Saiten für die Westerngitarre

hey, da kommt ja auch jemand aus augsburg :D :great:

sei gegrüßt :)
 
AUGSCHPURCH

Das find ich jetzt mal nett!

Ich wünsch dir Frohe Ostereier, Wogawi!
 
Hi,

hier im Thread scheinen sich alle "harten Jungens" zu treffen. Ich selber spiele eine Ovation Elite (Bj. 1990), die ich von Anfang an mit 10er-Saiten benutzte. Dabei spiele ich ausgewogen sowohl Rhythmus als auch Solo. Mit dieser Saitenstärke bin ich immer gut klar gekommen - crispe Höhen mit ausreichendem Bass. Zugegeben, ich spiele auch viel E-Gitarre, auf der ich sogar 9er-Saiten benutze (bis jetzt ist mir auf der Bühne noch nie eine Saite gerissen!). Vor einem halben Jahr habe ich mal einen 11er-Satz auf der Ovation benutzt - und ich hatte das Gefühl, ich fahre Lastwagen statt Porsche. Natürlich bringen dickere Saiten mehr an Power, aber ein 10er-Satz klingt für meine Ohren brillianter und transparenter, zudem hat mein ein intensiveres Spielgefühl und kann mehr mit den Saiten "arbeiten" (Ziehen, Hammering, Vibrato...).

Frohe Ostern, keep on groovin', WwoollfF =;)
 
Anstatt des üblichen 11er Saitensatzes habe ich heute einfach mal aus Spaß und in Ermangelung eines Aku-Saiten-Satzes einen Satz 09-46er Saiten, die ich sonst auf der E-Gitarre spiele, auf die akustische aufgezogen. Das ist mal ein interessantes Experiment. Vorher war die Gitarre eher ein bisschen basslastig, jetzt ist sie eher etwas höhenlastig. Die Höhen sind brillanter, die Bässe klingen etwas dumpfer. Bending ist genial einfach.

Da wünsche ich mir fast einen kombinierten Satz aus E, A und D aus meinem Standard-Aku Satz und dazu g, h und e aus dem E-Satz. Gibt's aber nicht, oder? So ne Art light top mit 09er und unumwickelter g und dann heavy bottom?
 
sorry verkehrt eingegeben
bitte löschen
 
Hallo Armint,

dass einem immer gleich von anderen unterstellt wird, dass Quatsch erzählt, nur weil nicht gleich alles bis ins Detail erklärt wurde!
Sehr teure Westerngitarren (und ich zähle meine Santa Cruz dazu) bekommen ihre guten Schwingungseigenschaften auch dadurch, dass sie besonders dünne Decken haben. Spielt man diese Gitarren lange Zeit mit einem hohen Saitenzug, kommt es oft vor, dass sich die Decke im Bereich des Stegs auch etwas nach oben wölbt. Das ist nicht weiter schlimm und kann in der Regel durch einen anderen Steg schnell ausgeglichen werden, aber ich möchte das auch nicht ungedingt fördern.
Eine Standardbesaitung einer Dreadnaughts ist nicht unbedingt das richtige Maß für einen Fingerpicker.

Gruß Mark
Ich habe nicht gesagt,, dass du Quatsch erzählst. Was ich lediglich zum Ausdruck bringen wollte: Die Gitarrenhersteller konstruieren die Gitarren mit Hinblick auf eine bestimmte Saitenstärke, die sie dann auch als Standardsatz aufziehen. Das ist sicherlich kein Fakt, sondern eher eine Annahme meinerseits (dass sie die Konstruktion auf der Saitenstärke/Saitenzug basieren).
Folglich denke ich mir in meinem jugendlichen Leichtsinn: Wenn der Hersteller meint, 13er sind gut geeignet - wieso soll ich dann 9er aufziehen?
Zu meiner "Schande" muß ich gestehen: auf meiner Taylor sind auch "nur" 12er drauf, nicht wie vorgesehen 13er.
Die 12er Stärke habe ich für mich nun fast als Standardstärke gefunden:
Die Taylor klingt prima damit (Elixir Nanoweb) - ich spiele mit ihr hauptsächlich Fingerpicking oder Flatpicking (70:30).

Die Jazzgit. (Hoyer Dressed Gentleman) klingt super mit Ernie Ball "Not even slinky" (12-54) - ich möchte mal wissen wer bei Hoyer auf die Idee kam da 11er D'addarios draufzumachen.

Ich habe den Eindruck, dass die 12er etwas weniger in die Finger einschneiden, als die 11er (Habe ich noch auf der Ovation, fliegen aber bei Gelegenheit runter).

Nur auf der Maccaferrie-Kopie müssen 11er sein (ei weesche de Originalität un so).

Gruß
Armin
 
Also ich habe fast überall 12-54 drauf, meist Elixir Bronze Nanoweb, oder Martin 80/20 Bronze in der selben Stärke.
Ich komme damit sehr gut zurecht, klingen tuts auch OK.
 
Ich habe nicht gesagt,, dass du Quatsch erzählst. Was ich lediglich zum Ausdruck bringen wollte: Die Gitarrenhersteller konstruieren die Gitarren mit Hinblick auf eine bestimmte Saitenstärke, die sie dann auch als Standardsatz aufziehen.

Der Ton macht die Musik, und der ist in einem Kurztext im Forum oft nicht so zu erkennen. Schön, dass du noch mal drauf eingegangen bist.

Gruß aus dem sonnigen Augsburg
 
Da ich keine Lust hatte deshalb nen neuen Thread aufzumachen poste ich mal hier meinen Senf :) :
Also die meisten "großen" Westerngitarrensaitenhersteller (was ein Wort) wie Elixir, D'Addario oder Martin haben folgende Standardsaitenstärken zur Auswahl:

010 - 047
011 - 052
012 - 053/054
013 - 056

Letztens is mir aufgefallen, dass die 011 - 052 ziemlich aus der Reihe tanzen...011 - 050 fänd ich viel logischer..:D...gibt es ja auch (z.B. die hier: klick)...nur eben z.B. nicht von Elixir (oder jedenfalls hab ich sie noch nicht gefunden).
Kann mir dieses "Phänomen" irgendwer erklären...? Wieso sind bei 11er Standardsätzen die Bassaiten so "dick"?
 
...Kann mir dieses "Phänomen" irgendwer erklären...? Wieso sind bei 11er Standardsätzen die Bassaiten so "dick"?
Naja, wenn sie dicker sind, kommt etwas mehr Bass. - Und das ist ja meist nicht verkehrt.
Ich würde eher die 10-47er als "aus der Reihe tanzend bezeichnen.
Allerdings wird man hier Glaubenskriege entfachen können, ob man nun die Saitenstärken linear ändert (ein Hundertstel mehr bei den hohen = ein Hundertstel mehr bei den tiefen) oder ob man es eher relativ betrachtet.

Ich hatte mal eine Homepage gefunden, da hat einer Saiten angeboten deren Zugstärke nach einem (von ihm ausgedachten) Verhältnis zueinander in Relation stand. Ob's besser klingt wird jeder für sich entscheiden müssen.

Gruß
Armin
 

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