Software Modelling, was benötige ich?

Sehr wichtig ist mir ein guter Sound.

Hi Ukiwa, und natülich auch einen Gruß an alle Beteiligten!
Ich hatte in der vergangenen Woche einen Einsatz als Mauer,
mein Auftraggeber wollte einen glatten Putz auf einer Wand die von "Suffizienz" hochgezogen wurde... (Mit viel Bier und "Leck mich am Arsch".)
Da kommt mächtig "Know how" (koffhoff :) ) in's Spiel, ich war schließlich 20 jahre Tontechniker, nicht Maurer :)
Da tut man was notwendig ist.

Ich wurde für guten Sound gelobt und ich wurde für den glatten Putz gelobt!, -
obwohl ich mit beidem unzufrieden war.
Deshalb gebe ich nichts mehr auf das Urteil anderer.
Ein guter Gitarrensound ist genauso einfach wie einen glatten Putz hochziehen,
aber entscheide Dich!
(Wenn ich vom Bau komme, sind meine "Flügel" abends zu nichts mehr zu gebrauchen.)

Ich enpfehle unbedingt:
Kompendium zu "Gitarre in den PC"
https://www.musiker-board.de/threads/kompendium-zu-gitarre-in-den-pc.679837/
Allerdings sind die SampleFrequenzen für optimale Aufnahme nicht behandelt, also auch nur Hilfe für die ersten Gehversuche.

Was zählt ist eigene Erfahrung, Probieren, Probieren, Probieren, - Üben, Üben Üben, - in 5 Jahren weißt Du mehr, -
oder Du interessierst längst für ein anderes Thema, wer weiß.

Ehrlich, folge Deiner Intuition, niemand weiß wirklich was DU brauchst!

Welcher Sound "gut" ist, IST DEINE Entscheidung, das ist nichts was vorgegeben werden kann :)

Der Kauf der besten Geräte nutzt nichts, wenn man nicht damit umgehen kann,-
man müsste schon Maurer sein.

Satire, Ironie oder wie der S..... heißt nicht ausgeschlossen,
liebe Grüße,
Tino
 
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Bottom line: Unterschätze in einem Modelling-Setup nicht die Bedeutung der Wiedergabeanlage. Soll diese den erzeugten Sound halbwegs neutral laut machen, so stellt dies eine technisch anspruchsvollere Aufgabe dar, als sie übliche Gitarrenboxen erfüllen müssen (und können). Daher liegt es nah, hier nicht weniger, sondern deutlich mehr zu investieren.
Bottom Bottom Line: vergiss den Raum nicht, in dem das spielen soll... ;)
Die Studio-Monitore bringen genau gar nichts in einem nicht entsprechend behandelten Umfeld aka normale Wohnumgebung.
Da funktionieren JBL Controls (meist) sogar besser, wenn man denn einen Verstärker hat.

Zumindest ist das meine Erfahrung mit Roland Monitoren DS30A, über die man sich einen Mix durchaus anhören kann (im Sinn von Wohnzimmer-Lautsprecher), aber ein Einzel-Instrument wirkt darüber irgendwie komplett flach.
(ich nutze meist Kopfhörer, deswegen der unbehandelte Raum)

Die Raumakustik zu behandeln ist im DIY durchaus bezahlbar, aber macht Arbeit.
Für Studio-Monitore ist das leider essentiell.
Ansonsten eher ausweichen auf so etwas wie die og LD David Klein-PA, falls Kopfhörer ein nogo sind. Die sind die einfachste und billigste Lösung.
 
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Studio-Monitore bringen genau gar nichts in einem nicht entsprechend behandelten Umfeld aka normale Wohnumgebung.
:) ich mach mal einen Vorschlag:

Bestell Dir mal ein Pärchen
Swissonic ASM7


schließe diese als Deine Home-Musikanlage an, höre Deine Musik und frage Dich, ob es eine Verbesserung ist?!
Eine Investition die Du lieben wirst :) (Die ASM7 klatschen Dir eine wenn Du richtig aufdrehst! Gänsehaut geht auch, falls das populär ist)
Scheint fast zu einfach um es wirklich mal zu versuchen :)

Wenn ich dann einen Backingtrack über die Anlage höre und der auch gut klingt, MUSS mein Gitarrensound da reinpassen, das geht!

Bestell Dir auch einen hochwertigen Gitarrenprozessor, für "Sehr wichtig ist mir ein guter Sound" :)
https://www.thomann.de/de/line6_e-gitarren_verstaerker.html

Auch wenn so ein Gerät 1000€ kostet (oder 1495€ :)), ist es für Menschen die schnell einen guten Sound möchten eine gute Wahl.
Sollte man seinen Sound/AmpStack in einem solchen Gerät finden hat das Zukunft, das fühlt man.

Der teure Helix hat eine AUX IN Buchse, --> mp3-Player anschließen, BackingTracks starten und dazu spielen,
einfacher geht kaum, per Kopfhörerbuchse oder per XLR direkt an die ASM7 :)

Gruß,
Tino

PS: Wenn's Sch.... klingt, schick das Zeug zurück und verzeih mir (meinen Vorschlag was zu wagen)! :)
 
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Ich hatte in der vergangenen Woche einen Einsatz als Mauer,
klatschen Dir eine wenn Du......Wenn's Sch.... klingt, schick das Zeug zurück und verzeih mir!
Nichts für ungut, aber das Zeug, das Du dabei geraucht hast, solltest Du zukünftig meiden ;). Ich bin ja, weiss-Gott kein Kind von Traurigkeit, aber die Tinte für diese beiden posts wäre besser in der Patrone geblieben - da nutzt auch ein solcher "Disclaimer"
...man müsste schon Maurer sein.

Satire, Ironie oder wie der S..... heißt nicht ausgeschlossen,
nicht mehr viel :redface:.

Auch das
wurde bereits in #2 angeführt :whistle:.

LG Lenny (für die Moderation)
 
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@Tino_von_zuHause wieso zitierst du meinen Beitrag über Studio-Monitore (der sich ua auf Neumann KH120 bezog), wenn anschliessend irgendwelche Tröten präsentiert werden ?
 
PC Only Lösungen
Ich fand es sehr schwer das ganze so hinzubekommen das es wirklich "nahtlos" ist.
Ich will mich an das "Gerät" setzen und loslegen.

Jetzt werfe ich den Modeller und den Amp an und fertig, los. Eine der Gitarren ist immer griffbereit und gerade eingesteckt.

Mit einem PC dauert es auf jeden Fall manchmal länger bis alles läuft und "da" ist.
Wenn dann noch ein Update fürs Windows ansteht sitze ich auf einmal da und muss "updaten" um Gitarre zu spielen.

Das geht bei mir gar nicht und das liegt nicht daran das ich nicht PC Firm bin ich benutze Computer seit 1986.

Mir geht es da strikt um das impulsive des Musizierens. Das muss für mich gewahrt bleiben.
Mit dem Modelling am PC konnte ich das nicht so erreichen. Vielleicht kann das jemand anderer, ich konnte es halt nicht.
 
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Ich fand es sehr schwer das ganze so hinzubekommen das es wirklich "nahtlos" ist.
Ich will mich an das "Gerät" setzen und loslegen.

Jetzt werfe ich den Modeller und den Amp an und fertig, los. Eine der Gitarren ist immer griffbereit und gerade eingesteckt.

Mit einem PC dauert es auf jeden Fall manchmal länger bis alles läuft und "da" ist.
Wenn dann noch ein Update fürs Windows ansteht sitze ich auf einmal da und muss "updaten" um Gitarre zu spielen.

Das geht bei mir gar nicht und das liegt nicht daran das ich nicht PC Firm bin ich benutze Computer seit 1986.

Mir geht es da strikt um das impulsive des Musizierens. Das muss für mich gewahrt bleiben.
Mit dem Modelling am PC konnte ich das nicht so erreichen. Vielleicht kann das jemand anderer, ich konnte es halt nicht.
Da hast Du recht, aber es hilft ja nichts, die Musik will ja irgendwann in den Computer.

Es gibt einen sehr guten Tipp, den mir jemand beigebracht hat: Die Umgebung muss schon fertig da stehen. D.h. Computer, Soundkarte, Kabel, USB müssen fertig sein, Du solltest nur noch die Gitarre anschließen. Nicht noch vorher unter den Tisch kriechen und die Mehrfachsteckdose anmachen. Oder noch eine andere Software konfigurieren. Das muss sofort laufen.

Ähnlich wie Dein Amp immer im Wohnzimmer steht. So ist das bei mir auch. Spielen kann ich immer, das Kabel liegt immer rum, der Amp steht auf einem kleinen Tischchen. Und dann spiele ich die Ideen und alles gut.

Das geht auch mit dem Computer, aber da braucht man extra Platz und Ordnung, weil es mehr Komponenten sind, bis hin zum Monitor oder der Tastatur.
 
Auf die Schnelle finde ich den Typ nicht, nur Z625. Meiner Meinung nach sind solche Breitband-Brüllwürfel mit hoch spielendem Subwoofer nicht für deine Anwendung geeignet.
Ja du hast natürlich recht, Z625, nicht 825 (ich sollte meine Lesebrille öfter nutzen). Als Brüllwürfel würde ich die nicht bezeichnen, damit tut man ihnen Unrecht. Die geben schon deutlich mehr her als die normalen kleinen PC-Speaker, auch die Dimensionen sind andere. Der Subwoofer wiegt allein 6 kg.

Wer mit Computer fit ist und mit den ganzen Einstellungen die es alles gibt, Konfigurationen, Treiber usw. der kommt damit klar, aber in der Praxis kenne ich verdammt viele Gitarristen, die von PC Only Lösungen wieder weg sind, da viele entnervt aufgegeben haben.
Natürlich braucht die Software Only-Lösung Einarbeitungszeit, aber einen Abschluss in Informatik brauch man sicher nicht. Ich hab jedenfalls keinen und hab es trotzdem hinbekommen. Vlt hätten die Gitarristen die aufgegeben haben einfach mal einfach in die Handbücher der Soft- und Hardware geguckt, aber das ist ja heutzutage leider für viele Leute auch schon zu mühsam oder zeitaufwendig.

Ich fand es sehr schwer das ganze so hinzubekommen das es wirklich "nahtlos" ist.
Ich will mich an das "Gerät" setzen und loslegen.
Einfacher, schneller und platzsparender als PC only geht imho nicht wenn man erst mal die Software konfiguriert hat. Der PC läuft doch eigentlich immer, bzw. ist auf Standby. Ich jedenfalls kann sofort loslegen ohne etwas einzuschalten. Eine Gitte hängt immer am Interface, ich muss nur den Volume-Poti aufdrehen und los geht genau das was der TE möchte, bis hin zur MiM Strat:
Ich möchte gerne mit meiner Fender Stratocaster Player Series über den PC und einer Modelling Software guten Gitarrensound erzeugen.

Wenn dann noch ein Update fürs Windows ansteht sitze ich auf einmal da und muss "updaten" um Gitarre zu spielen.

Win-Updates sollte man tatsächlich nicht durchführen wenn man gerade spielen will. Mich hat das mal fast zwei Stunden gekostet. Seit dem sind die Automatischen Updates deaktiviert.
 
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Da gehen wohl die Meinungen etwas auseinander. Die Logitech THX Brüllwürfel (THX in einem 6?cm Lautsprecher, da würd sich Tomlinson Holman vermutlich im Grabe umdrehen, vorausgesetzt er wäre Tod) sind sicherlich kein Vergleich zu vernünftigen Nahfeldmonitoren auch wenn sie nicht schlecht sind.

Natürlich geht es einfacher als am PC. Ich schalte meinen Modeller/Amp ein und lege Instant los. Kein warten bis Windows hochgefahren ist, keine Updates (dazu gleich mehr), keine Probleme mit Soundrouting, Programmabstürzen etc.

Windows Updates sind oftmals zweistufig. Heisst es wird Teil 1 beim herunterfahren durchgeführt und Teil 2 beim hochfahren. Ich hab einen MediaPC im Wohnzimmer und er hat schon den einen oder anderen Beginn eines Filmeabends verzögert oder sogar ganz verhindert weil Update Teil 2 installiert wurd oder irgendwas auf einmal nicht mehr ging und ich schlichtweg keine Lust hatte am PC zu fummeln (während Besuch da war).

Die Steuerung der Softwares am PC über (MIDI) Floorboard/Schalter ist nicht so dolle bis ganz schlecht bishin zu geht gar nicht (kommt aufs Programm, das Floorboard, den Schalter und auch die eigene "Programmierung" an. So richtig gut habe ich am PC noch nicht gefunden, habe mich damit aber ca. 2 Jahre nicht mehr beschäftigt.

Ich könnte das ganze jetzt vermutlich noch weitaus länger fortsetzen, führt aber zu nix. Ich denke die grundsätzlichen Vor- und Nachteile wurden aufgezeigt. Ich hab Helix Native, BiasFX 1 und Scuffham S-Gear wobei ich inzwischen ausschliesslich Helix Native nutze da ich finde dass das deutlich besser als die anderen beiden klingt und zudem habe ich einen Helix LT so das ich da auch die Presets einfach überspielen kann. Aber ich nutze die PC Version nur dann, wenn ich aufnehme.

Man muss es wollen und auch mal ausprobieren ob man das Spielen am PC auf Dauer möchte oder nicht. Für mich ist das nach langer Zeit spielen am PC einer der Gründe gewesen warum ich mich kaum verbessert habe in der Zeit. Zu viel rumspielen, zu viel was anderes machen als Gitarre spielen und nicht zuletzt der Sound der über Kopfhörer und auch über gute Lautsprecher irgendwann genervt hat.

EDIT: Mit Steuerung der Software am PC meine ich z.B. Presetwechsel, Snapshotwechsel, hinzuschalten von Effektpedalen die man in der Software eingestellt hat usw.
 
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Herzlichen Dank für das viele Feedback.

Amps habe ich die folgenden: Peavey Classic 50 (USA) Röhrenverstärker, Blackstar HT-5 + Blackstar Box.
Habe auch schon diverse Effektgeräte ausprobiert, um einen guten Sound hinzukriegen, wie z.B. den BOSS SD-1.
Ich habe sogar einen original BigMuff Ram's Head aus den 70ern, den damals auch schon David Gilmore verwendet hat.
Aber irgendwie bekam ich den Sound nie so hin, wie ich es mir vorstellte.

Zudem spiele ich in meinem 'Kämmerlein' und kann zum Üben die Anlage nicht so aufdrehen, wie ich es gerne vielleicht wöllte.
Und wenn Du nur leise spielen kannst, taugen die besten Amps nichts.
Der Peavey hat an sich einen super Klang, ist aber VIEL zu laut.
Ist eben wie ein Ferrari, den man nur in der 30er Zone fahren möchte.
Da führt wohl nichts daran vorbei.

Daher hatte ich kürzlich den Tipp des VOX Adio GT bekommen, den ich mir dann auch angeschafft habe.
Wenn man die Software Tone Room zusammen mit dem VOX Adio verwendet, ergeben sich einige mehr Möglichkeiten.
Der Klang ist super. Der Vorteil ist zudem, dass das Ganze auch noch in moderater Lautstärke ganz anständig klingt.

Erst in diesem Zusammenhang habe ich auch gesehen, dass es weitere Software gibt, die wesentlich breiter aufgestellt sind und nicht nur VOX-Geräte simulieren können.
Teilweise haben die (anscheinend) schon diverse Sound-Presets voreingestellt, wie z.B. David Gilmore Sound, Mark Knopfler oder Jimi Hendrix.
Eigentlich genau das, was ich suche.

Über tue ich eh dort, wo auch mein (relativ neuer und hochwertiger) PC steht - und der ist immer an.

Nebenbei: Ich bin Informatiker und vermiete nebenher Musikanlagen für Partys (im kleineren Stil - aber wegen Corona momentan natürlich nicht).
An sich eine gute Ausgangslage :cool:.
So habe ich beispielsweise die aktiven Lautsprecher RCF Art 712 MK IV oder die HK Polar 10 (aktives Säulensystem), sowie diverse (analoge) Mischpulte.
Ich sage dies deshalb, weil auch schon der Vorschlag der LD Systems Dave genannt wurde.
Allerdings ist mir das alles zu gross und wieder zu aufwendig. Ich möchte nicht jedes Mal alles zusammenstöpseln müssen.
Alle diese Boxen (und ich habe noch andere) haben natürlich einen super Sound, nehmen aber auch viel Platz weg - die sind ja nicht gerade klein.
Daher mein Gedanke mit den kleinen Studiolautsprechern (aber die müssen natürlich aktiv sein :) - danke für den Hinweis).
Ich schaue erst einmal, wie meine derzeitigen PC-Lautsprecher klingen. Sind eigentlich 'no name', aber ich finde sie im Sound besser als viele Logitech-Teile.

Also, was ich bisher aus dieser Diskussion 'mitgenommen' habe:
- Die Latenzzeit ist sehr entscheidend. D.h. ein gutes Audiointerface verwenden mit eigenem Treiber. Das Steinberg UR12 verspricht 'keine' Latenzzeit - mal sehen; ich habe es mir gestern bestellt und auch das Focusrite Scarlett Solo 3rd Gen.
- An Software ist ja des Öfteren der Name Amplitube gefallen. Aber es gibt auch andere. Hier werde ich mir Testversionen runterladen.
- Testen werde ich den Sound mit meinen aktuellen PC-Lautsprechern. Dann versuche ich mal im Vergleich die aktiven RCF. Dann sehe ich zumindest, was klanglich durch professionelle Box noch machbar ist.
 
Windows Updates dürfen kein Grund sein, dass man am PC nichts aufnehmen möchte. Ich bin gerade hier irgendwie in zwei Threads drin, die das Thema betrachten, vielleicht nur einer. Aber dann schreibe ich es hier: Windows 10, auch die Home-Edition, die die meisten hier haben müssten, kann man so einstellen, dass Windows weiß, wann man am meisten am Rechner arbeitet und wann es die Updates/Restarts machen soll. Ich mag Windows 10 nicht besonders, aber man kann die Updates pausieren. Insgesamt machen die ganzen Updates keine Probleme, außer man startet einen Rechner nur alle paar Wochen an oder man schaltet ihn überhaupt nicht mehr aus. Das sollte kein Hindernis sein, Dinge am Rechner aufzunehmen. Das wäre sehr schade.

Mit dem PC ist es wie mit den Hardware-Utensilien: Man muss sich einen Weg suchen, wie man schnell an die Lösung kommt. Natürlich gibt es Phasen, in denen man rumspielt und die Möglichkeiten sind am PC größer als mit den 3 Reglern und 99 Presets von einer Hardware. Aber eigentlich auch nicht. Nur wird man durch das Haptische der Hardware viel mehr gesteuert.
 
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- An Software ist ja des Öfteren der Name Amplitube gefallen. Aber es gibt auch andere. Hier werde ich mir Testversionen runterladen.
Da du ja Gilmour-Fanboy (wie ich auch) bist, in TH-U sind Big Muff und Hiwatt-Amps usw. drinne. Bei Amplitube kosten die bestimmt wieder je 5€ oder mehr extra falls die Preispolitik bei IK Multimedia immer noch wie vor 5 Jahren ist.
 
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Bottom Bottom Line: vergiss den Raum nicht, in dem das spielen soll...
Danke für die Ergänzung, damit hast du natürlich vollkommen recht. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich eine nicht behandelte Raumakustik umso weniger auswirkt, je geringer die Abhördistanz ist (Stichwort Nahfeld). Umgekehrt funktionieren Lautsprecher mit einem kontrollierten, eher schmalen Abstrahlverhalten in solchen Räumen besser, als unsauber oder sehr breit abstrahlende. Je größer der Lautsprecher, desto schmaler strahlt er ab und umgekehrt. 2-Wege-Lautsprecher ohne Schallführung (Waveguide) für den Hochtöner haben quasi automatisch eine Sprungstelle im Abstrahlverhalten (aka Tannenbaum) und strahlen mindestens oben rum breit ab.
Ukiwa schrieb:
Der Peavey hat an sich einen super Klang, ist aber VIEL zu laut.
Ich spiele selbst einen Classic 30 zu Hause und stand vor einem ähnlichen Problem. Schlussendlich habe ich mich gegen die komplette Modelling-Lösung und für eine LoadBox und Speakersimulation entschieden. So habe ich mein gewohntes Setup in quasi beliebiger Lautstärke und kann zusätzlich verschiedenste Lautsprecher "virtuell" verwenden, was einen enormen Einfluss auf den Sound hat. Dazu nutze ich das UA Ox, zugegeben eine Option aus dem oberen Regal, es gibt auch preiswertere Geräte. Und ich habe zur Wiedergabe bereits Systeme in ausreichender Qualität. Hast du grundsätzlich in diese Richtung mal gedacht oder bist du fix auf dem Modelling-Zug?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab einen MediaPC im Wohnzimmer und er hat schon den einen oder anderen Beginn eines Filmeabends verzögert
Signed and confirmed. :great:
Vor allem ging dann bei mir weder Audio noch Internet surfen so lange nicht proper bis das update drin war.:nix:
 
Bei Modelling-Software kenne ich mich nur auf dem iPad aus, da ist Bias FX imho um Klassen besser als Amplitube - vielleicht solltest du davon die PC-Versionen mal vergleichen.
Allerdings (obwohl ich in meiner Funband schon Gigs mit dem iPad und Bias FX bestritten habe) ziehe ich zu Hause meinen Ironball und Pedale vor; ich habe ein Torpedo-M dahintergehängt und spiele mit IRs in mein XR18 und dann in ein paar aktive Nahfeldmonitore - da kann man auch in niedrigen Preissegmenten schon passable Qualität erhalten.
Noch ein Wort zu „keine Latenz“: Damit ist i.A. Direct Monitoring gemeint, was du überhaupt nicht verwenden kannst, weil du ja den Sound erst im Rechner produzierst. Meiner Erfahrung nach sind gute Treiber da das entscheidende, weil ansonsten der Gitarrensound zu spät nach dem Anschlag kommt und man dann versucht, das zu kompensieren.
 
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@Ukiwa

Das ist jetzt mal ein ein kurzes Stück "Sorrow" von PF, aufgenommen mit TH-U (und ohne zusätzliche Bea in Samplitude). Sicher nicht perfekt und ich hätte es vorher vlt mehr üben sollen. Nur mal zum zeigen/hören was so geht:



edit: Unkomprimiert klingt's natürlich besser.
 
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Ich hatte in der vergangenen Woche einen Einsatz als Mauer,
mein Auftraggeber wollte einen glatten Putz auf einer Wand die von "Suffizienz" hochgezogen wurde... (Mit viel Bier und "Leck mich am Arsch".)
Bis hier her klingt das wie Vogonisch rückwärts und dann hat man überhaupt nichts mehr verstanden...:nix:

Ansonsten @Ukiwa , wenn „guter“ Sound das Ziel ist, werden bessere PC-Lautsprecher nicht das Ziel der Reise sein. Wenn RFC712er Boxen schon im Haus sind, ganz bestimmt nicht.
Ich habe auch mal mit Alesis M1 USB Monitoren (bzw. dem Vorgänger Modell) angefangen.
Alesis M1 Active 330 USB


Als PC-“Lautsprecher“ sind die eine coole Sache und ich nutze die mittlerweile als Monitore im Home Office und zB. um am Rechner Youtube zu schauen und zu hören. Dafür sind die IMO völlig brauchbar, aber um darüber Gitarre zu spielen, ist das nix.
Hier ist es, wie im richtigen Leben: Gutes Werkzeug ärgert nur einmal. An der Kasse.
Dabei bin ich dann noch nicht mal in Richtung Highend gegangen, weil ich die Boxen auch ggf. mal als Party Brüllwürfel nutzen möchte und ich daher eine BT Schnittstelle als sehr praktische gesehen habe und bin dann auf 8-Zöller von Mackie gewechselt:
Mackie CR8-X BT

Darüber macht Gitarrespielen dann auch mir Spass, obwohl ich am PC/Mac idR. eher über Kopfhörer spiele.
In Software würde ich auch etwas Geld investieren und mal von Line6 das Helix Native anschauen.
Beim Helix besteht mittlerweile eine riesen Nutzer Community und da gibt es tonnenweise Patches und Tutorials im Netz, wo man schnell lernen kann, wie man hochwertige Sounds erstellen kann.
 
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Ich habe heute das Audiointerface Steinberg UR12 bekommen und mir die Software TH-U (15tage Testlizenz, Version 1.1.6) heruntergeladen.
Was mich momentan stört ist die doch auffällig grosse Latenzzeit; also die Zeit vom Anschlag einer Seite bis zum hörbaren Ton am PC-Lautsprecher.
Ich schätze die Zeit auf gute 0,1 bis 0,2 Sekunden, auf jeden Fall deutlich spürbar und es stört.
Kann das sein?
Es hört sich an wie ein Echo.

Dies sind meine Settings in TH-U.

1620848319904.png


Verringere ist die 'Audio buffer size' oder erhöhe ich die 'Sample rate', fängt es an zu knistern bzw. zu stottern.

Lt. Windows Gerätemanager ist die aktuellste Version des Steinberg UR12 Treibers installiert (Version 1.8.7.1 vom 22.07.2014).
Der Treiber ist aktiv und den PC habe ich neu gestartet.

Was die spürbare Verzögerung anbetrifft, spielt es auch keine Rolle, ob ich als Ausgabe-Gerät die PC-Speaker oder eine aktive Box verwende, die ich am Autointerface angeschlossen habe.


Beim VOX Adio Air GT habe ich KEINE spürbare Verzögerung, wenn ich den Sound über 'Tone Room' simuliere.
 
Audio Device sollte auf ASIO stehen, nicht auf Direct Sound oder was anderes.
 
Genau, und mit ASIO solltest du auf 128 oder gar 64 Samples runtergehen können.
 

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