dunkelelf schrieb:
Das ist doch Babykacke was ihr da habt mit Röhren, Germanium und Silizium... ich möchte den von euch sehen, dem ich ein paar verstärker hinter einen Vorhang stelle und der mir mit geschlossenen augen sagt, Röhre, Transistor, Modeller. Ich wette mein komplettes Equipment gegen eine Banane, das die wo hier so klug reden, von 10 Verstärkern nicht mehr als 5 Richtig erraten würden !
Jo, das sowieso. Glaubt zwar wieder keiner aber ist ja auch egal...
Was mich aber doch etwas wundert: Jedes Produkt hat ja eine Zielgruppe. Wer kauft sich also so einen Amp?
1) Jemand der viele verschiedene Presets braucht. Unter Umständen auch mit Effekten usw. Dafür gibts heute Modeling-Amps. Wer wirklich fleibel sein will, der kauft sich so einen. Auch schon aus praktischen Erwägungen (DI-Out, Tuner, WhaWha alles ohne lästige verkabelerei usw.).
2) Jemand der viele Presets haben will, aber von der Röhre nicht loskommt. Der kauft sich imho eher ein Rack. Das ist wesentlich flexibler als der Switchblade. Und besser auf bzw umzurüsten.
3) Jemand der eigentlich nur ein paar gute Grundsounds braucht wird wahrscheinlich eher zum Trilogy greifen. Bleibt abzuwarten, wie sich der Switchblade klanglich gegen den schlägt.
Ich wüsste jetzt nicht wirklich, auf welche Gruppe der Switchblade abziehlt.
Denn für HK ist ja das Modeling Segment mit dem Zentera abgedeckt und als flexibles Röhrentop gibts ja jetzt den Trilogy.
Evtl soll der Switchblade jetzt eine Art Ersatz für den Zenamp sein. Preislich wird er sich ja auf jeden Fall unter dem Zentera bewegen. Wahrscheinlich zielt HK damit auf die Gruppe, die mehrere Sounds brauchen, sich aber den Zentera nicht leisten können/wollen.
Aber ob die nicht eher ein Rack bevorzugen?
Falls er als Ersatz für den Zenamp konzipiert ist, wird er sich preislich wohl in dem gleichen Rahmen bewegen, also etwa 1200 bis 1500 Euro.
Gruß Chris