Steinberg The Grand - Der tragbare Flügel ?

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Bin auf der Suche nach einem kompakten & tragbaren "Flügel" bzw. Klavier und überlege mir deshalb
ein Midikeyboard (z.B. Midiman radium 61) und das VST Plugin "The Grand" von
Steinberg zuzulegen -
Hauptsächlich benötige ich es um Ideen schnell & in akzeptabler Qualität
aufnehmen zu können (guter Laptop ist vorhanden)
Ich suche etwas mit authentischem Klavier bzw. Flügelklang
daher kommt ein Keyboard für mich nicht in Frage da mich
bis jetzt keines klanglich überzeugen konnte
(was jetzt nicht heißen soll dass keyboards schlecht klingen)
Ich war dieses Jahr auf der VST-Messe in Berlin wo man eben
dieses Plugin in Verbindung mit nem Midiman Keyboard antesten konnte
und ich muß sagen ich war schon sehr erstaunt was da einem so mit bloßer Hilfe
eines Laptops, Software und Keyboard geboten wird
(ja o.k. es waren auch noch ziemlich gute Monitorboxen angeschlossen.. ;) )
Haltet ihr diese Investition für sinnvoll oder gibt es da für meine Zwecke
ähnliche/bessere Möglichkeiten ?
 
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toeti
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Also ich bin begeistert von dem Teil. Braucht viel Rechner Power, aber klingt einfach Geil.
Habe zum vergleich noch ein Yamaha P80 und GEM Pro2 Stage Piano. Aber da kommen die beiden nicht ran.

Hatte zwar Angst, das sich das nicht durchsetzen könnte, mit den anderen Instrumenten, aber getäuscht. Geht wie sau.
mfG
 
.Jens
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Moin...

Soundmäßig ist das Grand von Steinberg IMHO unübertroffen.
Ob man allerdings auf Plastik differenziert genug spielen kann, um die gebotenen Möglichkeiten auszunutzen, wage ich zu bezweifeln...
Die von dir genannte Kombination ist IMHO "Perlen vor die Säue".

Zum Ideen festhalten tut es IMHO auch ein Hardwareteil a la Kurzweil MicroPiano in Verbindung mit einem Sequencer.

Du musst dir vor allem auch klar sein, dass du für das Grand einen wirklich fixen Rechner brauchst und (falls du den authentischen Klang auch beim Einspielen brauchst) eine Soundkarte mit einer niedrigen Latenzzeit.

Jens
 
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Danke für die schnellen Antworten !

@.Jens
Werde versuchen das "Kurzweil MicroPiano " bei Gelegenheit mal anzutesten -
Ich kenne diese Midiman Midikeyboards auch nicht so gut aber
du hast schon Recht vielleicht wäre es klüger da gleich über ein Masterkeyboard mit Hammermechanik nachzudenken

Flotter Rechner sowie Soundkarte sind vorhanden
 
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Also zu den Midiman Keyboards:

Ich finde die sehr gut da sie sehr genau auf die Anschlagstärke reagieren. Man kann durchaus einen Pianopart mit sehr viel Gefühl spielen. Für etwas wie The Grand ist was ungewichtetes aber meiner Meinung nach ungeeignet. Zu nem Konzerflügel gehört nunmal die richtige Klaviatur ;)
 
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Kennt ihr noch andere gut klingende piano VST Instrumente ?
Hatte bis jetzt leider noch nicht die Möglichkeit mir andere
anzuhören ... werde am Besten jetzt mal ´ne Runde googlen... :idea:
 
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k-bruno
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Hallo,

ich finde das Demo vom Grandioso Bösendorfer von PMI (www.postpiano.com) sehr interessant und überlege diesen "Flügel" zu kaufen. Siehe auch PC&Musik Ausgabe 4&5. In Ausgabe 5 wurden "The Grand" und "Grandioso Bösendorfer" besprochen. Für mich klingt das Demo auf der Zeitschriften CD vom Bösendorfer wesentlich überzeugender als das von "The Grand", ist allerdings auch noch etwas teurer. Es gibt aber auch eine Dry-Version (nur Nahmikrofonierung) für 99$. Hat vielleicht jemand schon Erfahrungen mit dem Bösendorfer sammeln können? Ausserdem kann ich mich nicht zwischen Doepfer und Fatar beim Masterkeyboardkauf entscheiden. Das pk 88 von Doepfer habe ich schon getestet und fand den Anschlag sehr gut. Fatar konnte ich leider noch nicht testen, ist aber eben etwas preiswerter. Vielleicht hat ja auch damit jemand Erfahrungen?

k-bruno
 
Radarfalle
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Diese Software Pianos finde ich auch sehr interessant besonders fürs Recording. Nur Live ist das so eine Sache wenn im schlimmsten Falle z.B. der Rechner abstürzt ist das auch Mist. Daher denke ich dass die VSTs extrem gute Qualität zum günstigen Preis bieten aber man nicht um nen Expander rumkommt gerade wenn man auch Live spielt.
 
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Soweit ich weiß, verbauen Doepfer und Fatar die gleichen Tastaturen. Ob das immer noch so ist, da bin ich nicht ganz sicher, aber bis vor ein paar Jahren auf jeden Fall. Ich habe aber auch bei den neueren Geräten keinen Unterschied im Spielgefühl festgestellt. Insofern zählt dann eher Ausstattung / Gehäuse / Gewicht (wobei das neben dem schieren Gewicht der Tastatur nicht mehr so ins Gewicht fällt) / Preis....

Ich bin mit meinem Doepfer LMK4+ sehr zufrieden in allen Punkten (naja, bis auf das Anschlussfeld, das haben die Jungs bescheiden angelegt, ragt über die Casesilhouette hinaus :( ), vor allem der Midicontroller ist absolut livetauglich... Die Fatars wirken auf mich immer etwas zu wuchtig und gleichzeitig zu "plastikartig".

Jens
 
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Patrick Beyer
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Doepfer und Fatar haben immer noch die selben Tastaturen - nämlich die von Fatar.
Fatar ist nur eben mehr auf Studio von Bau her ausgelegt und Doepfer durch Case etc. mehr auf Bühne. Aber die Tastaturen sind identisch.
 
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Patrick Beyer schrieb:
[...] Doepfer durch Case etc. mehr auf Bühne.
Das war auch für mich damals das entscheidende Kaufargument: das Case. Denn Masterkeyboards mit Hammermechanik sind ohnehin schon so schwer, das ein extra Case drumherum nicht wirklich Spass macht (abgesehen vom Preis für das Case). Das sollte man also auch bedenken.

Man darf aber nicht verschweigen, dass die "im Case"-Konstruktionen von Doepfer nicht den gleichen Schutz bieten wie ein "drumherum"-Case mit Schaumstoffeinlage. Die Komponenten des Masterkeys sind nämlich direkt in das Gehäuse geschraubt (und damit allen Erschütterungen dirket ausgesetzt) und auch die Plattendicke ist nicht wirklich roadgerecht. Für den harten Roadeinsatz gehört also so oder so noch ein Case aussenrum. Für PKW / Bandbustransporte und durch-die-gegend-tragen ist das Casegehäuse aber ein voll ausreichender Schutz - und vor allem praktisch.

Jens
 
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McSonix
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toeti schrieb:
Also ich bin begeistert von dem Teil. Braucht viel Rechner Power, aber klingt einfach Geil.
Habe zum vergleich noch ein Yamaha P80 und GEM Pro2 Stage Piano. Aber da kommen die beiden nicht ran.
mfG

Ich bin damals als Jazzer mit klassischem Background, der schon öfters die ganz großen Steinways spielen durfte, mit überzogenen Erwartungen an The Grand herangetreten - und war natürlich maßlos enttäuscht. Dem direkten Vergleich kann natürlich niemand standhalten.

Allerdings finde ich dass das Yamaha P90 (P80-Nachfolger) sich neben The Grand keineswegs schämen braucht.
Im Gegenteil, dadurch dass Tastatur und Klangerzeugung perfekt aufeinander abgestimmt sind lässt sich deutlich differenzierter spielen.

Für den LIVE-Bereich, um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, würde ich das P90 wenn man außer Piano-Sound nicht viel mehr braucht allem anderen vorziehen.

Soviel zu meiner humble opinion.
Gruß - Mc.
 
toeti
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Hi.
Habe das P90 noch nicht gehört. Aber ich finde auch, das man sie nicht direkt vergleichen kann. The Grand hat doch irgendwie einen anderen Klang.
Kann ich nicht erklären, aber du weißt sicher was ich meine.
Aber auf der Bühne möchte ich mein P80 und mein Pro echt nicht missen.
Setzen sich gut durch.
mfG
 
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McSonix
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toeti schrieb:
The Grand hat doch irgendwie einen anderen Klang.
mfG

Klar, die Yamaha-Leute werden einen Yamaha-Flügel gesampled haben und die Steinberg-Leute wohl was anderes.
Ich hab gehört, für the grand gibts auch ein Update, dass noch mal ein deutlicher Fortschritt ist. Ist da was dran?

Mc.
 
toeti
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Morgen.
Ich habe das Update schon gespielt und finde es noch ein bissel besser. Vor alle Dingen die Pedal annahme hat sich verbessert. Damit hatte ich vorher schon streß.

Zum Klang. Ich finde The Grand klingt eine Nummer größer. Wirklich nur größer, das bezieht sich nicht auf durchsetzen. Und wenn ich nur ein Piano Stück habe, ziehe ich das Teil beim aufnehmen immer noch vor, weil es einfach besser klingt.

Zum Spielen. Am Anfang hab ich übers Yamaha gespielt, jetzt übers GEM und ich habe da keine Probleme. Das läßt sich alles so einstellen, das es wunderbar harmoniert.

Aber ok, ich habe keine klassische Ausbildung.
Ich denke da ist der unterschied bei uns :)

mfG
Thorsten
 
Lost Prophet
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es gibt noch ein günstiges plugin namens MDA Piano. Ist aber keineswegs vergleichbar mit the grand.
 
toeti
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Mahlzeit.
Ich wollt nochmal eben sagen, dass ich nach dem letzten lesen des Threads, mir the Grand nochmal reingezogen habe.
Es ist wirklich nicht einfach zu kontrollieren. Da muss man wirklich schon n bissel probieren, damit der Anschlag von meinem PRO2 auch hinhaut.
Ich werd also zum Aufnehmen definitiv wieder mein PRO2 nehmen.
mfG
Thorsten
 
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Mahlzeit.
Muss meinen Post von oben mal wieder ändern :).
Wir haben heute mir den Aufnahmen für unsere Songs begonnen. Den Klavier Part habe ich die Woche über eingespielt. Einmal mit PRO2 und dann dem Grand.
Ich kann wie vorher nur sagen: The Grand klingt einfach Geil und setzt sich auch genug durch.
Was ich an meinem letzten Post allerdings nicht änder, ist die Kontrollierbarkeit. Das ist wirklich schwer.
Ich habe jetzt einfach zum Monitor hören nicht das Grand laufen lassen, sondern mein PRO2, welches ich da als einspieltastaut genutzt habe, laut am Amp mitlaufen lassen und darüber die Dynamik "gehört/gespielt".
Das ging sehr gut. Sobald der Mix fertig ist, könnt ihr euch ne eigene Meinung bilden.

Gute Nacht und angeheme Träume

Thorsten
 
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Pixie
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Hi all,

könnt ihr mir bitte erklären, wie so ein Plugin vom Bösendorfer oder The Grand zum Klingen gebracht wird. Ich habe schon öfter davon gelesen - auch den Bösendorfer-Bericht und Test. Gestern war ich, um das PSR3000 auszuprobieren bei einem Händler, der mir erklärte, dass The Grand nicht spielbar sei, nur mittels Software-Synthesizer abgespielt werden kann.
Ich verstehe euch jetzt aber anders? Was wird genau benötigt - welches Vorraussetzungen - Hard- und Software, bitte?
 
.Jens
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Pixie schrieb:
Gestern war ich, um das PSR3000 auszuprobieren bei einem Händler, der mir erklärte, dass The Grand nicht spielbar sei, nur mittels Software-Synthesizer abgespielt werden kann.
The Grand ist ein Softwaresynthesizer. Man kann also nicht ein beliebiges Keyboard mit den Sounds füttern, oder das Teil als Hardware auf die Bühne stellen. Man braucht einen PC, um mit The Grand zu arbeiten.

Was wird genau benötigt - welches Vorraussetzungen - Hard- und Software, bitte?

Steinbergs Website sagt dies:
System Anforderungen PC
Prozessor: Pentium II 400 MHz
RAM: 256 MB (512 MB empfohlen)
Festplatte: 1,3 GB
Betriebssystem: Windows 98/ME/2000/XP
Hostapplikation: Cubase VST 5.0 oder höher, Cubase SX, Nuendo 1.5 oder höher oder andere VST 2.0 kompatible Hostapplikation
Komponenten: PC-Konfiguration nach Vorgaben der Hostapplikation

Mehr ist natürlich besser (hier gilt ausnahmsweise mal "viel hilft viel").
Das Problem ist jetzt folgendes: The Grand braucht sehr viele Ressourcen (CPU, Speicher, Platte), so dass es nicht möglich ist, in Echtzeit damit zu spielen. Der PC braucht vom ankommenden Midisignal bis zum Erklingen des Tons auch auf Leistungsstarken Rechnern und mit latenzarmen Soundkarten einige 100ms. Das ist zum Livespielen zuvíel. Eingesetzt wird das Grand deshalb im Studiobereich mit vorher eingespielten Midispuren. Das wird der Händler gemeint haben.

Und in voller Qualität sieht es noch düsterer aus: Ein 1,3GHz-PC braucht für das "rendern" eines 3-Minuten Songs (nur Piano) mitunter durchaus 20-30 Minuten, also alles andere als Echtzeit. Das Ergebnis aber überzeugt ;)

Jens
 

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