G
gyn
Gesperrter Benutzer
- 27.02.22
- 19.07.11
- 202
- 396
Hallo allerseits,
ich pack hier mal ein Thema an, das mich schon lange umtreibt. Ich habe mir mittlerweile unzählige Tutorials zum Thema Mixing und Mastering angeschaut, in denen die Profis erläutern, wie sich welche Effekte klanglich auswirken. Es wird erklärt, wie Kompressoren funkktionieren, welche Parameter was bewirken, wie verschiedene Kompressoren klingen usw...
Entweder bin ich zu doof, um da Unterschiede zu hören, oder mein Gehör ist völlig im Eimer. Da ich letzteres ausschliesse, stelle ich hier mal eine Frage an euch: Hört ihr wirklich, WIRKLICH den Unterschied, ob da jetzt der Komprssor X oder Y am werkeln ist, hört ihr, wenn da feinste Änderungen vorgenommen werden, den Unterschied, der ja für die Profis im Video eindeutig vorhanden ist, ein riesen Klangunterschied....
Ich hör da gar nix und frag mich mittlerweile, ob das nicht ein riesen-Hype ist, der darum gemacht wird. Was sollen denn die ganzen 1000 Kompressoren und anderen Effekte, das ist doch fast schon krankhaft. Wenn ihr euch mal von dem ganzen FX-Wahn freimacht und euch dann mal euer Projekt anhört, was fehlt da?
Ich hab grad ein Projekt am Start und da ist nichts weiter drin als EQing, ein Hall und das VST-Guitar-Rack von Cubase für den cleanen Gitarren-Sound. Kein einziger Kompressor und sonst auch nix. Ich bin noch nicht ganz zufrieden, aber langsam wird es. Hört sich auch ohne Kompressoren schon richtg, richtig gut an.
Sind wir schon so zugeballert, daß wir meinen, ohne Effekte geht gar nichts mehr?
ich pack hier mal ein Thema an, das mich schon lange umtreibt. Ich habe mir mittlerweile unzählige Tutorials zum Thema Mixing und Mastering angeschaut, in denen die Profis erläutern, wie sich welche Effekte klanglich auswirken. Es wird erklärt, wie Kompressoren funkktionieren, welche Parameter was bewirken, wie verschiedene Kompressoren klingen usw...
Entweder bin ich zu doof, um da Unterschiede zu hören, oder mein Gehör ist völlig im Eimer. Da ich letzteres ausschliesse, stelle ich hier mal eine Frage an euch: Hört ihr wirklich, WIRKLICH den Unterschied, ob da jetzt der Komprssor X oder Y am werkeln ist, hört ihr, wenn da feinste Änderungen vorgenommen werden, den Unterschied, der ja für die Profis im Video eindeutig vorhanden ist, ein riesen Klangunterschied....
Ich hör da gar nix und frag mich mittlerweile, ob das nicht ein riesen-Hype ist, der darum gemacht wird. Was sollen denn die ganzen 1000 Kompressoren und anderen Effekte, das ist doch fast schon krankhaft. Wenn ihr euch mal von dem ganzen FX-Wahn freimacht und euch dann mal euer Projekt anhört, was fehlt da?
Ich hab grad ein Projekt am Start und da ist nichts weiter drin als EQing, ein Hall und das VST-Guitar-Rack von Cubase für den cleanen Gitarren-Sound. Kein einziger Kompressor und sonst auch nix. Ich bin noch nicht ganz zufrieden, aber langsam wird es. Hört sich auch ohne Kompressoren schon richtg, richtig gut an.
Sind wir schon so zugeballert, daß wir meinen, ohne Effekte geht gar nichts mehr?

Der "Haken" ist: wenn man die Verbesserung des Klangs noch nicht gehört hat, kann man sich auch nicht vorstellen, was da noch verbessert werden könnte. Ohne Flax: Vor zwei oder 3 Jahren hatte ich mal des Vergnügen eine CD zu erstellen, die sich aus alten Songs und Aufnahmen zusammensetzte. Ich nutzte dafür alle passenden Mittel, die ich hatte, um die Aufnahmen klanglich zu liften und qualitativ zu verbessern. Das geschah mit EQ, Vitalizer (Harmonic-Processor), Subharmonic-Generator, diversen Filtern und auch ein wenig Kompression. Mit dem Ergebnis war ich ziemlich zufrieden - bis ich mir ein neues VST leistete, bei dessen Anwendung auf die Tracks ich all meine vorigen Ergebnisse in die Tonne treten konnte. Das war schon sehr frustrierend. Ich hätte nicht erwartet, dass ein einzelnes VST soviel Glanz in die Aufnahmen zaubern würde. Okay, es war ein 



