Soundprogrammierung: zeigt her eure Sounds!

  • Ersteller strogon14
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Bitte bleibt on-topic. :<3: Der Thread soll keine Gear-Diskussion sein und auch nicht nur über die Möglichkeiten von Soundengines diskutieren, sondern praktische Ergebnisse demonstrieren.
 
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Kleine Multimode-Spielerei, um den Thread am Leben zu erhalten:

Der Stereo-Breitbild-Sound

Benötigt wird ein Synth, der folgendes bietet:
  • Multimode (egal, wievielfach, zweimal reicht)
  • Panoramaregler im Multimode
  • Feintuning im Multimode
  • mindestens sechs, besser acht Stimmen oder mehr, damit es richtig Spaß macht
Man suche sich nun einen Sound, der schon nicht gerade dünn ist, aber auch kein unisonotriefendes Trancebrett mit Oszillatoren im halben Dutzend. Sollte schon ein Synthsound sein; ich empfehle Strings oder Brass. Den stelle man in zwei Parts im Multimode. Auf jeden Fall jegliche Modulationseffekte abdrehen, Chorus usw.

Als nächstes wende man folgenden Trick an, den schon der alte Elka Synthex konnte: Die beiden Multimodeparts werden gaaaanz eben gegeneinander verstimmt und dann hart im Panorama verteilt, einer links, einer rechts. Wenn man das gemacht hat, braucht man keinen Chorus mehr.


Martman
 
...stimmt, gern genommener Trick.

Man sollte nur bei sowas immer mal in Mono gegenhören, ob einem sich dann nicht die Fußnägel aufrollen. Zumindest wenn man live spielt und einen fremden Tech hat - viele Mischer pannen Keys nur ungern (oder nur ungern "voll"), was Gründe hat. Oder fahren gleich die ganze Show Mono bis auf FX.

Ich meine jetzt gar nicht die "Monokompatibilität" im Frequenzgang, wie beim Rundfunk früher. Aber a) "verträgt" ein hart gepanntes Oszillatorenpärchen viel mehr Verstimmung (das hört sich dann in Mono evtl. grausam an), und b) kann es in den tiefen Lagen schonmal unschön "bubbern", wenn das keine echt freilaufenden Oszillatoren sind.

Wenn man sicher ist, dass stereo auch stereo bleibt, dann ist das allerdings ein Trick für ein Brett, das sich gewaschen hat ;)
 
Der Sound besteht wie erwaeht lediglich aus einem Prorgramm mit zwei Oszillatoren.
Besser zwei Programme. Eines fuer die untere Tastaturhaeltfte und eines fuer die obere.

Grundkonzept :
Man koenne auf die Idee kommen ein Klavier aehnlich wie ein Fender ueber FM zu realisieren. Das ergab bei mir allerdings nie sonderlich authentische Ergebnisse. Als Basis dient somit ein einfacher Saegezahn. Mit einer Pulsweite von 46%. Beim AN1x kann man den Fundamentalton mittels Feedback anhaben, dass ist dem Klaviersound extrem realisiert. Ebenso die Obertoene kraeftig mit Wave shape abgeschnitten. Mit einem Filter muesste beides auch gehen. Ziel ist es somit zuerst ein ganz einfaches Saegezahnklavier zu programmieren. Den Amp EG entnimmt man einer Volage. Ich habe dafuer das Pianoteq VA Klavier vewendet.
Kostenloses Demo :
http://www.pianoteq.com/try
Ein einfacher Rompler eignet sich dafuer weniger, da die Huellenkurve dort meist nicht stimmt. Ausklingzeit in der mittleren Lage etwa 7 Sekunden. Nach oben verkuerzt man diese drastisch nach Vorlage. Das Filter schliesst dagegen schneller. In mittlerere Lage nach etwa 2 bis 3 Sekunden. Je kuerzer umso mehr naehert an sich einem Mittelklasse Rompler oder M1 Piano. Aufgrund deren uebertriebenem kurzen Attack sind diese dafuer im Bandkontext meist besser hoerbar als ein echtes Piano.

Hammeranschlag :
Das Anschlagen der Haemmer ist besonders in den obersten Lagen wichtig, damit der Ton dort nicht zu duenn wird.
Realisation ueber einen sehr kurzen Pitch EG der zunaechst tiefer gestimmt ist. Es sollte ein bassiger Anschlag zu hoeren sein, dass man in der Pianotec Vorlage auch alleine hoeren kann. Etwa bis zum mitlleren C nehm ich die Hammerintensitaet wie in der Vorlage zurueck. Fuer das Basstastenprogramm lasse ich den Pitch EG von oben einschwingen. Also ein hoeherfrequentes Anschlaggeraeusch. Das koennte man noch verbessern.

Jetzt kommt die Hauptaufgabe. Das Hinzufuegen von typischen Resonatoranteilen. Das geht mit Sync besonders gut. Allerdings in der Form, dass man nicht den Master verstimmt, sondern den Slave ! Der Master ist das bisher erstellte Saegezahnklavier Pitch=0. Fuer den Slave der oberen waehle ich Pitch=36 und fue die Basstoene ist Pitch=43 oder 40 (feingetuned) gut geeignet. Die Tonhoehen sind so gewaehlt, dass man sie dazumischen kann und insbesonders im Bass erzeugt man mit einer ganz leichten Vestimmung das typische Resonanz"phasing". Auch fuer dieses ist z.B. das alte Triton Sample zu kurz. Die Synctiefe kann man doch etwas z.B. ueber den Filter EG steuern, aber das sollte man nicht uebertreiben. Auch nur ganz leicht dazumischen. Etwas FM weitet das Frequenzspektrum noch etwas auf. Ein Klavier verfuegt ueber mehrerer solcher Resonszspektren. Mehrere Sync Osz waeren super.
Z.B noch mit einer zusartzlichen Pitch= 40 (Fine tunen) Verstimmung.
Als kleinen Ersatz habe ich ein LCR Delay sparsam als Kammfiltermatrix verwendet. Links 0.4 ms rechts 0.2ms mitte 7.2 ms bei negativem Feedback. (Invertierter Phase) Also so einstellen, dass die hohen Frequenzen kammgefilterrt, angehoben werden. Um diese zu verstaerken habe ich noch einen Exiter als Effekt sparsam verwendet. Als EQ eignet sich recht gut eine Mittenanhebung bei 1,8 -2.2 und "Bass"anhebung bei 800 Hz.
Mussorgsky geht natuerlich durch alle Frequenzlagen und in den ganz tiefen Toenen habe ich nichts optimiert. Da brauechte man am besten noch ein drittes Programm, also zweiten Keysplit.
Das Pianotec eignet sich recht gut als Vorlage. Und mit viel Feinarbeit und sukzessiver Optimierung kommt man wenigstens fuer 61 Tasten schon sehr nahe daran. Viel Parameter sind ueber die Tonhoehe gesteuert. Decay Zeiten und oben z.B. daemperloses Sustain. Beim An1x geht das mittels der Modulatiosmatrix (Keytrack)
Auch die Stimmung habe ich wie in der Vorlage damit nach oben hin etwas gestreched.

Gruesse
richy

Das demo ist bischen zu wild. ich stell nochmal was rein wie sich der Sound zusammensetzt.


Hallo,

ich würde meiner Novation X-Station auch gerne einen brauchbaren Klaviersound entlocken, kriege es aber sowohl mit Deiner Anleitung als auch mit dem Soundonsound Tutorium von Gordon Reid nicht hin.

Kannst Du die Anleitung verallgemeinern, sodass sie für jeden virtuell analogen Synthesizer gilt?

Meine Nebenbedingungen: Die X-Station ist monotimbral und das Routing ist nicht veränderbar. Also Osc 2 synchronisiert Osc 1, Mod Envelope wirkt auf den Pitch und es gibt nur ein Filter. LFOs braucht man ja nicht.

Vielen Dank für die Hilfe.
 
Ich fürchte die X-Station besitzt nicht die notwendigen Oszillator-Parameter und Möglichkeiten für Modulationsverknüpfungen für die von richy beschriebene Vorgehensweise.
 
Tach zusammen,

hab mittlerweile aufgegeben, einen Klaviersound auf meiner X-Station zu programmieren. Hab zwar ne Klangfarbe gefunden, die dran erinnert, aber täuschend echt ist das bei Weitem nicht.

Allerdings hab ich auf dem Weg herausgefunden, wie einfach und gut sich ein Wurlitzer-Piano mit nur einem Osc synthetisieren lässt:


  1. Sägezahnwelle auswählen, Pulsweite etwas positiv auf die Mod Envelope routen
  2. Amp Envelope: 0 Attack, viel Decay, 0 Sustain, Release kommt später
  3. Filter zu und durch Mod Envelope modulieren lassen, nach Geschmack Resonanz und Keytrack etwas aufdrehen
  4. Mod Envelope: 0 Attack, viel Decay, knapp halb Sustain, Release kommt im nächsten Punkt, Velocity nach Geschmack (auch Amp Velocity)
  5. Für den typischen Wurlitzer-Releasesound: Amp Envelope Release und Mod Envelope Release nach Gehör aufeinander abstimmen

Um dem Ganzen etwas Schwebung zu geben, kann man noch eine zweite um ca. 3 Cent verstimmte Sägezahnwelle dazunehmen. Pulsweitenmodulation nach Gusto auf den ersten Osc abstimmen. Kriegt dadurch etwas mehr Klaviercharakter, jedoch ohne gewollt zu klingen.

Das Teil macht Spaß und lässt sich sehr dynamisch spielen.

Cheers
 
Was macht denn der Pulsweitenparameter für Sägezahnwellen bei der X-Station?
 
Dasselbe wie alles andere bei der geschilderten Sound-Programmierung auch: "nach Gusto" eingestellt werden. Da alles eingestellt werden kann, wie man will, wird wohl auch kein konkreter Sound rauskommen :rolleyes:

Aber vom Schreibstil her ist der Beitrag cool :whistle:
 
Meine Frage zielt darauf, wie man den Sound auf anderen Synths nachvollziehen kann. Da es "Pulsweite" bei Sägezahn nicht gibt, muss durch den Parameter irgendeine andere Eigenschaft der Wellenform gesteuert werden. Ich vermute mal, dass zwischen Sägezahn und Sinuskurve gemorpht wird, aber da das kein Standardparameter ist, und bei anden Synths anders sein kann, bleibe ich bei meiner Frage.
 
Am besten im Manual nachlesen
http://www.dannychesnut.com/Music/KeyboardsInfo/NovationXioSynth/NovationXStationUserGuide.pdf

Was ich meine ist, dass der Beitrag nicht wirklich einen Sound vorstellt bei den ungenauen Angaben:
Pulsweite etwas positiv
Release kommt später
nach Geschmack ... etwas
viel ..., knapp halb ... , ... nach Geschmack
nach Gehör aufeinander abstimmen

Das ergibt dann einen typischen Sound!!! (Kann ich mir einfach nicht vorstellen)

Alles ist mit einem Oszi? Neeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin! Jetzt kommt's: Mit Schwebung braucht man dann doch einen zweiten Oszi!

"Das Teil macht Spaß und lässt sich sehr dynamisch spielen." Muss man da nicht eine entsprechende Tastatur dafür haben???
 
Was ich meine ist, dass der Beitrag nicht wirklich einen Sound vorstellt bei den ungenauen Angaben:
Pulsweite etwas positiv
Release kommt später
nach Geschmack ... etwas
viel ..., knapp halb ... , ... nach Geschmack
nach Gehör aufeinander abstimmen

Das ergibt dann einen typischen Sound!!! (Kann ich mir einfach nicht vorstellen)

Ich schon. Bei der Soundprogrammierung ist es halt so, dass man Parameter oft nach Gehör und Gefühl abstimmen muss, da in jedem Gerät die Parameter unterschiedlich skaliert sind, Filter anders reagieren, Hüllkurven unterschiedliche Slopes haben, usw. Deswegen ist es wichtig, die allgemeine Struktur eines Patches, d.h. den Signalfluss und die Modulationsverknüpfungen (inkl. der genauen Parameter, die moduliert werden) zu kennen. Dann kann man das auch mit großer Wahrscheinlichkeit an einem anderen Synthesizer nachbauen.


Alles ist mit einem Oszi? Neeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin! Jetzt kommt's: Mit Schwebung braucht man dann doch einen zweiten Oszi!

Habe ich gerade, danke für den Link. Des Rätsels Lösung ist, dass der PW-Parameter bei Sägezähnen in der X-Station eine "Doublesaw" erzeugt, d.h. zwei verstimmte Sägezahnwellen mit einem Oszillator.

Die Erklärung hätte halt in die Soundbeschreibung rein gehört, damit man die Struktur mit dem Wissen über die normale subtraktive Synthese nachvollziehen kann. Nichtsdestotrotz, danke an pleasurekeys für die Anregung.


Chris
 
Na, da hab ich ja gut für Verwirrung gesorgt. War keine Absicht. Synthese ist für mich Neuland.

Also, die Funktion des Parameters wird im Display so angezeigt: Mod Env > PW. Voll positiv aufgedreht geht ein Phaser-Geräusch durch den Sound.

Könnt ihr was damit anfangen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo bei Bonedo gibt es eine neue Rubrik: Sound der Woche
Regelmäßig wird dort ein Sound aus irgendwelchen Songs nachprogrammiert, meistens wohl mit dem Tyrell (Freeware Synth von UHE nach Konzeption von Amazona), aber man kann ja auch für jeden anderen Synth dort Anregungen rausziehen.

Bisher haben die Sounds meinen Geschmack noch nicht so getroffen, aber die sind ja bekanntlich verschieden und ' ne gute Idee ist es allemal.

Hier der Link: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/sound-der-woche-workshop.html
 
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Also, die Funktion des Parameters wird im Display so angezeigt: Mod Env > PW. Voll positiv aufgedreht geht ein Phaser-Geräusch durch den Sound.

Könnt ihr was damit anfangen?

Wie oben gesagt., im Handbuch steht, dass der PW-Parameter bei Sägezahnwellen eine doppelte Wellenform erzeugt und den Grad der Verstimmung bestimmt.
 
Wie oben gesagt., im Handbuch steht, dass der PW-Parameter bei Sägezahnwellen eine doppelte Wellenform erzeugt und den Grad der Verstimmung bestimmt.

Das ist der Fall, wenn man mit dem PW Select-Taster Lfo auswählt. Es gibt aber noch die Funktionen Position und Env mod. Für den Sound hab ich Env mod ausgewählt. Das ändert, wie gesagt, die Klangfarbe, sodass es wie ein Wurlitzer oder barkendes Rhodes ohne Bell klingt. Voll positiv oder negativ aufgedreht klingt es wie eine "phaserige" Hüllkurve, die im Sustain wieder zu einem einzelnen Sägezahn wird. Sound zu beschreiben ist echt schwer ;).

Derweil hab ich mir nen Hammondorgel-Sound mit echt amtlicher langsamer Leslie-Sim gebastelt. Schnell klingt nicht realistisch. Hammer, was die X-Station hergibt und ich weiß jetzt schon, dass auch ein Clavinet drin sein wird :)! Hier die Anleitung für die 888er-Registration:

1. Den ersten Ozzy auf Sinus und -1 Oktave
2. Den zweiten Ozzy auf Sinus und +7 Halbtöne
3. Den dritten Ozzy auf Sinus und auf normaler Oktavlage lassen
4. Oszillator Pan Amount voll aufdrehen und die Rate so schnell einstellen, wie man das Lesliehorn drehen haben will. Für mich ist 35 perfekt.
5. Den Chorus voll aufdrehen und die Rate ebenfalls so einstellen, wie man es für gut befindet. Ich find um die 13 perfekt.

Aus diesem Patch lassen sich beliebige Registrationen mit bis zu drei Zugriegeln bauen. Dazu einfach die Ozzys transponieren bzw. rausnehmen.

Außerdem hat die X-Station die Wellenform "Organ" mit an Bord, die so klingt wie die Registration 8' + 2 2/3' + 1 1/3'. Wenn man die für Ozzy 3 auswählt, hat man die 16'+51/3'+8'+22/3'+11/3'-Registration. Die "Organ"-Wellenform enthält aber noch Höhen, die die Hammondorgel nicht hat. Die lassen sich leicht rausfiltern. Wenn man sich den Cutoff auf den Modulationsstick legt, hat man sogar ein bisschen das Gefühl von Zugriegeln. Ich hab mir das so eingestellt, dass ich in der Ausgangslage etwa den 888er-Sound habe und 22/3 und 11/3 über den Stick dazuholen kann.

Das Ganze war ursprünglich als Backup-Lösung gedacht, da ich mit Laptop unterwegs bin. Mittlerweile überleg ich mir aber ernsthaft, ob ich nicht voll auf diese Sounds setze. Ok, Percussion und Fast-Leslie gehen nicht und ich hab nicht alle Zugriegel, aber zufälligerweise steh ich eh nicht so auf Percussion und Fast-Leslie und die krummen Zugriegel sind für Rock/Pop perfekt ausreichend.
 
Das ist der Fall, wenn man mit dem PW Select-Taster Lfo auswählt. Es gibt aber noch die Funktionen Position und Env mod. Für den Sound hab ich Env mod ausgewählt. Das ändert, wie gesagt, die Klangfarbe, sodass es wie ein Wurlitzer oder barkendes Rhodes ohne Bell klingt. Voll positiv oder negativ aufgedreht klingt es wie eine "phaserige" Hüllkurve, die im Sustain wieder zu einem einzelnen Sägezahn wird. Sound zu beschreiben ist echt schwer ;).

Ich vermute, da wird einfach der Parameter, der sonst über den LFO oder den PW-Regler moduliert wird, also nämlich die Verstimmung der zwei Sägezahnwellen, über einen Envelope gesteuert. Das ändert also nichts an der grundsätzlichen Signalstruktur. Auf einem anderen Synthesizer würde man das einfach über zwei Sägezahnoszillatoren und die Modulation des Finetunings machen.
 
Ich kann auf der verlinkten Seite keine Sounds oder Audio-Demos finden.

Außerdem geht es hier vor allem um den Austausch von Hinweisen zur Sounderstellung, nicht um die reine Präsentation von Sounds.
 
Sonar13
  • Gelöscht von McCoy
  • Grund: Spam
Gerade mal die Zeit genommen und die Einstellungen mal rausgelesen.

Get Lucky Lead
Herkunft: Daft Punk, "Get Lucky", Synthmelodie am Schluß während des Fade-Out
Kategorie: Lead, monophon
Verwendeter Synthesizer: Korg MicroKorg (bei anderen Synths als MS2000 und MicroKorg kann das als Basis genommen werden, sollte aber "nach Ohr" angepaßt werden)

Grundlegendes
Polyphonie: Mono, keine Legatofunktionen (Hüllkurven resetten beim Legatospiel)

Oszillatoren
Oszillator 1: Pulswelle, knapp 29% Pulsbreite (beim MicroKorg ist das 54 von 127)
Oszillator 2: entfällt

Filter
Tiefpaß, 24 db/Oktave
Cutoff: eher niedrig (beim MicroKorg 38 von 127)
Resonanz: schon merklich auf (beim MicroKorg 44 von 127)
Keytracking: zwei Drittel (beim MicroKorg 31 oder 32 von 47)
Hüllkurvenintensität: gut 60% (beim MicroKorg 22 von 63)

Filterhüllkurve
Attack: 0
Decay: gute Sekunde (beim MicroKorg 85 von 127)
Sustain: 0
Release: 0

Verstärkerhüllkurve
Man kann und sollte eine Orgelhüllkurve machen (0/beliebig/voll/0), ich hab aber eine leicht abfallende Hüllkurve gebaut (MicroKorg: 0/106/72/0).

Wie gesagt, unterm Strich geht alles nach Ohr.


Martman
 
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