Suche ideale "Keys"-Lösung für Party-Rock-Band

  • Ersteller Prodrummer1603
  • Erstellt am
P
Prodrummer1603
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
16.09.23
Registriert
17.06.14
Beiträge
34
Kekse
0
Hallo Community,
ich spiele zur Zeit in einer Party-Rock-Cover-Band und wir brauchen ab und zu immermal wieder Sounds vom Keyboard/Synthesizer.
Zur Zeit benutzen wir ein altes und billiges Einsteiger-Keyboard von Yamaha (Name ist mir leider entfallen). Wirklich zufrieden sind wir allerdings nicht. Uns stören nicht nur die Sounds,
sondern auch die Bespielbarkeit. Gerade ein "Angels" lebt von einem dynamischen Balladen-Klavier und das ist ohne vernünftige Klaviatur und Tasten nicht möglich.

Hier mal ein paar Songs, für die wir das Keyboard/Synthesizer brauchen:

- Linkin Park - In the End (Klavier)
- Robbie Williams - Angels (Klavier)
- FURT - Zehn (Bläser)
- Liquido - Narcotic (IHR WISST SCHON :D)

Der Originale Narcotic-Sound kommt ja von einem Roland D70, was leider nicht mehr verkauft wird. Und "gebraucht" findet man da auch nur selten was. Sonst wäre das sicherlich die erste Wahl.

Eine Alternative müsste folgendes erfüllen:
- Gute Bespielbarkeit und Dynamik
- Brauchbare Klavier und Bläser-Sounds
- Eventuelle Möglichkeit, eigene Sounds zur kreieren
- Kompakte Lösung ohne viel Aufbau und Verkabelung
- 61 - 88 Tasten
- Nicht allzu teuer (max. 800€)

Gibt es da irgendwie ne elegante Lösung? Ein Hardware-Sampler mit MIDI-Anschluss oder ein guter Einsteiger-Synthesizer, auf den man eigene Samples draufladen kann?
Oder muss dann doch das Midi-Keyboard und Laptop mit Software-Samples herhalten?

Gruß
Prodrummer1603
 
Eigenschaft
 
Hi,
Eine Alternative müsste folgendes erfüllen:
- Gute Bespielbarkeit und Dynamik
- Brauchbare Klavier und Bläser-Sounds
- Eventuelle Möglichkeit, eigene Sounds zur kreieren
- Kompakte Lösung ohne viel Aufbau und Verkabelung
- 61 - 88 Tasten
- Nicht allzu teuer (max. 800€)

Das klingt zunächst nach einer klassischen Synthesizer Workstation mit samplebasierter subtraktiver Klangsynthese, aktuell z.B.
https://www.thomann.de/de/roland_juno_ds_61.htm
https://www.thomann.de/de/korg_kross_2_61.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_mox_f6.htm
oder ein gebrauchter Kurzweil PC3 (wäre meine erste Wahl, wenn ich nicht schon einen hätte).


Der Originale Narcotic-Sound kommt ja von einem Roland D70, was leider nicht mehr verkauft wird. Und "gebraucht" findet man da auch nur selten was. Sonst wäre das sicherlich die erste Wahl.
Einen über 25 Jahre alten Synthesizer nur für einen Song anzuschaffen, der für den Rest nur bedingt einsetzbar ist (nur 3MB Sample Rom, langsame Hüllkurven, Klangästhetik frühe 90er Jahre, Ersatzteilfrage), ist nicht unbedingt erste Wahl. Damals war der D70 ein Edelschlachtschiff, heute lassen sich die Sounds wie "Narcotic" mit jedem aktuellen Synthi halbwegs nachbauen. Im Publikum interessiert das niemanden (vielleicht mit EINER Ausnahme ;-) ), ob der Sound aus einem original D70 oder z.B. einem FA06 kommt.
Gibt es da irgendwie ne elegante Lösung? Ein Hardware-Sampler mit MIDI-Anschluss
Wenn, dann nur gebraucht, der Sampler wie auch Sample-CD-Roms. War schon damals, als es noch Sampler zu kaufen gab, für diesen Zweck eher ungünstig (ewig lange Ladezeiten, teures Samplematerial, arg begrenzter Speicherplatz) schon nicht gerade naheliegend - außer man benötigte spezielle Samples oder Sounds, die im vorhandenen Keyboardpark nicht oder nur in ungenügender Qualität vorhanden waren. Heute ist in aktuellen Keyboards Sample-Rom im dreistelligen MB-Bereich verbaut - Klaviere, Streicher, Orgeln klingen dadurch wesentlich authentischer als in den 90ern.
ein guter Einsteiger-Synthesizer, auf den man eigene Samples draufladen kann?
Es gibt keinen Einsteiger-Synthesizer, auf den man eigene Samples draufladen kann. Preiswerteste Möglichkeit dürfte ein MOXF mit eingebautem Flash-RAM sein, dafür gibt es Samplematerial zu kaufen und einen - so wird überliefert - guten Sample-Editor (von John Melas). Vorhandene Samples müssen dafür erst ins kompatible Format gebracht werden. Klar gibt´s dafür Lösungen wie "Translator" von Chickensys oder "Awave", aber man sollte sich dann auch auf die eine oder andere Bastelstunde einstellen. Die Community und demzufolge das Soundangebot ist bei Yamaha traditionell sehr groß.
Wichtig finde ich, dass das Keyboard über ausreichende Synthesemöglichkeiten verfügt und man sich - noch besser - etwas damit auskennt, so dass man Sounds auf eigene Bedürfnisse anpassen kann.Allgemein würde ich dem Sample-Thema keine unnötig hohe Priorität einräumen, solange es um Brot- und Butter-Sounds wie "Narcotic" und sonstige Lead-, Pad-, Brass-, Klavier- oder Streichersounds geht - solche Presets hat fast jeder aktuelle Synthesizer (mit samplebasierter subtraktiver Synthese) in ansprechender Qualität an Board.
Oder muss dann doch das Midi-Keyboard und Laptop mit Software-Samples herhalten?
Würde ich mir persönlich auch nicht antun. Wenn man Laptop, Audiointerface und Sounds zusammenrechnet, kommst du auch nicht billiger als mit einem Keyboard, welches (im Bandkontext) auch nicht schlechter klingt als eine softwarebasierte Lösung. Studio wäre eine andere Sache, aber darum geht´s hier ja nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Vielen Dank schon mal für die Infos. Die Synthesizer (Juno DS, Kross 2, MoxF6) habe ich auch schon ins Auge gefasst. Preislich wären die gerade noch drin. Und ja: Du hast Recht. Man kann die Sounds ziemlich leicht nachstellen. Hundertprozentig erreicht man das nie, aber Live fällt das kaum auf. Für unsere Demo-Aufnahme haben wir auch über Software-Samples den Sound zusammengebaut.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben