Songtext von ChatGPT - Drinkin' whiskey

  • Ersteller Commander_Stone
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Hier mal was aktuelles aus meinem Bereich zum Thema:

https://www.it-finanzmagazin.de/goo...m=email&utm_campaign=2306-google-bard-chatgpt

Wir sehen darin die wichtigste Möglichkeit, unsere Mission zu erfüllen: die Informationen der Welt zu organisieren und sie allgemein zugänglich und nützlich zu machen. Seitdem haben wir kontinuierlich in KI investiert, und Google AI und DeepMind treiben den Stand der Technik voran. Heute verdoppelt sich der Umfang der größten KI-Berechnungen alle sechs Monate und übertrifft damit das Mooresche Gesetz bei weitem.”
Sundar Pichai, Google-CEO

Natürlich kommt Sundar wieder von der Seite des "Wir sind die Guten" - hierüber lässt sich trefflich streiten, aber faktisch sind sie auch nicht "die Bösen".

Informationen an sich sind ja durch das Internet in der Tat nicht mehr das Problem. Wenn es gelingt, diese Informationen wirklich "nützlich" zu machen, würden wir als Menschheit vielleicht doch mehr gewinnen als verlieren. Bei allem Realismus bin ich da halt immer noch ein bisschen auch Träumer.
 
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Ein kürzlich in der SZ erschienener Artikel brachte das Thema von Urheberrechten bzw. Nutzungsrechten im grafischen Bereich auf.
KIs in dem Bereich der Konstruktion von Bilder (Man gibt ein: Hund in Ritterkostüm und die KI liefert). Die konstruierten Bilder beruhen auf riesigen Datrnbanken vorhandener Bilder, darunter natürlich auch etliche geschützte. Genau hier setzt die Auseinandersetzung an - zumal eine software, die zum download angeboten wird, dies - die Konstruktion von Bildern nach Vorgaben - auf handelsüblichen Rechnern vielen usern zugänglich macht.

Diese Auseinandersetzung ist meines Erachtens auf Grund der gleichen Ausgangslage auch bei Texten und Musik zu erwarten.

x-Riff
 
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Die KI ist also allerhöchstens eine Bedrohung für ohnhin viel zu reiche Mainstream-Macher der Musikindustrie, die schon immer nur recycled haben.
Ich glaube nicht, dass sich das darauf beschränkt. Wirtschaftlich fürchte ich um den Mittelbau des Business - die gar nicht so wenigen Leute, die den Job einfach aus Liebe zur Kunst machen und sich mit gerade noch lohnenden Gigs und den Gagen für eine Vielzahl kleiner und mittlerer Projekte irgendwie durchschlagen. Die jeweils beste (sprich: hitträchtigste) KI wird auch richtig Geld kosten, also wird sie wie in jeder Industrie zuerst von den großen Playern genutzt.

Warum sollten die sich also noch die Mühe machen, irgendwelchen A&R-Leute zu beschäftigen und dann auch mal einen guten Song von bisher unbekannten Musikern bzw. Textern zu suchen und einem Star zu geben...? Oder Filmmusik - die KI wird es zweifellos auch bald ermöglichen, einen Film mit Inhaltsangabe und Schnitt auf Knopfdruck mit einem emotional passenden Soundtrack zu versehen. Mindetsnes bei kleineren Produktionen wird das die ausgebildeten Musiker ersetzen.

Es gibt etliche Gebiete, in denen ich mir nicht hätte vorstellen können, dass Entscheidungen noch zu meinen Lebzeiten von künstlicher Intelligenz getroffen (und bestenfalls noch von Menschen gegengecheckt) werden, wie in der Medizin oder auch in Rechtsfragen.

Man kann das sicher bedauern, aber ich mach mir da nichts vor: alles spricht dafür, dass wir in den nächsten Jahren vor einem gewaltigen Dammbruch stehen. Ich halte den für unaufhaltsam, denn bisher wurde noch immer alles, was technisch machbar und verfügbar war, auch umgesetzt und danach irgendwann zur neuen Normalität.

Dass ich das für unvermeidbar halte, heißt weder, dass ich es begrüße (was bei neuen Realitäten aber auch schlicht irrelevant ist), noch dass ich denke, man müsse es irgendwie bekämpfen oder zu verhindern suchen. Das wäre in meinen Augen verlorene Liebesmüh.

Diese Energie sollte die Menschheit besser darauf verwenden, das Unvermeidbare gesellschaftlich aufzufangen. Es gab immer Modernisierungsverlierer und immer Berufsgruppen, die einfach obsolet wurden - wie der Heizer bei der Deutschen Bahn.

Das zentrale Gerechtigkeitsproblem liegt für mich also in der Frage: Wer profitiert vom Fortschritt? Früher oder später wird jeder Job besser und billiger von der KI übernommen werden, und von den Maschinen, die von ihr gebaut und gesteuert werden. Dampfmaschinen trafen noch vor allem die, die rein körperlich arbeiteten, automatische Webstühle, Strickmaschinen, Prägen und Gießen ersetzten handwerkliche Fähigkeiten. Diktate in Schrift verwandeln kann der PC schneller und billiger als die Sekretärin, ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen stehen absehbar auf der roten Liste. Warum sollte das für Musik und exte anders sein?

Es müssen also vielmehr Weichen gestellt werden, die verhindern, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse quasi an diesem Punkt eingefroren werden und die Besitzenden (also die Eigentümer der KI an diesem Epochenbruch) und ihre Nachkommen ewig oben bleiben, und die armen Schlucker halt Pech haben, und zwar auf ewig nachfolgende Generationen hinaus.

Was Musik, Texte oder auch Kunst insgesamt betrifft: Menschliche Kreativität wird eher zur Nische werden, und noch viel weniger werden davon leben können als bisher. Dass sich die KI auch später immer wieder an menschlichen Werken bedienen und diese verwursten wird, wird immer weniger nachweisbar sein. Dass das problematisch sein könnte oder dass den Menschen Urheberrechte zugebilligt werden müssten, werden Jura-Bots entscheiden...

Musik als Lebensgrundlage hängt nicht zuletzt auch davon ab, dass andere Menschen bestimmte Ansprüche an diese stellen, sie eben auch bewusst von Menschen gemacht sehen wollen, sie wertschätzen. Mal ehrlich: Beats, Akkorde und Melodiefetzen klingen in vielen Bereichen doch schon längst weitgehend normiert. So manches wird vermutlich jetzt schon von "spuck mir einen Hit aus" -Algorithmen vorgegeben.

Ohne jammern zu wollen, scheint die Musik (samt Texten) einfach immer wenigen Menschen so wichtig zu sein wie in meiner Jugend oder der meiner Eltern. So etwas wie eine Jugendkultur gibt es historisch ja noch gar nicht solange, aber sie war lange Zeit stark von musikalischen Genres geprägt. Davon sehe ich heute nicht mehr so viel, andere Dinge scheinen den Kids einfach wichtiger zu sein. Ein bisschen so wie ein eigenes Auto, als Statussymbol ist das heute wohl auch eher abgemeldet. Musik soll jetzt eher Erwartungen erfüllen, einen Soundtrack für das Leben liefern. Es würde mich wundern, wenn sich das im weiteren Leben noch groß ändern würde.

Auch für mich gibt es heute noch einen großen Graben zwischen Mensch und Maschinen bei wirklich guten Texten, die Geschichten mit Wendungen und Überraschungen erzählen oder Gefühle neue und eigenständig ausdrücken. Der Text aus dem Eingangspost von @Commander_Stone ist ja jetzt auch nicht gerade originell. Ich denke nur nicht, dass das auf immer so bleiben muss, und erfahrungsgemäß beschleunigen sich neue technische Entwicklungen in ihrer frühen Phase ja eher noch.

Was das Urheberrecht angeht, gibts für den Text mMn keins. Der Text gehört niemandem und damit kann sich auch jeder bedienen. Wird er allerdings mit selbst gemachter Musik verbunden, ist diese spezielle Kombination natürlich schon schützenswert - aber das wäre ja auch der Fall, wenn ein/e MusikerIn den Text eines anderen Menschen zu einem Song macht.

Solange es Menschen gibt, werden sie auch Musik hören, und es wird welche geben, die Musik machen und Texte schreiben. Aber es wird mehr und mehr zum Hobby, wie manche eben Angeln gehen, statt sich an der Fischtheke anzustellen.

Gruß, bagotrix
 
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Sehe das pragmatisch: als Rohvorschlag....feilen muss man eh dran....weil Melodieführung dies erfordert ;) schmurgeln wir nicht eh in unserer "bubble"?
 
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Ich habe ChatGPT sehr gründlich getestet und mir einige deutsche Texte vom Programm erbeten. Mit Stichwörtern, im Stil von diesem oder jenem Künstler, gereimt oder nicht gereimt.. Und ich musste feststellen, dass wirklich nur Schrott herauskam. Auch in anderen Bereichen (Naturwissenschaften) hat ChatGPT ziemlich viel Mist von sich gegeben.

Wer gute und intelligente Texte schreibt, braucht sicherlich keine Angst vor Konkurrenz durch die Silizium-Intelligenz zu haben.
 
Ich bin Schauspieler und unterrichte auch seit einiger Zeit. Mit das größte "Problem" in der Ausbildung von Schauspielern ist, sie dazu bringen Emotionen wirklich im Moment zu erleben und nicht das äußerliche Ergebnis davon darzustellen.

Da sehe ich eine Gemeinsamkeit mit Texten aus der ChatGPT. Es interessiert mich einfach nicht, was ChatGPT glaubt, welche Dinge bei mir Emotionen auslösen könnten. Viele drehen gerade durch, dass ein Programm grammatikalisch korrekte Sätze bilden kann. Finde ich auch sehr beeindruckend. Aber da ist eben keine eigene Geschichte dahinter. Und das wird man immer merken. Genau wie ich bei meinen Schauspiel-Schülern merke wenn sie noch so perfekt eine Emotion äußerlich faken.

Und natürlich wird ChatGPT besser werden im Betrug. Aber es bleibt Betrug. Solange es nicht die pure Zusammenfassung von Fakten ist. Und dann ist es eben auch genau das: Stichworte in grammatikalisch richtige Sätze einzubauen.

Wenn ChatGPT die Musiker ablöst, die auch bisher nichts von sich persönlich erzählt haben stört mich das nicht besonders. Ungefähr so, wie wenn ein Computer die Schauspieler in einer Seifenoper ablösen würden, die bisher auch nur Klischees produzieren. Wenn das ein Computer besser kann: No problem
 
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Wie meinst du das, oder wie hast du das getestet? Das ist doch eigentlich die Stärke von ChatGPT

Ich habe einige Jahre in Chemielaboratorien gearbeitet und zum Test mir mal die Grundsätze einer Veresterung von ChatGPT erläutern lassen. Beeindruckend, wie gut das Programm die Fachbegriffe kennt und in wissenschaftlicher Ausdrucksweise "redet", aber beim Nachfragen zu bestimmten Details hat es dann falsche Angaben gemacht.
Keine Ahnung, wie man darauf kommt, dass ChatGPT Doktorarbeiten herstellen kann. Meine Vermutung ist, dass man es mit dem vorhandenen Forschungsmaterial und Abschnittsblöcken des Entwurfes füttert und das Vorgefertigte strukturell verbessert. In dieser Hinsicht kann es tatsächlich eine sehr große Hilfe sein. Aber auf Knopfdruck kommt - bisher - nix wirklich Verwertbares raus. Zu fehlerbehaftet. Alles, was ChatGPT liefert, muss sorgfältig auf Fehler hin überprüft werden.

Ebenso hab ich die Maschine gebeten, für mich ein Excel-Makro in VBA zu erstellen, das eine relativ einfache Aufgabe lösen sollte. Fragmentarisch kommen verwertbare Codeblöcke raus, aber man muss sehr oft korrigieren, auf Fehler hinweisen usw. Auch hier eine sehr gute Arbeitshilfe, aber das Wissen und die Übersichtsfähigkeit muss auch hier vor dem Bildschirm vorhanden sein.

Dann bat ich um eine Auflistung bekannter Protagonisten der sog. Liedermacherszene der 70-er Jahre und dabei wurde eine Person falsch zugeordnet. (Hab jetzt vergessen, wer es war - aber ein eindeutiger Fehler)

Dann bat ich die Maschine mir anhand eines vorgegebenen Textes einen Liedtext zu erschaffen. Ich nahm dazu einen Liedermachertext der 70er Jahre, der "schon etwas besonders" im Stil war. Statt nun einen Text zu liefern, wurde ich von ChatGPT jedoch aufgefordert, mich dringendst in psychiatrische Behandlung zu geben, weil ich eindeutig Hilfe bräuchte. :biggrinB::biggrinB::biggrinB::biggrinB:

Wenn ChatGPT die Musiker ablöst, die auch bisher nichts von sich persönlich erzählt haben stört mich das nicht besonders. Ungefähr so, wie wenn ein Computer die Schauspieler in einer Seifenoper ablösen würden, die bisher auch nur Klischees produzieren. Wenn das ein Computer besser kann: No problem
Volle Zustimmung. Für mehr als Alltagsschlager reicht's nicht, wenn man die Texte betrachtet.

Ich kenne einen Musiker, der extrem verbissen versucht Fuß zu fassen. Er investiert wahnsinnig viel Geld, Aufwand und Zeit in seine Karriere. Doch seine Lieder sind sozusagen ein "perfekt gestricktes Nichts". Da singt er z. B. auch mal vom Betrunkensein und trinkt hingegen im wirklichen Leben keinen Tropfen Alkohol. Und diese fehlenden, persönlichen Erfahrungen machen seine Texte emotional so inhaltslos. Er orientiert sich an einen berühmten Kollegen, kopiert diesen im Stil sehr gut und versteht nicht so recht, warum er den Durchbruch nicht schafft.
 
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Nochmal, ChatGPT wurde nicht darauf getrimmt Texte für Songs zu schreiben. ;-)
Es ist doch absehbar das da nicht besonderes zu erwarten ist?
Auch wenn es sicherlich interessant ist mal auszutesten was da an Ergebnissen kommt.

In anderen Bereichen funktioniert das allerdings schon verblüffend "gut".
Je nach Sichtweise könnte man sicher auch sagen "erschreckend" gut.
 
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Nochmal, ChatGPT wurde nicht darauf getrimmt Texte für Songs zu schreiben. ;-)
Es ist doch absehbar das da nicht besonderes zu erwarten ist?
Auch wenn es sicherlich interessant ist mal auszutesten was da an Ergebnissen kommt.

In anderen Bereichen funktioniert das allerdings schon verblüffend "gut".
Je nach Sichtweise könnte man sicher auch sagen "erschreckend" gut.
Meine Rede. Doch es gibt hier zu viele, die das wohl glauben.

Der Thread fing ja mit diesem Thema an und scheinbar gibt es wirklich einige Musiker, die befürchten, dass sie als Texter überflüssig werden könnten. Nein, da müssen noch sehr viele Elektronen durch die Halbleiter fließen, bevor eine echte Konkurrenz entstehen könnte. Dies könnte mir allerdings dann wirklich Angst machen. Eine Maschine, die meine Emotionen durch Texte stark anzusprechen versteht ...wäre gruselig.
 
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Was man mit diesen KI-Bots jetzt schon alles so anstellen kann/könnte, dass macht mir sehr viel mehr Angst. ;-)
Aber das ist dann doch zu sehr OT.
 
Filmmusik würdigt ja zB eine Romanverfilmung gerade dadurch, dass jemand sich für Orchester was ausdenkt und dann alle Orchestermusiker bis ins kleinste Detail das dann ausführen.

Es wäre ja keine Würdigung, wenn das von KI ausgeführt würde.
 
@SlowGin Dito.


Wenn man wissen will, was ein Ausländer mit "Typisch Deutsch" meint, muss man sich nur solche Fäden hier im MB einmal anschauen. 17 (!) Seiten, in denen maßgeblich drauf herumgehauen wird, was das Ding alles nicht kann. Man muss sich nicht wundern, dass die Relevanz der Dichter und Denker global betrachtet in der heutigen Selbstverzwergung endete. Würde ich es nicht als so beschämend empfinden, würde ich genauso lachen wie der Rest der Welt.

EDIT: Bevor die Erbsenzählerei wieder losgeht: Ich habe das mit Absicht überspitzt dargestellt (allerdings nicht zu sehr).
 
KI wurde nicht dafür gemacht: richtig. Trotzdem wird er im real life für alles mögliche benutzt werden.
KI ist ein lernendes System. Also wird es besser werden und es wird für weitere Bereiche optimiert und eingesetzt werden. Das sind vorwiegend Bereiche, in denen die Einstiegshemmschwellen für KI niedrig sind und Gewinnaussichten bestehen.
Kreativität, Gefühle, Intuition sind und bleiben einer KI äußerlich, sie kann einschätzen, taxieren und imitieren aber nicht fühlen, denken (auf menschliche Weise), kreativ sein (im menschlichen Sinne).

Ein Durchbruch der KI wird kommen und er wird etliche Tätigkeiten ersetzen, die vorher Menschen erfüllt haben. Mit ähnlichen Wirkungen, wie dies vorher neue Technologien gemacht haben.

x-Riff
 
Keine Ahnung, wie man darauf kommt, dass ChatGPT Doktorarbeiten herstellen kann. Meine Vermutung ist, dass man es mit dem vorhandenen Forschungsmaterial und Abschnittsblöcken des Entwurfes füttert und das Vorgefertigte strukturell verbessert. In dieser Hinsicht kann es tatsächlich eine sehr große Hilfe sein. Aber auf Knopfdruck kommt - bisher - nix wirklich Verwertbares raus. Zu fehlerbehaftet. Alles was ChatGPT liefert muss sorgfältig auf Fehler überprüft werden.
komisch.
ich hab mich - wie oben beschrieben - vor kurzem mit jemandem darüber unterhalten, die an der Uni arbeitet.
Sie und ihre KollegInnen, also alles Experten, die beruflich "Texte lesen", sind nach eigener Auskunft nicht in der Lage, gute Texte von denen zu unterscheiden, die von ChatGPT erstellt werden [edit: ich kann natürlich nicht sagen, was da von den angeblichen Verfassern noch mal nachgebessert wird]. Sie haben das mal getestet.
Wohlgemerkt: die guten Texte. Die nicht sehr guten Texte von Master-Studenten sind eindeutig schlechter als ChatGPT.
 
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Vielleicht lernen zukünftige Schüler dann endlich mal aus vorhandenen Fakten kreativ neue Schlüsse zu ziehen. Dass eine KI besser auswendig lernt und weniger Fehler macht glaube ich sofort.
 
komisch.
ich hab mich - wie oben beschrieben - vor kurzem mit jemandem darüber unterhalten, die an der Uni arbeitet.
Sie und ihre Kollegen, also alles Experten, die beruflich "Texte lesen", sind nach eigener Auskunft nicht in der Lage, gute Texte von denen zu unterscheiden, die von ChatGPT erstellt werden [edit: ich kann natürlich nicht sagen, was da von den angeblichen Verfassern noch mal nachgebessert wird]. Sie haben das mal getestet.
Wohlgemerkt: die guten Texte. Die nicht sehr guten Texte von Master-Studenten sind eindeutig schlechter als ChatGPT.
Es würde mich sehr interessieren, solche Beispiele zu lesen. Ich habe das Programm in Sachen künstlerische Kreativität, Politik, Philosophie, Naturwissenschaften, Programmierung, Wissen usw. getestet und außer einer ausserordentlich guten sprachlichen Ausdrucksfähigkeit hat es mir keine Gründe gegeben, dass ich den ganzen Hype verstehen könnte. Es macht teilweise richtige Fehler, gibt Falschangaben usw. Eine wissenschaftliche Arbeit sollte keine groben Fehler aufweisen. Die von ChatGPT gelieferten Texte können wirklich durchaus professionell erscheinen, das beeindruckt wirklich. Doch man kann sich nicht hundertprozentig drauf verlassen. Es ist ähnlich wie bei der Wikipedia (die im Übrigen auch mit als Datenbasis für ChatGPT verwendet wurde). Auch diese darf z.B. bei vielen Universitäten nicht zur Recherche herangezogen oder gar zitiert werden. Ein tolles, auch sehr beeindruckendes Projekt, das aber im Detail auch nicht selten Fehler enthält.
Menschen machen Fehler, und Maschinen, die von Menschen hergestellte Daten übernehmen, können daher nicht fehlerfrei sein.

Allerdings glaube ich, dass die Entwicklung in die Richtung geht, dass wir KI kennenlernen werden, die alles Bisherige in den Schatten stellen
 

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