schneller mit den Fingern spielen

von John-Locke, 22.08.07.

  1. John-Locke

    John-Locke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #1
    Da ich keinen Unterricht bei nem Basslehrer habe, hab ich mir denk ich von Anfang an nicht die besten Angewohnheiten gemacht um mit den Fingern schnell spielen zu können.
    Ab 16teln und einem normalen Takt kriege ich teilweise echt Probleme mit den Fingern so schnell zu spielen und muss daher leider des öfteren zum Plek greifen.
    hat jemand vllt ein paar Ideen oder Tipps dir mir evtl helfen könnten schneller zu spielen?

    Danke schonma im Vorraus!

    MfG Locke
     
  2. Silverknight

    Silverknight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #2
    Stück langsam üben und wenn es sicher sitzt immer schneller werden.
    So einfach es klingt - es ist das einzige, was hilft.

    Alternative Anschläge sind auch noch erlaubt (vgl. Iron Maiden: Steve Harris spielt mit Zeige-, Mittel UND Ringfinger) und kommt so auf seinen klassischen "Bass-Galopp":

    Kurz aufgemahlt:

    Z_____R__M___Z____R___M
    Dupp - di - di - Dupp - di - di ...
     
  3. Daga

    Daga Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #3
    jo ab einem bestimmten grad na speed is 3 fingerspiel von vorteil wobei dihc keiner zwingt sorum zu spielen - ich z.b. fange mit dem ringfinger an - machen spielens auhc exact andersrum - wiedrum andre spielen von r-z oder andersrum und spielen dann von -r wieder zurück - alles schon gesehen^^
     
  4. John-Locke

    John-Locke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #4
    mit 3 Fingern wäre ja schön und gut nur denke ich ist das nicht so einfach.
    Gibt es dazu nützliche Übungen?
    bei mir ist es normalerweise beim Spielen der Fall. dass der Ringfinger einfach son bisschen mit dem Mittelfinger mitgeht.
     
  5. LeGato

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    Erstellt: 22.08.07   #5
    Nope. Hab' ich auch jahrelang geglaubt. Aber in diversen Interviews sagt er selbst, dass er "nur" mit zwei Fingern spielt, und wenn es mal ganz schnell gehen muss, nimmt er auch schon mal ein Plek...

    Zum Thema: Es ist tatsächlich so: Langsam anfangen, sauber spielen, langsam Tempo erhöhen. Andere Wege gibt es nicht.

    EDIT:

    Endloses Thema! Ob es wirklich Speed bringt, ist umstritten. Hier im Board gibt's dazu reichlich endlose Diskussionen. Einfach mal ein bisschen suchen.
     
  6. Happystillbirth

    Happystillbirth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #6
    ich weis jetzt nich wie lang der thread ersteller schon spielt.aber ich würde nicht empfehlen frühzeitig mit dreifinger technick mit z.b r m z anzufangen wenn dann r m r z

    begründung die meiste musik ist viereckig also 4/4 von daher ist es für das gehirn dann so wesentlich einfacher.

    und sonst kann ich auch nur sagen langsam anfangen bis die licks sitzen und dann schneller werden.

    greetings
     
  7. jultr-uuao

    jultr-uuao Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #7
    RMRZ oder RMZM oder ZMRM sind für Geschwindikeitsvorteile gänzlich unnütz. Ich denke auch nicht, dass es viel Sinn macht, erst viel später RMZ oder ZMR zu spielen. Natürlich muss man umdenken, weil man doch sehr häufig Viererfolgen mit drei Fingern spielt und immer ein anderer Finger betonen muss, aber das wird ja nicht leichter, nur weil man gut und sicher mit zwei Fingern spielen kann.

    Dass es schwer sei, mit drei Fingern zu spielen halte ich ebenfalls für ein Gerücht. Man muss neu lernen und es ist auch nicht läuft auch nicht ganz so intiutiv wie mit zweien, aber jeder Schlagzeuger muss gleich am Anfang für die Koordination mitdenken. Mehr ist das nicht, Konzentration und Übung und nach ein paar Wochen läuft es immerhin grobflüssig, der Teufel steckt wie immer im Detail.

    Wenn man so spielen will sollte man bei Viererfolgen nur auf die Betonung achten:
    RMZRMZRMZRMZ
    Bzw. andersrum, wenn man mit Z anfängt.
     
  8. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #8
    Es ist ja völlig wurscht welche Anschlagstechnik man favorisiert, das kann man sowieso nur durch ausprobieren feststellen. Wichtig ist: Konzentriertes, tägliches Üben! Das heißt ohne ABlenkung durch TV oder PC einfach mal ein festes Grundprogramm durchziehen, nur so stärkt man seine Finger, lernt flüssige Abläufe und kommt voran. Wichtig wäre vor allem bei schnellem Spiel die Synchronität. Sollte diese auf hohen Tempi abhanden kommen vielleicht auch erstmal ganz runter mit dem Speed und schauen ob elementare Schwankungen auch schon bei langamerem Tempo vorliegen. Erst wenn das geklärt ist kann man schrittweise die Gescheindigkeit steigern, gut eignet sich dafür das Metronom oder der Drumcomputer. Vorzugsweise sind erstmal Übungen zu spielen, die die Greifhand nicht zu sehr belasten, da man sich dann erst voll auf den Anschlag konzentrieren kann. Es macht Sinn, viele Leersaiten und Deadnotes einzubringen und erstmal einen "Teppich" legen zu können. Dafür müssen die Finger einen leichten und federnden Bewegungsablauf einstudiert haben.
     
  9. bassick

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    Erstellt: 23.08.07   #9
    Ganz genau. Es gibt Power-Übungen, welche mit Ausdauer und konsequent geübt die zupfenden Finger traineren und kräftigen. Ich mache das so:

    - Kozentration nur auf die rechte Hand (Lefties ersetzen rechts durch links)
    - Die Saiten mit der linken Hand abdämpfen oder besser mit Band o. ä. abschnüren, so dass nur noch ein gezupftes "Plopp" zu hören ist.
    - Jetzt das Metronom/Drumcomputer auf z. B. 80 bpm (Fortgeschrittene: 100 bpm) stellen
    - Uhr bereitlegen
    - 5 Minuten lang auf G-Saite mit konsequentem Wechselschlag 16tel gleichbleibend zupfen
    - 1 Minute warten, Hand entspannen
    - 5 Minuten lang auf D-Saite weitermachen
    - 1 Minute entspannen
    - 5 Minuten auf A, E, H-Saite entsprechend usf.

    Dabei darauf achten, wo es evtl. weh tut. Spannt es im Unterarm (da sind die Fingermuskeln), ruhig weitermachen. Tut das Handgelenk weh, aufhören, sich die Zeit bis zum Schmerz merken und dies als Maximum nehmen.

    Wenn die 16tel prima laufen, dann das Tempo am nächsten Tag oder später um 5 bpm steigern.

    Sinn des ganzen ist es, lange, ausdauernd und gleichmäßig zu spielen. Es gibt auch gut Hornhaut, so dass später Blasen kein Thema mehr sein werden.

    Man sollte immer soviel Reserven haben, dass beim Spielen nur max. 80% des Leistungsvermögens ausgenutzt werden. Dann ist das auch entspannt und sauber. Beim Üben können es auch 100% sein. So wird mit der Zeit die Messlatte höhergelegt.
     
  10. Silverknight

    Silverknight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.07   #10
    Ich lasse mich gerne belehren... kann mich nur an eines meiner Bass-Bücher erinnern, da stand das mit dem 3-Finger-Picking so drin wie oben beschrieben. Ich habe es auch eine Zeit so gemacht - inzwischen bin ich aber mit zwei Fingern schneller als mit dreien... bin zu doof für die Koordination :D
     
  11. Bass Boss

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    Erstellt: 23.08.07   #11
    Steve Harris lässt sich ja die Fingernägel wachsen um so einen Plek- Ähnlichen Sound hinzubekommen. Die Galopp- Sachen spielt er mit 2 Fingern, drei Finger benutzt er zum zupfen von Akkorden wie z. B. bei dem Zwischenteil von "Rime of the Ancient Mariner", ähnlich wie Gitarristen. Das ist jedoch mittlerweile unter Bassisten weit verbreitet. Wirklich außergewöhnlich ist das er mit langen Fingernägeln spielt.
     
  12. John-Locke

    John-Locke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.07   #12
    @ bassick: Ich find deinen Tipp vom Hören schonmal echt super und werde is in den nächsten Wochen mal probieren! Ma schaun obs hilft:)
     
  13. Daga

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    Erstellt: 23.08.07   #13
    @legato
    jo i know viel diskutierter themenbereich - ich spreche einfach ma für mich selber das ich wirklich einen enormen speedzuwachs habe. ka manche könnten fragen ob mein normaler 2 finger wechselschlag vlt "langsamer" ist naja ... 16tel mit 130er speed krieg ich ausdauernd hin - mit 2 fingern jetzt - ( konkretes beispiel : death in fire von amon amarth) d.h. werd so langsam müde wenn ich das stück so 3 mal durchhab ... zumal es auch nich sonderlich anspruchsvoll is - jetzt z.b. addicted to vaginal skin von cannibal corpse der kleine bass break im g pro bei takt 11 is in speed 200. der tabber hat wohl vergessen das hinzuschrieben aber metronom lügt nicht. k das kommt da nur einmal aber auf wunsch kann ich da auch ka 10 ml am stück spielen ^^ - werd bei der geschwindigkeit aber wesetlcih schneller müde. aber tonrepetitionen sind eh immer sone sache ... naja lange rede gar kein sinn bei mir isset halt so
     
  14. bassick

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    Erstellt: 23.08.07   #14
    kawasdudasoschreibst...habnixverstanden^^... soisset halt...

    Kannst du vielleicht mal einfache Sätze mit Punkten machen? Das ist eine Zumutung, das zu lesen.:confused:
     
  15. Dexe

    Dexe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #15
    @ Basskick

    Findest du 16tel nicht etwas schwer für den Anfang 8tel ok aber 16tel? Entweder bin ich sehr langsam aber ich find das schon argh schnell dafür das ich die Technik schon bissle übe.

    Achja und das mit dem abbinden besteht da nicht die gefahr das man schlampig spielt und evtl. diese Triolen reinbekommt? Oder hört man das auch so?
     
  16. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #16
    Zuerstmal: Die Angabe von Notenwerten ohne Angabe von Tempo sagt nichts über die Geschwindigkeit aus (8el bei 200bpm = 16el bei 100bpm).

    Die Orientierung ist bei 16el- Noten eine andere, da man quasi auf einen Schlag vier Noten spielen/zählen muss. Das schult das rhythmische Verständnis, vor allem ist das wichtig wenn man sich viele Funkstücke ansieht, oder halt die RHCP.
     
  17. John-Locke

    John-Locke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #17
    @ Dexe: Hab jetzt das mit den 16tel bei 80 ausprobiert und das macht echt keine schwierigkeiten...sobald ich merke, dass ne Geschwindigkeit für mich ok ist, stell ich um 2 nach oben das geht echt supi :)
     
  18. bassick

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    Erstellt: 24.08.07   #18
    Dann fang mit Achteln an. Bei 80bpm sollte das problemlos sein.:D

    Das mit dem Dämpfen (ich schiebe einen abgeschnittenen Keilriemen im 12. Bund zwischen Griffbrett und Saiten) dient dazu, dass man eben nicht schlampig spielt, sondern die Konzentration der rechten Hand auf rhythmisch gleichmäßigen Anschlag gelenkt wird. Ein toller Nebeneffekt ist, dass das perkussive Element stärker in den Vordergrund tritt, also mögliche Unterschiede zwischen Zeige- und Mittelfinger klar hörbar und somit eleminierbar werden.
    Wenn dir zu langweilig wird und du die rechte Hand gut im Griff hast, kannst du ja während der Anschlagsübungen noch Hammer-On-Übungen mit links machen. Bei der höhergelegten Saitenlage kräftigt das ganz gut. Das Ganze über Wochen ausgeführt bringt wirklich was. Allerdings stellt sich der gefühlte Erfolg nur langsam ein. Am besten mal ein paar Tage verreisen und den Bass zuhause lassen. Bei der Rückkehr läufts dann leichter.

    Solche Spezialübungen sind wie Sportübungen: man trainiert Muskelgruppen, dehnt und lockert Sehnen und schult die Koordination. Anregungen aus der Leichtathletik können durchaus übertragen werden.
     
  19. Dexe

    Dexe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #19
    @ Bass Boss eine Geschwindigkeit 80 Bpm sowie ein Notenwert waren gegeben.

    @ Basskick danke für die Übung die werd ich in zukunft hoffentlich regelmäßig machen du könntest sie ja evtl. auch in den 3 Finger Thread schreiben.


    gruß Dexe
     
  20. BassOhneSkill

    BassOhneSkill Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #20
    Sry für OT aber ich habe Steve Harris noch nie mit Pick spielen sehen, ich meien ich bin ja noch nich zu alt und kenne auch hauptsächlich Youtube Videos und habe ihn 2 mal live gesehen aber pick habe ich nie gesehen.....



    zum Thema:
    Ich habe auch 1 Jahr ohne lehrer gespielt und mir nach eiener weile die 3 Fingertechnik beigebracht. Aber seitdem ich nen LEhrer habe habe ich einen sehr genauen und sauberen Wechselschlag und die 3 Finger nehme ich für das Steve Harris Galopp oder wenns sehr schnell wird...

    Nach ner weile kommt das Tempo von selber ( haben hier ja schon einige gesagt)
     
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