noten, mein ich ...
    Aber: ... Vielleicht hast Du ja Zeit, Gelgenheit und Bock mal in einem Orchester oder besser einer Band zu spielen, dann ist das alles kein Problem.
    Ansonsten kann ich Dir wohl empfehlen, mal ein paar Noten für C-Instrument mit entsprechender CD-Begleitung auszuleihen oder auch zu kaufen. Macht total Laune, zumal es mit CD inzwischen eine ganze Menge Noten, auch unterschiedlicher Stilrichtungen gibt ...
    Verzieh Dich bloß nicht nur ins "stille" Kämmerlein. Aber Du wirst ja sicher mit dem Sax auch schon irgendwo spielen ...
     
  19. Livia

    Livia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #19
    Ja, ich spiel mit dem Sax schon in so vielen Formationen, da hab ich leider keie Zeit, noch irgendwo mit der Flöte mitzuspielen.
    Ein PlayAlong für C habe ich. Von Aerbersold "Maiden Voiage", weil ich mir das fürs Sax vor kurzem kaufen sollte - da sind auch Noten für C :).
    Ansonsten habe ich noch viele PlayAlongs fürs Sax und bei so leichten Stücken ist es nicht schwer, eine Terz hoch im Kopf zu transponieren :).

    Danke für dein Interesse ;).
     
  20. Crocodile

    Crocodile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.06   #20
    Also, falls du noch auf der Suche nach vernünftiger- querflötenliteratur bist, dann kann ich dir nur wärmstens "das querflötenbuch" von Klaus Dapper ans Herz legen.
    Der Autor ist selbst Berufsmusiker, spielt z.B. in Theaterensembles und hat sich auf die Fahne geschrieben, zum Einen möglichst viele Musikstile in seinem Buch vorzustellen, zum Anderen das Buch so zu konzipieren, dass man es auch wunderbar ohne Lehrer durcharbeiten kann. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Körperhaltung beim Spielen, dem Halten des Instruments und mit dem Ansatz und ist durch Zeichnungen und Beschreibungen augeschmückt.
    Was mir an dem Buch außerdem gefällt, ist dass die Texte oft mit einer gehörigen Potion trockenen Humors geschrieben sind und das Niveau schnell ansteigt, sodass am Ende des Buchs schon relativ anspruchsvolle und gewitze Stücke zu finden sind.
    Viel Erfolg und Spaß mit dem Instrument, wünscht Lucie
     
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