"Teure" E-Gitarre auch als kompletter Neueinsteiger (Vorauswahl getroffen)?

von schmitzkatze1, 08.12.19.

Sponsored by
pedaltrain
  1. schmitzkatze1

    schmitzkatze1 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.19
    Zuletzt hier:
    21.01.20
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    22
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.12.19   #1
    Mahlzeit,

    ich bin jetzt seit gut nem Monat am Artikel lesen, Bewertungen lesen, Videos anschauen mit Verkäufern sprechen (muss glaub bald Miete im örtlichen Guitarstore zahlen) und obwohl ich aufgrund der tausend Meinungen in einem Forum KEINEN Post hier machen wollte, tu ich es nun trotzdem...

    Ich bin 30+ Totalanfänger (bis auf Ukulele) , eigentlich Sachse aber hab wohl etwas Schwabe im Blut, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann.

    Mein eigentliches Problem besteht darin das ich mir unsicher bin ob ich mir als Anfänger direkt eine 700€ Klampfe geben soll oder doch lieber mit einer günstigeren Variante starte. Getestet vor Ort habe ich bisher folgende:

    ESP Ltd EC-401
    ESP Ltd EC-1000
    ESP Ltd EC-256
    Cort CR250
    Hagstrom UltraSwede
    VGS Eruption
    Ibanez ART120
    STAGG L400

    Wie man sieht hab ich mich auf den LP-Style eingeschossen. Preislich gehen die oben stehenden Gitarren von 300€ bis 800€. Jetzt hab ich alle mal angefasst und in der Hand gehalten, habe mal kurz selber drauf "gespielt" und mir vom Verkäufer vorspielen lassen. Vom anfassen haben mir alle gefallen deswegen stehen die auch noch oben. Vom Sound konnte ich zumindest die Unterschiede zwischen den Tonabnehmern bei den günstigen zu den teuren Gitarren erkennen, zumindest die Unterschiede von den ec-401/ec-1000 zu den anderen. Es klang "sauberer" aber keine Ahnung wie ich das besser umschreiben soll. Der Verkäufer sagte mir das die einen Aktive Tonabnehmer und die anderen Passive Tonabnehmer haben und das persönliche Präferenzen seien was man bevorzugt. Spielerisch beim etwas selber rumzupfen konnte ich wenige bis keine Unterschiede erkennen. Nun halt die Frage ob es sich als lohnt als Komplettneuling gleich etwas tiefer in die Tasche zu greifen um in einem Jahr nicht erneut kaufen zu müssen?

    (Bzgl. gebrauchten hat mir der nette Mann im Store gesagt das ich im Store halt immer den Service hätte auch Umtauschrechte etc., was ich bei einem gebrauchten Privatverkauf nicht habe. Ich bin grundsätzlich einem gebrauchten Kauf nicht abgeneigt aber Service/Umtauschrechte sind glaube ich nicht zu verachten).

    Ich weiß natürlich auch, wie oben geschrieben, das mir hier keine 100% Perfekte Lösungsantwort für mein Problem gegeben werden kann bzw. das Meinungen weitläufig sind aber vielleicht kann ich mir hier den finalen Entscheidungsanstoß holen.

    Schonmal danke fürs Lesen und danke für etwaige Antworten.

    DANKE
    Ben
     
  2. KrokodileRollo

    KrokodileRollo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.08.12
    Zuletzt hier:
    12.01.20
    Beiträge:
    407
    Ort:
    Ruhrpott
    Zustimmungen:
    287
    Kekse:
    3.729
    Erstellt: 08.12.19   #2
    kurz und knapp Ja
    Auch wenn du die Unterschiede, hast du ja selber geschrieben, noch nicht erkennst... in spätestens einem Jahr kennst du sie ;)

    Mein Tipp, reiz das Budget aus aber vergiss nicht nicht den Amp/Lautmacher. Eine bessere Gitarre an einem billigen Verstärker klingt zu weil auch billig bzw. eine günstige Gitarre klingt an einem hochwertigen Verstärker besser.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  3. blechgitarre

    blechgitarre Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.01.12
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    1.192
    Zustimmungen:
    663
    Kekse:
    2.602
    Erstellt: 08.12.19   #3
    Das ist hier sehr umstritten:evil:

    Heutzutage ist es glücklicherweise ziemlich schwierig geworden in einem guten Musikgeschäft für über 300 Euro ein Schrottinstrument zu erwerben:great:
    Ich denke die Chance, dass Du und ich jemals so gut werden, dass wir eine teure Gitarre wirklich brauchen ist minnimal:cool:

    wenn Dir die von dir ausgesuchten Gitarren gefallen, dann kauf eine der billigsten und übe.
    Meine Gitarren klingen alle toll, wenn ein Könner auf ihnen spielt.:D

    Teure Gitarren sind wie Hornbach Hämmer

    Snobs brauchen unbedingt eine, gute Heimwerker machen auch mit billigeren Hämmern tolle Sachen.
     
    gefällt mir nicht mehr 3 Person(en) gefällt das
  4. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.02.15
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    3.408
    Zustimmungen:
    3.534
    Kekse:
    22.094
    Erstellt: 08.12.19   #4
    Kauf was Dir gefällt und blende den rationalen Teil aus. :)

    Dann greifst Du immer gern zum Instrument.
     
    gefällt mir nicht mehr 12 Person(en) gefällt das
  5. Minor Tom

    Minor Tom Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.11.13
    Beiträge:
    1.596
    Ort:
    Leverkusen
    Zustimmungen:
    963
    Kekse:
    2.863
    Erstellt: 08.12.19   #5
    1. Gebrauchtkauf
    Ist natürlich potentiell am günstigsten. Würd' ich dir aber trotzdem nicht empfehlen: Wenn man noch nicht so viel Ahnung hat. Oder keinen Freund mit Ahnung. Denn man kann auch böse reinfallen. Es gibt nämlich Zeitgenossen, die verbastelte Exemplare teurer als das gleiche Instrument im Laden verkaufen. Oder Exemplare mit wesentlichen Mängeln noch irgendwie an den Mann zu bringen.


    2. Preiswerte Gitarren
    BRAUCHEN tust du nur eine Gitarre mit guter Bespielbarkeit.
    Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben wohl die Eigenmarken grosser Internetshops, wie zB. thomann mit Harley Benton oder music-store köln mit Jack&Danny. Hier sollte man aber auch nicht zu dem absolut billigsten greifen, ab ca. 150 Euro bekommt man aus Komponenten ordentlicher Qualität zusammengebaute Les-Paul-artige (Singlecut) Gitarren.
    Zur Zeit im Sonderangebot vom Store (111 Euro):
    https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/J-D-E-Gitarre-LS300-Cherry-Sunburst/art-GIT0000944-002

    Die von dir ausgewählten Ibanez- und Stagg-Gitarren gibts im Versandhandel schon ab ca. 250 Euro, die würd' ich auch zu den preiswerten Gitarren zählen.

    Sonst gern genommene "Einsteiger-Marken": Squier und Yamaha (bei Fender-artigen Gitarren), Vintage (bietet schon in der unteren Preisregion ein Rundum-Sortiment)

    Wer billig kauft, kauft zweimal gilt für ZU billige Gitarren und vor allem für schlechte Gitarrenverstärker!
    Unterschiedliche Gitarren klingen unterschiedlich, aber


    3. Deine aktuelle Auswahl
    Ja, aktive Tonabnehmer hören sich (auch und besonders unverzerrt!) anders an als passive. Mir gefällt der Klang sehr gut. Aber bei weitem nicht jedem.
    Es scheint ja bis jetzt bei keiner der Gitarren richtig "klick" gemacht zu haben.
    Mein Rat wäre: Kauf dir die Gitarre, die dir am besten gefällt, wenn Geld keine wirklich grosse Rolle spielt. Ansonsten greife eher zu einer preiswerten. Vielleicht überlebt deine neuerwachte Leidenschaft für die Gitarre kürzer als du jetzt denkst. Auf jeden Fall wird sich dein Ohr entwickeln, vielleicht entdeckst du auch deine Leidenschaft für andere Musikrichtungen. Das könnte dazu führen, dass du dann einen anderen Gitarrentyp bevorzugst und dir eine andere (oder zweite) Gitarre zulegen willst.


    4. Spielbarkeit der Gitarre

    Leider werden Gitarren nur "ungefähr" spielfertig verkauft. Die Saitenlage ist fast immer "mit viel Sicherheit" (höher als nötig) eingestellt. Damit lassen sich Beschwerden "die Saiten klirren" vermeiden, wenn der stolze Neubesitzer härter als nötig anschlägt. Und/oder eventuelle Unsauberkeiten wie nicht exakt gleichhohe Bundstäbchen fallen nicht so auf.
    Viele Läden bieten einen kostenlosen oder preiswerten Einstell-service für bei ihnen gekaufte Gitarren an. Den sollte man nutzen - und ausserdem auch die Saitenhöhe am Sattel einstellen lassen. Der ist normalerweise nicht im kostenlosen Einstellservice enthalten, weil das die Fachkraft machen muss.


    5. Sonstiges Equipment
    Hast du dir schon überlegt, was du alles sonst noch brauchst?
    Bei einer Klassik- oder Westengitarre ist man mit dem Kauf der Gitarre schon beinahe fertig. Eine E-Gitarre braucht doch noch einige andere Sachen, um richtig Spass zu machen. Verstärker, Plektren, Ständer, Gitarrenkabel, Gurt, Ersatzsaiten, Gigbag, Stimmgerät. Eventuell noch Notenständer und Kapodaster. Also alles, was so in einem Einsteigerset drin ist. Bloss, das die meisten Sachen in fast allen Einsteigersets am besten zum Wegwerfen taugen :D. Auch über diese Sachen würd' ich mir beizeiten Gedanken machen. Eventuell ist es sinnvoll, alles zusammen zu kaufen. So kann man zB. auch einen Gesamtrabatt verhandeln.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  6. Deltablues

    Deltablues Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.11.09
    Zuletzt hier:
    26.01.20
    Beiträge:
    1.581
    Ort:
    Bern
    Zustimmungen:
    1.441
    Kekse:
    7.980
    Erstellt: 08.12.19   #6
    Für mich ist die Gitarre etwas emotionales, deshalb kaufe ich, was mich anspricht und nicht was rational gesehen am schlüssigsten ist. Deshalb spiele ich Gibson und nicht FGN oder PRS. Die mögen zwar objektiv betrachtet perfekter sein, sprechen aber nicht zu mir. Ich würde deshalb die nehmen, welche zu mir spricht. Amen

    ich habe aus dem selben Grund an meinem Rennrad Komponenten von Campagnolo und nicht Shimano.
     
    gefällt mir nicht mehr 8 Person(en) gefällt das
  7. Dietlaib

    Dietlaib Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.03.12
    Zuletzt hier:
    26.01.20
    Beiträge:
    929
    Zustimmungen:
    466
    Kekse:
    1.404
    Erstellt: 08.12.19   #7
    Wenn das dein Budget ist, dann nimm die Gitarre, die dir für das Geld am meisten zusagt, selbst wenn es die teuerste in der Liste sein sollte. Unter Umständen spielst du jahrzehntelang auf dieser Gitarre, ein paar hundert gesparte oder ausgegebene Euros sind nach ein paar Wochen schon vergessen. Die Chance, dass du ein gutes Instrument für das Geld bekommst, ist bei 700.- Euro vermutlich größer als bei 300.- Euro. Wobei das nun wirklich kein überzogener Betrag für eine E-Gitarre ist. Hättest du gefragt, ob du dir als Anfänger eine Gitarre für 3k Euro kaufen solltest, würde ich dir davon abraten.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  8. RED-DC5

    RED-DC5 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.06.16
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    227
    Ort:
    Hessen
    Zustimmungen:
    107
    Kekse:
    825
    Erstellt: 08.12.19   #8
    Hi, kauf dir die Gitarre auf der du dich wohlfühlt, und die dir gefällt. Kann mich noch.an 1975 erinnern, da kaufte ich eine Ibanez führ den horrenden Betrag von 500,- DM und konnte gerade fünf oder sechs Akkorde. Diese Gitarre hat mich auf das Musikpferd gesetzt. Also prüfe dein Budget und kauf dir eine Gitarre für ca 500. -€ und von dem was bleibt noch einen Amp den gibt es auch zwischen 200 -400 €
    Grüße
     
  9. blechgitarre

    blechgitarre Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.01.12
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    1.192
    Zustimmungen:
    663
    Kekse:
    2.602
    Erstellt: 08.12.19   #9
    Aber der Treateröffner hat noch keine solchen Emotionen und Markenvorlieben.
    Vielleicht will er einfach nur Musik machen:cool:
     
  10. bluestime

    bluestime Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.06.12
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Leipzig
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    112
    Erstellt: 08.12.19   #10
    Ich würde dir raten eine Gitarre für etwas weniger Geld zu kaufen (300-400) und dann erstmal von einem Gitarrenbauer ordentlich einstellen lassen/eventuell noch Bünde schleifen lassen... Solche Kleinigkeiten sind leider sogar bei Gitarren im 700er Bereich noch nötig.

    Außerdem brauchst du noch einen Verstärker! :)
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  11. schmitzkatze1

    schmitzkatze1 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.19
    Zuletzt hier:
    21.01.20
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    22
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.12.19   #11
    Danke erstmal für die Beiträge :)
    Das mit Verstärker und weiterem Zubehör ist mir bewusst und ist auch nicht im Gitarrenbudget enthalten.
    Nach den bisherigen Beiträgen würde ich momentan zur ESP LTD EC-256 tendieren (oder evtl. einer Ibanez RG421 wenn doch kein LP Style, würde ich aber Vor-Ort nochmal anschauen gehen).

    Wenn ich widererwartend beim großen T bestelle und nicht Vor-Ort kaufe (weil evtl. nicht verfügbar) inwieweit werden die Gitarren vor Versand dort geprüft/eingestellt?

    DANKE
    Ben
     
  12. Minor Tom

    Minor Tom Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.11.13
    Beiträge:
    1.596
    Ort:
    Leverkusen
    Zustimmungen:
    963
    Kekse:
    2.863
    Erstellt: 08.12.19   #12
    Laut Aussage von thomann werden die Harley Benton Gitarren geprüft. Das haben hier auch schon einige bestätigt. Bei anderen Marken? Würd' ich nachfragen.
    Die Einstellung einer wirklich komfortablen Spielbarkeit musst du auf jeden Fall extra bezahlen. Wegen genauer Konditionen würd' ich auch nachfragen.

    Dann würde ich auch gleich klären, wie das ist mit den "Einstellgebühren" ist, wenn du die Gitarre wegen Mängeln zurückschicken müsstest. Das die weg sind, wenn du die Gitarre wegen Nichtgefallen zurückschickst, sollte klar sein.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  13. noackorama

    noackorama Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.11.17
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    66
    Ort:
    Göttingen
    Zustimmungen:
    75
    Kekse:
    97
    Erstellt: 08.12.19   #13
    Mit der EC-256 machst du nichts falsch. Viel Gitarre für das Geld, auch ausreichend flexibel, wenn du musikalisch nicht so festgelegt bist.
    Mit Prüfung / Einstellung beim großen T kann man eigentlich nur sagen, ymmv. Nach den Erzählungen hier haben schon viele perfekt eingestellte Gitarren bekommen, ich hab dort 3 mal gekauft (150, 500, 800 €) und keine davon war gut eingestellt. Gerade die teuerste kam in einem Zustand an, der einen Anfänger komplett überfordert hätte. Uralte Seiten, die sich nicht anständig stimmen liessen, sportliche Saitenlage, mangelnde Oktavreinheit der hohen Saiten. Als Neuling wäre ich daran verzweifelt. Ich denke mal, dass die HB Gitarren halbwegs geprüft werden, die von anderen Herstellern aber so durch gereicht werden, schließlich sollten die ja auch Endkontrolle machen (und mir war klar, dass die bei Epiphone nicht so prall ist).
    Wenn dir der örtliche Laden zusagt solltest du den unterstützen, es lohnt sich immer vor-Ort einen kompetenten Ansprechpartner zu haben.
     
  14. OliverT

    OliverT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.08.19
    Beiträge:
    729
    Zustimmungen:
    637
    Kekse:
    5.619
    Erstellt: 08.12.19   #14
    Die Frage ist, willst Du nicht auch ein bisschen Sound zu Hause?

    Und wenn ja, was für eine Musikrichtung strebst Du an?

    Und wie viel Budget hättest Du zur Verfügung, wenn Du also einen Verstärker und eine Gitarre möchtest?

    Das sind zumindest die Fragen, die ich jedem neuen Gitarrenschüler stelle.

    Denn nur mit einer Gitarre, ohne einen Klang zu hören, wird die Motivation nicht lange gehen ;)

    Du lebst in einer Gitarrenfreundlichen Zeit und bekommt heute sehr viel Gitarre und Klang für relativ wenig Geld.
     
  15. schmitzkatze1

    schmitzkatze1 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.19
    Zuletzt hier:
    21.01.20
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    22
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.12.19   #15
    Verfügbar wären ursprünglich 1.000 bis 1.200. Da ich mir durch die Tipps, Hilfen und nach Rückfragen beim großen T und Lokal auf eine günstigere Gitarre (ESP Ltd EC-256) eingeschossen habe, würde ich das Gesamtbudget auf 800 € senken. Die restlichen 400 vom ursprünglichen Budget würden dann wieder in die Socke wandern um in Zukunft irgendwann ein Upgrade zu kaufen.

    Bzgl. Amp würde ich bei meinem Lokalen Verkäufer nochmals beraten lassen. Bzgl. Musikrichtung eher Richtung Heavy. Gern nehme ich hier auch schon Ideen für einen Amp entgegen damit ich diese evtl. direkt Vor-Ort testen kann. :)
     
  16. exoslime

    exoslime Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    29.08.06
    Zuletzt hier:
    26.01.20
    Beiträge:
    5.112
    Zustimmungen:
    8.805
    Kekse:
    141.012
    Erstellt: 08.12.19   #16
    Mit einer LTD EC-256 machst du definitiv nichts falsch, habe selbst 2 davon als Backup Gitarren gehabt und sie gerne neben meinen anderen vielflach teureren Gitarren eingesetzt (und zwar immer dann wenn ich meine teueren Gitarren nicht mitbringen wollte um mir keine Sorgen zu machen)

    ich bin nämlich vorallem auch ein Freund davon:
    meine erste "richtige" Gitarre war eine Gibson SG, die ich mir damals im zarten Alter von 13 vom Weihnachtgeld, Zuschuss von Oma und Opa und dem ersten Ferienjob gespart und bezahlt hatte, damals weitaus über meinem Spielniveau, ich war blutiger Anfänger, hatte davor nur eine ganz billige Ibanez Gitarre die mir überhaupt keinen Spass gemacht hat.
    Aber letztendlich war die damals gefühlt teure Anschaffung viel wert, denn sie hat dafür gesorgt das ich gerne zu ihr gegriffen habe, gerne Gitarre gespielt habe, und mich so auch weiterentwickelt und viel gelernt habe.

    Ausserdem war das bei mir damals mit dem GAS nicht so und das war mehr oder weniger 12 Jahre lang (von 1993 bis 2005) meine Hauptgitarre, ich hatte mir zwar dann 1998 noch eine zweite Gitarre gekauft (Washburn Dime 333), aber das war mehr dem dem geschuldet das ich zu dieser Zeit grosser Pantera Fan war und die Gitarre einfach sein mußte (gespielt habe ich sie nicht viel.. dafür hatte ich ja die Gibson SG) und selbst heute, 26 Jahre später greife ich noch immer sehr gerne zu dieser jenen Gibson SG

    Wie gesagt, eine LTD EC-256 ist auch ein gutes Instrument, aber gerade wenn ich das Budget habe, würde ich doch gleich zur EC-1000 greifen und dann damit bestimmt sagen, das du für lange Zeit dir keine Sorgen um eine bessere Gitarren machen mußt.

    Aber letztendlich hat das auch noch was mit der eigenen Vorstellung für Haptik und Wertigkeit zu tun. dem einen ist es wichtiger, dem anderem weniger wichtig.. da ticken wir alle unterschiedlich
     
    gefällt mir nicht mehr 3 Person(en) gefällt das
  17. kabeem

    kabeem Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.07.12
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    149
    Zustimmungen:
    61
    Kekse:
    144
    Erstellt: 08.12.19   #17
    Hi,
    meine erste E-Gitarre war/ist eine Duesenberg Starplayer Special. Ich habe damals auch gedacht: "Wenn, dann glei was gscheits!" Ich habe es bis heute nicht bereut. Ich bin, trotz 10er Saiten, sofort mit ihr klar gekommen.
    Später habe ich mir noch eine G&L Tribute Strat gekauft. Die zählt jetzt auch nicht grad zu den Billiggitarren, ich weiß aber nicht, ob ich mit ihr als blutiger Anfänger gleich klargekommen wäre.
     
  18. schmitzkatze1

    schmitzkatze1 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.19
    Zuletzt hier:
    21.01.20
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    22
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.12.19   #18
    Hehe das ist genau der Grund wieso ich eigentlich keinen Beitrag in dem Forum hier machen wollte :) Man denkt man bekommt DIE PERFEKTE ANTWORT aber am Ende werd ich bestimmt unentschlossener sein wie vorher :) (das soll natürlich nichts negatives gegen dieses Forum hier sein). Aber wenn würde ich zur EC-401 greifen, die Klang damals nicht so dumpf wie die EC-1000 (zumindest klang das für mich so)
     
  19. OliverT

    OliverT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.08.19
    Beiträge:
    729
    Zustimmungen:
    637
    Kekse:
    5.619
    Erstellt: 08.12.19   #19
    Ok, € 800, bei mir bist Du da genau richtig ;) Komme aus dem Metal Lager ,)



    Würde dann wohl auch die nehmen:

    ESP Ltd EC-256

    Dazu den:
    [​IMG]

    Dann kannst Du es knallen lassen ;)
     
  20. Willy58

    Willy58 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.01.15
    Zuletzt hier:
    25.01.20
    Beiträge:
    261
    Zustimmungen:
    139
    Kekse:
    171
    Erstellt: 08.12.19   #20
    So ist das immer, wenn man sich im Internet schlaumachen möchte.
    Je mehr Info, desto mehr Unentschlossenheit.
     
Die Seite wird geladen...

mapping