Stagg - nu aber doch!

von rocking-xmas-man, 16.05.06.

  1. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #1
    so. hab mir gedacht, nachdem ich in der sufu und auch im archiv! geguckt hab und ich nie zufrieden mit den antowrten war, frag ich hier:
    (ich bezieh mich auf die saiteninstrumente. nicht auf zusätzliches equipment,
    auch gehts mir um kein konkretes instrument.)

    warum finden so viele von euch stagg so schlecht?
    warum kaufen/empfehlen so wenige von euch stagg instrumente?

    also einfach: warum nicht stagg? - bzw. eigentlich vielleicht doch stagg - alles nur blödes veraltetes vorurteil?

    achso - von der sorte 'ich hab gehört, dass die verarbeitung nich so toll ist, wie bei nem USA Fender' hab ich im archiv schon genug gelesen. würd mich also über echte erfahrungen freun, wenn jemand welche hat
     
  2. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #2
    Wenn doch nur der Fender USA ne gute Verarbeitung hätte :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    Also ich denke es gibt genug Low- Price Instrumente von guten Marken wie Peavey oder Ibanez, Yamaha... etc so dass man nich Stagg kaufen muss.
     
  3. ironjensi

    ironjensi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #3
    lustige anekdote von mir:
    ich besitze eine les paul kopie von stagg (also e-git.). ich kann dir sagen, ich hab noch nie ein so schlecht, schlampig, unsauber und lieblos verarbeitetes instrument gesehen! der absolute alptraum! :screwy: sie besteht auch nicht aus holz, sondern aus irgendeinem komischen kunststoff-klotz, genau wie der hals und das griffbrett. :eek:
    aber - sie lässt sich super spielen! und sie klingt verstärkt gar nicht mal so übel! ein echtes mysterium. ich geb sie jedenfalls nicht mehr her! :D
     
  4. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #4
    also bis jetz: verarbeitung schlecht, klang eventuell gut.
    klingt genauso, wie bei jeder anderen 'billig'-marke.
     
  5. bassterix

    bassterix Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.05.06   #5
    Die von BassBoss genannten Marken haben günstige Instrumente im Angebot die weit besser Verarbeitet sind als Stagg&Co.

    BTW: Worauf soll dieser Thread eigentlich hinauslaufen, was nicht schon in zig anderen schon gesagt wurde?:confused:
     
  6. Ryknow

    Ryknow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #6
    also ich hatte mal n Stagg Bass...mitdem hab ich nie gespielt...nur wenn es sein musste....so einen Schlechten Bass hatt ich noch nie in den Fingern...schlechte verarbeitung...schlechter Sound...alles kacke....

    irgendwann hab ich ihn mal zertrümmert als ich betrunken war...der Hals ist hinne und den Korpus hab ich bei ebay verscheuert....

    und wie kommt man drauf n Fender mit nem Stagg zu vergleichen:er_what:
     
  7. Der-4-Gesaitete

    Der-4-Gesaitete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #7
    Ich muss den meisten hier zumindest in meinem Fall wiedersprechen,
    Ich hab einmal nen Stagg BC300K und nen Ibanez Black Eagle, also der Ibanez is meine Vergleichsmöglichkeit...

    Der Stagg klingt zwar undefinierter, allerdins runder,wärmer....
    Und Bespielen lässt er mMn sich super, also wirklich geil....


    MfG
     
  8. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.05.06   #8
    Wenn´s um die üblichen J- oder P-Kopien geht, bieten sicherlich andere Billig-Hersteller besseres. Vor nicht allzu langer Zeit hatte der Boardbetreiber übrigends auch Stagg im Programm ...

    Ich hatte im November (?) bei der MP Hausmesse den bisher einzigen Stagg in der Hand, der mich irgendwie anspricht, weil er ein eigenständiges Design hat: XB-300-BK. Insbesondere die allgemein kritisierte miese Verarbeitung konnte ich bei diesem Exemplar allerdings nicht feststellen - vielleicht ein handverlesenes Ausstellungsstück? Über die Soundqualitäten kann ich nichts sagen (mangels geeigneter Testumgebung und allgemein hohem Lärmpegel), das Teil lag aber ganz angenehm in der Hand und scheint passabel bespielbar zu sein. Wer also ein Instrument mit ungewöhnlicher Optik für schmales Geld sucht....
     
  9. Spawn_Ric

    Spawn_Ric Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #9
    Hingegen der meisten Meinungen über Stagg war ich eigentlich sehr von dem Ladenhüter in meinem Stammladen überrascht, zumindest die Verarbeitung der MM - Kopie machte einen ordentlichen Eindruck, über den Sound kann ich nicht allzuviel sagen da ich das Teil nur mal trocken anspielen konnte.
     
  10. The Dude

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    Erstellt: 16.05.06   #10
    Ich bin ebenfalls mal zum Antesten gegangen um ähnlich wie du herauszufinden, ob die ganzen Vorurteile, Meinungen und Erfahrungsberichte tatsächlich zutreffen.
    Ich bin vorurteilsfrei an die Sache rangegangen und konnte danach allen negativen Meinungen nur beipflichten.
    Absolut miese Verarbeitung, mieser, dumpfer Matschsound und eine wirklich sehr schlechte Bespielbarkeit.
    Lass besser die Finger weg von Stagg-Bässen, da gibt es wirklich bessere Instrumente im Billigsektor.
     
  11. Bierpreis

    Bierpreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #11
    Also mein kumpel hat ne stagg-gitarrenkopie (les paul). naja, ich fand, sie war schlecht verarbeitet, und nachdem sie mal um gigbag umgekippt war ist gleich der hals gebrochen!!
     
  12. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #12
    die anderen threads sind ja alle schon etwas älter und haben sich dann doch meist auf spezielle bässe, oder gitarren bezogen. könnte ja sein, dass sich die stagg-geschichte mittlerweile geändert hat.
    natürlich sind ibanez und peavy bestimmt besser verarbeitet - spielen aber doch auch in ner anderen preisklasse. ich kenn nur so staggs für weniger als 200 euro und ibanezs die ich kenn (und ibanez, die ich kaufen würde) fangen bei 400 an. dem zu folge hab ich mich da blöd ausgedrückt und sollte mir mal einhämmern, dass auch ibanez billigere bässe bietet... na gut.
    zum equipment brauch ich nix wissen, weil mein bruder n notenständer hat, der total toll und von stagg is.
    aber worum es mir eigentlich besonders ging ist der unterschied zwischen stagg und zum beispiel ken rose (ungefähr gleiche preise), oder harley benton, oder spade, oder so ner anderen 'billig'-billig-marke die hier doch trotzdem recht oft empfohlen werden (ok...ken rose wird wenig empfohlen)
     
  13. bassterix

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    Erstellt: 16.05.06   #13
    Aber nicht in einer gravierend höheren Preisklasse.;) Es muß ja nicht immer ein Neuinstrument sein. Am Gebrauchtsektor kann man in der Preisklasse von 0-400€ noch richtige Schnäppchen machen. Ein Ibanez ATK z.B. geht schon um 220,- weg und kostete damals im Laden noch ca. 550€. Für einen Anfänger ein gutes Instrument. Man braucht sich nur in einer Preisklasse umsehen, die auch gute Instrumente liefert (mein Vorschlag wären 400-700€), die einen nicht zur Verzweiflung treiben und auch Freude am Spielen bereiten und danach sich am Gebrauchtmarkt umsehen was der so hergibt. Und zwar auch hier im Flohmarkt, wo häufig gute Einsteigerbässe für kleines Geld angeboten werden.

    Edit: Um ein schönes Beispiel zu bringen: Ibanez BTB 400 - Transparent Black (inkl. Koffer)
     
  14. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #14
    ich finde es auch nicht verwunderlich dass einige leute schon "gute" stagg instrumente gespielt haben, denn es gibt da halt viel licht und schatten, weil aufgrund der niedrigen preise die qualitätskontrollen eher lasch sind.
     
  15. The Dude

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    Erstellt: 17.05.06   #15
    Bei anderen funktioniert das komischerweise aber sehr gut, oder hat schon mal jemand von nem schlecht verarbeiteten Yamaha oder Ibanez gehört?
    Beide Hersteller bauen Einsteigerinstrumente in etwa derselben Preisklasse und können sich eine gut funktionierende Qualitätskontrolle leisten.
     
  16. migu

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    Erstellt: 17.05.06   #16
    Deren Kosten dann sicherlich in die Kalkulation aller Produkte wiederzufinden sind udn evtl. als Kalkulationsgrundlage für die Einsteigerteile rausgerechnet werden könnten.

    Wenn ich aber als Stagg "nur" Lowlevel-Produkte Fabriziere, dann kann ich die Kosten für die QS nur auf alle Produkte verteilen und somit muss ich diese natürlich gleich gering halten.

    btw. mein Stagg war nur mit hohem Aufwand ein guter weil schnarrfreier Ton zu entlocken bei mäßiger bespielbarkeit. Aber ich hab es ja selber so gewollt....und trotzdem....kann ich niemandem dazu raten einen solchen Bass zu kaufen. Dann bitte ein paar Monate länger Sparen und ein Bass kaufen, den man evtl. auch mal antesten kann, udn bei dem man sich entscheiden kann, ob er einem liegt ob die bespielbarkeit i.O. ist, und ob es irgendwo schnarrt.

    Zum Schluss noch ein Satz zum Klang: wenn er nicht geschnarrt hat, ist mein Stagg ein hervorragendes Funk-Objekt gewesen!
     
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