Squier Standard Jazz Bass - Investieren sinnvoll?

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ma66ot
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hallo leute!

ich bin seit über 2 monaten ein eigentlich recht zufriedener besitzer eines Squier Standard Jazz Bass. Ich habe den Bass, eine Hartke b150 combo und ein Warwick-Gigbag für insgesamt 200€ bekommen (alleine der Bass kostet beim musik-prod. 280€, die combo 90€). war natürlich (kaum) gebraucht. aber ich möchte meinen dass das ein ziemliches schnäppchen war!
ich habe mich gefragt ob ich in diesen Bass vielleicht nicht noch etwas geld investieren sollte, da ich ihn ja eigentlich zu nem spottpreis bekommen habe. Ich dachte hier zb. an neue pickups.
Obwohl Squier von viele Leuten (auch hier im Forum) geächtet wird bin ich eigentlich zufrieden. Die Verarbeitung ist meiner meinung nach ok (wurde auch von dem einen oder anderen forumsuser bestätigt die ihn angetestet haben). Das einzige was mich stört sind die Frets die am Rand des Halses herausstehem (lasse ich aber bei nem fachmann schleifen für 25€) und dass die Saitenlage etwas zu hoch ist (da werde ich auch schauen dass ich die etwas herunterbekomme. bitte nicht sagen wie ich weiß wies geht!).

Was meint ihr? ist es sehr dumm wenn ich noch etwas geld in den bass investiere? wenn nicht, wo könnt ich noch ein paar verbesserungen vornehmen?
ich muss noch dazu sagen, dass ich mir den bass wegen geldmangels noch einige jährchen behalten werde. Da ich gerne einmal mehrere verschiedene bässe besitzen würde, spiele ich auch mit dem gedanken mir die Squier zu behalten.

GANZ WICHTIG: Bitte erspart mir Kommentare wie "Squier ist scheiße und braucht kein Mensch", oder "kauf dir lieber nen neuen teureren Bass".
ich hätte gerne konstruktive antworten, die mir auch was bringen! ;)

ALSO vielen Dank schon mal :great:

LG
Kasun
 
Eigenschaft
 
Ich weiß nicht wie die modernen Squiers sind, aber meinen 82er Squier Jazzbass werde ich nie wieder hergeben, geschweige denn gegen einen Fender tauschen. Im Laufe der Jahre habe ich einige Bässe besessen aber der Squier ist und bleibt mein Lieblingsbass.

Wenn Du mit Deinem Bass gut klar kommst kannst Du auch was investieren.
 
Ganty schrieb:
Ich weiß nicht wie die modernen Squiers sind, aber meinen 82er Squier Jazzbass werde ich nie wieder hergeben, geschweige denn gegen einen Fender tauschen. Im Laufe der Jahre habe ich einige Bässe besessen aber der Squier ist und bleibt mein Lieblingsbass.
Die Squier Bässe aus den 80 igern kannst du aber nicht mit den heutigen vergleichen. Da zieht Squier imo den kürzeren gegen jeden Fender.
Ich persönlich würde am Bass nix machen, aber dann in 1-2 Jahren nen schönen Bass für 500€ - 1000€ kaufen. Mustt natürlich selber wissen, was für dich des Bessere ist.
 
danke für die antworten!

@ d'averc

ja genau der ist es. ist die neueste JB-Serie von Squier!

nun ja gefallen tut er mir eigentlich ganz gut. nur weiß ich nicht ob das was mir gefällt auch wirklich gut oder eher schlecht ist. ich bin ein fortgeschrittener anfänger am bass und kenn mich in sachen sound und verarbeitung nicht soo gut aus. ich hör auch nciht wirklich nen großen unterschied am sound wenn ich jez nen fender american mit meinem squier sound vergleiche.
deshalb frage ich ja euch :D
sagen wirs so ich würde mir dann bass gerne behalten, weils ein jazz bass ist und mein nächster bass, den ich mir besorge sicher kein jazz bass sein wird. deshalb will ich auch das beste aus ihm herausholen. immerhin hab ich über 100€ weniger für den bass ausgegeben, das heißt ich hätte noch das geld um in vielleicht ein bisschen "aufzumotzen" falls das wiegesagt sinnvoll ist.

Lg
Kasun
 
Na da musst du halt wissen ob du mit dem Sound jetzt zufrieden bist oder nicht. Wenn er dir zusagt würd ich auch lieber das geld für den nächsten bass sparen. Und sonnst musst du dir halt überlegen in welche richtung es gehen soll mit dem neuen sound.
 
ma66ot schrieb:
... ich hör auch nciht wirklich nen großen unterschied am sound wenn ich jez nen fender american mit meinem squier sound vergleiche.
...
Dann ist die Welt doch für Dich zur Zeit in Ordnung! Kein Handlungsbedarf ;)!
 
ich habe ja auch einen squier standard, nämlich den precision special (mit einem J-pu am steg, also PJ bestückung). mit dem bin ich auch total zufrieden.
vom sound her find ich die squier pu's vollkommen okay, nur schiebt der J pu in der steg position nicht so wie mein Preci Splitcoil, was aber klar ist.
probier mal folgendes aus: dreh mal beide pu's voll auf und dann auch die höhenblende voll auf. wenn sich das rauschen oder sirren oder sonstwas in grenzen hält, dann würd ich die pu's nicht unbedingt austauschen.
aber wenn du das geld dazu hast...
wie ich schon oft gesagt habe, squier kann auch gute bässe bauen, man muss halt nur glück haben ;-)
wenn du kein montagsmodell erwischt hast, dann sind die pickups das einzige, das ich gegen fender noiseless oder seymour duncans austauschen würde...
 
Naja, wenn du keinen Unterschied zwischen nem Fender und deinem hörst, dann lohnt es sich wohl kaum was zu machen....warte noch ein paar Monate, wenn du dann unzufrieden bist würd ich was machen.. aber einfach nur machen um was zu machen halte ich nicht für sinnvoll.. wirst schon früh genug unzufrieden werden.. :great:
 
*gg* das mit dem sound war so gemeint:
ich hab einfahc noch nicht das gehör, um sounds unterscheiden zu können, sprich um beurteilen zu können ob er gut oder shclecht ist. das mit dem american war auch nur ein beispiel. ich hab zwar nen american schon angespielt aber ohe in an einen verstärker anzuschließen ;)

aber vermutlich wirds wohl das beste sein den bass so zu lassen und mich darüber zu freuen dass ich ein riesenschnäppchen ergattert habe :D

DANKE leute
LG
Kasun
 
Ich spiel ebenfalls nen Squier...

nen bissel was kannst du sicher reinstecken wie du geschrieben hast neues PickGuard z.B hab an meinen Squier auch nen neues dran, das 1 Lagige hätte so oder so net lange gehalten ;)
 
Der Klang kommt hauptsächlich vom Holz nicht vom Tonabnehmer.
Der Squier besteht aus billigstem, dumpfen Agathis!
Deshalb wird der auch mit den besten Tonabnehmern nicht klingen.
Aber das ist ja von Fender auch so gewollt.
Ich denke ein billiger Jack & Danny oder Johnson ist dank Erlenkorpus besser als so ein Squier.
Je besser das Holz, desto besser ist auch der Bass! Das sollte beim Kauf entscheident sein.
Eine CNC Maschine bedienen und Bässe bauen kann inzwischen jeder.

MfG
 
ja dass squier aus dem qualitativ schlechteren Holz besteht ist mir schon klar. Bei Johnson wäre ich mir da nicht so sicher. zumindest in Ebay auktionen steht statt der holzart immer "massivholzkorpus" dort. ob das nun erle oder osnt was ist weiß kein mensch.

was mich aber wundert ist wieso der yamaha rbx170 so hoch gelobt wird, obwohl dieser aus den selben hölzern besteht wie ein squier.

Lg
Kasun
 
Ich würde das Ganze gelassen sehen. Agathis ist in der Tat ein (aus Fernostsicht) heimisches Nadelholz, was relativ leicht und weich ist. Pappel ist auch ein weiches Holz, dies wird aber auch in Edelbässen verwendet (MTD, ZON). Entscheidend ist eher das Zusammenspiel aller Komponenten. Wenn der Bass keine Deadspots aufweist und sich unverstärkt nicht auffällig verhält, würde ich das Instrument so lassen. Und mal mitnehmen in ein Musikgeschäft und an einer guten Anlage ausprobieren (SWR, Glockenklang etc.). Wenn er da gut klingt, würde ich mittelfristig eher in einen guten Verstärker investieren.

Die einzig sinnvolle Investition aus meiner Sicht wäre bei Jazz/Preci-Derivaten eine bessere, massive Bridge, weil das gebogene Blechteil meist Crap ist. Hier halten sich die Kosten in Grenzen und es gibt Replacements, wo man noch nicht mal Löcher bohren muss.
 
bin auch der meinung dass eine neue, massivere brigde und neue pickups sicher die richtige investition wären. selbst mit dimarzio oder original fender-pickups für j-bässe und einer gescheiten brigde bist du immer noch weit unter 200€, das würde ihn denk ich schon noch klanglich aufwerten, zumal die pickups meistens (neben dem holz halt) der schwachpunkt sind. aber den kann man ja beseitigen.. und ein guter neuer bass ("guter") kostet locker 500+.
ich würds machen. werd ich ja selbst demnächst bei einem meiner junk-bässe machen, der zwar so in ordnung ist (saitenlage ein traum), aber einfach zu dumpf klingt, weil man den tone-regler auf grund mieser pickups nicht aufdrehen sollte (rauschrauschrausch)...
 
wenn es für dich kein problem ist, geld in den bass zu stecken, lohnt es sich meiner meinung nach, da ein bisschen nachzuhelfen, auch wenn die ergebnisse aufgrund der basis nicht so umwerfend sein werden. vorallem, wenn du bei fender bleibst, dir zb nach einiger zeit nen highway 1 o.ä. kaufst kannst du ja den kram auf den bauen.
so würden mir zb dimarzio pus und ne badass II bridge einfallen. fürs aussehen vielleicht noch n ordentliches, schwarzes pickguard.
musst du aber alles selber abwägen ob es dir wert ist... ich persönlich würde es glaubich machen, wenn ich das geld dafür übrig hätte...
 
:D jez kommen die ganzen "pro-aufmotz" beiträge :)


@ slapstick
ich hab die badass bridge bei thomann.de gefunden und ehrlich gesagt is mir das dann doch zu teuer. interessant ist der unterschied bei den preisen. Bridges der marke collins beim musikproduktiv kosten max 16€ die badass dagegen 125€ bei thomann. puh ein bisschen heavy :) soviel möchte ich dann auch wieder nicht investieren, zumal ich nicht weiß ob sichs auch wirklich lohnt (wie hier einige leute gemeint haben, wegen holz usw.) die um 16 €würde ich ja nehmen aber 125 €will ich nciht hinblättern.
aber es ist gut zu wissen was man da alles machen kann. in diesem sinn ein riesen dankeschön an die letzten poster! aber wenn jemand etwas billigere bridges kennt wäre ich dankbar für etwaige tips.

das mit dem verstärker hört sich da schon sinnvoller an. werd mir das mal genauer anschauen/hören.

achja und was bringt es mir wenn ich ein neues besseres pickguard kaufe? ist das nciht egal. wird ja kaum abgenützt oder?

DANKE
LG

Kasun

PS: der nächste bass wird sicher kein fender werden, da ich mir den wahrscheinlich behalten werde.
 
KP.. wär wohl zwecks optik wenn keine aktive elektronik drin ist :)
 
das mit dem pickguard ist egal, bei der squier standard serie werden 3-lagige pickguards verbaut, nicht 1-lagige wie bei der affinity serie. ich denke, da besteht kein handlungsbedarf.
wenn du schon unbedingt geld ausgeben willst, kauf dir lieber n ordentlichen amp und sieh zu, dass du deinen bass pflegst und keine dellen reinhaust, damit du ihn später besser verkaufen kannst...
 
nette idee :) frei nach dem motto für wen andern is der immer noch gut genug oder wie..
amp is sicherlich auch ne gute investition (vorrausgesetzt du hast noch nix brauchbares)
 

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