Samplepad für spezielle Anforderung (Vorstellungen)

von Vinterland, 13.07.19.

  1. Vinterland

    Vinterland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.19   #1
    Hallo liebe Drummer Gemeinde

    Unser Drummer hat seit längerem gesundheitliche Probleme, die es ihm kaum noch ermöglichen, ein herkömmliches akustisches Drum zu spielen.
    Speziell, liegen diese Probleme im Rücken bzw Wirbelsäulenbereich, was bei ihm erhebliche Schmerzen beim Spielen der Bassdrum hervorruft und immer wieder verstärkt.

    Sein Arzt hat ihm nahegelegt, daß Schlagzeug spielen aufzugeben, um noch größere Schäden zu vermeiden.
    Es sei denn, eine Lösung zu finden, bei der das Bein nicht mehr so extrem Belastet wird.
    Wie es ihm nach diesem Befund nun geht, könnt ihr euch vielleicht vorstellen.


    Nun zur Sache.....
    Meine Idee war nun, ein Drum Samplepad auszuprobieren, wobei mir folgende Idee durch den Kopf ging.
    Da ja im Prinzip das betätigen der Bassdrum das eigentliche Problem ist,
    hatte ich die Idee, NUR die Bassdrum am PC per Midi für jeden Song zu programmieren und anschließend im wav-Format zu exportieren.
    Dann die wav-Dateien in das Samplepad importieren oder auf dem USB STICK zu belassen, so daß das Sample Pad die Datei vom Stick ließt, was jetzt aber erstmal nicht relevant ist.
    Dann sollte nach betätigen eines Pads diese Datei gestartet werden, so daß NUR die Bassdrum läuft und den Rest spielt er dann ganz normal dazu.

    Vorteile, die ich mir dadurch vorstelle....

    1. komplette Entlastung des Rückens

    2. Keine extremen Takt Schwankungen mehr, die leider durch die Schmerzen in Bein und Rücken zur Zeit extrem sind.
    Was denkt ihr, wäre das, was ich mir da vorstelle, mit einem Sample Pad umsetzbar?.

    3. Weitere Soundmöglichkeiten, die unsere Musik noch mehr bereichern würde.

    Musikrichtung : Celest, Tove Lo, Ms Mr.

    Wir beide waren uns natürlich einig darüber, daß es kein Samplepad für 200.- € sein sollte sondern eins, das für sehr lange Zeit unsere Bedürfnisse befriedigen sollte, da es zukünftig ja auch sein neues Instrument ist.
    Deshalb haben wir auch erst einmal das "Roland SPD-SX Sampling Pad" ins Auge gefasst.

    https://m.thomann.de/de/roland_spdsx_sampling_pad.htm?o=2&search=1562837822

    Meine Fragen wäre nun,....

    1.Wäre das mit dem Gerät möglich?
    Also nur Bassdrum abspielen lassen und alles andere manuell dazu spielen.

    2. Das Pad hat ja "nur" 4GB internen Speicher. Das hieße ja, das nur etwa durchschnittlich 10 WAV-Dateien Platz finden würden.
    Was wäre denn, wenn mehr als 10 Dateien für unsere Songs gebraucht werden, bestünde da die Möglichkeit diese vom USB STICK zu lesen?.

    Wenn ich mich jetzt nicht irre, wird das beim Alesis Samplepad Pro erwähnt aber nicht beim Roland.

    https://m.thomann.de/de/alesis_samplepad_pro.htm

    Könnt ihr mir/uns da etwas weiterhelfen, ob das alles umsetzbar ist, was ich mir da vorstelle oder wäre ein anderes Pad dafür empfehlenswerter.
    Es muss ja jetzt nicht unbedingt das Roland sein.

    Ich danke euch schonmal im voraus für eure Geduld beim durchlesen und für eure Hilfe.
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.19   #2
    Ich stelle mir das, auch wenn es technisch umsetzbar ist, als Trommler extrem schwierig vor.
    Ich habe also (zwingend) einen Klick im Ohr (und der Rest der Band auch) trommle mit den Händen am akk. Set und die Bassdrum kommt von wo auch immer elektronisch.
    Allein der Beginn eines Stücks (Drums setzen später ein)...
    Wo ist die Eins, einmal "falsch"mit HiHat/Snare eingestiegen und das wars.
    Die Songs müssen immer 100% gleich sein, ein Verspieler, ein Takt länger/kürzer und das wars...
    ...genau genommen könntet ihr dann auch via Kopfhörer zu eurem eigenen Playback spielen.
    Was sagt euer Drummer dazu ?
    nein, eher kleine Entlastung, da beim Trommeln auch der Oberkörper "arbeitet" (leichte Drehung bei Breaks, Wechsel zum Ride Becken etc,sowie der linke HiHat Fuss, und das ist rücken belastend (eigene Erfahrung).
    Erstmal, ein guter Drumstuhl (ganz wichtig) z.B.
    https://www.thomann.de/de/ahead_spg_r4_spinal_gl._drum_throne.htm
    https://www.thomann.de/de/ahead_spg_bbr4_spinal_g._drum_throne.htm
    mein Tipp. kaufen, 2-3 Proben testen (innerhalb 30 Tage) und einen ggf. zurückschicken.
    Eine, für den Drummer vielleicht erstmal mental unbefriedigende Lösung wäre der Umstieg auf ein Samplepad wie das SDS, das er komplett live mit Stöcken spielt, also auch die Bassdrum, dies ist technisch einfacher zu üben wie deine Idee (das beste für den Rücken, da keine Drehbewegung), oder zumindest das Samplepad im Drumset drin hat und auf Diesem die Bassdrum mit der rechten Hand spielt.
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.07.19, Datum Originalbeitrag: 13.07.19 ---
    Das man durchaus eine Bassdrum (Sound) mit den Händen spielen kann, zeigt hier z.B. ein Meister...
     
  3. Vinterland

    Vinterland Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.19   #3
    Hallo Ralphgue

    Vielen Dank, für deine Antwort.
    Naja, er fand diese Möglichkeit und Idee erstmal sehr gut und Interessant.
    Wobei weder er noch ich jegliche Erfahrung damit haben.

    Deine Bedenken hinsichtlich Verspieler, Takt und Einsatz sind schon nachvollziehbar.

    Nur mittlerweile sieht es so aus, daß er auf seinem akustischen Drum kaum noch über längere Zeit mit der Bassdrum den Takt, wegen seiner Schmerzen in Bein und Rücken halten kann.

    Er versucht dadurch dann auch sehr oft wieder in den Takt hinein zu finden und hat dadurch dann auch immer öfter Verspieler drin oder wird dann mit dem Tempo so schnell, daß man kaum noch hinterher kommt.

    Deshalb mein Gedanke bzw Idee, wenigstens die Bassdrum als WAV-Datei laufen zu lassen, so daß er sich nur noch auf das spielen mit den Sticks konzentrieren muss.

    Hier hast du mich eventuell nicht richtig verstanden oder ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt.....
    Das akustische Drum soll komplett verschwinden.
    Als Drum soll also nur noch das Samplepad verwendet werden, welches eventuell dann auch im Stehen von ihm gespielt werden kann.
    Also kämen dabei auch keine Drehungen des Oberkörpers mehr zustande.

    Ich hab mir in den letzten Tagen auch einige Bands angeschaut, die ausschließlich mit diesen Samplepads spielen.

    Wie zb Tove Lo :)

     
  4. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.19   #4
    Okay..falsch verstanden...
    in deinem verlinkten Video spielen beide Drummer aber auch eine Fussmaschine...
    Als Trommler (ohne Fusseinsatz) wäre es für mich einfacher, zu einer laufenden HiHat zu spielen, heisst ich spiele mit den Händen auf dem SPD-SX die Bassdrum und die Snare (und Fills).
    Die HiHat könnte z.B. von einem einfachen Drumcomputer (Hardware) kommen (manuell gestartet). somit kein Speicherplatz und voraufnehmen notwendig, sondern nur die Tempovorgabe des jeweiligen Songs, ev. mit Fussschalter Start/Stop zum Steuern und dies wäre auch gleichzeitig der "Klick" für die anderen Musiker, z.B.
    https://www.thomann.de/de/alesis_sr16.htm
     
  5. Vinterland

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    Erstellt: 14.07.19   #5
    Ja, das stimmt natürlich. Ich denke mal, das auch kaum jemand ohne Fußmaschine die Bassdrum spielt. Selbst an einem Samplepad.

    Aber in unserem Fall wird aus gesundheitlichen Gründen wohl anders sein.

    Gestern ist mir noch das "Alesis Strike MultiPad" aufgefallen.
    Mit 32GB internen Speicher.
    Damit sollte unserem Vorhaben doch wirklich nichts im Wege stehen oder?.

    Das wäre auch eine Möglichkeit.
    Aber das sind ja Variationen, die ausprobiert werden können, wenn das Samplepad vor Ort ist.

    Also im Prinzip wäre das, was ich mir da vorgestellt habe mit dem Roland SPD-SX oder dem Alesis Strike umsetzbar?.
     
  6. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.19   #6
    ja, wobei du noch in Erfahrung bringen musst, wie lange ein Sample sein darf (ihr braucht ja Samples in Songlänge), sprich, ob es eine Längenbeschränkung gibt (da die ursprüngliche Idee eines Samples ja ein "kurzer" Sound ist).
    Die 4 GB beim Roland sind rechnerisch ca. 720 Minuten, sollten also auch reichen.
    Also bestellen (beide?) testen, ob Sie eine beliebige Wave Datei von mehreren Minuten abspielen und wie das praktische Handling, dies zu tun, ist...
     
  7. Vinterland

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    Erstellt: 14.07.19   #7
    Guter Hinweis :great:
    Da hätte ich jetzt fast gar nicht dran gedacht.

    Werde ich dann noch versuchen in Erfahrung zu bringen.

    Danke! :great:
     
  8. Ralphgue

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    Erstellt: 14.07.19   #8
    Noch eine Idee...
    statt mit Stöcken zu spielen, direkt mit der Hand, da bin ich z.B. wesentlich flexibler und kann mit mehreren Fingern schnellere Figuren trommeln (auch eine Bassdrum...).
    das wäre in deinem o.g. Fall für mich das Instrument meiner Wahl...

     
  9. Vinterland

    Vinterland Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.19   #9
    Das wird wahrscheinlich, auch neben dem spielen mit den Sticks zum Einsatz kommen. War jedenfalls mal im Gespräch.

    Wegen der Länge der Samples hab ich hier was gefunden......

    Übersetzt....

    "Die Größe der Samples spielt keine Rolle, egal ob es sich um ein Snare-Sample oder einen einstündigen Backing-Track handelt. Da das Strike Multipad Samples direkt von ihrem Speicherort im internen Speicher oder auf einem angeschlossenen USB-Laufwerk streamt, ist die einzige Beschränkung für die Größe Ihres Samples / Kits der verfügbare Speicherplatz auf Ihrem Laufwerk."

    Sollte das stimmen, wäre ja alles gelöst.
     
  10. chick guevara

    chick guevara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.19   #10
    Ich denke du solltest dich mal mit Ableton live und Max4live beschäftigen. Ebenso mit Fingerdrumming etc. Da lässt sich bestimmt einiges übernehmen. Ein kreatives improvisationsfreundliches arbeiten mit dem computer ist inzwischen gar nicht so schwer.
    D

    Hier gibt es unendliche viele, kreativ nutzbare Möglichkeiten, die nicht nur den Einschränkungen entgegenwirken sondern sogar neue inovative musikalische Wege ermöglichen.
    Da lässt sich ohne Frage einiges schnell auf deine Idee transferieren.


    Vielleicht fragst du mal bei denen im support an die sind eigentlich recht offen.

    Oder du siehst dir diesen Artikel mal an
    Z.Bsp. https://www.ableton.com/de/blog/inside-the-track-bmaul/



    Fingerdrumming
    https://www.google.com/url?sa=t&sou...BMAB6BAgFEAU&usg=AOvVaw1c8weEX-HxlYc3-rcCLVkh
     
  11. Korki

    Korki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.19   #11
    Was für Musik macht ihr denn und wie anspruchsvoll ist der Schlagzeugpart?

    So wie es sich anhört und aus meiner Erfahrung heraus würde ich definitiv von durchlaufenden Einzelspuren abraten.
    Ich würde an seiner Stelle einfach die Bassdrum mit einem Stick auf einem Pad spielen. Wenn man das übt und seine Spielweise entsprechend anpasst, gibt es da für die meisten Stile kaum hörbare Probleme.

    Ich würde mich dann auch vollkommen frei von Aufbau-Konventionen machen und mir ein auf mich abgestimmtes und ergonomisch angepasstes Rhythmus-Instrument zusammenstellen. Das kann ein Cocktailset sein, bei dem das Standtom als Bassdrum mit einem Stick gespielt wird (die Trommel könnte auch zusätzlich oder ausschließlich getriggert sein), oder ein akustisches Schlagzeug mit einem Pad für die Kick erweitern, oder einfach ein Multipad (z.B. SPD-SX) mit evtl. Zusatzpads für Snare etc., oder ein komplettes elektronisches Schlagzeug ohne Fußpedale, das so aufgebaut wird, wie es dem Schlagzeuger passt.
    Bei elektronischen Schlagzeugen hat man ja die Möglichkeit, alle Pads so zu belegen, wie man möchte. Da würde ich mich einfach mal eine Woche einschließen und basteln.
    (Und wenn er das Spielen mit Metronom ja anscheinend nicht gewohnt ist, wird das Spielen zu einer fixen Drumspur kurz- bis mittelfristig zu großen Problemen führen. Die meisten Instrumentalisten sind es gewohnt, sich mehr oder weniger am Schlagzeuger zu orientieren. Für einen Schlagzeuger, der ohne Metronom gespielt hat, ist das aber meist vollkommen neu und zuerst wirklich nicht einfach.)

    Zuerst sollte euer Schlagzeuger überlegen, in welcher Körperhaltung er schmerzfrei spielen kann. Bequem sitzend, stehend, mit Bügelstehhilfe,...
    Dann sollte er überlegen, welche Instrumente er gerne bedienen würde. Dann wäre wichtig, welchen Bewegungsradius er hat und am Ende vielleicht noch, wie es aussehen soll. Und nach den Kriterien kann man dann was Schönes zusammenstellen.
    Rick Allen von Def Leppard hat es ja auch geschafft, sein Schlagzeug und sein Schlagzeugspiel anzupassen.
    Und es gibt ja auch einige Schlagzeuger in Rollstühlen. Eine kurze Youtube-Recherche sollte da fast unendlich viele Möglichkeiten bieten.

    Ich habe schon einige Bandproben nur mit SPD-S als Schlagzeug gespielt. Das geht.

    P.S.: Gute Besserung an euren Schlagzeuger.

    P.P.S.: Ich finde es großartig, dass ihr euch mir dem Schlagzeuger zusammensetzt und nach einer Lösung sucht. Das spricht für euch, wirklich. Optimal wäre es, wenn ihr ergebnisoffen an die Sache rangeht. Falls die Workarounds für Band oder Schlagzeuger nicht zufriedenstellend funktionieren, solltet ihr das offen und ehrlich kommunizieren (können). Wenn die Kompromisse wider Erwarten zu groß sind, wird auf Dauer niemand glücklich.
    Falls es keine zufriedenstellende Lösung gibt, könnte, wenn gewünscht, der Schlagzeuger der Band auch als Perkussionist erhalten bleiben und einen neuen Schlagzeuger so unterstützen.

    P.P.P.S.: Schwankungen im Mikrotiming können definitiv an der Erkrankung / an den Schmerzen liegen. Wenn der Schlagzeuger aber regelmäßig sehr viel schneller wird, würde ich auf jeden Fall das Üben mit Metronom empfehlen.
     
  12. Vinterland

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    Erstellt: 15.07.19   #12
    Hallo chick guevara
    Ich? :eek:... :D:D
    Nee, auf keinen Fall :rofl:.
    Wenn dann soll das unser Drummer machen.
    Um ihn geht es ja hier. Nicht um mich.
    Aber kann man ja trotzdem mal in Betracht ziehen.


    Hallo Korki

    Vielen Dank, für deine vielen Anregungen.

    Genau das hab ich mit ihm auch schon besprochen und wird auch auf jeden Fall in Angriff genommen.

    Nur soll das Samplepad trotzdem die Anforderung bzw Möglichkeit bereit stellen, das zu bieten, was ich hier angesprochen habe.

    Sollte das nämlich nicht funktionieren, das er die Bassdrum mit Stick spielt, werden wir froh sein, ein Samplepad zu haben, welches uns die andere Möglichkeit bietet bevor wir dann dumm da stehen und wieder was anderes kaufen müssen.

    Mittlerweile stehe ich nämlich auch auf dem Standpunkt ....
    "Besser haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben" :D.

    Vielen Dank. :great: Werde ich mit Sicherheit ausrichten.
     
  13. Korki

    Korki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.19   #13
    Mit dem SPD-SX macht ihr sicher nichts verkehrt. Das Teil funktioniert einfach und ist absolut Live-tauglich.
    Wenn es günstiger sein soll, würde ich nach dem Vorgänger Ausschau halten: Das SPD-S sollte gebraucht für um die 300€ zu haben sein. Für mich persönlich der wesentliche Unterschied ist die fehlende Klickfunktion. Für meine Anwendungen ist das aber nicht 3-400€ Aufpreis wert.
     
  14. Vinterland

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    Erstellt: 15.07.19   #14
    Hallo Korki
    Das hört sich ja so an, als wenn du das Teil sehr gut kennst oder sogar selber hast.

    Zum Alesis MultiPad hatte ich ja folgenden
    Artikel gefunden ......
    Kannst du in dieser Richtung auch was zum Roland sagen?.
     
  15. Ralphgue

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    Erstellt: 15.07.19   #15
    Nun. die Anleitung gibt nichts genaues her...
    Zitat:
    Das SPD-SX ermöglicht das Sampeln von ca . 180 Minuten in Stereo oder von ca . 360 Minuten in Mono in den internen Speicher (einschließlich vorinstallierter Wellenformen) .ANMERKUNG• Sie können die verbleibende Sampling-Zeit überprüfen (S . 66) .• Die bei der Verwendung von MULTI PAD für einen Vorgang verfügbare Sampling-Zeit entspricht etwa der Hälfte der für alle Samplings verfügbaren Zeit
    Daraus kann man schliessen, das es (wie beim Strike) möglich ist, zur Sicherheit würde ich den Hersteller anrufen (oder wiegesagt beide bestellen und testen...)
    Übrigens gibt es auch wohl eins mit 16GB Speicher (beim rumgooglen gefunden)
    https://www.roland.com/de/products/spd-sx_special_edition/
     
  16. Korki

    Korki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #16
    Ich besitze und benutze das SPD-S, das SPD-SX kenne ich nur vom Testen im Laden und aus Berichten.
    Soweit ich weiß, kann man die Samples beim SPD-SX auch von einem USB-Stick aus spielen (die Ladezeiten kenne ich nicht). Damit sollte man dann auf jeden Fall genug Speicherplatz für ganze Lieder bzw. ein ganzes Programm haben.

    Hier ein Lesetipp zum SX: Im Verlauf des Threads gibt es sehr viele Infos und Erfahrungen von Besitzern.
    https://www.drummerforum.de/forum/60904-roland-spd-sx-angekündigt.html?s=95a9e69dfdee47f60efc612a6f67b4a294daf48d

    Das Alesis Multipad kenne ich nicht. Ich hatte aber zwei Alesis Sample Pads 4 zu hause und beide haben so stark gebrummt, dass sie live für mich nicht einsetzbar waren. Ich habe aber die Hoffnung, dass das in der Multipad-Preisklasse nicht der Fall sein wird.

    Ansonsten würde ich noch einmal davon abraten, komplette Spuren laufen zu lassen. Wenn die Kick tatsächlich vom Band kommen soll, würde ich persönlich einzelne Takte samplen, wenn nötig für ein Lied mehrere unterschiedliche (Strophe, Refrain, Bridge,...). Mit unterschiedlichen Pads kann der Schlagzeuger die dann als Loops starten und sie laufen so lange, bis er sie stoppt oder er einen neuen Kick-Takt startet. So habt ihr die (fast) volle Kontrolle und vor Allem Flexibilität, um vielleicht doch noch einen Extra-Refrain zu spielen, das Gitarrensolo zu verlängern oder was auch immer. Und wenn ihr nicht mehr 100% drauf seid, startet er den Loop auf die nächste 1 eben problemlos neu.

    Meine Empfehlung von vorher ziehe ich übrigens zurück: Wenn ihr tatsächlich längere Samples nutzen wollt, halte ich die Klick-Funktion vom SPD-SX im Vergleich zum SPD-S schon für sinnvoll. Da würde ich dann doch zum teureren und neueren Modell greifen.
     
  17. Vinterland

    Vinterland Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #17
    Hallo zusammen

    So, .. erstmal vielen Dank für die rege Beteiligung.
    Hat mir sehr weitergeholfen.

    Bezüglich meines speziellen Anliegens, ob das Roland SPD-SX Samplepad längere Audiospuren abspielen kann, habe ich bei Thomann angerufen UND um ganz sicher zu gehen, eine Mail an den Roland Support geschrieben.

    Beide haben mir bestätigt, daß dies ohne Probleme möglich ist.


    Jetzt habe ich nur noch eine Frage......
    Gestern hab ich beim MusicStore angerufen um zu fragen, wann das Alesis Strike MultiPad an Lager sei, da es zur Zeit nicht verfügbar ist.

    Dann wurde mir am Telefon gesagt, :
    Falls ich vor hätte, das Teil zu kaufen, würde er mir dringend davon abraten.

    Das Alesis wäre absoluter Mist, da sie nur Probleme bzw Reklamationen hätten.

    Eigentlich wollte ich beide mal antesten und vergleichen.

    Nun meine Frage .....
    Kann diese Aussage irgendjemand hier bestätigen?.

    Schlimm ist das jetzt nicht.
    Dann würden wir halt beim Roland bleiben aber das kam für mich jetzt sehr überraschend.
    Zumal ich im Internet kaum etwas negatives darüber gelesen habe.

    Vielen Dank an euch.
     
  18. Vinterland

    Vinterland Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #18
    Hallo zusammen

    Nach langem hin und her, haben wir uns
    nun doch für das Roland SPD-SX SE entschieden.

    Nun sind wir schon seit gut zwei Wochen dabei, uns in das Roland per Bedienungsanleitung und Videos schonmal einzuarbeiten.
    Das Pad haben wir noch nicht, ist aber bestellt.


    Nun zu meiner Frage......
    In der Bedienungsanleitung wird über unterschiedliche "Pad-Typen" geschrieben, wie zb KD-7, KD-8, KD-9 oder KD-85 aber nirgendwo wird erläutert, was diese Pad-Typen bewirken bzw was das überhaupt für Pad-Typen sind.

    Das einzige, was erwähnt wird ist, das man für jedes externe Pad, den verwendeten Pad-Typen auswählen muss, damit das SPD-SX das Pad-Signal korrekt empfängt.

    Kann mir von euch vielleicht jemand sagen, was diese ganzen einzelnen Pad-Typen zu bedeuten haben?.

    Ich hab hier mal alle aufgelistet, die in der Bedienungsanleitung erwähnt werden.

    KD-7, KD-8, KD-9, KD-85,
    KD-120, KD-140, PD-8,
    PDX-6, PDX-8, PD-85, PD-105,
    PD-105X, PD-125, PD-125X,
    CY-5, CY-8, CY-12C, CY-13R,
    CY-12RC, CY-14C, CY-15R,
    RT-10K, RT-10S, RT-10T


    Vielen Dank schon mal im voraus für eure Hilfe.
     
  19. CharlyM

    CharlyM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #19
    Das SPD-SX hat externe Triggereingänge zur Erweiterung. Um hier Rolandprodukte zu verwenden hat Roland die Triggerparameter entsprechend der Bezeichnung des Triggers hinterlegt. Roland möchte damit, Yamaha verfährt genauso, natürlich,
    dass der Benutzer in erster Linie Roland-Produkte kauft. Trigger anderer Hersteller funktionieren natürlich (ausgenommen einige Sonderfälle) auch am Roland, müssen allerdings von Hand justiert werden.
    Die Trigger mit "K" vorne dran sind die Kickpads, mit"P" sind Schlagpads und die mit "C" sind Beckenpads.
     
  20. Korki

    Korki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #20
    Und die RT sind Rim Trigger, die man an ("akustischen") Trommeln befestigt.
     
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