Stereo Inear Monitoring in einer großen Band

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PlaytheBase

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Hey ihr lieben Mitmusiker,

also ich bin absolut nicht der Forentyp aber dachte mir jetzt bei diesem Thema muss ich mich doch mal schlau machen sonst komme ich am Ende in Teufelsküche.

Kurz zu unserer Situation. Ich spiele in einer größeren Band mit mindestens 7 Leuten auf der Bühne. Das Herzstück unserer Gigs und unseres Bandraumes ist das Soundcraft Ui24r und wir sind zunächst mal unheimlich zufrieden.. Gerade die Multitrackaufnahme ermöglicht schnelle Reflexion nach der Probe über gespieltes und auch um alles abzunehmen bietet das Soundcraft gerade genug Eingänge.
Die Band besteht aus: Drums (alles abgenommen sind am Ende: 2x OH, 1x Bass Drum, 1x Snare, 3x Toms), dazu Bass, 2x Egitarre über digitale Pedalboards (Helix) stereo abgenommen, Keyboard + Synti (insgesamt 4 Outputs), Akustikgitarre und 3 Gesangsmikrofone.. Dazu kommen bei Live Gigs noch Atmo Mikrofone dann wirds schon eng mit den 20 XLR Eingängen, die das Ui mitbringt.

Jetzt aber zum eigentlichen Problem. Wir spielen mit Klick und auch einem Mikrofon vom Keyboarder um Ansagen an die Band zu machen und brauchen deswegen alle IEM. Das ist auch kein Problem wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt und lieben es auch mit den Dingern zu spielen, ist ja auch gehörschonend und alles. Das Problem ist ich würde gerne jeden Musiker mit einem StereoIEM ausrüsten.
Momentan fahren wir so, dass wenn wir zu 7. spielen, bekommt jeder einen Single AUX Weg den er selber mischen kann und es gibt einen AUX Weg (AUX8) der als Gesamtmix festgelegt ist, den jeder aufs andere Ohr bekommt. Das ist aber auf Dauer sicherlich nicht die Lösung und bringt uns auch im Moment eher an die Verzweiflung. Die Gitarristen müssen teilweise ihre eigene Gitarre nur auf einem Ohr hören und man möchte ja sein eigenes Instrument sehr präsent und möglichst auch mittig hören.

Naja ich hoffe ihr habt das Problem verstanden
icon_biggrin.gif


Jetzt ist die Frage wie man das lösen kann. Es gibt ja auf dem Markt kaum ein Mischpult mit 16 AUX Ausgängen. Ich hab mir die Lösung mit dem Behringer P-16M angeschaut, das würde aber bedeuten, wir müssen uns von der Multitrackaufnahme und unserem Ui verabschieden und das X32 von Behringer hat ja nicht mal genügend Eingänge für uns. Also ich bin da bisschen am Verzweifeln.

Ich glaub ja das wir da generell noch was nicht entdeckt haben wie es möglich ist und deshalb geb ich die Verzweiflung mal in die Runde.

Freu mich auf eure Ideen.
Liebe Grüße
Jonas
 
bassman9474

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Dann müsst Ihr auf das normale X32 umsteigen, damit ist alles was Du Dir vorstellst möglich. Machen wir in unserem Proberaum genauso, alles abgenommen und Stereo-IE für alle.
 
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Danke erstmal für deinen Vorschlag.

Mit dem normalen X32 meinst du das Analogpult oder? Denn die Rackversion hat ja auch zu wenig Eingänge.

Also generell bin ich von den digitalen Mixern schon sehr überzeugt. Unser Bandraum ist mit 8 Leuten bei der Probe schon ziemlich voll und das Ui24r kann man halt platzsparend verwenden.

Gibt es nicht eine Möglichkeit, dass Ui24 mit einer Stagebox oder nach Firmware Update V3 mit einem weiteren Ui24 zu verbinden um dann mehr AUX wege nutzen zu können?

Und eine weitere Frage die daran anschließt. Ihr nutzt jetzt das X32 in der Analogform. Bedeutet ihr mischt die AUX Wege alle analog oder habt ihr ein Router angeschlossen, der dann mit einer App angesteuert werden kann?
 
bassman9474

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naja analog ist das X32 ja nicht, ist halt die klassische Pultform und nicht im Rack ;). Und ja bei uns ist ein Router dran und jeder kann sich über die App seinen Monitormix selber steuern.

Beim X32 Rack kannst Du natürlich auch ne S16 Stagebox dranhängen und hast dann auch 32IN und 16Out.
Für das UI24r gibt es ja leider keine Stageboxen zum erweitern. Da gibt es tatsächlich seit der V3 die Möglichkeit 2 zu kaskadieren, aber das hab ich noch nicht gemacht.
Laut der neuen Features sollte es aber auch funktionieren für Euer Vorhaben.
 
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Fangen wir mal einfach an. Das X32 Rack hat schon mal 22 Eingänge, 16 XLR und 6 Klinke. Damit lässt sich alles anschließen was auch am UI24 steckt. Multitrack Recording geht auch, entweder per Laptop oder mit der X-Live Karte auf SD Speichermedien. 7 Stereo Monitore sind an sich machbar da ja auch 14 Ausgänge vorhanden sind. Allerding hat man dann keinen Ausspielweg für die PA mehr.
Abhilfe können entweder eine Stagebox (von SD8 bis S32 gibts da verschiedene Möglichkeiten) und das Personal Monitoring System P16M schaffen. Das ist klarerweise auch gemeinsam nutzbar. Speziell eine SD8 könnte helfen um z.B das Drumkit einfach zu verkabeln. Die Mikros an die SD8 und mit einer Cat5 Leitung zum X32. Da kann man auch gleich die Retourleitungen für Monitoring bzw die P16M übertragen.
Es muss also nicht gleich „das Große“ sein;-)
 
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Um es nochmal GANZ klar zu sagen: die gesamte X32/M32-Familie sind Digitalmischer. Punkt. Unterschiede gibt's einerseits in der Anzahl der physischen Ein-/Ausgänge und in der sonstigen Hardware-Ausstattung (Anzahl Fader, Kanaldisplays. etc.). Die eigentliche Mixing Engine ist identisch. Also können auch in einem X32 Rack oder gar einem Core (gibt's nur noch von Midas als M32C) bis zu 40 Kanäle verarbeitet werden - sie müssen nur in unterschiedlicher Form da hin gelangen. Also evtl. nicht nur analog, sondern über eine Stagebox und eine digitale Verbindung.

Und das ist das Schöne an dem X32-System: es ist genial erweiterbar mit Stageboxen, Schnittstellenkarten und Personal Monitor-Lösungen. Da sollte für euch auf jeden Fall ein passendes Setup kreiert werden können. Z.B. mit je einem P16-M für Drums und Keyboard (da am ehesten platzgebunden), da werden schon mal 4 Auxe wieder frei. Aber, wie gesagt, da gibt's 'ne Menge Möglichkeiten, friemel Dich mal ein wenig rein.
 
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Generell:
Auch bei einem vermeintlichen Stereo-IEM-Mix würden z. B. Snare, BD und E-Bass nach wie vor in der Mono-Mitte liegen.

Keys kann man z. B. dann etwas pannen, z. B. Keys L auf 75% links und Keys R auf 75% rechts.

Ebenso die Backgroundvocals und die OHs vom Drumset. Wenn zwei Gitarren am Start sind, kann man das auch machen.

Bei unserer Band nutzen einige das PM-16 von Behringer, aber nicht alle, da wir das X32 compact benutzen.

Vorteil: Man kann jeden Kanal separat pannen und durch-EQ-en.
Unser Gitarrist meinte bei einer Probe, nachdem er sein IEM an mei meinem PM16 angeschlossen hatte:
Jo, hat CD-Qualität!

Auch wenn Behringer-Bashing betrieben wird:
Die IEM-Lösung ist gut und Rauschfrei!
 
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Wie wäre es mit einem zweiten, kaskadierten Ui24r? Vorteile: Ihr kennt schon das GUI des Ui, außerdem wäre weiterhin alles über ein Gerät steuer- und regelbar. Man würde so sozusagen nur die Anzahl der Ein- und Ausgänge erhöhen, sonst kann alles beim Alten bleiben.
 
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Eben genau das funktioniert laut Thomann nicht.
Das Cascading vom Ui24r fungiert nicht als Stagebox. Bedeutet, man kann keine 2 Ui24r zusammenschließen um ein 48/16 er draus zu machen, was ja schon ziemlich geil gewesen wäre.

Bedeutet also für uns wir werden unser Ui24r verkaufen und auf die X32 Rack Lösung von Behringer umsteigen.
Hier haben wir die Möglichkeit mit einer zusätzlichen SD8 Stagebox auf 16 XLR Outs (-2 für den Master) zu kommen und können so schon alle über XLR mit Stereo IEM versorgen. Hat mit dieser Lösung schon jemand Erfahrungen gemacht?

(1) Wie kompliziert ist das über 2 AUX Outs einen IE Mix zu mischen oder lässt sich das beim X32 so routen, dass ich in einem Mix pannen kann und nicht über 2 AUX einen Stereomix zusammenmischen muss, so nach dem Motto, wenn ich das Keyboard links haben möchte muss ich es halt über den AUX 2 (links) lauter machen. Versteht ihr? Gibt es hier eine Möglichkeit quasi den Mix zu steuern wie übers P16-M über eine Platform?

(2) Desweiteren noch die Frage zum P16-M.. Man könnte ja dann die Überlegung anstellen mal mit zwei P16M anzufangen, einen für Keys und einen für den Drummer. Ist es hier Möglich dem Drummer auf die 16 Kanäle des P16M andere Instrumente zu routen, als auf das des Keyboarders.. Zum Beispiel sende ich dem Keyboard vom Schlagzeug Base, Snare einzeln + ein Drum Bus mit den restlichen Mics (OH, Toms, ...) und dem Schlagzeuger sende ich alle Mics einzeln? Also kann ich alle P16-M in der Schleife unterschiedlich ansteuern? Wird vermutlich nicht gehen...
Bzw. wie würdet ihr bei unserer Besetzung die 16 Kanäle befüllen.. Ich meine das sind schon wenig Kanäle wenn man mit Klick, Atmos, Bandmikrofon usw. arbeitet.. Ich denke mir so:
Bass Drum
Snare High
Snare Bottom
Tom 1
Tom 3
OH
OH
Bass
Agit
Egit L
Egit R
Keys L
Keys R
Synth
Vox 1
Vox 2
Vox 3
Music Director
Klicktrack
Atmomicro

Das sind 20 Inputs.. Die muss man erstmal zu 16 Bussen verarbeiten :D Habt ihr da Vorschläge wie ihr da ran gehen könnt.

(3) Des Weiteren stelle ich mir die Frage wie einfach das mit dem Bedienen des X32 klappt.. Da muss ich das Soundcraft schon loben. Top übersichtlich und bedienungsfreundlich. Habe mir ein paar Videos vom X32 angeschaut und das sieht da schon ziemlich kompliziert aus.. Hat da jemand Erfahrungen gemacht? Gibts Schwierigkeiten?

(4) Und zuletzt noch die Sache mit dem Recording. Also ich habe noch nie eine Multitrackaufnahme mit dem Laptop machen müssen, weil wir beim Ui24r immer nur den Stick reinstecken und auf aufnehmen drücken. Welche Möglichkeiten gibts da? Kann ich einfach mit Studio One mitschneiden? Hat da jemand eine Kurzinstruction möglichst einfach ausgedrückt.

Danke für bisherige Hilfe ich bin schon deutlich informierter und weiter!

LG
 
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Wird vermutlich nicht gehen...
So ist es. Du hast auf dem Ultranet BUS nur genau 16 Kanäle für alles, die nicht jeweils unterschiedlich belegt werden können.

Du könntest aber Teilmixe erstellen, die für alle gleich sind (aber nicht mehr individuell veränderbar).
Ob du mit X32 Rack und einer SD8 2 unterschiedliche ULTRANET BUSse füttern kannst, weiß ich nicht. Ich hab nur das XR18 und kenne die X32 Matrix Möglichkeiten nicht.
 
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Ob du mit X32 Rack und einer SD8 2 unterschiedliche ULTRANET BUSse füttern kannst, weiß ich nicht.
So wie cih das verstehe wird in der SD8 der darin befindliche Ultranet Hub(zwei Anschlüsse aber quasi parallel) mit dem beschickt was über AES50 Kanal 33-48 rein kommt. Am X32 kann man festlegen was das ist und dadurch kann man auf der SD16 hier etwas anderes auf deren Ultrannet Bus legen als auf dem vom X32 selber. Allerdings ist man beim Routing der Ausgänge vom X32-Ultranet deutlich flexibler, weil einzeln möglich) als beim Routing der AUES50 Ausgänge (immer Blöcke von 8 Signalen). Da muss man dann schon etwas nachdenken. Allerdings reicht es bei obiger Kanalbelegung wenn man das Drumkit zu einem Stereosignal zusammen legt. Dann bleibts bei max 16 Signalen. Wobei für mich die ganzen Stereo-Dingens live eher psychologischer Natur sind, da ja Live in keinem mir bekannten Umfeld Stereo-Effekte (Autopanning und ähnlicher Schnickschnack) einfach nicht den gewünschten Effekt bring, außer man steht genau im Zentrum. Da ist man dann schnell ein paar Kanäle los;-)

Deutlich flexibler aber auch teurer ist man bei größeren Bands und Stereo-Inear mit dem SQ von Allen&Heath. Zum einen kann es bis zu 12 Stereo Auxe bei maximal 48 Eingangskanälen, es gibt aber auch hier eine Monitor Mix-App für IOS und Android, zum anderen kann man mit deren Personal Monitoring System auch Geräte anhängen (ME-1) die 40 Kanäle verwalten können.
Aber da sind wir dann schon deutlich über dem X32Rack mit SD8 und ein paar P16Ms;-) Ich wollte es nur erwähnt haben.
 
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Eben genau das funktioniert laut Thomann nicht.
Das Cascading vom Ui24r fungiert nicht als Stagebox. Bedeutet, man kann keine 2 Ui24r zusammenschließen um ein 48/16 er draus zu machen, was ja schon ziemlich geil gewesen wäre.
Ich hab das Ui24R nicht, aber laut Handbuch-Addendum zum Firmware-Update 3.0 soll das funktionieren. Bei der Benutzeroberfläche kann man dann zwischen HOST und REMOTE umschalten und bis zu 32 Audiokanäle zwischen den beiden Geräten streamen können.

Bevor ihr euch in die Umkonfiguration stürzt: frag' doch mal im Ui-User-Thread nach und schau mal auf der Soundcraft-Homepage in die Dokumentation des Firmware-Updates rein.
 
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Beim Behringer ist das tatsächlich so, dass Du das X32 mit einer Stagebox um zusätzliche INs und OUTs erweiterst, für mich eigentlich ein unschlagbares Argument. Ich wäre davon ausgegangen, dass alle anderen das auch so machen. Bin neulich in unserem Verein, wo wir eine ausgebaute Bühne mit großem 32er Digitalpult von A&H stehen haben, und seit neustem auf der Bühne auch eine passende A&H 24er und eine 8er Stagebox. Auf meine Frage, wofür man denn auf einer realtiven kleinen Bühne so viele Inputs benötigt, also 32 vom Pult und nochmal 32 weitere über die Stageboxen, und man doch mit einem QU16 viel günstiger weggekommen wäre, hieß es, dass man durch die Stageboxen das Pult nicht an Anzahl der Kanäle erweitern würde, was mich erst einmal stutzig gemacht hat. Ich hab dann nochmal nachgelesen und so wie ich es verstanden habe, sind in den Stageboxen - genau wie bei Behringer/Midas - schon vollwertige Preamps verbaut, aber das QU16 lässt sich halt in der Anzahl der zu verwaltenden Inputs nicht durch eine Stagebox erweitern, im Gegensatz zu einem Behringer X32, egal ob Compact, Producer oder Rack, die man incl. der Auxe bis auf 40 INs pushen kann. Somit finde ich das bei A&H viel Geld für eine Stagebox. Keine Ahnung wie das bei Soundcraft ist, aber warum sollte ein Mixer, der über 24 Kanäle verfügt ein 32er Audiointerface verbaut haben, wenn er nicht auf diese Anzahl Kanäle erweiterbar ist :confused::gruebel:

Ich hab unser Producer erst durch eine SD8, mittlerweile durch eine SD16 erweitert, damit hab ich 16 Outputs, zwei davon für Master, mit den anderen 14 könnte ich 7 Stereo-In-Ear Wege erstellen. D.h. mit einem X32 plus SD8 würdest Du genauso viel investieren, wie bei den anderen Kollegen für eine reine Stagebox.
Alternativ könntest Du auch mit dem P-16M ohne Stagebox zusätzliche Outputs bekommen. Müsstest Dich dort aber auf 16 Signale beschränken, die dann für alle angeschlossenen P-16M gelten. Hierbei kannst Du allerdings relativ frei wählen, welche Du schickst, also entweder DirectOuts einzelner Kanäle, und wenn Du mehr Kanäle belegt hast, auch MixBusse oder Matrix, wo Du einzelne Kanäle zusammenfasst, z.B. alle Vocals, alle Gitarren oder das komplette Drumset, was dann aber auch für alle gleich ist. Parallel hast Du ja trotzdem noch die Outputs am Pult, wo Du individuelle Mixe erstellen kannst.
 
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Die "nur 16 Kanäle" sind IMHO das kleinere Übel bei den P16M: Wir haben die PersonalMixer wieder gegen Smartphones mit der M32Q - App getauscht, das ist (für uns) wesentlich praktischer.
Das P16M braucht immer einen Ethernet-Port und dann die Verbindung zu den IEM-Sendern - was (wenn man den Mixer in Reichweite haben will) äußerst unpraktisch ist.

Wenn man mit dem P16M arbeiten will/muss, kann man die Drums ja auf Overhead, Snare und BD reduzieren - ich hab noch nie mehr auf dem IEM gebraucht.
 
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Ich geb Dir völlig recht. Für mich ist ein P-16M auch eigentlich nur für die kabelgebundenen Nutzer geeignet, also Drummer oder Keyboarder. Die Einschränkung auf 16 Signale sehe ich aber nicht unbedingt als Problem, weil man ja, wie oben erwähnt, mehrere Channel zu einem Mixbus zusammenfassen kann - klar, dann ohne schnellen Einfluss auf die Anpassung der einzelnen Kanäle einer Gruppe zu haben, und wenn, dann für alle, wenn man nicht genügend freie Mixbusse hat. Aber nehmen wir mal an, 3 Leute nutzen je einen Stereo IEM über die Outputs des Pultes, 4 Mixbusse gehen für die Effekte drauf hat man immer noch 3 freie Stereo-Mixbusse für einzelne Gruppen, die für die P-16 genutzt werden können. Und mal ehrlich, ich brauch doch nicht jeden einzelnen Channel im direkten Zugriff, oder besser gesagt, wer muss denn auf 16 Kanäle während eines Gigs Zugriff haben? Man kann doch quasi mit vordefinerten, einmal eingestellte quasi Aux-Sends arbeiten, die man im vielleicht noch im Master anpassen kann, und dann bleiben noch genügend Kanäle für individuelle Anpassungen über.
Mit unserer Coverband haben wir einen XR18 im Einsatz, da schicke ich mir einen Aux-Send aller Kanäle bis auf meine Keyboards auf meinen Keyboard-Submixer, mische dort meine Keys dazu und gut. Auf diesen Aux-Send hätte ich sogar mit meinem iPad noch direkten Zugriff, wenn ich mal einen Kanal lauter oder leiser haben möchte. Klar, ist kein richtiger Stereo-mix, abgesehen von den Keyboards, aber reicht mir völlig-.
 
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netstalker

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@dr_rollo :
Genau so sehe ich das auch - wir hatten auch mal einfach nur die Instrumente und Stimmen auf den Ultranet-Outs; für alles Andere die Stereo-Summe.

Mittlerweile alles Geschichte: Ich hab im Bühnen (IEM)-Rack die beiden SD16, dazu einen M32C. Der FoH bekommt den AES50B, Gain-Master ist unser M32c (wir arbeiten fast imer mit dem gleichen Verleiher/FoH-Mann).
 
hrbgit

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lieber Playthebase (Jonas),
schon mal an folgendes equipment gedacht: Presonus RM 32 ai oder den Nachfolger Presonus StudioLive Series III 32R ?

https://www.thomann.de/de/presonus_studiolive_series_iii_32r.htm

https://www.presonus.com/products/StudioLive-RM32AI

32 Inputs, 16 Auxe (7 Inear-Stereomixe routbar + 2 x Sidefill/

Unsere Band spielt exakt in der gleichen Besetzung, und wir haben immer noch den einen oder anderen Kanal frei...

Aber Presonus erscheint ja leider sehr selten in den Foren...Warum eigentlich?
 
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Aber Presonus erscheint ja leider sehr selten in den Foren...Warum eigentlich?

Wahrscheinlich weil Presonus keine Motorfader verbaut hat. Wir hatten vor 13 Jahren einen Yamaha 01V96 auf 32 Kanäle aufgebohrt. Da ging sehr viel mit.
Und dann hat Presonus vergessen Stageboxen anzubieten.
 
hrbgit

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Für den Presonus RM 32 ai brauchst du doch gar keine Motorfader. Der lässt sich doch per iPad oder Laptop bedienen. Willst du unbedingt Motorfader haben, steht doch die Konsole CS 18 ai bereit...
 
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Richtig, aber wie es um den Einstieg ging hatte Presonus, zumindest für uns, nicht das richtige Produkt. Und wenn ich jetzt sehe was eine Stagebox kostet: sorry, no way. Wir haben vor 14 Tagen eine SD16 durch Kondenswasser in einem Zelt verloren. Wiederbeschaffungskosten 509€

Wir betreiben mittlerweile ein X32 Compact am eigenen FOH, ein X32 Producer als Monitormixer und daran eine SD16 plus fünf P16M. Ist das bei Presonus so auch zu bewältigen?
 
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