Sammelthread - Pickup Identifikation/Wertschätzung

  • #621
Könnten die aus einer Japan-Strat der 80er oder 90er stammen?
 
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  • #622
so alt können die kaum sein, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.
 
  • #623
Die einzigen ähnlich geprägten Stratocaster Tonabnehmer, die ich im Netz gefunden habe, sind keine Fender* - Hersteller unbekannt.
Unten auch "N", "M" und "B" im Kreis, hier mit einer zusätzlichen "2" - (Für AlNiCo 2?) - und einer Base Plate unter dem Stegpickup.

pu.webp

Die meisten Fender* (CS) Tonabnehmer haben einen Aufkleber oder rote und / oder blaue Punkte unten auf den Polen, um das Modell identifizieren zu können.
Die Abschrägungen / Anfasungen an den Polen oben erscheinen mir teilweise auch etwas zu stark.
 
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  • #625
Hallo Schwarmwissen
Ich habe heute in den Untiefen meiner Schubladen zwei fast neue Gibson 490r und 490t Humbucker gefunden.
Ich habe die irgendwann mal beim Thomann* gekauft und nur ganz kurz in eine SG eingebaut und dann wieder ausgebaut. Seitdem liegen sie in der Schublade und wurden vergessen.
Aktuell kosten sie bei Thomann* 119€ pro Stück, also 238€ zusammen.
Da ich für die PU's überhaupt keine Verwendung habe würde ich sie gerne verkaufen. Bei normalen Gitarren rechnet man ja "ca. 1/3" des Preises. Was könnte ich für die beiden Humbucker noch als Preis ansetzen?
Die originale Verpackung inkl.Register Card ist auch noch da.
IMG_20260325_162449.webp
Vielen Dank schon einmal für eure Einschätzung.
 
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  • #626
Angeboten werden sie teilweise über Neupreis (überwiegend aus Japan). Ob das Unverschämtheit, Glaube an die Dummen, Spinnerei oder Unkenntnis ist, lässt sich natürlich nicht sagen.

Realistische Angebote liegen wohl im Bereich von 120 bis 150 € für das Set. Ob sie dafür auch weggehen, lässt sich ebenfalls nicht sagen. Aber bei solchen Preisen schüttelt wenigstens nicht jeder den Kopf. Wenn sie zügig weg sollen, dann zum Festpreis von 100 € anbieten - das sollte einigermaßen gut klappen.
 
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  • #627
@soundmunich
Dankeschön für die schnelle Einschätzung.👍

Eilig habe ich es nicht mit dem Verkauf. Die lagen hier garantiert schon ein paar Jahre in der Schublade und ich hatte die komplett vergessen gehabt. Da kommt es jetzt auch nicht mehr auf ein paar Wochen/Monate an.
 
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  • #628
Die Ausführung ist aus meiner Sicht auch nicht ganz unwichtig, also ob sie einadrige oder vieradrige Kabel haben. Vintage-Freaks greifen in der Regel sowieso zu anderen Gibson-Pickups, und für andere kann es schon interessant sein, Splitting oder Parallelschaltung einbauen zu können. Da kommt dann aus dem genannten Preisbereich auch eher der höhere in Frage.

Gruß, bagotrix
 
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  • #629
Die Ausführung ist aus meiner Sicht auch nicht ganz unwichtig, also ob sie einadrige oder vieradrige Kabel haben.
Im Frage-Thread wird auf das aktuelle Thomann* Angebot Bezug genommen, das ich vorausgesetzt habe:

*​

"Die 490er verfügen über ein 4-adriges Anschlusskabel mit dem verschiedene Schaltvarianten möglich sind (Coil-Split, Serie, Parallel)."

"das 4-adrige Kabel ermöglicht verschiedene Schaltvarianten"

Ansonsten wäre ja die Bezugnahme auf den aktuellen Neupreis falsch :unsure:
 
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  • #630
Ah ja, hatte ich übersehen, sitze aber auch gerade im ruckelnden ICE... In dem Fall halte ich 150 € als Angebotspreis nicht für überzogen. 4adrig, Kappen, unverbaut und in OVP, viel besser geht's ja nicht. Einzige kleine Einschränkung ist vielleicht Chrom statt Nickel, aber auch das ist eher bei Vintage-orientierten Gitarren ein Faktor.

Gruß, bagotrix
 
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  • #631
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  • #632
Ich habe hier ein Pickguard mit Singlecoils bestückt aus einer Partscaster

Hat schonmal jemand diese Bauform gesehen und kann sagen was es für Fabrikate sind? Die Gleichstromwiderstände sind: H-8,0 / M-8,8 / S-8,5 kOhm
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  • #633
Hi,

solche Dinger sind hier glaube ich schon mal aufgetaucht. Namen habe ich keine, aber sie scheinen typischerweise in japanischen Strat-Kopien der Lawsuit-Ära der 70er/80er aufzutauchen. Die gleiche Form wurde aber nach einem Video anscheiend auch noch 2005 in eine Yamaha Pacifica EG112 eingebaut, die mWn in Taiwan gebaut wurden.

Kann gut sein, dass diese Platten einfach von einem Zulieferer kommen, von dem sie wiederum an OEM-PU-Hersteller gehen, eine eindeutige Identifizierung sehe ich zumindest nach dem Yamaha-Fund eher nicht machbar. Sinn und Zweck dürfte wie beim Tele-BridgePU sein, dem Sound etwas mehr Wumms zu geben, vielleicht auch zugleich, die Abschirmung nach hinten zu verbessern.

Die Pole sehen mir nach Stahlpolen aus, die meist mit einem keramischen Barrenmagneten kombiniert sind. Durch die Löcher soltest Du das aber unter gutem Licht rausfinden können. Alles in allem nix wertvolles, aber das heißt nicht, dass sie nicht für Deinen Sound gut klingen können. Gold Foils waren auch mal als Billigware konzipiert und viele stehen drauf.

Gruß, bagotrix
 
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  • #634
Hier wurden schon einmal ähnliche angefragt, und auch da gab es schon wertvolle info von @bagotrix:


Wie dort schon erwähnt, habe ich recht ähnliche verbaut, nur die Baseplate sieht bei mir etwas anders aus, ohne die Taille. Evtl sind die Platten nicht verklebt, sondern werden nur durch die Magnetkraft gehalten, dann könntest du sie mal entfernen, um das Innenleben zu sichten, oder auch um eventuelle Sound-unterschiede festzustellen.
 
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  • #635
Ich schon wieder.
Hat jemand diese Tonabnehmer schonmal gesehen?
IMG_6769.webp
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Das ist der Hals-Pickup. Der Steg-Pickup sieht genauso aus, hat aber beide Spulen separat rausgeführt und gemessen ein 1,5mm größeres Pole-Spacing.
Der für den Hals hat 10,5 k, der für die Bridge 11,4 k.
Meine Vermutung geht in Richtung Schaller, 80er Jahre. Da wurde die Gitte neu gekauft und Brücke und Mechaniken sind ebenfalls von Schaller.
Die ganze Gitte wurde in einer kleinen Werkstatt in Deutschland gebaut. Einen Namen hat der Hersteller nicht hinterlassen.
 
  • #636
Meine Vermutung geht in Richtung Schaller, 80er Jahre.
Das einzige, was ich beisteuern kann ist, dass an denen ist nicht ein einziges Merkmal einer Schaller Tonabnehmers vorhanden wäre. Weder Grundplatte, Robbins, Schrauben, Kabel, ...gar nichts.
 
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  • #637
Hmmm, das hab ich befürchtet
Ich hab im Netz einen Schaller 232 Vintage Bass Humbucker gefunden, der zumindest an der Oberseite sehr ähnlich aussieht
 
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  • #639
Indeed. Allerdings sind die wohl irgendwo zwischen 1965 und 1975 gebaut worden. Anfang der 1980er hat Schaller das aktuelle Design gefunden. Again what learned.
 
  • #640
Ich hab die Gitarre 1982 neu gekauft, und nie gewusst wer sie gebaut hat, weil absolut nichts draufsteht.
Durch die Nachforschung bzgl. der Pickups habe ich nun durch Zufall einen eindeutigen Hinweis gefunden, dass es sich um eine Voss&Gima-Friedrich Gitarre handelt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Es kann gut sein, dass einige Gitarren aus der Zeit der Insolvenzabwicklung 1980-85 keinen Herstellernamen tragen.
 
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