Sinnhaftigkeit von Röhrenamps und Effekten bzw. Neu- und Wißbegier eines E-Git-Starters"

von Gast 2211, 28.12.16.

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pedaltrain
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  1. Gast 2211

    Gast 2211 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #1
    Hallo Leute.

    Ich hätte ein Thema, das mich interessieren würde ? ich überlege mir schon länger, ob ich mir mal einen Röhrenverstärker zulegen sollte ? stelle mir aber die Frage macht ein Röhrenverstärker in Kombination mit Effektpedalen überhaupt Sinn ? ist der Sound damit besser als wie mit einem Transistor-Verstärker ? oder gibt es da keinen Unterschied ?, weil der Sound ja vom Effektgerät kommt ? oder ist es nur ein anderer Sound mit einem Röhrenverstärker , aber deshalb nicht besser, sondern nur anders?

    Bis jetzt habe ich meine Effektpedale unter anderem ein "Boss Overdrive OD 1 X" an einem "Marshall MG 15CFR" im Clean-Kanal am laufen, würde das klanglich einen Unterschied mit einem Röhrenamp machen ? ist der Cleankanal beim Röhrenamp viel besser oder einfach nur anders ?

    Entschuldigt meine naive Frage, aber ich habe da noch keine Erfahrung, wo da der Unterschied liegt ? und ob es da es einen Unterschied gibt ? könnt er mir da einen Rat geben ? bezw. könnt ihr meine Fragen beantworten ?

    Schönen Abend

    Viele Grüße
    Gainheart
     
  2. Pie-314

    Pie-314 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.16   #2
    Willkommen im Musiker Board!

    Deine Frage kann man so überhaupt nicht beantworten, weil: "Erlaubt ist, was gefällt".
    Es ist einfach eine reine Sache des persönlichen Geschmackes, ob man lieber Röhre oder Transistor spielt, mit oder ohne Pedale.

    Klar kann man einen Röhrenamp clean mit Zerrpedalen betreiben, und damit die Zerre aus dem Pedal holen - wenn es das ist, wohin Du soundmäßig willst.
    Klar kann man auch Röhrenzerre und Pedal kombinieren - wenn es das ist, wohin Du soundmäßig willst.
    Klar kannst Du nur Röhrenzerre verwenden, und auf Pedale verzichten - wenn es das ist, wohin Du soundmäßig willst.
    Klar kannst Du einen Transistoramp clean mit Zerrpedalen betreiben - wenn es das ist, wohin Du soundmäßig willst.
    Klar kannst Du nur Transistorzerre verwenden, und auf Pedale verzichten - wenn es das ist, wohin Du soundmäßig willst.

    Siehst Du, worauf ich hinaus will? :-)
     
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  3. Gast 2211

    Gast 2211 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #3

    Danke, ja mir ist schon klar, das man alles kann, wer soll einem, das auch verbieten ? aber mir geht es halt darum ob der viel gelobte Röhrenamp, wirklich einen besseren Klang hat, als ein Transistorverstärker ? denn Röhrenamps sind ja viel teurer, das muss ja einen Grund haben ? und wiederum erzeugen ja Overdrive-Effektpedale auch einen ähnlichen Röhrensound ? deshalb frage ich mich halt bringt die Kombination auch etwas ? und wo liegen unterschiede im Klangverhalten ?
     
  4. Pie-314

    Pie-314 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.16   #4
    Es gibt Leute, die schwören rein nur auf Röhre. Andere sagen, dass ein Transistor genau so attraktiv klingen kann.

    Das wirst Du nur durch Ausprobieren herausfinden können. :-)

    Geh in das Musikgeschäft Deiner Wahl und teste alle möglichen Kombinationen aus.
    Und dann schau, welche Dir am meisten zusagt für Dich und Deine Musik, von der das ja auch maßgeblich abhängt.

    Nochmal: Weil das Ganze eine Frage des persönlichen Geschmackes ist, kann man da keine allgemein gültige, objektive Antwort darauf geben. :-)
     
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  5. vic_rattlehead

    vic_rattlehead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #5
    Der ist vor allem aufgrund aufwendigeren Bauweise und teureren Materialen nicht so preiswert wie eine Transe. Desweiteren gibt es im 400-1000€ Segment kaum Transen, weil es kaum Nachfrage gibt.
     
  6. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #6
    Warum sagt er uns nicht, was er erreichen will ?
     
  7. Marschjus

    Marschjus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #7
    Da hilft nur testen und sich ein eigenes Urteil bilden.
    Ich hab auch ein 4 Kanal Vollröhrentopteil und einige Pedale davor. Auch 3 Overdrive bzw. Distrotion Pedale. Mal nutze ich die Lead Kanäle vom Amp manchmal lieber das Pedal.
    Klingt natürlich anders. Mein Boss MT2 klingt am clean Kanal vom Röhrentopteil auch ein wenig anders als am Tranistorverstärker. Ist nicht das selbe.
    Was einem besser gefällt muss man für sich selber entscheiden. Und nicht jeder Röhrenverstärker klingt gleich.
    Die Gründe warum ich teilweise lieber die Pedale nutze find eigentlich recht simpel.
    1. ist mein Fußschalter vom Amp defekt -> ergo muss ich immer mit der Hand umschalten. Das geht natürlich beim spielen nicht unterbrechungsfrei
    2. Auch wenn jeder Kanal einen eigenen Volumenregler hat kann ich bei einem leicht angezerrten Kanal und einem max. verzerrten nicht die gleich Endlautstärke einstellen.
    Da bei mir beide Kanäle (Lead A und Lead B) die selben Sound und Volumenpotis nutzen. Ist etwas unglücklich gelöst wenn man größere Unterschiede im Gain hat.
    Mir persönlich gefällt der Klang meines Röhrenverstärkers besser als der von meinem Transistorversträker. Egal ob mit Pedal davor oder nicht. Kann aber auch daran liegen das ich
    den Sound einfach so gewohnt bin.

    Gruß Marcus
     
  8. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.16   #8
    Ja, "besser" und "schlechter" werden im Marketing gerne benutzt. Definitiv klingen sie anders, aber an der gleichen Box nicht gewaltig anders, wenn beide ordentlich gebaut worden. Es gibt so dermaßen viele Röhrenamps, an welchen orientieren sich nu die Transen? Sollen die das überhaupt?
    Es gibt durchaus "unersetzbare" Transistorsounds, Randall und Sunn sind zwei Hersteller, deren Transistoramps Geschichte schrieben.
    Absolut Marketinggequatsche. Wie oben. Es geht nicht um "das Pedal klingt gut" oder "es klingt wie ein 1500€ Amp" sondern "bringt Röhrensound", was auch immer das heißen soll.
    Bis auf wenige Puristen, die wirklich nur 58er Les Paul in einen mit NOS-Röhren versehenen UrFender spielen, spielt doch fast jeder mit einem Effektgerät.
    Das kann verschiedene Gründe haben, vielleicht will man mehr Soundvielfalt (z.B. Fuzz), vielleicht möchte man extremer gehen, als der Amp kann (Booster), oder man möchte den gegebenen, meist schon sehr guten Ampsound mit einem Pedal an seine Vorlieben passend anpassen (Paradebeispiel Tubescreamer vor Metalamp).
    Dabei ist schlußendlich alles erlaubt, was das Herz begehrt, bzw was das Ohr befriedigt.
    Jedes Teil in der Signalkette formt den Sound mit.
    Deine Hände, das Plektrum, Saiten, Hardware der Gitarre, die Gitarre an Sich, Elektrik, Kabel, Effekte, Amp, Box, Raum, Gehör.
    Wenn Du jetzt eins der Teile gegen ein anderes austauschst, ändert sich, ganz ohne Wertung, der Klang.
    Wenn Du jetzt einen billigen Einsteigertransistoramp gegen einen Top Röhrenamp austauschst, werden sich außer dem Klang noch das Spielverhalten ändern, also die Dynamik.
    Die ist nicht zu unterschätzen, und bei einem besseren Amp zahlt man oft nicht zu letzt dafür.

    Um die Frage auf Dich gepolt zu beantworten:
    Der Marshall MG ist ein recht undynamischer Amp und verbiegt jedes anliegende Signal recht deutlich nach seinen Vorstellungen.
    Wenn Du jetzt einen Röhrenamp kaufen würdest, würdest Du als erstes merken, wie sehr sich andere Amps an die eingehenden Signale richten.
    Das heißt einerseits, dass deine persönliche, eigene Spielweise besser durch kommt, und auch Effekte und Geräte besser durch kommen, aber andrerseits auch, dass Makel unter Umständen besser zu hören sind - sowohl vom Equipment, als auch vor allem deine Spielfehler.
     
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  9. Gast240164

    Gast240164 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #9
    Ich habe, weil mein Orange kaputt war, beim letzten Auftritt meinen Fame VS5012 Vollröhren Amp mit Bad Monkey betrieben , weil es

    A) an einem Fuß Schalter zum Umschalten fehlt :D
    B) der Zerr Kanal brummt
    C) die eingebaute Zerre schlecht klingt, Clean mit Bad Monkey aber gut...

    Das muss man eben ausprobieren.

    Mein OR15 klingt im Gain Bereich ohne Effekt genau wie ich es möchte, da Regel ich nur über das Volume Poti an der Gitarre
     
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  10. Gast 2211

    Gast 2211 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #10
    Erstmal vielen Dank, für die ausführlichen und wirklich sehr wissenswerten Antworten, genau das wollte ich erfahren, soweit habt ihr da schon einige meine Fragen beantwortet, worüber ich sehr dankbar bin, denn als Anfänger muss man sich erst zurecht finden.....

    Und um auch eine Frage: an mich zu beantworten: ich spiele eigentlich fast alles in Richtung Rock von Metal über Hard-Rock bis zu Songs von Steve Vai oder Gary Moore bezw. mir gefällt fast alles was viel sustain und auch gute Riffs hat..... allerdings ist meine Feinmotorik noch nicht so weit, das ich wirklich schnell und richtig gut spielen kann, ich habe Ehrgeiz und Leidenschaft, aber an den Fähigkeiten scheitert es noch, weshalb ich vieles noch nicht spielen kann.....

    Was mich noch interessieren würde wäre ? kann man einen Röhrenamp, gut in einer Wohnung spielen ? ist die Lautstärke so einstellbar, damit die Nachbarn , nicht gleich die "Freunde in Grün Weiß" anrufen ? funktioniert ein Röhrenamp überhaupt richtig gut bei ganz geringer Lautstärke ? oder ist er von haus aus lauter wie ein Transistorverstärker ?

    Viele Grüße
    Gainheart
     
  11. Gast240164

    Gast240164 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #11
    Auch das liegt an deinen Einstellungen und an deiner Wohnlage
    EFH und OR15 gehen an 2x12 :D

    Leise geht, ob das Spaß macht, liegt an dir.

    Ich Regel meine Amps über den Master, Vorstufe weit auf, Master gering. Wenn du endstufenzerre brauchst (das musst du wissen..) dann wird ein Röhren Amp über 5Watt im Mehrfamilienhaus zum Problem werden :D
     
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  12. Gast 2211

    Gast 2211 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #12
    Also reicht ein 5 Watt -Röhrenamp, für eine "ruhige Wohnlage" völlig aus ? und wird nicht zum Problem, auch bei geringer Lautstärke ?
     
  13. Gast240164

    Gast240164 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #13
    Wenn du nicht vorhast damit auch in einer Band zu spielen und ohne Abnahme - m.E. nach ja. Wenn du mehr vorhast - nein.
    Das musst du aber selber herausfinden und testen. Kommt viel auf die Box an und die Speaker.

    Und was du ausgeben möchtest.

    Eine gute Transe kann das alles auch.
    Vielleicht ein Hybrid?
    Micro Dark von orange an mindestens 1x12? Preiswerter, stressfreier ...nur nicht so mit Prestige behaftet wie eine Vollröhre :D
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.12.16 ---
    Im übrigen : nutze die such Funktion , zu dem Thema gibt es hier gefühlte 100 Threads hier bereits :D

    Ich habe folgende Kombinationen hier zu Hause zur Auswahl :

    Micro Dark Hybrid 20W an 4x12
    Fame VS5012 - 50W Vollröhre mit eingebautem 1x12

    Fame TS120H Vollröhre an 4x12

    Orange OR15 an 4x12

    Alle kann ich ohne Ohren Schäden, Familien Stress und Nachbarschafts Krieg betreiben :D

    Die getesteten Transen lass ich mal weg, würde den Rahmen sprengen.

    Fazit: die Lautsprecher müssen passen und es muss dir gefallen..
     
  14. Gast 2211

    Gast 2211 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #14

    Nein das ich mal in einer Band spiele, davon bin ich weit entfernt, zudem ist das in meiner Gegend gar nicht so leicht, ich kenne hier noch nicht mal Leute die überhaupt Gitarre spielen, aber selbst wenn ich soweit wäre in einer Band spielen zu können, würde ich natürlich durch die neuen Anforderung mich auch neu ausrüsten..... aber vorerst spiele ich nur Zuhause in einer Wohnung bezw. in einem Wohnblock und ruhigem Haus......

    Ich bin halt ein Marshall-Fan muss ich zugeben, ich hatte auch mal einen anderen Verstärker einen Fender "G-Dec", der war aber nicht mein Fall....ich fühle mich irgendwie zu Marshall hingezogen, schon aus dem Grund, das die größten Gitarristen fast alle Marshall hatten und haben, irgendwie ist mir die Marke sympathisch zudem stellen sie ja auch gute Amps her.....
     
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  15. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.16   #15
    Nicht die Watt sagen an wo es lang geht, sondern schlicht die Klangbeteiligung der Endstufe sowie das Mastervolume.
    Ein Fender Frontmann 212 ist ne Transe mit sonem schlechten Mastervolume, den kriegt man nicht leise eingestellt.
    Ein Marshall JVM ist hingegen so konzipiert, dass er seinen Klang über alle Lautstärken bringt. Der klingt leise wie laut sehr gut, und kann, trotz 100 Watt, in der Mietswohnung gespielt werden.

    Darüber hinaus kommt es hier sehr viel mehr auf die Box an. Rein von den Watt sind schon 1 Watt zu laut für die Wohnung.
    Ist der Lautsprecher einer, der gekitzelt werden will, um zu klingen, muss es laut sein.
    Kann der Lautsprecher leise sehr gut, ist ihm egal, wie wenig Watt am Ende die Endstufe davor hat.

    Was man nu genau warum kauft, hängt sehr von Budget und Funktionsanforderungen ab.
     
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  16. Gast 2211

    Gast 2211 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #16
    Du sprichst also hier ? wenn ich dir richtig verstanden habe ?, nicht mehr von einem Combo ? sondern von einem Topteil und einer Box ? und kann man mit Topteil und Box die Lautstärke also besser regeln wie mit einem Combo ? oder was ist überhaupt eigentlich der Unterschied zwischen Combo und Topteil mit Box ?

    Ja gut wenn ich mir etwas kaufe, dann spare ich eben lange darauf, aber es sollte halt etwas sein, was mir auch wirklich was bringt......
     
  17. crazy-iwan

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    Erstellt: 28.12.16   #17
    Ist egal wie rum.
    In der Regel sind der Verstärkerteil in Top oder Combo der gleiche, lediglich der Kasten drum rum ist anders, und natürlich klingt ein Combo etwas anders als eine anders geformte Box.

    Combos sind halt kompakt, Topteil/Box Kombinationen flexibler kombinierbar und meistens auch leichter zu transportieren.
    Manchmal klingen die auch erwachsener, aber das ist ab dem Preisbereich ab 800-1000€ fast vernachlässigbar.
     
  18. Myxin

    Myxin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #18
    Unter "Effekte" verstehe ich persönlich meistens eher Modulationseffekte (Chorus, Flanger, Phaser etc.), Hall und Delay.
    Hier geht es wohl um Zerrpedale (ja, die findet man beim shoppen auch oft unter "Effektgeräte").

    Zu Zerrpedalen ist zu sagen, dass die meisten so designed werden, dass sie vor dem Input eines Vollröhrenamps gut klingen.
    Klassische Vollröhrenamps sind oft sehr pedalfreundlich - hier speziell bei Boostern und Zerrern vor dem Amp.
    Und sie reagieren auf ein angehobenes und/oder verzerrtes Signal in der Regel anders als Transistoramps.
    Es gibt sehr viele Transistoramps, die mit Boostern und Zerrern davor einfach nur mies klingen. Und sehr viele Vollröhrenamps, bei denen das Gegenteil der Fall ist.

    Insofern macht es meiner Meinung nach schon Sinn, wenn man seinen Zerrsound aus Pedalen holen will, dass man sich einen guten, recht puristischen Vollröhrenamp zulegt, der das gut kann.
     
  19. Gast 2211

    Gast 2211 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #19

    Ich z.B. habe halt auf meinen Effektboard, ein: Boss OD1x, Boss DS1X, Boss Digital Reverb RV5, Boss MT2, und ein Boss DD3, also alles kein "Chorus, Flanger, Phaser".....aber ehrlich gesagt, ich mag halt lieber Overdrive, Distortion und High-Gain, als wie solche Effekte wie z.B. Flanger...aber nun gut, bin ich auch wie gesagt noch ein Anfänger, da beschäftigt man sich erstmal mit gängigen Effekten, die für viele Riffs, auch Sinn machen....
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.12.16 ---
    Jedenfalls nochmals Danke, für die vielen Antworten, jetzt kann ich mir ein besseres Bild machen....
     
  20. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.16   #20
    Flanger, Chorus etc. werden auch Modulationseffekte genannt, als Gegensatz zu Verzerrern.
    Reverb und Delay fallen da auch drunter.
    Viele finden diese besser im Effektweg, das hängt aber auch vom Pedal und Geschmack ab.

    Unter Verzerrer fallen nicht nur Distortions und Overdrives, sondern auch Fuzz und Booster.
    EQs kann man oft als solche Zweckentfremden.

    Dabei sind eigentlich 2 Wirkungen interessant:
    Wird das Signal im Pedal verzerrt, oder wird es eher laut gemacht, um den Amp zum verzerren zu bringen?
    Die meisten Pedale sind auf beide Arten nutzbar, und formen den Klang zusätzlich noch ein.


    In welche Richtung soll dein künftiger potentieller (Röhren-)Amp Dich denn bringen?
     
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