Tension-Tabelle für alle Akkorde?

Was die Anaylse betrifft, ich habe ja immer mal wieder Stellen von Stücken angeschaut. Vom Prinzip her, denk ich, habe ich es schon verstanden.

"After You've Gone" von J. Turner Layton wäre ein gutes Beispiel für den Einstieg in die Analyse.
Hier die einzelnen Schritte wie Du bei analysieren eines Standards vorgehst.

1.) suche zuerst alle diatonischen Akkorde und bestimme deren Chordscales

1769032328702.png

Schreibe bitte alle diatonischen Akkorde mit Chordscales auf.
 
Wenn man Quantenmechanik auf grosse objekte anwendet widerspricht sie nicht der klassischen Mechanik.
Es bringt nur nicht viel bzw ist nicht effizient, und analog dazu kommst Du mit funktionaler Musiktheorie in der Klassik mMn besser zurecht, und cst ist als Werkzeug eher für Jazz sinnvoll.
Aber grundsätzlich spricht nichts dagegen, es mal wechselseitig zu versuchen, da lernt man am meisten.
 
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Ja, das hatten wir 5 Seiten weiter vorn schon mal vorgeschlagen ...
Selbst wenn ich die Skalen habe, kann ich im Moment noch nicht so schnell zwischen ihnen umschalten wie es nötig wäre, mit der Analyse, hat das am Ende halt 0.0 zu tun.
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Aber grundsätzlich spricht nichts dagegen, es mal wechselseitig zu versuchen, da lernt man am meisten.
eben sehe ich auch so.
 
Selbst wenn ich die Skalen habe, kann ich im Moment noch nicht so schnell zwischen ihnen umschalten wie es nötig wäre, mit der Analyse, hat das am Ende halt 0.0 zu tun.
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Das ist Seite 14 und 15 des Buches "Jazz Composition - Theory and Practice" von Ted Pease, Kompositionslehrer in Berklee. Dieses Buch ist ein Analyse- und Kompositionslehrbuch für Jazz, wie er in Berklee gelehrt wird. Alle Aussagen sind also so zu verstehen, dass sie sich an potentielle Studenten richten, die Jazz professionell erlernen und verstehen möchten. Für dieses stilistische Ziel ist es sicher ein maßstabsetzendes Buch. Das Buch rechnet damit, dass der Leser in der Stilistik, in seiner Vorbildung und seiner persönlichen Zielsetzung etwa einem Berklee-Studenten entspricht.

Bei den zwei isoliert zitierten Seiten fehlt der stilistische Kontext. Den gibt's nur im Buch, beim aktiven Improvisieren und in Berklee vor Ort. Vor allem die Überschrift "Available Tensions" muss man in diesem Kontext sehen.
 
Schreibe bitte alle diatonischen Akkorde mit Chordscales auf.
Danke, mach ich morgen. Ich vertrete halt die Meinung, dass die Stufentheorie über diatonischen Akkorde rel. wenig Sinn macht, ich spiel ja dann einfach in der Tonleiter der Tonart, einfach mit anderem Grundton beginnend. wirklich nützlich bzw. unabdingbar wird das ganze erst bei tonartfremden Akkorden.

Den gibt's nur im Buch, beim aktiven Improvisieren und in Berklee vor Ort. Vor allem die Überschrift "Available Tensions" muss man in diesem Kontext sehen.
Danke.
 
Ich vertrete halt die Meinung, dass die Stufentheorie über diatonischen Akkorde rel. wenig Sinn macht, ich spiel ja dann einfach in der Tonleiter der Tonart, einfach mit anderem Grundton beginnend.
Nein, so einfach ist das eben nicht, da die Töne der Grundtonleiter je nach gespielter Stufe immer andere Funktionen haben. Beispiel in C Dur :Ein "f" in Em7 hat einen anderen Klangeffekt als das gleiche "f" in G7.
Du musst wissen wann ein Ton eine Konsonanz und wann eine Dissonanz (avoid note) mit seinem Grundton bildet. Es ist eben nicht "einfach in der Tonleiter der Tonart" spielen! Dieses Wissen ist Bestandteil der CST.
 
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Nein, so einfach ist das eben nicht, da die Töne der Grundtonleiter je nach gespielter Stufe immer andere Funktionen haben. Beispiel in C Dur :Ein "f" in Em7 hat einen anderen Klangeffekt als das gleiche "f" in G7.
Du musst wissen wann ein Ton eine Konsonanz und wann eine Dissonanz (avoid note) mit seinem Grundton bildet. Es ist eben nicht "einfach in der Tonleiter der Tonart" spielen! Dieses Wissen ist Bestandteil der CST.
Ist mir alles klar, trotzdem denke ich: ich spiel in der Tonleiter vom Stück, aber über akkord x, das kommt am Ende aufs Selbe raus. Ich vertrete halt die Meinung: wenn ich in C Dur bin, spiel ich über ii-7 nicht wirklich dorisch. Ja die skala ist dorisch, aber es hat für mich gefühlsmässig nichts mit dorisch zu tun, wie wenn ich ein Stück habe, das in dorisch ist... Grundton lässt grüssen. Isat im Moment mein Approach, ev. lasse ich mich ja noch umstimmen.
Analyse folgt morgen.
 
Ich vertrete halt die Meinung, dass die Stufentheorie über diatonischen Akkorde rel. wenig Sinn macht, ich s
Ist mir alles klar, trotzdem denke ich
ev. lasse ich mich ja noch umstimmen.
In Fernost hat es der Guru leichter, da soll der Schüler einfach tun, was der Lehrer sagt und muss ihn nicht erst langwierig überzeugen, dass seine Methode und die Inhalte sinnvoll sind ...🙂
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ich spiel ja dann einfach in der Tonleiter der Tonart, einfach mit anderem Grundton beginnend.
Du spielst keine Tonleitern, sondern nutzt den Tonvorrat. Die generelle Tonart des Abschnitts und C-Dur und die Scale D Dorisch sind zwei Seiten einer Medaille.
 
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In Fernost hat es der Guru leichter, da soll der Schüler einfach tun, was der Lehrer sagt und muss ihn nicht erst langwierig überzeugen, dass seine Methode und die Inhalte sinnvoll sind ..
Und genau deswegen essen sie dort auch Seepferdchen und Nashorn, weil der Guru Ihnen gesagt hat, es sei potenzfördernd. Der Guru erzählt das, weil er das von seinem Guru so gelernt hat, ohne je selbst mit denken zu beginnen. Oder Menschen ziehen in den heiligen Krieg...
Ich hoffe Du nimmst es mir nicht übel, dass ich von einem Guru eine plausible Erklärung verlange, warum er etwas tut. Gurus sind i.d.R. ganz einfach Narzissten, das ist der einzige Zweck den es verfolgt. dient nur dem Lehrer nicht dem Schüler.
 
Ich hatte es ja eigentlich scherzhaft gemeint ... da ist sogar ein Smiley dahinter ... aber
Gurus sind i.d.R. ganz einfach Narzissten, das ist der einzige Zweck den es verfolgt.
Du bist wieder mal schnell bei einer sehr negativen Einschätzung.
Wieviele "Gurus" kennst Du so gut, dass Du das beurteilen kannst?

Als „Guru“ kann darüber hinaus ein einflussreicher Lehrer und Experte für ein bestimmtes Fachgebiet bezeichnet werden.
Ich verwende das Wort normalerweise in diesem Sinn. Cudo II würde ich für mich durchaus als einen solchen sehen.
Es ist natürlich eine Frage des pädagogischen Konzepts, aber man kann als Schüler auch mal für eine Lerneinheit drauf vertrauen, dass der Lehrer weiß, was er tut.
Aber klar, jeder ist da anders, und wie gesagt, habe ich nirgends geschrieben, dass Du es so machen sollst - nur dass es Lehrer in Fernost leichter haben ;)
 
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Wenn Du nicht Guru meinst sondern ein Experte auf dem Gebiet, dann schreib das doch einfach. Das Wort Guru hat einen religiösen Hintergrund und Du (apa albin) verwendest den auch im Zusammenhang von Hörigkeit und nicht Hinterfragen. Die Aufgabe eines Lehrers ist aber dem Schüler etwas beizubringen und nicht ein bequemes Leben zu haben. Etwas zu lernen ohne den sinn oder die Überlegung zu verstehen, sehe ich als rel. sinnfrei. Ich hatte in meinem Leben schon mit genug sog. Spezialisten zu tun, die am Ende entweder völligen Quatsch erzählt haben oder Halbwahrheiten. Ich kenne keinen einzigen Guru, auch Stefon Harris oder Roy Ayers sind für mich keine Gurus, das sind einfach Leute, mit einem gewissen Talent, die ihren Weg gegangen sind, heisst aber nicht, dass ihre Methoden für mich auch am besten funktionieren. Und übrigens auch Einstein hat z.T. Quatsch erzählt, so etwas wie Gurus gibt es in meiner Welt nicht. Ich weiss ihr meint es nicht böse, Dinge nicht zu hinterfragen widerspricht einfach meiner Weltanschauung, bitte provoziert mich nicht weiter mit diesem Quatsch.
Mani Neumaier in Ehren aber für mich ist das alles zu gerade gespielt, für mich goovt das einfach nicht, da würd ich Aron Spears (RIP) schon eher als Guru bezeichnen, aber lassen wir das Thema. Darf ja jeder selbst an seine Gurus glauben, solange er das nicht von mir erwartet.
 
Das Wort Guru hat einen religiösen Hintergrund und Du (apa albin) verwendest den auch im Zusammenhang von Hörigkeit und nicht Hinterfragen.
Nein, sondern im Zusammenhang mit Vertrauen zum Lehrer.

Häng dich doch jetzt bitte nicht an dem Wort Guru auf, es hat eine Unmenge von Bedeutungen und mögliche Hintergründe (siehe Wiki). Ich wollte mit meinem Satz lediglich andeuten, dass gegenüber einem deutlich fachkundigeren Lehrer auch mal nicht alles mit der eigenen Meinung kommentiert und angezweifelt werden muss. - Sondern dass man auch mal für eine Lerneinheit darauf vertrauen kann, dass die vorgeschlagene Methode dich einen Schritt weiterführt.

Die obigen Beiträge strotzen nur so von "ja aber", "trotzdem", "ich vertrete aber die Meinung, dass". Das wollte ich humorvoll kommentieren, habe damit aber vielleicht einen empfindlichen Punkt bei Dir getroffen. Ist es jetzt verständlich?
 
Nein, sondern im Zusammenhang mit Vertrauen zum Lehrer.
Ich vertraue den Aussagen, die mir jemand plausibel erklären kann, nicht mehr und nicht weniger. Ob jetzt jemand den Nobelpreis hat oder nicht, ist für mich zweirangig. Es wurde auch schon der Nobelpreis verliehen, für Dinge, die wahrscheinlich falsch waren (Cooper Paare z.B.). Wie gesagt, auch diese Leute erzählen z.T. Unwahrheiten. Keine Ahnung warum man das einfach glauben sollte. Aber lassen wir das Thema, Du scheinst ein autoritätsgläubiger Mensch zu sein, ich bin das nicht, wir haben beide unsere Gründe.

Später kommt noch meine Analyse, um das geht's hier eigentlich.
 
Wenn Du nicht Guru meinst sondern ein Experte auf dem Gebiet, dann schreib das doch einfach

So fasse ich das Wort i.d.R. auf: Guru = Experte.
Ich bin in unserer Firma der Guru für die Produkterkennung, da ich die größtenteils entworfen und implentiert habe. Ich bin nicht-religiös.
Diese (nicht-religiöse) Bedeutung hat das Wort jetzt geschätzt ein halbes Jahrhundert.

Grüße
Omega Minus
 
So hier mein Analyse. Die diatonischen Skalen habe ich mit (Dia.) gekennzeichnet. Auf diatonische Akkorde mit nichtdiatonischen Tensions bin ich nicht extra eingegangen, da es zu nichtdiatonischen Skalen führt. Alternative Skalen habe ich blau in Klammern gesetzt. Zumindest kann ich begründen warum ich es gemacht habe. Auch wenn es falsch ist, kann ich sagen, auf welcher Regel es beruht (Flüchtigkeitsfehler sind nicht ausgeschlossen).
After You.jpg
 
Aber lassen wir das Thema, Du scheinst ein autoritätsgläubiger Mensch zu sein
Es ist kein guter Diskussionsstil, die Diskussion abzuschließen und danach noch eine Spitze rauszuhauen.

Autorität hat für mich was mit Vertrauen zu tun und Vertrauen mit positiver Erfahrung. Und ja, wenn ich mit jemandem gute Erfahrungen gemacht habe und weiß, dass die/der fachlich weit über mir ist, dann vertraue (nicht "glaube") ich seiner Autorität.
Natürlich hinterfragt man Dinge trotzdem, um zu lernen.
 
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