Review: ENGL Straight+Framus Dragon Box

von Slaughthammer, 06.04.06.

  1. Slaughthammer

    Slaughthammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.06   #1
    so, ich schreibe jetzt mal mein erstes review hier im board:

    ENGL E504 Straigh Top (100W, spezialausführung mit fußschaltbarem hall und lead-gainboost)
    und Framus Dragon Box 4x12 (in kombination)

    technische daten:
    ENGL Straight:
    100W vollröhre, 4xEL34, 5xECC83 (4 in der vorstufe+eine im phasentreiber) mit federhall (fußschaltbar), 2 kanäle+gainboost im lead-kanal (fußschaltbar), pro kanal ein 3-band equalizer, master volume und -presence regler, im clean kanal folgende schalter: gainboost, fequenzy shift, bright und treble shift, im leadkanal: gain boost (fußschaltbar), mid-shift, bright und bypass.

    Framus Dragon Box:
    4x Celestion V30 speaker, 8 ohm eingang oder 2x16 ohm stereobetrieb schaltbar, gehäuse komplett aus sperrholz (aka multiplex)

    verarbeitung und haltbarkeit:
    bei deiden geräten vorbildlich. der engl ist mir lezterns im bahnhof auf ner treppe aud der had gerutscht. 4 potis i.A. mehr nicht, und das sah richtig böse aus. 4 potis bei reichelt bestellt, kosten stück 53 cent, selber eingelötet, alles wieder wunderbar, sonst keine äussren oder inneren schäden feststellbar. die framus box habe ich heut erst gekauft, da kann ich zu der haltbarkeit nicht viel sagen, aber die kommt mir auch sehr robust vor. ih frage mich nur, wo die schraube her kam, die im inneren der box lag... abersonst alles top, wollte man gucken, ob ich irgendwelche schrauben nachziehen muss, aber alles schön fest, und keine schraube überdreht. und angenehm leicht ist die box auch noch (ca 32 kg) wogegen das top mit ca 19 kg zu buche (oder ins kreuz) schlägt.

    kommen wir zum SOUND:
    als ich das top gekauft habe, hatte ich noch keine geeignete box, daher hab ich den speaker aus meinem combo hierfür zweckentfremdet.... und war erstmal enttäuscht. er ist kein gain-monster. der bassdruck fehlt ein bisschen. ich dachte, ich kann ohne gain-boost alle rhytmussachen machen und den boost für soli verwenden. ist aber nicht. also kein typischer moderner high-gain amp. dann habe ich ihn heute bei musik produktiv an verschieden 4x12er angeschlossen, und siehe da, er kann es doch. auf einmal klingt er saugut, und das an fast allen boxen (ausser der behringer). da ist der kaum wählerisch. an der engl vintage klang er hervorragend, an der mesa hats etwas im bass gematscht, aber dafür kam da am meisten bass raus (mehr als sinnvoll). an den framusboxen (dragon und viper) klang er auch sehr gut, da er über die dragonbox aber etwas transparenter rüberkam, habe ich mich für die entschieden. aber auf jeden fall ist mein erster eindruck jetzt weggeblasen, da kommt ein ordentliches brett raus. ok, der amp hat nicht so viel gain wie die modernen engls, aber alle mal mehr, als andere amps aus der zeit (ende 80er). und das mit dem bassdruck hat sich auch erledigt, das drückt jetzt wie sau. und durchsetzungsstark klingt der auch noch.

    und jetzt mal eine geordnete beschreibung der amp/box-kombination:
    clean:
    gefällt mir persönlich sehr gut. duch die schalter und den 3-band eq sehr vielseitig. gainboost bewirkt in erste lini eine bass-anhebung. fequenzy shift wirklt sich schwer beschreibbar auf das mittenbild aus. bright und treble shift wirken recht ähnlich, bei hunbuckergitarren empfielt es sich, einen der beiden zu nutzen, da kan man viel experimentieren (ich ahbe meine cleansound noch nicht gefunden....). aber der amp klingt dabei immer irgendwie gut, solange man einigermaßen sinnvolle einstellungen wählt. der cleankanal ist sehr clean ausgelegt und hat reichlich headroom, er fängt mit einem SH-6 in der stegposition erst bei ca 7 an leicht zu zerren. bei entsprechnden master-stellungen sind hier höhere lautstärken drin, als für die meisten fälle sinnvoll ist. wenn man den cleankanal englisch einstellt (alles auf 10) und die mastersektion ebenfalls (was keinswegs gut für ohren und nachbarn ist) kommt da ein sehr marshall-ähnlicher overdrive sound raus.

    overdrive:
    sagen wir mal so: er ist kein spezialist, aber hardrock bis metal liegen ihm da am meisten. meine einstellung: bass voll rein, mitten auf 1 oder 2 (fängt bei 0 an) und höhen nach bedarf, meist um 3-4. midshift und bright aktiviert. der midshift boostet die tiefmitten um 300 Hz. ach ja, ich fahre presence falt voll auf (8-9) dazu muss man sagen, dass der verstärker sehr mittig ausgelegt ist, und es so kaum nach badewanne klingt. aber es ist ein ordentliches metalbrett, mit dem man eigentlich alles ausser brutalem death spielen kann (mit leichten variationen). und dann ist da noch der bypass-schalter. mit dem kann man einiges an spass haben, da er den rock'n'roll-modus des verstärkers aktiviert. der legt die klangreglung lahm und aktiviert ein von den engl-ingenieuren eintwofenes voicing, das noch mit den schaltern feingestimmt werden kann. presence gut halb auf und bright und midshift aktiviert, gain bei ca 3/4 und man kann damit ohne gainboost locker-flockig rock'n'rollen und mit gainboost seine soli zocken.
    ansonsten ist auch der overdrive sehr vielseitig. der kann von clean bis volles brett eigentlich alles gut bis sehr gut. cruncht ganz nett, lässt sich dabei vorbildlich mit dem volumepoti der gitarre bw mit der anschlagsstärke kontrollieren. satter overdrive ist auch drin, alles immer sehr dynamisch und durchsetzungsfähig, da es nie an mitten mangelt. und eben volles brett kann er auch, dabei klingt er wie schon beschrieben, kann aber auch anders. in de gainspektrum, das er abdeckt kann ich mir kaum einen sound vorstellen, den dieser amp nicht hervorbringen könnte. und nun das was mir an diesem amp besonders gefällt: er ist selbst mit vollem gain von grund auf ehrlich. man hört einfach alles, kleine unterschiede zwischen 2 gitarren deckt er sofort auf, und auch jeder spielfehler wird ziemlich gnadenlos bestraft. und dabei ist er in den bässen immer sehr transparen und trotzdem fett. man muss nur ordentlich spielen...

    so, danke nun mal an alle, die bis hierhin durchgehalten haben!
     
  2. Slaughthammer

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    Erstellt: 07.04.06   #2
    ach ja, anmerkungen sind ausdrücklich erwünscht!
     
  3. Slaughthammer

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    Erstellt: 08.04.06   #3
    ich wurde jetzt über ICQ zu diesem thread gefragt, und da das evtl was ist, was alle interessieren könnte poste ich das hier mal:
    sooo... also ich habe den amp bei ebay für 450€ erstanden... aber da müssen noch neue röhrern rein, die jetzigen haben irgendwie einen weg. aber wie gesagt, mit der richtigen box ist das ding vielseitig wie sonst was und eben wenn gefordert ne gnadenlose (ehrliche, offen klingende) abrissbirne
    hmm... nein, er ist nicht mit den aktuellen vergleichbarer klingt eher wie ein gut aufgemotzter marshall JCM 800 oder in der richtung... aber er will ne 4x12er mit V30ern haben, dann macht der alles platt. hatte gestern meine erste bandprobe mit neuer box und dem top, und der basser hat sschon fast angst gekriegt... zitat: oh, ich glaub ich muss mich mal 'n bisschen lauter machen, sonst kommm ich gegen euch beide nicht mehr an.
    aber der blackmoore ist schon der moderne engl mit dem er am ehesten vergwerden kann. hat mit den bällen nix gemeinsam, komprimiert nicht übermäßig und hat an sich 'n recht mittiges klangbild (ich fahre mitten auf 2 und habe trotzdem keinen richtigen scoop-sound).

    das mit den fußschaltoptionen ist glaub ich nicht so einfach nachzurüsten... da wird mit relais umgeschaltet, die direkt auf der platine der vorstufe sitzen. und ja, der ist hinten offen, meiner hat nur noch nen lüfter mit drin, weiß aber nicht, ob der da original reingehört

    und zu den zusätlichen fußschaltoptionen: musst halt gucken ob du die brauchst. ich brauche sie nicht unbedingt, werde sie jetzt aber wohl nutzen, wo ich sie hab. der hall ist gut eingebunden, wenn du den auf 2 stellst hast du clean schon gut hallig und im overdrive nur sehr wenig hall, der dir noch nicht den sound zumatscht.

    im übrigen hat sich diese kombination gestern bei der bandprobe hervorragend bewährt. mein mitgitarrist spielt 'n pod xt live vor nem älteren crate topteil (transe, 160W) mit ner laney box, und ich hatte gar keine probleme meinen standpunkt (klangtechnisch) zu behaupten. der drummer hatte da schon eher probleme... müssen wir bei der nächsten probe mal 'n bisschen leiser machen.
     
  4. Fireball01

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    Erstellt: 17.04.06   #4
    Der Straight ist ein töftes Teil. Ich hatte im laufe der Zeit 3 Stück, bei allen die Special Version, die sich nur durch den fuß-schaltbaren Gain Boost unterschieden hat. Damals 1986 ein 100W Combo, der heute noch lebt, allerdings nicht mhr in meinem Besitz. Dann ein 50W Head betrieben mit einer alten original Vintage 30 bestückten Orange Box. (So toll war das gar nicht...) Später dann noch ein 100W Straight Top mit einer Marshall Box aus 3. Hand.
    Der Straight wurde damals zuerst mit einer 6L6 bestückten Endstufe ausgeliefert. Das war die Version 1 ca. 1985/86. Allerdings gab es da Probleme, die auch bei meinem Combo in der Garantiezeit auftraten. Damals hat jemand von ENGL den Amp noch persönlich beim Ulmer Händler abgeholt und kostenlos repariert. Die Straights wurden dann später in Serie mit EL34 Tubes bestückt. Bei Meinem wurde die Endstufenplatine komplett getauscht.
    Jetzt klang er anders: very britisch, aber weit entfernt von der Marshall Kreissäge, und auch damals schon mit Gainreserven, an die kein Marshall heran kam. (Es war damals die Zeit, wo jeder versuchte sein UK Produkt heißer zu kriegen.) Die Straight´s habe ich noch mit Lüfternsets versehen, die man damals bei ENGL nachbestellen konnte. Die nach unten hängenden Röhren haben den Amp ziemlich "gegrillt". Ein Lüfteranschluß ist an jedem Straight vorhanden.
    Trotzdem ist der Straight einer der vielseitigsten Engls der letzten Jahre. Kaum ein Engl-Amp war in der Folgezeit noch so üppig ausgestattet. (Und wenn, nur zum doppelten Preis. Das 100W Straight Top kostete damals auch schon 2400 DM)

    Ich habe trotzdem meine Straights verkauft, was mich heute ärgert. Aber sie sind nach langen Jahren zwei Fireball Halfstacks gewichen, mit denen ich aber auch mehr als zufrieden bin. War nur der Reiz des Neuen und der Hunger nach noch mehr Gain. :great:
     
  5. Fireball01

    Fireball01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #5
    sorry, doppeltes Posting.
     
  6. M'tallica

    M'tallica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #6
    mich würde ja mal interessieren, in welcher Form er dabei anders klingt.. ^^

    also gibt es da, dann besondere Merkmale die positiv oder negativ auffallen? und wenn ja welche? (und in welche Richtung klingt er als volles Brett? Bandbeispiele?) Danke

    greetz
     
  7. Slaughthammer

    Slaughthammer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #7
    hmm... das ist schwer in ne richtung zu packen. britisch klingt er schon, aber nicht wirklich nach marshall... eher wie ein gut getuneter 800er. bands fallen mir dazu nicht unbedingt ein... unser anderer gitarrist spielt ein POD XP live und hat da das SLO model drin und das klingt schon recht ähnlich (inwiefern das dem vorbild ähnlich klingt, kann ich nicht beurteilen, da noch nicht gespielt)

    grobe richtung: 90er power metal aus europa (da klang doch eh alles fast gleich....), und von den heutigen engls ist der screamer oder blackmore wohl der amp, der am meisten in diese richtung geht (offen, ehrlich)

    das anders bezog sich darauf, dass er auch andere als volles brett kann, also die volle zerrpalette von leichtem crunch über satten overdrive bis hin zu high gain distortion alles ordentlich abdeckt. und es ist wirkich erschreckend, das dieser amp immer gut klingt, egal wie man ihn einstellt (ob dir der sound dann gefällt ist ne andere frage... aber müll kommt nur raus, wenn du müll spielst)

    @fireball:
    ich dachte zuerst auch, dass der zu wenig gain hat, aber ich stelle jetzt fest, mehr brauch ich gar nicht. und bei den special versionen ist der hall auch fußschaltbar (laut engl homepage und bei meinem ists auch so)
     
  8. Fireball01

    Fireball01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.06   #8
    Ja sorry, hatte ich nicht erwähnt. Der Special hatte zwei Fußschalter (im Lieferumfang!!), damals aus Plastik. Einen Einzelenen für die Kanalwahl, und einen Doppelfußschalter für Hall und Gain Boost.
    Du hast natürlich recht: Der Amp hat genug Gain selbst für heutige Metalgefilde, klingt ehrlich und durchsetzungsfähig. Besonders mit der verbauten EL34 Endstufe. Eben der Sound, der aus Marshalls niemals raus kam. :rolleyes:
    Plattentipps aus der Zeit: Die (deutsche) Band VICTORY. Herrman Frank (heute glauibe ich bei ACCEPT) spielt den Straight wohl immer noch. Auf allen damaligen Victory Scheiben zu hören.
     
  9. TheProphecy

    TheProphecy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.09   #9
    Klingt interessant , bin auch auf der Suche nach nem Mehrkanaler vll wirds ja ein Engl Straight ..

    mfg
     
  10. Lasse Lammert

    Lasse Lammert HCA Amps und Aufnahmetechnik HCA

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    Erstellt: 02.09.09   #10
    mMn der beste Amp, den Engl je gebaut hat (zusammen mit dem Blackmore)
     
  11. [E]vil

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    Erstellt: 02.09.09   #11
    dann bastel mal ein paar aufnahmen, wenn du an einen ran kommst. würde gerne mal hören was die teile so können :)
     
  12. Lasse Lammert

    Lasse Lammert HCA Amps und Aufnahmetechnik HCA

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    Erstellt: 02.09.09   #12
    würd ich gerne, habe aber zur Zeit keinen (hatte 3 mal einen).
    wenn aber mal wieder einer langkommt werd ich's aber natürlich machen :)
     
  13. Slaughthammer

    Slaughthammer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.09   #13
    ich hab leider kein recording kram da, sonst würd ich was machen. das teil steht hier genau neben mir :->
     
  14. Sir.Mortimer

    Sir.Mortimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.09   #14
    Hallo, interessiere mich für einen Engl Str. Habe hier gelesen, dass der Leadsond von dem
    nicht so wirklich mit dem irgendwelcher aktuell bekannten Metall-Bands vergleichbar ist. Kann man evt. sagen dass er in Richtung alter Nightwish- Sachen, so etwa Oceanborn- Zeiten geht? Klar, die sind schon bekannt, aber nicht unbedingt die Ersten an die man bei "Metall" denkt.
     
  15. Slaughthammer

    Slaughthammer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.09   #15
    wie gesagt, an sich ist der sound sehr flexibel. man muss nur so spielen wie es klingen klingen soll. ich mache z.B. fast alles mit einer einstellung am amp. wenn ich dann auf std-tuning spiele, klingt das (so ich es denn will) nach maiden. wenn ich dann nen ganzton runterstimme, kann ich auch ohne probleme Children of Bodom spielen. ich muss halt meine spieltechnik anpassen, da ist der amp sehr sensibel. also wenn du nightwish gut spielst, kommt das auch gut raus, wenn du nightwish wischiwaschi spielst, kommt halt müll raus.

    zu nightwish-sound: den sound vom album wirst du mit keinem amp der welt hinbekommen. zu oceanborn zeiten hat der emppu schon immer 3-6 verschiedene amps eingespielt und dann gedoppelt. live spielte er zu der zeit nen SansAmp PSA1, was seiner meinung nach dem studiosound am nächsten kommt.
    ich denke dass du mit dem straight auf jeden fall einen guten sound in der richtung hinbekommen wirst. ist ja eher old school der sound. abstriche musst du halt bei deathmetalsounds amerikanischer prägung machen. es bleibt vom charakter her halt nen aufgemotzter marshall.
     
  16. brachland

    brachland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.09   #16
    bei ebay ist grad einer zum sofortkauf für 375 drin.
     
  17. Rick

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    Erstellt: 21.10.09   #17
    Mensch, der Straight würd mich ja auch wieder jucken... Hatte den Mal als Combo (an ner Mesa 4x12) und war total begeistert von dem Teil.
     
  18. band-olero

    band-olero Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.09   #18
    Moin Slaughthammer.

    Ich habe den Engl Straight50 Spezial (1x12 Combo).
    Auch bei mir kam er erst mit dem richtigem Speaker zum Leben.
    Vintage30 und Emi Governor passten nicht, wie ich fand, mit nem Emi V12 ging es schon besser,
    aber wirklich gut gefällt er mir mit dem Eminence Legend 125.

    Es ist richtig, er ist kein Bassmonster, aber mit dem richtigem Speaker passt es schon. Und es ist ja auch ein Gitarrenamp, kein Bassverstärker ... ;)

    Mit Humbuckern, Gainpoti jenseits der 14 Uhr, Gainboost und Midboost an hat er wie ich finde schon ganz schön viel Gain.

    Im Gegensatz zu meinem Randall komprimiert er (mit Gainboost) mehr, was bei Leads oft angenehm ist.
    Mit dem richtigem Speaker ist er klanglich recht variabel, finde ich.

    Ich dachte schon drüber nach, meinen zu verkaufen, aber mit dem Emi Legend 125 klingt er (für mich) so gut, dass ich ihn auf jeden Fall behalte :-) ...

    Band-O-Lero
     
  19. Sir.Mortimer

    Sir.Mortimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.09   #19
    Okay, die Antwort hat mir echt weiter geholfen. Hab heute meinen neuen Straight abgehohlt (bei Ebay ersteigert) hab leider grad die Bewertung dort versaut, bin leider schon etwas besoffen :p, deswegen hier nochmal: Verkäufer tzprs= absolut top, Ware in sehr gutem Zustand, das Teil könnte wirklich direkt aus der Fabrik kommen, nicht eine Gebrauchsspur. Und dazu noch absolut sympathisch.Wenn der wieder was anbiebtet kann ich nur jedem raten: zuschlagen.

    Zum Amp: Das Teil Rockt! Das ist der Sound, den ich gesucht habe, nur in noch besser. Konnte mich kaum davon losreißen. Und das schon über ´ne billige Line 6 Box!!!! Mir fehlen die Worte, um den Sound zu beschreiben und ja, die neuen Engl Amps kommen da wirklich nicht mehr dran. Ein absolutes Meisterwerk. Den geb´ich nie wieder her!
     
  20. Slaughthammer

    Slaughthammer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.09   #20
    da kan ich wohl nur gratulieren! schön dass wieder einer zu diesem wunderbaren amp gefunden hat!
     
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