Klar, als Musiker der 35 Jahr übt und spielt finde ich es natürlich auch scheiße, wenn da einer daherkommt und nach 3-4 Jahren virtuos auflegt und Leute begeistert.
Aber ich spiele vieles, was ich einfach reproduziere und nur anders in Szene setze, also erfinde auch größtenteils nix neues (was kann man heute wirklich noch erfinden?), bei Klassik gehts dann nur noch darum im begrenzten Rahmen zu gestalten - auch wenn man dafür lange üben muss. Die Art und Weise, wie ich kopiere macht keinen Unterschied zwischen Musiker und Aufleger. Ob ich nun nach Noten spiele, lange eingeübte Riffs aneinanderreihe, sample oder auf dem Plattespieler sample - oder einfach nur eine gute Auswahl in genau der fürs Publikum richtigen Reihenfolge auflege.
Aber ganz wichtige: Ein Musiker ist für mich ein Performer, ein Unterhalter, der Troubadix - das vergessen ja auch manche Musiker, die straight am Publikum vorbeispielen.