Solo- oder Rhythmusgitarre?

  • Ersteller Bannockburn
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Seid ihr eher Rhythmus- oder Sologitarrist?

  • Eher Solist

    Stimmen: 16 24,2%
  • Eher Rhythmusgitarrist

    Stimmen: 24 36,4%
  • Kann beides gleich gut

    Stimmen: 26 39,4%

  • Umfrageteilnehmer
    66
Status
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Bannockburn
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Hallo, liebe Mit-Gitarristen.
Ich wollte einfach mal aus Interesse fragen, wer von euch sich eher als Rhythmus- und wer als Sologitarrist sieht.
Die Frage hierbei ist jetzt aber nicht, was ihr z.B. in der Band für eine Rolle übernehmt, sondern was euch einfach besser liegt, wo ihr eure "Bestimmung" seht.
Ich persönlich z.B. habe mich lange mit dem Thema Solo beschäftigt, spiele auch in meinen Bands Soli oder wenn ich zuhause irgendein Lied spiele übernehme ich auch den Solopart, anstatt den Rhythmus weiter zu spielen, aber irgendwann habe ich einfach gemerkt, dass ich mich als Rhythmusgitarrist wohler fühle.
Ich weiß noch nicht mal, woran es liegt - Plötzlich als Solist allein im Rampenlicht zu stehen macht mir eigentlich nichts aus, die Soli, die ich spiele/spielen will, bekomme ich auch ganz gut hin... aber irgendwann war bei mir einfach der Punkt erreicht, an dem ich mir gesagt habe: Ich bin jetzt zufrieden, Rhythmusgitarrist zu sein, ich muss gar kein begnadeter Solist werden, ich spiele lieber tighte Läufe als minutenlange Soli.
Da ist natürlich auch die Frage, inwieweit man als Gitarrist überhaupt beide Felder abdecken kann.
Kann im Allgemeinen jeder Gitarrist, der gut im Solieren ist auch gleich gute Rhythmusarbeit leisten? Oder hat da eher jeder so sein Steckenpferd?

Würde gerne mal einen groben Überblick über die Rollenverteilung hier im Board bekommen und freue mich natürlich auch über alle Kommentare/Meinungen zu dem Thema!
 
Eigenschaft
 
öhm 4. kann beides gleich schlecht, will aber beides können :-D
 
ich denke, man sollte einfach spielen, und sich darüber keine gedanken machen...

ich erlebe es oft, dass kollegen mit echt zweifelhaften fähigkeiten sagen, dass ihnen die leadgitarre wurst ist und sie von sich aus begeiterte rhythmusgitarristen sind...

und dann wurteln sie selbst ihre kompositionen mit 3 powerchords in drop d, die tatsächlich ein kompettes stück mit 1 finger spielen...
 
Ich spiele sehr viele soli, aber nur um mich technisch weiterzubilden, beim Rhythmus-spielen fühl ich mich einfach wohler.
 
ich denke, man sollte einfach spielen, und sich darüber keine gedanken machen...

Seh ich genauso.

Mir is es eigentlich wichtig ein eher "kompletter" Gitarrist zu werden,
d.h Solo & Rhytmus relativ gleich zu halten.
 
Es geht ja auch nicht darum, sich auf eines der beiden zu beschränken, sondern darum, wo man seine Stärken sieht (dachte eigentlich, das wäre oben klar formuliert) :)
 
Also das Können liegt bei mir ziemlich gleichmäßig verteilt. Allerdings sehe ich im Leadgitarre-Spielen eher eine Herausforderung bzw. meine "Bestimmung" (macht mir einfach mehr Spass), daher habe ich mit 1. gevotet.
Bin allerdings niemand der ständig im Rampenlicht stehen muss und ein Solo nach dem anderen runterspielt. Auf der Bühne richtet man sich nach der Band, zu Hause aber gibt es nichts schöneres als einen Jamtrack einzulegen und die Sau raus zu lassen. :D
 
da ich der einzige gitarrist meiner band bin, hab ich beides an der backe...muss mich um alle riffs kümmern und über dieselben auch noch passable soli zaubern...ich halte es was das angeht wie eddie van halen (ohne sein können auch nur krümelansatzweise zu erreichen)...ich lasse elemente des solospiels in die riffs und begleitungen einfließen und umgekehrt....

das heißt nich, das ich nach jeder strophe ein halbstündiges solo reinbaue...einfach zusammenhänge im song aufbauen, lücken füllen usw...und das kann sauschwer sein...:)

und zu dem wasmehr spaßmacht....schwierige sache...

einerseits ist es echt (fast) besser als sex, wenn man über eine schicke begleitung gerade DAS solo zimmert, alles passt und man stolz auf sich und die eigenen fortschritte sein kann....
aber andererseits ist das gefühl, ein grooviges, charmantes riff, das einfach kickt und alles vorantreibt, zu spielen, und alles in der band harmonisiert und ergibt einen riesigen leckeren soundkuchen....da kommt genauso freude auf...
 
bin ebenfalls in meiner einen band der einzige gitarrist - spiele gerne die rhythmen, aber hab dank einem sehr guten bassisten und einem sänger, der auch ab und an mal gitarre oder orgel spielt, viel raum für soli - und den nutze ich meist für einfache, aber eingängige soli, so im stil von wishbone ash oder so ähnlich. somit kann ich schon irgendwie beides recht gut...

in der anderen band (zwei gitarren) ists schon eher klar: da ich mehr ambitionen als der andere gitarrist habe und auch schon entschieden länger spiele, bin ich da relativ klar, auch wenns nie ausgemacht wurde (wollte ich auch nicht), der sologitarrist - auch wenns manchmal schwer ist, mit meinen gecrunchten singlecoils gegen seine high-gain-humbucker durchzukommen, aber dadurch ist die band halt vielseitig und mit booster geht alles :D
 
hab für lead gevotet da es mir mehr spaß bringt, soli runterzufrickeln als den rhytmus. ich spiel in keiner band

auf meiner akustik spiel ich zwar nur akkorde aber soli zu spielen ist finde ich interessanter
 
Ich darf/kann/muss beides machen und bin dazu noch Lead-Sänger :D
Is deshalb nicht immer ganz einfach, aber da wir "nur" Punkrock gehts schon. Bei Coversongs muss man halt schaun, dass sich Solo und Gesang nicht überschneiden, wiel dann wirds echt schwer.
Bei den eigenen Songs, spiel ich im Normalfall hauptsächlich "Oktav-Akkord-Interludes", weils eine gute Kombination aus Solo und Rythmusgittare ist, ohne dass auffällt, das eigentlich keines von beiden wirklich vorhanden ist:D
Von daher seh ich mich auch einfach nur als "Gitarrist", auch wenn meine Rythmusfähigketein meine Leadfähigkeiten wohl übersteigen
 
ich kann zwar auch beides aber ich denke rytmusgitarre kann in verbindung mit vocals einfacher sein als mit sologitarre. also ich kann beim schwafeln nich so gut die sologitarre spielen obwohl ich sie oftmals selber schreibe und das lied komponiere. aber das heisst garnichts^^ manche kommen grad andersrum besser aus. viel spaß und viel erfolg^^
 
Ich liebe es Rhythmusgitarrist zu sein :) mir gibt es einfach viel mehr, wenn ich einen rollenden, donnernden Rhythmus liefern kann, womit dann der Leadgitarrist seinen Spass hat ;) ... Das man da mal schnell in die 2. oder 3. Reihe gestellt wird stört mich gar nicht! Leute, die was von Rockmusik verstehen wissen, dass gerade hier Rhythmus alles ist.

<-- Mit Leib und Seele Rhythmusgitarrist! :great:
 
ja also ich spiel in nem Trio da geht es gar net anders als das ich den Rhytmus spiel. Aber das macht mir auch viel Spass. Also Rhytmus spielen aber so das ne Melodie dabei entsteht, also beides zusammen iregndwie. Ach das versteht jetzt doch keiner was ich mein oder doch?
 
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