Tapping

von Gast007, 01.11.07.

  1. Gast007

    Gast007 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.09.07
    Zuletzt hier:
    9.05.12
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 01.11.07   #1
    Hallo an alle Gitarristen!
    Könnt ihr mir erklären wie das Tapping funktioniert und worauf ich dabei achten muss, da ich nach mehreren Versuchen gescheitert bin.
    Vielen Dank im Voraus!
     
  2. Avion

    Avion Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.03.07
    Zuletzt hier:
    13.12.15
    Beiträge:
    399
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.387
    Erstellt: 01.11.07   #2
    Hi,

    um es mal relativ kurz auszudrücken, Tapping ist eine Spieltechnik, bei der beide Hände auf dem Griffbrett spielen.
    Das Ganze äußert sich so, dass die Hand, die normalerweise die Saiten anschlägt, dabei einen höheren Ton "tappt", d.h. ein Finger, z.B. Zeigefinger, klopft kurz auf die Saite.
    Der Greifhand sind dabei keine Grenzen gesetzt, du kannst z.B. eine Triole spielen, indem zu zeitgleich zum getappten Ton mit der Greifhand ein Pull-Off bzw. Hammer-On ausführst,
    du kannst die Saite benden, oder die Finger ganz normal da lassen, wo sie sind...
    Ein sehr berühmter Gitarrist, der oft Tapping anwendet, ist Eddie Van Halen.
    Sein Tapping-Lick in "Eruption" ist sogut wie jedem bekannt.
    Such doch mal auf Youtube nach ihm und schau dir ein wenig von seinen Licks an, dann verstehst du, was ich hier geschrieben hab. ;)
    Zur eigenen Anwendung kann ich nur sagen:
    Langsam üben mit einem Metronom und immer weiter Tempo steigern!
    Das Wichtigste am Tapping ist die Sauberkeit, mit der die Noten gespielt werden.
    Und am Anfang ist das ziemlich schwierig, alle Noten beim Tapping gut klingen zu lassen ^^
    Also nimm dir ein bisschen Zeit, und mal wieder mein Lieblingssatz:
    Schnelligkeit ist eine Frage der Geduld und der Übung!

    Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. :)

    MfG
     
  3. Gast007

    Gast007 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.09.07
    Zuletzt hier:
    9.05.12
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 01.11.07   #3
    Danke für die Antwort.
    Bei mir ist das Problem, dass es zu leise klingt.
    Muss ich einfach lauter drehen oder liegt das an der Technik?
     
  4. Avion

    Avion Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.03.07
    Zuletzt hier:
    13.12.15
    Beiträge:
    399
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.387
    Erstellt: 01.11.07   #4
    Generell kann man beim Tapping sagen, dass Gain-Reserven den Klang ziemlich unterstützen ^^
    Das heißt je mehr, desto besser hörst du es.
    Allerdings ist es vielmehr die Kunst, dass man es auch kann, wenn weniger Gain vorhanden ist.
    Außerdem (und es mag vllt. einige Leute geben, die mir hier widersprechen, aber ich habe das am eigenen Leib erfahren) spielt die Saitenlage eine entscheidende Rolle.
    Brauchst du bei 4-5 mm (wie es bei billigeren Gitarren leider oft der Fall ist) tatsächlich ungeheuren Kraftaufwand, dass es sauber klingt, reicht bei einer Lage von 2 mm schon minimalste Anstrengung.
    Das ist allerdings kein Patentrezept und grade als Anfänger sollte man nicht unbedingt damit herumspielen, da es sehr leicht zu scheppern kommen kann.
    Genau wie Schnelligkeit ist das Finden der richtigen Saitenlage ein Geduldsspiel. :D
    Aber B2T:
    Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du meiner Meinung nach ordentlich trainieren kannst.
    Die erste (und wahrscheinlich bessere) Möglichkeit ist, Gain hochzudrehn und zu üben was das Zeug hält.
    Wirst du auf dieser Gainstufe gut, dreh sie bissl zurück und des gleiche nochmal, solange, dass du etwa auf Stufe 5 einen angenehmen Klang hinbringst.
    Die zweite (und teurere) Möglichkeit wäre, sich einen Compressor anzuschaffen, der die schwachen Signale an die Stärkeren angleicht.
    Ist aber eher was für Faule, ich habs mit beidem probiert, und mit Üben klingts eindeutig besser.

    MfG
     
  5. Pete19

    Pete19 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.10.06
    Zuletzt hier:
    13.04.11
    Beiträge:
    284
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    100
    Erstellt: 01.11.07   #5
    Kann ich nicht empfehlen, weil der Kompressor ja auch alle anderen Signale, also alle anderen Anschläge angleicht. Ich hab im Studio mal mit einem Kompressor Gitarre auf Clean gespielt, und das hat einfach nur schei*** geklungen, weil man ja gerade beim Gitarrenspielen mit lauteren bzw. leiseren Anschlägen Noten betonen möchte. Als Anfänger ist der Kompressor dann vielleicht noch zu gebrauchen, aber später kannst du ihn in die Tonne kloppen.

    Find ich besser :)
     
  6. LorDiablo

    LorDiablo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.11.06
    Zuletzt hier:
    15.02.16
    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    151
    Erstellt: 01.11.07   #6
    Compressor ist aber praktisch bei verzerrte Sachen wo eine gleichmäßige Lautstärke erwünscht ist. Und ja bei clean oder leichte Verzerrung ist es nicht zu empfehlen.
     
  7. Gast007

    Gast007 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.09.07
    Zuletzt hier:
    9.05.12
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 01.11.07   #7
    Danke für die Antworten.
    Ich fang dann mal an zu üben...:cool:
     
  8. Cursive

    Cursive Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.09.04
    Zuletzt hier:
    30.05.14
    Beiträge:
    979
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    238
    Erstellt: 01.11.07   #8
    Ein relativ einfaches Stück ist imho Midnight von Joe Satriani. Klingt zwar recht hart, fand ich persönlich aber nicht allzu schwer zu lernen, da es rythmisch sehr straight ist.
    Viel Spaß :)
     
Die Seite wird geladen...

mapping