Spieltechnische Probleme mit Yamaha Pacifica 112

von Blaubarschbube18, 20.07.08.

  1. Blaubarschbube18

    Blaubarschbube18 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #1
    Hallo mitsammen,

    ich habe mir vor kurzem dass Buch "Speed Mechanics for Lead Guitar" von Troy Stetina gekauft und finde es wirlich toll. Am Anfang des Buches geht es um Legatoläufe und egal wie viel ich übe und wie fest ich die Seiten auch anhämmere oder wegziehe, es klingt einfach scheiße und viel zu leise (besonders bei längeren Läufen hört man fast nichts mehr. Ich bin mir auch sicher dass ich es 100 %ig richtig mache. Ich dämpfe die benachbarten Seiten ab, mache feste bewegungen und versuche natürlich auch locker zu spielen. Es ist auch egal, ob ich clean oder verzerrt spiele und wie laut ich spiele. Es hört sich schon scheiße an, wenn ich nur einen einzigen Pull-off vom 14 Bund der e-Seite zum 12 Bund mache (Besonders die hohe-e Seite macht furchtbare Geräusche). Die Gitarre beginnt dann immer so zu "rauschen", obwohl die anderen Seiten abgedämpft sind. Artificial Harmonics und sogar Tapped Harmonics gehen auch nur sehr schwer hervor. Hab diese mal auf ner Gitarre von nem Freund probiert da gings viel einfacher. Wenn sie funzen, dann überhaupt nur auf den 3 dünneren Seiten und da auch nur sehr schwer. Die Yamaha Pacifica ist ja ne Single Coil Gitarre. Liegt es vielleicht daran? Ich bin sicher dass ich spieltechnisch nichts falsch mache. Bitte helft mir, ich bin kurz davor dass spielen aufzugeben. Ach ja, ich spiele zuhause zum Üben einen Roland Micro Cube und in der Band habe ich nen JCM 900 High Gain Dual Reverb 4100 und eine Marshall 1960er Box.
     
  2. Mawel

    Mawel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #2
    tja, das hört sich dennoch nach spieltechnischen defiziten an. pinchharmonics erfodern nunmal übung und funktionieren, wenn mans richtig macht, in jedem bund und auf jeder saite. ebenso die hammerons und pulloffs, die auch ohne verzerrung funktionieren. man braucht auch hier übung und kraft. auf machnen gitarren ist es einfacher, auf einigen verstärkern ist es auch teilweise bequemer, aber funktionieren tuts auf jedem instrument, außer du hast lauter deadspots aufm griffbrett. am einfachsten ist es mit dem bridgehumbucker mit viel gain und vielen mitten+höhen. man sollte es aber nciht auf deise weise üben, denn das soll ja auch bei bandtauglichen einstellungen funktionieren.

    so ging es allen allen gitarrsiten mal aber duch übung geht das weg.

    für hammerons braucht man einfach mehr kraft und bessere koordination in den fingern und für pinchharmonics braucht man nur das pleck richtig zu halten und die richige stette auf der saite zu treffen. ist je nach ton eine andere und es gibt pro ton auch mehrere, die verschieden schrill klingen und verschieden praktikabel sind, denn manche liegen schon überm griffbrett, während andere so nach an der brücke sind, dass man die saiten nicht mehr vernünftig abdämpfen kann.
     
  3. Blaubarschbube18

    Blaubarschbube18 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #3
    Schon klar, aber bei meiner Gitarre gibt es, sobald ich etwas verzerrt spiele und nur einen Pull-off mache der über dem 12 Bund liegt (hauptsächlich auf der hohen-e Seite ) einen totalen Scheiß Ton. Ich dämpfe die H-Saite auch ab und ich kann auch von mir behaupten dass ich schon ein guter und auch schneller Gitarisst bin, der einige Spielerfahrung hat, aber das ist doch nicht normal oder? Außerdem hat selbst unser zweiter Gitarisst in der Band gesagt, dass die Arificial Harmonics mit meiner Gitarre viel schwerer gehen als mit seiner. Der kann die normal sehr gut, aber auf der Pacifica hat er sie kaum herausgebracht. Dass muss doch an der Gitarre liegen.
     
  4. Mawel

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    Erstellt: 20.07.08   #4
    evtl ein pu. aber pulloffs düprften dennoch keine probleme machen. pinh harmonics sind aber auf fremden gitarren grundsätzlich schwerer, da dei hand ja nciht genauso auf der brücke aufliegt. wenn du dir ein dimarzio evo an die brücke reinkloppst wirds wahrscheinlich besser.
     
  5. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #5
    Blöde Frage: hast du mal die Gitarre nachgestellt? Halskrümmung? Saitenlage? Oktavreinheit? Man kann da schon mit wenigen Schraubendrehungen eine ganze Menge rausholen...
     
  6. Ruonitb

    Ruonitb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #6
    Versuche die Pull-Offs doch mal auf der Gitarre eures anderen Gitarristen.
     
  7. roastbeef

    roastbeef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #7
    also ganz ehrlich...du redest dir hier schwachsinn ein...

    #1) die yamaha pacifica 112 ist eine HUMBUCKER gitarre mit 2 singlecoils drann...weißt du nicht mal selber was du spielst?
    #2) liegt es an dir und NUR an dir das die legatoläufe nach einer zeit verstummen
    #3) das mit den tapped harmonics...das liegt weniger an der gitarre, da brauchst du viel gain damit die gut rüberkommen...ein pinch harmonic ohne gain klingt auch nach nix. also eher den gainregler auf dem amp hochdrehen
    #4) habe selber noch eine 112 herumstehen und mach auf der die gleichen läufe und effekte wie auf meiner LP mit EMGs...ja die die PH hören sich nicht so fett an wie auf der LP , trotzdem ists machbar

    also...immer weiter üben ;)
     
  8. Mawel

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    Erstellt: 22.07.08   #8
    was ich mir höchsten vorstellen könnte, wär eine zu niedrige saitenlage, sodass gegriffene töne einfach duch die oberen bünde gedämpft werden, allerdings müsste es dann beim normalen spielen ziemlich scheppern. man schafft eigentlich an jeder noch so schlechten gitarre hammerons/pulloffs und pinchharmonics. es mag da vllt etwas schwerer sein aber bei normalem gain geht das, eigentlich sogar clean oder ganz ohne amp, hört sich dann halt nicht an.
     
  9. ratking

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    Erstellt: 22.07.08   #9
    Hm, das kann erst aml an der Einstellung der Gitarre liegen - zu tiefe Saitenlage ist der Tonentfaltung net förderlich, zu hohe erschwert grade Legatospiel etc. ... Kannst also versuchen, erst mal das zu optimieren. Auch die Saiten machen viel aus, aus abgenudelten Saiten ist halt nimmer viel Ton rauszuholen - wie frisch ist der aktuelle Satz denn?
    Dann kann's auch am PU liegen - 'n PU mit viel Output bringt halt auch bei schelchtem Anschlag bz. HamerOn/PullOff noch 'n stärkeres Signal, bei gemäßigteren Tonabnehmern krepiert dir der Ton viel früher. Auch das Bundformat macht 'nen Unterschied, bei Bünden, die eher im Vintage-Bereich liegen, muss man um den Ton ungleich mehr kämpfen.
    Alles in allem isses also normal, dass schnelles Lead-Spiel und Shredding auf manchen Klampfen leichter von der Hand geht als bei anderen, wobei es imemr Spielraum für Optimierung gibt ;) Aber sieh' es auch als Vorteil - es bringt dir effektiv sogar mehr, wenn Du lernst, auf 'ner anspruchsvolleren Klampfe 'nen guten Ton zu entwickeln. Davon wirst Du langfristig extrem profitieren - also überprüf' erst mal das Setup der Pacifica und die Saiten, und ansonsten - halt' durch ;)
     
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