Synchronisation eines Infinity Loopers per MIDI clock, muss einfach und livetauglich sein

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Jacky Thrilla
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Hallo zusammen,

bastel grad an meinem Pedalboard rum. Dabei ist mir wieder bruehwarm eingefallen, dass ich ja da noch so ein MIDI-sync Problemchen habe, dass ich gerne endgueltig loesen moechte.

Wie haette ich es denn gerne?
Wir spielen in der Band mit IEM, in der Probe mit Klick. Fuer ein paar Songs benutze ich einen Looper zum Schichten von Gitarrensounds. Bisher synchronisieren wir die Geschichte per MIDI-clock aus Cubase heraus.
Das ist quasi die "stationaere" Loesung, denn der PC ist ein Tower-PC und steht fix im Proberaum.

In meiner spinnerten Birne stell ich mir vor wie es waere, wenn man Klick und MIDI-clock per App auf dem iPad laufen lassen koennte. Damit waere man dann in der Lage das ganze auch live easy umzusetzen. USB-2-MIDI Adapter per MIDI-Kabel zum Infinity Looper und den Klick per Klinkenkabel ins Monitoring. Geht das? Hat das schonmal jemand von Euch gemacht?

Der Infinity Looper synchronisiert sich instant sobald er ein MIDI clock Signal bekommt. Plug and Play.

Samples live abspielen
Schick waere es auch, wenn man vorgefertigte Samples per iPad starten und stoppen koennte, quasi als Einspieler und Ersatz fuer z.B. Keyboarder.

Total super waere es, wenn es dafuer eine AIO-Loesung gaebe...

Was braucht man dafuer?
- Apps (Ableton? Cubasis? whatever?)
- USB, bzw. Lightning -> USB -> MIDI Adapter
- ??

Wuerde mich ueber Denkanstoesse freuen.

VG
Jacky
 
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Ja das ist so eine Sache mit dem iPad. Theoretisch geht das vielleicht aber praxistauglich?

Welcher Adapter auch immer das ist, er hängt am Ladeport des iPad. Und damit ist die Laufzeit begrenzt. Darauf würde ich mich nicht einlassen. Ich würde mir ein gebrauchtes dreizehn Zoll Thinkpad oder ähnliches besorgen. Günstig zu haben, trägt nicht groß auf und ist robust. Mit sowas geht das sicher problemlos......
 
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Ja das ist so eine Sache mit dem iPad. Theoretisch geht das vielleicht aber praxistauglich?

Welcher Adapter auch immer das ist, er hängt am Ladeport des iPad. Und damit ist die Laufzeit begrenzt. Darauf würde ich mich nicht einlassen. Ich würde mir ein gebrauchtes dreizehn Zoll Thinkpad oder ähnliches besorgen. Günstig zu haben, trägt nicht groß auf und ist robust. Mit sowas geht das sicher problemlos......

Ja, die Laufzeit... da hab ich auch schon dran gedacht. Aber wie lange spielt man schon live? Maximal 90 Minuten?

Vielleicht kann man beide Ansaetze mal durchdenken...

VG
Jacky
 
Live bin ich pingelig. Da sehe ich immer schon den Alptraum vor mir. Kein Akku mehr, jemand tritt drauf oder nimmt es mit und was es noch an Horror Vortstellungen geben mag. Ich habe selbst ein iPad. Und auch live dabei. Das macht aber nur Frequenzmesser. Für alles andere, was in der Show mitspielt ist mir das zu heikel.....
 
Das sieht nicht schlecht aus. Und nicht mal so teuer. Die Frage bei iPad ist auch, geht das alles miteinander? Also Midi Managment App und App zum Beispiel für Samples abspielen. Und der Sound von den Samples muss auch irgendwo raus. Und eventuell auch an der Clock hängen um die im Song an der Richtigen Stelle abzuspielen oder sowas. Da kommt schon schnell mal was zusammen an Bedingungen, die erfüllt sein müssen.

Also hat jemand schon mal sowas mit iPad gemacht?

Mit PC habe ich schon. Das bekommt man hin, auch betriebssicher.....
 
seht mal hier: https://www.musiker-board.de/threads/loopy-hd-userthread.603639/
da habe ich mich über verschiedene ipad-probleme ausgelassen und kann nun ergänzen, dass
ich es einfach probieren würde, so, wie jacky es beschrieben hat.
jacky, hast du ein ipad? welches? ios-version?
...beim neuesten ipad air2 berichteten einige kollegen in den foren über das eine oder andere problem (dort bitte suchen und lesen
https://forum.audiob.us/discussions
http://forum.loopyapp.com/discussions)
auch gab es immer wieder probleme, wenn apple das betriebssystem (ios) upgedatet hat.
ich warte also mit einem update jetzt immer so lange, bis sich genügend leute aus der deckung gewagt und das update vollzogen und positiv darüber berichtet haben.
ansonsten gibt es leider ein permanentes midi-sync-problem unter ios, das offenbar von apples priorisierung anderer funktionen abhängt.
der musiker-bereich wird von denen noch immer nicht ausreichend ernst genommen. es gibt aber immer wieder (meistens sind es die selben) entwickler, die die unzulänglichkeiten des ios-betriebssystems umschiffen und so zu einer stabilen plattform fürs musikmachen beitragen
(alles nachlesbar unter o.g. links).

konkret für jacky:
das akku-problem ist eigentlich keins. mein ipad kann ich 7-10 stunden ackern lassen (wenn ich die helligkeit ein wenig reduziere...im dunklen übungsraum oder auf der bühne ...kein problem).

ipad air1 oder 2 (das 2 hat den doppelten arbeitsspeicher aber auch das eine oder andere problem mit verschiedenen apps...s. audiobus-forum..., funktioniert für deine zwecke höchstwahrscheinlich aber super), das ipad sollte genügend festplattenspeicher haben (min 32 - 64 gb).
https://www.thomann.de/de/apple_lightning_auf_usb_camera_adapt.htm?gclid=CIma_KaW_sYCFSsEwwodSAYNUQ
https://www.thomann.de/de/akai_eie.htm (hat mehrere audio-ein und- ausgänge, midi, usb-hub-funktion)

vileleicht brauchst du auch noch einen usb-hub, den du powern musst, damit das ipad das interface annimmt und nicht wegen angeblichen hohen stromkonsums ablehnt (musst mal sehen, ob es ohne hub geht). ansonsten sowas:
http://www.amazon.de/gp/product/B000HWYAYI?psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o02_s00
http://www.amazon.de/gp/product/B00FBCJ184?psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o08_s00
(der akku hält mindestens so lange wie das ipad und länger, je nach inanspruchnahme)

es gibt auch noch preisgünstigere lösungen...

wenn´s wirklich nur klick sein soll, ist die von rockroadster gepostete lösung bestimmt gut.

apps:
https://itunes.apple.com/de/app/audiobus/id558513570?mt=8
https://itunes.apple.com/de/app/loopy-hd/id467923185?mt=8
https://itunes.apple.com/de/app/mimix-mixer-for-audiobus/id931404307?mt=8

https://itunes.apple.com/de/app/drumjam/id530162824?mt=8
(drumjam als clicktrack...läuft relativ gut als loopys slave...sound wird per audiobus und mimix auf einen extra output gelegt)

@adrachin:
es gibt ja auch noch andere apps ausser loopy, die samples abspielen können, je nachdem, was du erreichen willst.
aber du hast recht mit deinen bedenken bezüglich des zusammenspiels audio/midiclock. das ist heikel.
aber es ist nicht dramatisch, wenn man es einfach hält.
ich dudele drumloops von loopy aus ab. das geht ganz gut, wenn man alles gut vorbereitet.
am besten ist es, wernn loopy midi-master ist und alle anderen komponenten slave laufen.
tempoänderungen sind zu vermeiden, denn sonst muss loopy die audiotracks neu renderen.
im stand geht das super aber nicht im betrieb mit längeren tracks, wenn die tracks laufen. dann ackert das gerät und es kommt zu hörbaren aussetzern.
wann die tracks hörbar gemacht werden sollen, ist ja immer vom songverlauf abhängig. ich automatisiere das nicht sondern habe ein fußpedal angeschlossern, mit dem ich die spuren triggere.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Total super waere es, wenn es dafuer eine AIO-Loesung gaebe...

was meinst du damit?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Live bin ich pingelig. Da sehe ich immer schon den Alptraum vor mir. Kein Akku mehr, jemand tritt drauf oder nimmt es mit und was es noch an Horror Vortstellungen geben mag. Ich habe selbst ein iPad. Und auch live dabei. Das macht aber nur Frequenzmesser. Für alles andere, was in der Show mitspielt ist mir das zu heikel.....

na gut, passieren kann ja immer alles, aber ich bin auch permanent ein bisschen paranoid, lenke das im moment mehr in richtung apples ios-updates, die immer für unliebsame überraschungen gut sind. auf keinen fall date ich zu früh up und auf gar keinen fall vor auftritten.
 
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Hi zusammen,

erstmal vielen Dank für die reghafte Diskussion.

Ich habe ein iPad mini 2 mit A7 & M7 Prozessoren und die neueste iOS Version drauf. 32GB und CPU & GPU sind glaube ich ausreichend.

Ich spinne einfach mal rum:
Ich hätte ja an eine DAW gedacht, die ich auf das iPad zimmere (welche, weiss ich nocht nicht). Mit der DAW lege ich Songs an, die jeweils eine MIDI Spur für den Klick enthält und eine Audiospur für die Samples.
per USB-2-MIDI (oder Lightning-2-USB-2-MIDI) verteile ich die MIDI-clock zum Looper und über den Audioausgang den Klick auf den Monitor (IEM). Am Anfang des Songs klicke ich einfach auf Play. Dem Klick könnte man 1 oder 2 Takte Vorzähler geben.

So könnte man das natürlich auch mit einem kleinen Laptop machen.

Was haltet ihr davon?

VG
Jacky

P.S.: AIO = All In One ... sry ... :igitt::embarrassed:

Ich nochmal bezüglich Loopy HD ...

@owi , kann Loopy HD:
- MIDI Clock senden um den Looper zu synchronisieren?
- Die MIDI Clock auch als hörbaren Klick ausgeben, z.B. an einen Mixer?
- Kann ich bereits vorhandene Samples/Audiotracks/MP3s in Loopy importieren und als "Songs" speichern mit BPM usw.?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Vielleicht ist dieses Gerät hilfreich: http://www.iconnectivity.com/iConnectMIDI2plus
Mit externer Stromversorgung lädt es das IPad sogar.
Vielleicht hast Du mit dieser App dann schon alles nötige? https://itunes.apple.com/de/app/midibus/id648856167?mt=8

Hey Danke!

Ist MidiBus eine reine MIDI clock, bzw. "Metronom"?

VG
Jacky
 
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@owi

schön zu hören, dass es mit den richtigen Zutaten geht. Ich habe eine ganze Palette Audio Apps. Das meiste Controller über Midi Wlan. Dafür finde ich es prima. Cubasis gehört auch dazu. Geht auch, sogar inter-app Audio. Midi kann ich nicht testen, da nur wlan Midi.

Aber man sollte auch Zeit mitbringen wenn man sowas einrichten will. Und da setzt dann immer der "wenn es nicht unbedingt sein muss" Reflex ein. Warum sollte ich mich mit dem Finger tippelnd auf einem iPad abmühen, wenn ich das auch mit Maus und Tastatur am Laptop kann. Ich persönlich bin da mindestens Faktor 100 schneller.

Kommt halt immer drauf an. Wenn man einen guten Grund hat ein iPad zu nehmen, klar, warum nicht. Ausprobieren tu ich immer wieder und alles. Aber das reicht mir dann auch schon. Ich bin einfach kein spezielle Fan von Touch Bedienung......
 
loopy kann das alles, wenn du mit dem vorgeschlagenen akai-interface arbeitest (mehrere audio-ausgänge), audiobus, loopy, mimix einsetzt.
du benötigst für die samples einen ausgang und für das metronom (bassdrum, hihat, hihat, hihat...was anderes gibt es nicht in loopy) einen anderen, den du per mimix ansteuerst.
du könntest loopy aber auch einen sequenzer (z.b. genome) als generator für den klick treiben lassen und als ausgabe irgendeine drum-app oder ähnliches
nehmen oder ´drumjam´. diese app läuft stabil als slave und ist zudem richtig gut als percussion-app, womit du den klick vielleicht gar nicht zu verstecken brauchst.
die samples, die du abspielen willst, werden von loopy als loops behandelt. wenn du wert auf reine oneshot sachen legst, die sich selbst abschalten, ist das
so nicht möglich. allerdings kannst du natürlich alle loops muten. dann sind sie auch weg. die clock läuft weiter. wenn das sample wieder gebraucht wird, wieder aktivieren....
loopy kann eine bestimmte sample-länge und vielfache davon spielen:
z.b. 2x4 takte, 1x 8 takte, 8x 1 takt. diese spielen dann alle ineinander...
wenn du z.b. zusätzlich 12 takte spielst, erschachtelt sich das ganze und beginnt nicht mehr unbedingt am anfang...
ich weiß, das habe ich jetzt schlecht ausgedrückt und kein mensch versteht das, aber ich möchte ausdrücken, dass loopy
kein rc 50 oder rc 300 ist, mit dem du einfach jede beliebige sequenzlänge nacheinander abspielen kannst.
ich denke, dein pigtronix arbeitet so ähnlich wie loopy. und wenn du schon das ipad hast, dann probier doch einfach mal.
das erklärt vieles.

https://itunes.apple.com/de/app/midibus/id648856167?mt=8
sendet midiclock...sonst nichts.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
@owi

Ich bin einfach kein spezielle Fan von Touch Bedienung......

ok, das ist ein schlagendes argument.
das war ich auch nicht, habe mich aber dran gewöhnt. aber auch mit tastatur und maus bin ich nicht schneller. das unterscheidet uns.
 
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loopy kann das alles, wenn du mit dem vorgeschlagenen akai-interface arbeitest (mehrere audio-ausgänge), audiobus, loopy, mimix einsetzt.
du benötigst für die samples einen ausgang und für das metronom (bassdrum, hihat, hihat, hihat...was anderes gibt es nicht in loopy) einen anderen, den du per mimix ansteuerst.
du könntest loopy aber auch einen sequenzer (z.b. genome) als generator für den klick treiben lassen und als ausgabe irgendeine drum-app oder ähnliches
nehmen oder ´drumjam´. diese app läuft stabil als slave und ist zudem richtig gut als percussion-app, womit du den klick vielleicht gar nicht zu verstecken brauchst.
die samples, die du abspielen willst, werden von loopy als loops behandelt. wenn du wert auf reine oneshot sachen legst, die sich selbst abschalten, ist das
so nicht möglich. allerdings kannst du natürlich alle loops muten. dann sind sie auch weg. die clock läuft weiter. wenn das sample wieder gebraucht wird, wieder aktivieren....
loopy kann eine bestimmte sample-länge und vielfache davon spielen:
z.b. 2x4 takte, 1x 8 takte, 8x 1 takt. diese spielen dann alle ineinander...
wenn du z.b. zusätzlich 12 takte spielst, erschachtelt sich das ganze und beginnt nicht mehr unbedingt am anfang...
ich weiß, das habe ich jetzt schlecht ausgedrückt und kein mensch versteht das, aber ich möchte ausdrücken, dass loopy
kein rc 50 oder rc 300 ist, mit dem du einfach jede beliebige sequenzlänge nacheinander abspielen kannst.
ich denke, dein pigtronix arbeitet so ähnlich wie loopy. und wenn du schon das ipad hast, dann probier doch einfach mal.
das erklärt vieles.

https://itunes.apple.com/de/app/midibus/id648856167?mt=8
sendet midiclock...sonst nichts.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---


ok, das ist ein schlagendes argument.
das war ich auch nicht, habe mich aber dran gewöhnt. aber auch mit tastatur und maus bin ich nicht schneller. das unterscheidet uns.

Hi owi,

nachdem ich meinen Beitrag gestern Abend geschrieben hatte, habe ich mir mal Loopy HD gekauft (sind ja nur 4 EUR) und ein wenig damit herumgespielt. Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren.
Am liebsten waere mir halt eine "Fire & Forget"-Loesung, soll heissen, dass ich den Sample am Anfang des Songs starte und mich erst wieder kuemmern muss, wenn der naechste Song mit Samples gespielt werden will.

Ich hab neulich Videos gesehen, wie einer mit Hilfe von Logic und MIDI Spuren seine Gitarrenperformance komplett automatisiert hat. Er benutzt einen Kemper Profiling Amp, hat ein MIDI-faehiges Pedalboard, nutzt Samples und hat dazu fuer jeden Song einen Klick-Track plus MIDI-Spure(en) fuer die Automation erstellt. Funzt eiwandfrei. Man darf sich halt nicht verspielen, sonst wird's komisch .... somit muss er das Pedalboard gar nicht mehr bedienen, kann sich voll auf sein Spiel konzentrieren. Finde ich auch einen reizvollen Gedanken. Aber das ist aktuell nur Spinnerei fuer mich.

Aber (Keep it simple, stoopid!):
Wenn ich nun eine fuer mich passende Loesung finde, soll sie auch noch das Potential besitzen, eine gewisse Automation leisten zu koennen. Jede Aktion, die ich ausfuehren muss ist fuer mich eigentlich eine Aktion zu viel. Wenn ich mir vorstelle, dass ich noch ein Pedalboard bedienen muss, die BPM einstellen, den vorbereiteten Sample laden und starten, nebenbei Gitarre spielen und das Ganze am Ende - oder zwischendrin - auch noch rechtzeitig beenden soll... moaaaah ... Du verstehst was ich meine? Je mehr Automation realisierbar ist, desto besser finde ich die Kiste.


Daher tendiere ich momentan dazu, es mit Hilfe einer DAW zu realisieren, bzw. mit Hilfe einer App (iPad oder Laptop), die es mir erlaubt:
- MIDI Sync zu liefern
- Klick auszugeben fuer die Band per IEM
- vorgefertigte Samples einzuspielen die von selbst stoppen
- relativ schnell und simpel zu bedienen sein muss (wenige Handgriffe zum starten eines neuen Songs)
- MIDI-Spuren liefern kann mit deren Hilfe ich meine Performance automatisieren koennte (wenn ich das moechte)

Wenn man so drueber spricht, entwickeln sich die Ansprueche und Ideen weiter. Aktuell waere das o.g. mein Anspruch an sowas.

Videos:
- hier mal das Filmchen, in dem der Protagonist seinen Kemper per MIDI automatisiert hat:



- Hier ein Bassist (Pigtronix Endorser), der seinen Infinity via Ableton synchronisiert



So in etwas stelle ich mir das vor (also technisch betrachtet, nicht musikalisch, wobei das schon auch schick ist, was der so mit dem Bass macht).

Ich wuerde das gerne noch ein wenig diskutieren, weil ich noch keinen konkreten Plan in der Birne habe. Aber ich brauche immer einen konkreten Plan im Kopf, damit ich was umsetzen kann.

VG
Jacky
 
hallo jacky,
lies das bitte mal durch:

http://forum.loopyapp.com/discussion/2471/loopy-masterpiece-edition-the-journey-begins#latest
http://masterpieceedition.tumblr.com/

wenn die app veröffentlicht wird, werden alle deine wünsche wahr.
bis dahin müsstest du entweder mit den vorhandenen möglichkeiten zufrieden sein (ios-mäßig),
dich mit pc und z.b. ableton live oder meinetwegen mac und logic anfreunden.
aber ich denke, es lohnt sich, auf loopy masterpiece zu warten.
michael hat versprochen, dass dann der ganze step-tanz aufhören soll und wir uns endlich nur noch um die musik kümmern können.
ich bin da sehr zuversichtlich. der junge ist kompetent und fleißig.
was meinst du, hat das alles für dich noch zeit, oder musst du sofort eine andere lösung ansteuern?
lg
o.
 
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hallo jacky,
lies das bitte mal durch:

http://forum.loopyapp.com/discussion/2471/loopy-masterpiece-edition-the-journey-begins#latest
http://masterpieceedition.tumblr.com/

wenn die app veröffentlicht wird, werden alle deine wünsche wahr.
bis dahin müsstest du entweder mit den vorhandenen möglichkeiten zufrieden sein (ios-mäßig),
dich mit pc und z.b. ableton live oder meinetwegen mac und logic anfreunden.
aber ich denke, es lohnt sich, auf loopy masterpiece zu warten.
michael hat versprochen, dass dann der ganze step-tanz aufhören soll und wir uns endlich nur noch um die musik kümmern können.
ich bin da sehr zuversichtlich. der junge ist kompetent und fleißig.
was meinst du, hat das alles für dich noch zeit, oder musst du sofort eine andere lösung ansteuern?
lg
o.

Moin owi,

also ich bin so locker und leicht, dass ich in Milch schwimm'! ;) Soll heissen, ich hab Zeit. Aktuell nehmen wir auf, das wird sich auch noch ne Weile hinziehen.
Ausserdem bin ich von meinem Naturell her einer, der erst so richtig aktiv wird, wenn er einen (nahezu) kompletten Plan im Kopf hat. Ich kann es nicht leiden, ins Blaue hinein etwas zu tun. Bevor ich Hardware kaufe, muss das im Kopf schon funktionieren.

Insofern werde ich mir die Loopy Masterpiece Vids mal anschauen. Aber ja, der Typ hinter Loopy ist schon ein ziemlich kompetenter und anscheinend auch sehr netter Typ. Ich hab mir (auch schon vor Monaten) mal ein paar Episoden von ihm angeschaut, in denen er z.B. die Schwierigkeiten mit MIDI in iOS erklaert usw. Der weiss schon was er tut.

Also wenn das mit Loopy Masterpiece noch Jahre dauert, dann wuerde ich dazu tendieren, eine andere Loesung anzustreben. Wenn es aber darum geht, noch ein paar Monate zu warten, dann hab ich Zeit.

Wenn uns langweilig ist, koennen wir ja trotzdem mal ne andere (Laptop-) Loesung diskutieren. Vielleicht gibt es ja andere Gitarristen, die sich ne aehnliche Frage stellen.

Ich z.B. hasse es wie die Pest, wenn ein Thread ein Problem zum Inhalt hat, mit dem ich mich beschaeftige, und einer der Nasen dann postet "Alles klar, es funzt! Danke fuer die Hilfe!" ... :igitt: aaargh! Was war die Loesung? Wie haste das hingekriegt?? HALLO!!
Thread tot!

Mit anderen Worten, ich diskutiere sowas gern zu Ende.

VG
Jacky

P.S.: Mit anderen Worten, ich versuche das mal mit meinem Laptop umzusetzen in der naechsten Zeit. Damit wuerde ich ja quasi Vorarbeit leisten und koennte das dann leichter auf's iPad transportieren wenn Loopy Masterpiece fertig ist.
 
gut so! es gibt aber auch leute, die nicht alles vorher programmieren wollen und sich lieber auf den augenblick verlassen beim loopen.
das ist dann der weg ohne umkehr, bei dem man alles, was aufgenommen ist, akzeptieren oder löschen und wenn´s gut gegengen ist
noch besser machen kann. das ist nie eins zu eins reproduzierbar aber immer interessant und mehr oder weniger anspruchsvoll.
so gehe ich im moment vor. das heißt nicht, dass ich die sachen nicht einübe oder gut vorbereite, nein, ich stelle mich den krisen, die entstehen können, wenn es mal nicht so rund läuft. das dann wieder einzufangen ist eine herausforderung, die das musikmachen nie langweilig werden lässt.
lg
o.
 
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gut so! es gibt aber auch leute, die nicht alles vorher programmieren wollen und sich lieber auf den augenblick verlassen beim loopen.
das ist dann der weg ohne umkehr, bei dem man alles, was aufgenommen ist, akzeptieren oder löschen und wenn´s gut gegengen ist
noch besser machen kann. das ist nie eins zu eins reproduzierbar aber immer interessant und mehr oder weniger anspruchsvoll.
so gehe ich im moment vor. das heißt nicht, dass ich die sachen nicht einübe oder gut vorbereite, nein, ich stelle mich den krisen, die entstehen können, wenn es mal nicht so rund läuft. das dann wieder einzufangen ist eine herausforderung, die das musikmachen nie langweilig werden lässt.
lg
o.

Hey owi,

ich moechte technisch so wenig wie moeglich dem Zufall ueberlassen. Insbesondere, wenn es um Liveperformance geht, sollte man viel Zeit fuer das Spielen haben und nur wenig Zeit mit dem Stepptanz verbringen.
Wenn ich fuer den Liveeinsatz einiges automatisieren kann, finde ich das super. Der Kemper gibt das ja her.

Zu Hause kann ich die MIDI-Signale ja per Audiointerface (Scarlett 6i6) an den Kemper und den Infinity weiterleiten... braeuchte ich lediglich ein oder zwei MIDI-Kabel. Als DAW verwende ich Presonus Studio One. Damit muesste ja alles funktionieren.

Na dann starte ich mal das "Abenteuer MIDI".

VG
Jacky
 
nebenbei: Loopy hat ein geniales feature - man kann die 'Kringel' drehen, wie einen Plattenspieler beim klassischen DJ-ing
mit etwas Geschick lässt sich das nebenbei als 'bewusste' Einlage zur live timing Korrektur einsetzen
(kann kein anderer Looper, insofern lohnt sich die Beschäftigung damit... gibt ja keine Vorbilder)

cheers, Tom
 
nebenbei: Loopy hat ein geniales feature - man kann die 'Kringel' drehen, wie einen Plattenspieler beim klassischen DJ-ing
mit etwas Geschick lässt sich das nebenbei als 'bewusste' Einlage zur live timing Korrektur einsetzen
(kann kein anderer Looper, insofern lohnt sich die Beschäftigung damit... gibt ja keine Vorbilder)

cheers, Tom

Hey Tom,

jo Loopy ist schon ein tolles "Spielzeug". Hatte mir das gestern mal auf iPad geladen und das Tutorial durchgespielt. Die Bedienung ist leicht gewoehnungsbeduerftig (wie bei allem eigentlich) bietet aber - wie Du schon andeutest - Platz fuer interessante Glitches.

Wenn ich die Schuhe und die Struempfe ausziehe, kann ich ja lernen, wie man das Ding mit den Fuessen bedient! :rofl:

VG
Jacky
 
musst gar nicht die schuhe ausziehen, mit einem midi-treter kannst du das ding prima steuern (bindings...).
 
musst gar nicht die schuhe ausziehen, mit einem midi-treter kannst du das ding prima steuern (bindings...).

Ich glaube, dazu muss ich MIDI-maeßig erst mal bei Dir in die Schule gehen ...

VG
Jacky
 
ach, dass ist alles ganz einfach. loopy hat sog. bindings. gehe mal unter ´einstellungen, allgemein, bluetooth tasten zuordnung´.
dort klickst du auf ´nächsten track auswählen´ und dann nochmal...
nun erscheint eine liste mit bindings. lies dir die mal durch und klicke auch auf ´track-aktionen ´und ´erweiterte funktionen´ und die dort hinterlegten bindings.
danach hast du mal alles gesehen, was du einem bluetooth-pedal/tastatur zuweisen kannst. das selbe findest du auch unter ´einstellungen, midi, wenn du eine
midi-tastatur oder - fußpedal über das camera-connection-kit (cck) entweder direkt über usb oder mittels eines midi_/audio-interfaces mit midi-din-verbindung
an das ipad angeschlossen hast. loopy lernt die pedal-/tastatureingaben, denen du dann die ´bindings´zuordnen kannst.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Hey owi,

Zu Hause kann ich die MIDI-Signale ja per Audiointerface (Scarlett 6i6) an den Kemper und den Infinity weiterleiten... braeuchte ich lediglich ein oder zwei MIDI-Kabel. Als DAW verwende ich Presonus Studio One. Damit muesste ja alles funktionieren.

Na dann starte ich mal das "Abenteuer MIDI".

besitzt du schon das Focusrite Scarlett 6i6?
wenn ja, dann kannst du auch mit dem ipad alles machen, wofür du einen pc nehmen möchtest.
du kannst es mal mit cubasis oder auria probieren. ich denke, auria spricht auch die vielen ausgänge an, die das 6i6 hat.
 
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