Session Keyboard gesucht

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stratte89
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Hallo Leute,

ich bin Veranstalter einer JamSession, und suche ein Piano bis 400€. Gejammt wird über Jazz, Blues, Classic Rock, Soul, Funk, Rock und RnB. Sollte einfach zu bedienen sein und Sounds wie Hammond Orgel, E-Piano, Piano, Wurlitzer, Rhodes und Lead Sounds beinhalten. Wir zusätzlich ein Amp benötigt? Wir hatten bis jetzt nur ein Clavinova (ist kaputt gegangen, Bier rüber gekippt) und dass dann über Monitore ausgegeben. Ich habe keine Ahnung von Pianos, und hoffe Ihr könnt mir da was Solides empfehlen. Einer unserer Gäste schlug auch vor nur ein ordentliches Midi Piano zu kaufen und dann ein Notebook mit einer Software wie Keyscape hinzustellen, allerdings ist dass deutlich teurer.

Freue mich über Eure Antworten
 
Eigenschaft
 
Casio Privia! Ich hab genau für den selben Zweck ein gebrauchtes Casio-Privia-E-Piano für 200 € gekauft und es erfüllt seinen Dienst wunderbar. Man hat gewichtete Tasten Piano, E-Piano und Orgel-Sounds auf einen Knopfdruck zur Verfügung und dazu 125 GM Sounds. Die Sounds sind meiner Meinung nach für eine Session ganz gut. Wer's besser haben will, ist vom Leben verwöhnt und hat nicht kapiert, worum's bei Musik geht... Irgendwo auf der Welt gibt's immer einen Musiker, der's viel besser kann und sich über ein gebrauchtes 200 € E-Piano tierisch freuen würde. Das wär jetzt eine vielleicht unnötige Klammer, aber ich wollte es loswerden...

Ich glaube, es ist dieses da...

https://www.amazon.de/CASIO-PX-320-Privia-Digital-Piano/dp/B000Y21SL4
 
Ja, Casio Privia, warum nicht. Gut und günstig.

Masterkeyboard + Keyscape: Auf keinen Fall! Ganz schlecht geeignet für Jamsessions. Die Dynamik ist oft schwer in den Griff zu kriegen. Audio-Interface zusätzlich notwendig. Für die Lautstärken zu viele Instanzen (Instrument, Hostsoftware, Interface, Mischpult?, PA). Mal ist's zu leise, mal zerrt's. Muss vorher gut eingestellt sein damit's passt. Außerdem kommt nicht jeder auf Anhieb klar mit Software. Muss man schon bisschen wissen, wo man dran dreht. Umschalten von Sounds außerdem nervig, wenn man am Notebook hantieren muss. Und dann dauert's bis die Sounds geladen sind.

Also ich hab ganz schlechte Erfahrung mit Sessions und nem Notebook mit Software-Pianos. Günstigstes Stagepiano, das zu kriegen ist und gut genuge Sounds hat und gut is.
 
Die Klanganforderungen beschreiben eher ein Nord Electro oder eine Nummer günstiger ein Yamaha MODX7.

Abgespeckt kommt ein gebrauchter Yamaha MX88 in Frage. Hat keine Lautsprecher, aber dicke Klangausstattung und wird gerade zum beinahe passenden Preis angeboten.
Ansonsten würde ich auch auf Kleinanzeigen zum Casio PX 5s achten, mit etwas Glück...

Ohne Lead-Synth Klang sieht es bei günstigen Gebrauchten schon besser aus: Yamaha P-105 oder besser P-115 (ist noch nicht alt).

Für knapp 540 EUR gibt es nagelneu das kompakte Yamaha P-121 und im Sommerloch vielleicht auch das Yamaha P 125 (88 Tasten Hammermechanik) und Roland FP 30, letztes Jahr war das so. Beim Roland gibt es aber leider nur einen "Phones"-Ausgang auf der Spielerseite (6,3mm Stereoklinke).
Dem Kawai ES 110 aus diesem Preisbereich fehlen die Rock-Orgel und das Clavinet, es hilft hier nicht wirklich weiter.

Gruß Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Klanganforderungen beschreiben eher ein Nord Electro oder eine Nummer günstiger ein Yamaha MODX7.
Aber der Preis widerspricht dem... unter 500 EUR, niemals ;)

Für eine Jazz-/Rock-/Pop-Session sollte es m.E. schon ne gewichtete Tastatur sein. Und von der Bedienung her einfach, damit jeder gut damit klarkommt. Leadsynth würd ich tendenziell vernachlässigen. Ein Wurli, Rhodes oder sogar kann man immer noch im Notfall anzerren, Hall aufdrehen und in der Gegend rumpitchen, fertig ist der Solo-Leadsound.
 
Fokus für ein Session-Gerät wäre für mich, dass a) jeder auf Anhieb damit klarkommt, und b) nichts schiefgehen kann oder leicht kaputt geht. Alles andere wäre dann nachrangig, solange die Tastatur reicht, um halbwegs Klavier zu spielen (muss ja kein klassiches Klavierkonzert sein...), und der Klavier-Klang reicht, um es als solches zu erkennen.

Das heisst, Notebook + Software auf gar keinen Fall - viel zu friemelig, zu viele Kabel, zu viele Einstellungen, zu viel was abstürzen oder nicht funktionieren kann.

Das genannte Casio Privia wäre mich auch das Optimum - günstig, alles in einem Gerät, gibt keien Rätsel auf bei der Bedienung, und Klang und Tastatur sind für den genannten Zweck vollkommen OK.
 
Es kommt auch immer darauf an, welchen Charakter die Jam-Session hat/haben soll. Wenn z.B. man die hochkarätigen Musiker der Region anziehen will, muß da auch ein brauchbares Instrument stehen. Die kommen sonst nämlich nicht.

Viele Grüße,
McCoy
 

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