Roland RD 88 EX, Yamaha CK88 oder anderes Stage Piano?

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musik noob

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Ich klinke mich mal hier ein, weil ich vor einer ähnlichen Entscheidung stehe. Eigentlich würde ich sofort das CK88 kaufen, wenn die GHS Tastatur nicht wäre. Und das RD 88 EX würde ich auch sofort kaufen, wenn es einen Notenhalter hätte und die Wheels nicht so winzig wären. Und das Juno D8 würde ich ebenfalls sofort kaufen, wenn es einen Notenhalter hätte oder wenigstens auf der oberen freien Fläche rechts/links ein Laptop passen würde oder es eine Halterung gäbe. Ich würde auch sofort auf MIDI + iPad/Laptop gehen, wenn das Arturia KeyLab mk3 88 eine bessere Tastatur hätte, denn die Qualität und der Laptop Stand und der Notenhalter ist top. Aber überall gibt es ja nur Kompromisse :cry: Ist mir unbegreiflich warum man an ein paar Löchern für den Notenhalter sparen muss. Ich neige zum RD88 EX, wegen der Tastatur. Aber das CK88 hat sehr logische, ansprechende Bedienelemente und es gibt einen Notenhalter. Das CK erlaubt aber nur 2 Pedale. Dämpfer und Sostenuto reicht zwar, aber das RD 88 EX unterstützt klassisch drei Pedale, womit auch noch Una Corda gleichzeitig geht.

Was meinen die Profis hier? Und welche Workarounds und Setups gibt es, um die Defizite auszugleichen (Laptop Halter usw.) oder muss man sich dann ein DIY Stage Piano Kasten bauen, um da drauf auch noch Laptop und kleine Monitore zu stellen? Ich würde es nur fürs Wohnzimmer benötigen.
 
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Hi Noob,

was spricht von Deiner Seite gegen das CK88?
Es hat in Vergleichen etwas besser abgeschnitten als das Roland RD-88 und gilt als das beste Budget Stage.

Es gibt hier und da Beschwerden über die Tastatur, aber die gibt es auch über viele andere Tastaturen.
Ich will die nicht kleinreden, aber bei der positiven Bewertung der Roland Tastatur darf man nicht vergessen, dass die schon in 600 € Boards
verbaut wird und dass sie zudem äußerst strapazierfähig ist.

Vom Erstkontakt her muss ich aber sagen, dass die Yamaha Tastatur noch etwas besser spielbar ist.
Vor Jahren war das CK88 ein ganzes Stück teurer als das RD-88, das hatte bei mir die Entscheidung für Roland
leicht gemacht, mit dem ich bis vor kurzem mehr als zufrieden war. Ich hatte den billig Notenständer von Thomann für knapp 20 €.

Heute liegen beim großen T nur noch 40 zwischen den beiden Geräten. Wenn Du den Notenständer in Abzug bringst, liegt der Unterschied bei nur noch 20 €.
Wäre bei mir ein No-brainer, da das Yamaha zudem auch noch etwas wertstabiler ist und auch noch mit Batterien betrieben werden kann,
sowie noch eine BT Handy Schnittstelle hat. (Wieder ein Kabel gespart)
Auch nicht so schlecht, die dazugehörige Tasche ist noch einigermaßen bezahlbar.
 
Eigentlich würde ich...
Dein Dilemma kann ich gut nachvollziehen, das finde ich ganz treffend beschrieben.
Ich habe derzeit Synth und Portable übereinander auf zwei Ständerebenen, deshalb passt der Notenhalter des Roland FP-90X nicht, der Yamaha MODX M7 hat gleich gar keine Halterung.
Alternativ könnte ich meinem K&M Klapp-Notenständer nehmen oder auch ein Orchesterpult, aber derzeit habe ich eine andere Lösung: zwei inaktive 90cm hohe Stereoboxen. Auf die passt dank ordentlich Fläche wahlweise mein Notebook für die Arbeit mit Playalongs oder ein Tisch-Notenständer.

Gruß Claus
 
Hallo!

Ich würde es nur fürs Wohnzimmer benötigen.
Bezieht sich das auf die Haltekonstruktion oder auf das Piano insgesamt? Und passt der Thread-Titel "Piano Anfänger" auch auf dich oder nicht? Ich habe mir angewöhnt, erst einmal klären zu wollen, was jemand sucht, bevor ich Tipps gebe.

Das tu ich umso mehr, wenn jemand daher kommt mit ganz disparaten Auswahlen: ein Anfänger-Stagepiano mit Piano-, Orgel- und Synth-Sektion für Rockbands u.ä. (CK-88), ein piano-orientiertes "Stagepiano" (das RD-88 ex hat schon ein paar Eigenschaften, die in der klass. Musik bis hin zur Begleitung des Gospelchors nützlich sind), ein Synthesizer (Juno D8, kenne ich nicht näher) und ein MIDI-Controller (KeyLab mk3, immerhin noch mit DIN-MIDI).

Weißt du denn, was du brauchst? Irgendwie kommt es mir so vor, als würde der gekaperte Faden nicht auf dich passen: So ganz nach Anfänger klingst du nicht, auch wenn der Bedarf nicht so ganz klar ist. Natürlich, ich habe auch irgendwann mal mein erstes Digitalpiano gekauft (und es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich irgendwie klar hatte, was ich überhaupt will) - aber die Erwartung, dass man ein Keyboard kauft und damit dann alles abdeckt, habe ich hinter mir gelassen. Da es meiner Meinung nach kein Tasteninstrument gibt, das alles kann, was man gern hätte, muss man m.M.n. Prioritäten setzen und sich entscheiden. Das können wir dir nicht abnehmen. Wir können es nicht einmal raten.

Mir ist auch nicht klar, was du mit einem Laptop willst - angenommen, du willst Musik in den Rechner einspielen, würde ich eher nicht dazu raten, den Rechner aufs Digitalpiano stellen zu wollen - da willst du bestimmt mehr Platz für haben (z.B. für eine Maus etc.). Und Noten habe ich mir bald angewöhnt, auf dem Tablet zu haben. Ja, es gibt Klaviertische u.ä. mit anbaubarem Tablethalter. Es scheint allerdings ein begrenztes Budget zu geben...
 
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