Sind Gitarristen anders als andere Musiker ?

von Kluson, 16.07.19.

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pedaltrain
  1. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #1
    Gerade war ich im Thread "was macht einen guten Blues Sound aus" ?
    Dabei fiel mir auf, dass ich von Musiker, die andere Instrumente bedienen selten bis nie Diskussionen über Equipment höre.
    Ich habe jetzt in die Bass und Drum Abteilung hier im Board nicht reingeschaut, aber bei Drummern und Basisten die ich kenne, gibt es viel weniger "Gear-Talk" als unter Gitarristen, wo sehr oft nach DEM Amp, DEM Overdrive tec. gesucht wird und immens viel rumprobiert wird - zumindest von nicht gerade wenigen Leuten.

    Woran kann das liegen ?
    Gehen Musiker anderer Instrumente eiinfach entspannter um ?
    Lassen sie sich von Werbung weniger hinters Licht führen ?

    Wie sieht es aus mit euren Bekannten die andere Instrumente spielen ? Gear-Nerds oder nicht ?
     
  2. audioslave

    audioslave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #2
    Ich interpretiere den Thread mal als rein rhetorischer Natur, da du deine Frage ja bereits eigenständig beantworten konntest ;)

    Bei deiner regen Aktivität hier in diesem Forum wird dir in den vergangenen Jahren aufgefallen sein, dass exakt diese "Fragestellung" immer wieder aufpoppte.
    Falls nicht, hier eine winzige Zusammenstellung an Threads, die zum Einen zeigt wie geil wir auf unser Gear sind und zum Anderen unterstreicht, dass Gitarristen völlig anders ticken als der Rest der Musikszene:

    https://www.musiker-board.de/thread...aucht-man-wirklich-zum-gitarrespielen.678856/
    https://www.musiker-board.de/thread...nde-vielfalt-erschwert-den-durchblick.686603/ (die Industrie scheint das auch schon sehr lange kapiert zu haben mit wem Geld zu machen ist)
    https://www.musiker-board.de/threads/der-aging-porn-thread.517474/ (fake Retro, mein lieblings-trigger-Thema. Such mal ein fake relic piano.)
    https://www.musiker-board.de/thread...-nachvollziehbar-ins-hobby-investiert.681996/
    https://www.musiker-board.de/threads/gitarristen-wegen-equipmentknappheit-so-gut.683953/ (schon die ersten Beiträge bringen es ganz gut auf den Punkt)
    https://www.musiker-board.de/threads/verwirrung-durch-ueberangebot-und-optimierungswahn.684271/
    (ich bin nur mal eben ein paar Seiten zurückgesprungen - das lässt sich noch sehr viel mehr auf die Spitze treiben. Nur zu faul gerade exakt diese Thematik aus Threads zu pulen, wurde aber schon hundert mal behandelt. Vermutlich auch von dir selbst)

    Die Tatsache, dass dieser Irrsinn sogar schon mal jemandem aufgefallen ist und sich sogar wer getraut hat einen sarkastischen Thread dazu aufzumachen (thread titel die keiner braucht o.ä.) sollte dir deine Frage spätestens beantworten.

    Ich kenne die Formel nicht, aber es ist irgendwas mit (Freizeit) + (Langeweile) x (überschüssiges Geld) = Gitarrenequipment :D

    "Zeigt Bilder eurer Mikrofone"
    "wie viele Notenständer braucht ein guter Geiger"
    "wie viele Konzertflügel nehmt ihr zu einem Gig mit"

    Den Blödsinn treiben nur wir. Bassisten sind von Haus aus eingeschränkt, verbastelt man das Signal zu sehr dann geht zu viel Bassanteil flöten. Fügt man zu viele Obertöne hinzu beisst es sich mit der Gitarre/den Gitarren. Ausnahme bestätigt die Regel.

    Und um zumindest die eine konkrete Frage deines Posts zu beantworten: Nein. Keine Gear Nerds. Unzählige Musiker kennengelernt in den letzten 15 Jahren, die Verrückten (Equipment-technisch) waren ausschließlich die Gitarristen.

    Ist aber völlig egal. Wer die Kohle hat soll doch machen was er will (wurde auch schon zig mal gesagt). Besser wird man dadurch nicht (wurde ebenfalls schon..). Aber manchen inspiriert ein neues/anderes/sehr altes Pedal/Gitarre/Plektron...(wurde auch..)

    You get the idea!
    Back to the primitive! (Soulfly, läuft gerade \m/ )
     
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  3. crazy-iwan

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    Erstellt: 16.07.19   #3
    Mein Basser ist ein Gear-Nerd, für einen Basser.
    Er hat einen Bass und spielt meinen Bassamp, hat aber einige Pedale.

    Das Ding ist einfach, die haben meistens gar nicht so viel Auswahl, und schlussendlich machts oft auch nicht so gravierend den Unterschied wie bei uns.
    Die Gitarre ist ein sehr präsentes und gleichzeitig preiswertes Instrument.

    Ein Basser hat das eher im Hintergrund gehaltene Lowend, oder spielt Rhythmisch, aber dafür braucht er nicht 5 Bässe.
    Ein Bläser hat vielleicht nur 1-3 Instrumente, die sind aber oft etwas teurer als die Gitarren.
    Ein Drummer hat, wenn er einen echt guten Kesselsatz kauft, ganz andere Investitions- und Wartungskosten, viele leben sich aber bei den Becken mehr aus.
    Ein Sänger hat oft nichtmal ne eigene PA, bestenfalls n Mic, sehr selten mal Effekte.

    Bei uns gibt es so viele Grundsatzentscheidungen, die sich einerseits nicht ausschließen, und andrerseits aber verschieden gelebt werden können, dass man da kaum um die Diskussionen rumkommt.
     
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  4. Absint

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    Erstellt: 16.07.19   #4
    Ich muss aber zur Diskussion auch ganz ehrlich beitragen, dass ich persönlich es schön fände, wenn auch die 'anderen' Musiker sich ähnlich viel Mühe mit ihrem klangformenden Equipment machen würden.
    Für mich als Gitarristen ist ja die gesamte Kette, von Plektronform und -material, über Saitendicke, Bundform, Griffbrettradius, Tonabnehmer, Potis bis hin zu Kabeln, Effekten, Vorstufe, Endstufe, Box, Lautsprecher eine Ansammlung an Stellschrauben, die direkt verantwortlich dafür sind, wie meine Musik klingt. Also habe ich ein Interesse daran, mich mit diesen Bestandteilen auseinanderzusetzen und an jeder Stelle der Kette ein für mich passendes und mir gefälliges Gerät zu wissen, das auch so eingestellt ist, wie ich es haben möchte.
    Wenn man dann mit Musikern zusammenspielt, denen es einfach egal ist, durch was sie hindurchmusizieren (und dementsprechend häufig auch so klingen - es ist eben nicht bloß eine Frage davon, wie gut man sein 'Instrument' beherrscht, wenn man nicht die Einsicht hat, dass alls ab den Fingern oder Stimmbändern zum 'Instrument' bereits dazugehört), kann das schon zu Ärger führen, weil man es dann mit Leuten zu tun hat, denen ihre Musik nicht so wichtig ist, wie sie einem selbst ist.

    Meiner Erfahrung nach waren es häufig die Sänger, die sich keine Gedanken darum machten, was mit den Lauten, die sie von sich gaben, noch passierte, solange sie nur 'hörbar' waren. Bei Bassisten, Keyboardern und Schlagzeugern war es bisher jedesmal sehr ähnlich, da suchte auch jeder nach den für ihn oder sie passenden Teilen, um so gut spielen und klingen zu können, wie möglich, je nach persönlichem Können und Geldbeutel.
     
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  5. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.07.19   #5
    Da sind wir aber die schlimmsten.
    Es gibt so viele Gitarristen, die auf die Anzahl der Wicklungen der Saiten peinlichst genau achten, alles an Equipment handerlesen haben, und trotzdem kacke klingen.
    Die Leute setzen sich mit ihrem Equipment auseinander, nicht aber mit dem Bandsound.

    Und das trifft alle Musiker, bei allen Gruppen gibt es diese schwarzen Schafe.
    Die haben aber auch mit Abstand die größten Probleme, wenn sie sich nicht anständig hören.
    Viele Instrumentalisten unterschätzen das massiv.

    Wenn Du die Gitarre nur bischn hörst, hörste sie noch und kannst spielen. Auf kleinen Bühnen geht man ja fast schon davon aus, sich schlecht zu hören.
    Hört der Sänger sich nicht, leidet automatisch seine Intonation, Dynamik, und Stimme.
    Die Stimme ist das, worauf das 0815 Publikum als erstes achtet. Klappt das nicht, vergraulst Du mehr Leute, als wenn die Gitarre etwas undynamischer spielt oder sowas.
     
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  6. chris_kah

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    Erstellt: 16.07.19   #6
    JA.

    Abgesehen davon, dass sie am stärktsten GAS anfällig sind, können sie auch noch ausschweifend über derartige Themen diskutieren.

    (sagt ein Gitarrist;) )
     
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  7. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #7
    Es gibt einfach Leute mit Sammeltrieb... leider gehöre ich dazu. Gitarren, Bässe, Verstärker, Fotozeug, Werkzeug... das geht immer so weiter.

    Ich vermute, dass es Gitarristen einfach öfter trifft, als z.B. Bassisten - weswegen wurde ja hier auch schon erwähnt: Kleine (und i.d.R. vergleichsweise günstige) Anschaffungen können gerade bei E-Gitarre drastische Änderungen im Gesamtsound hervorbringen. Mal hier 50€ für ein Effektpedal und man hat quasi nen ganz anderen Grundsound...
     
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  8. glombi

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    Erstellt: 16.07.19   #8
    Ich würde mal so sage: Es gibt Gitarristen und Musiker, die Gitarre spielen. Erstere wahrscheinlich überproportional mehr, als bei anderen Instrumenten...
     
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  9. MrEhrmantraut

    MrEhrmantraut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #9
    Also Keyboarder / Synthiespieler sind auch schlimm. Die stehen Gitarristen in kaum was nach.

    Ansonsten nehmen wir Gitarristen uns vielleicht zu wichtig, weil mal ehrlich, Musik ohne Gitarre hört sich ja auch Kacke an.

    So und nur weil es bislang noch keiner geschrieben hat:
    "Der Sound kommt aus den Fingern, Equipment ist nebensächlich" :rofl:

    Duck und weg zur Thomann Seite:hat:
     
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  10. stahlsaiter

    stahlsaiter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #10
    Wir sind nicht andersartig als Gitarristen. Unser Instrument ist zu detailliert aufgebaut und bietet zu viele Nebenkriegsschauplätze. Effekte, diverse Amps, Saiten, Plektren, Elektronik, usw.

    Früher war die puristische Akustik schon ausreichend, dem Pianist langt sein Klavier/Piano.

    Das Internet tut seinen Teil dazu, inkl. der heutige Optimierungsgedanke der Gesellschaft, stetige Veränderung ;)
     
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  11. MS-SPO

    MS-SPO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #11
    MB-legende.png
    Jein. Was ich in Drummer-Boards beobachte, ist, dass viel über Snares (besonders), Sets und Becken ausgetauscht wird. Weniger über Spieltechniken, häufiger über Stimmung der Felle. Also kurz: Über alles, was man zum Schlagzeug kaufen kann, wird auch diskutiert.

    Einmal anders geschaut: Gitarre+Bass waren 2012 nach Tasteninstrumenten das zweithäufigste Instrument in unserem Land:

    [​IMG]

    https://www.phoncoat.com/2017/11/19/musizierende-haushalte-in-deutschland/


    Regionale Unterschiede gibt's hier: https://www.somm.eu/fileadmin/somm/...tionen/download/SOMM_Musizieratlas_WEB-DE.pdf

    --- Beiträge zusammengefasst, 16.07.19, Datum Originalbeitrag: 16.07.19 ---
    Hilfreich für die Begriffe auch folgender Ausschnitt aus der Legende im Musizieratlas:
    MB-legende.png
     
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  12. Kluson

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    Erstellt: 16.07.19   #12
    Trifft das nicht auf andere Instrumente auch zu ?

    Sagt der Bassist zum Gitarristen: Eh, hab ein neues Pedal.
    Sagt der Gitarrist: klingt immer noch nach Bass

    Sagt der Gitarrist zum Bassisten: Eh, hab n neues pedal
    Sagt der Bassist: Klingt immer noch nach Gitarre

    ;-)

    Will sagen: einem selbst fällt die Veränderung u.U. mehr auf als anderen.
     
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  13. Morloc

    Morloc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #13
    Mein Mitgitarrist ist da vollkommen schmerzbefreit. Die billig Tele hat er vom Bassisten geliehen, da diese doch deutlich besser ist als seine Herticaster. Für nen Fender Mustang III hat er 1,5 Jahre gebraucht. Saiten wechselt er regelmäßig so einmal im Jahr. Ach ja und spielen kann er auch ziemlich schlecht.
    Der Sänger hat nach 25 Jahren 15 Euro Mikrofon, anfang des Jahres in eine Beta 58 Funke investiert. Der Drummer in eine neue Share und Mikroklemmen. Der Basser immerhin in Saiten. Aber egal, dafür ist man Kumpel und mit ~50 wird man nicht mehr Rockstar!
    Trotzdem hat bisher bei jedem Gig die Luft gebrannt*.

    Und ich? Ein Amp, 2 Gitarren, 2 Bodentreter, Funke, Boardstrom, Boxensim, Midileiste, Powerconditioner, Übungsamp, etc. pepe. In den letzten 2Jahren...

    *= Es kann also nur an mir liegen.... :evil:
     
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  14. MS-SPO

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    Erstellt: 16.07.19   #14
    Und nun stell' Dir 'mal die "feine Nuancierung" des neuen Teils am Schlagzeug vor ... klingt immr noch, na ja, Du weißt schon 'was ... :D
     
  15. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #15
    Wundert mich, da es sich gerade als Sänger oft ziemlich komisch anhört, sich selbst zu hören. Meist mögen Sänger ihre eigene Stimme gar nicht so gern hören. Vielleicht kommt das daher, das man sich denkt: ich klinge eh komisch, also was solls ...

    Aber jetzt wo du es sagst, fällt mir auch auf, dass es bei den Sängern die ich kenne zumindest in der probe meist darum geht: zu leise oder nicht.

    Viele sind auch mit etwas Hall zufrieden, dann klingt es schon angenehmer.

    Und das meiste was man an Gesangsequipment kaufen kann, ist eher fürs Studio gedacht.
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.07.19, Datum Originalbeitrag: 16.07.19 ---
    Wobei ich sagen muss, dass gerade die Stimmung der Felle schon einen enormen Unterschied machen kann.
    - Druckvoll
    - gut definiert
    - im Einklang mit dem Rest
     
  16. MS-SPO

    MS-SPO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #16
    Ist für mich das wirklich Wesentliche ... Dass es Musik wird ... :great:
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.07.19, Datum Originalbeitrag: 16.07.19 ---
    Das schon, aber hört die Band, hört das Publikum den Unterschied? Sobald er groß genug ist, sicher, ansonsten ...
     
  17. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #17
    :-)

    Den Punkt wollte ich auch gar nicht ansprechen
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.07.19, Datum Originalbeitrag: 16.07.19 ---
    Da bin ich fest von überzeugt. Es ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil eines guten Sounds - wenn man einzelne Instrumente nicht gut hört, endet das oft im Matsch. Auch im Proberaum führt so etwas dann oft zu einer zu großen Lautstärke, weil man eben nichts genau hört und denkt dass Lautstärke das kompensiert.
     
  18. Absint

    Absint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #18
    That's beside the point. Das Sich-Hören-Können war für meinen Punkt völlig egal, darauf weise ich hin, weil du schon der zweite warst, der das explizit herausgegriffen hatte.
    Das Problem war, dass die angesprochenen Sänger sich um nichts selbst kümmern, davon ausgehen, dass es jemanden gibt, der sie laut macht, und das es sich für sie damit hat. Was das genaue Gegenteil von dem ist, was ein Sänger tun und können muss. Zu einem Sänger gehört ebenso sein Mikrofon, sein Preamp, seine DI-Boxen, falls er sowas braucht, seine Effekte und eventuell auch sein Monitoring. Ein Sänger, der das vergisst, ist kein Sänger, sondern eine Last für alle anderen.
     
  19. -N-O-F-X-

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    Erstellt: 16.07.19   #19
    Ich glaube, es liegt zum Teil auch an der Kompaktheit und dem Dekofaktor. Die 5. E-Gitarre ist deutlich leichter unterzubringen, als das 5. Klavier oder Schlagzeug. Notfalls hängt man sie an die Wand und dann sieht das auch noch gut aus.
    Auch auf der Bühne lassen sich mehrere Gitarren verwenden, was beim Schlagzeug oder Klavier eher schwierig ist.
    Keyboarder kenne ich kaum, für Bassisten trifft ähnliches zu, wie für Gitarristen. Auch da gibt es dementsprechend einige Leute, die es mit dem Gear übertreiben.
     
  20. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #20
    kommt ganz auf die Stimme an :-)
    Es gibt welche, bei denen würde ich sehr gerne den "ganzen Kram erledigen", wenn sie dafür auf mein Zeug singen würden ;-)

    Ich weiß aber was Du meinst.
    Ich glaube das hat aber einen ganz einfachen Hintergrund.

    Spielt man ein Instrument, hat man es zwangsläufig mit Technik zu tun und bekommt einen Zugang dazu.

    Für einen Sänger ist seine Stimme das Instrument und eben kein externes Equipment. Da liegt der Griff zur Technik nicht so nahe wie bei anderen Musikern
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.07.19, Datum Originalbeitrag: 16.07.19 ---
    Das ist ein ziemlich gutes Argument, hahaha
     
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