Teure Gitarren vs. Gitarren im mittleren Preisbereich (z.B. Ibanez RG370AHMZ vs. RG652AHM-NGB), wo liegen die Unterschiede?

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SixStringFan
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Ibanez fangen die richtig guten Gitarren günstiger an, es sind aber auch nur einzelne Modelle die ich als überdurchschnittlich empfinde. zb die RG652 oder AZ2402.
Das kann ich auch bestätigen, bei mir ist im Vergleich zwischen damals Premium 540S und heute günstig SA260FM der Quali-Unterschied nicht so groß beide Gitarren klingen ausgezeichnet. Und wie schon geschrieben kann man für wenig Geld die günstige Serie später noch aufwerten bei mir waren es die Tuner und das Tremolo.
 
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Ganz konkret - auch wenn mehr nach Unterschieden und Wertkriterien gefragt worden ist, ich weiß - würde ich ja eigentlich für den Anwendungsfall die hier in den Ring werfen - leider momentan ausverkauft bzw. lange Lieferzeit. Ich hätte meine Player Plus Strat letztens nicht gekauft, wenn ich nicht einen Stall von Superstrats zu Hause hätte, sondern eine von denen. Für die beschriebene Musikrichtung eigentlich perfekt.








Und ganz ehrlich: Hätte ich die 1.000 Euro gerade übrig - ich würde mir die trotzdem noch dazukaufen. Redundanz hin oder her. Die machen mich echt an.
 
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Ganz konkret - auch wenn mehr nach Unterschieden und Wertkriterien gefragt worden ist, ich weiß - würde ich ja eigentlich für den Anwendungsfall die hier in den Ring werfen.
Die passt als Beispiel sogar mehr als perfekt.
Genesis ist ja MIJ.

Für den Neupreis/Herstellungsland- Kriterium / auf Ibanez bezogen...

... Ganz viel Hoffnung auf Glück und Freude am Instrument, für wenig Geld.

Kenne selber aber nur die 550.

Bei der hier wäre ich persönlich optisch bei der Blauen sofort mit dabei.
 
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Habe die RG565 in blau bei den Ibanez Days angespielt und geht bei mir ganz klar in die Kategorie 1. (y) (y) (y)
Mal gespannt wie lange die noch unter der € 1000 Grenze sein wird.

Zum kurzen Verständnis, bei mir gibt es für Gitarren drei Kategorien:

1 = Würde ich auf der Bühne spielen (Qualität passt um Gigs zu spielen)
2 = Für zu Hause genügts, aber für Live ist mir die Bespielbarkeit, Stimmstabilität etc. nicht gut genug (Meine Fehlerquote beim benden, schnellen Spiel erhöht sich)
3 = Genügt zur Deko an die Wand

Um jetzt zum Thema des TE zu kommen.

Zu den 2 Gitarren im Vergleich wurde ja bereits einiges erzählt.

Was jedoch auch ein wichtiger Punkt ist, wie gut spielt der TE. Je besser der Spieler, desto mehr wird er auch die Feinheiten bemerken.
Grob gesagt, einem Anfänger kannst Du in die Hände drücken was Du willst, der merkt eh keinen Unterschied weil er einfach keine Ahnung hat und ja auch nicht spielen kann.

Ist der Spieler jede Woche im Proberaum und noch besser, regelmäßig auf der Bühne, dann wird dieser schon feststellen ob er auf der Genesis oder Gio spielt, außer er wäre ein absoluter Grobmotoriker ;) (Die soll es ja auch geben ;) )

Was IBANEZ allgemein angeht, die haben wirklich richtig gute Gitarren auch im unter € 500 Preisbereich, wenn man hier mal vom wilden Tremolobetrieb absieht.

Und die RG, S, SEW und SA Serien haben schon gute Bauteile mit denen ich eventuell sogar auf die Bühne gehen würd, abgesehen von den Quantum Humbuckern und SingleCoils ;)
 
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Maximilian1997
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Ja ich muss definitiv ein bisschen offener sein und mir auch mal ganz andere Modelle anschauen. Ich habe aufgrund meiner Gitarren halt immer ganz simpel im Hinterkopf: Ibanez gut, DiMarzio gut, EVH Humbucker gut, Locking-Tremolo gut :D

Konnte hier einige Eindrücke mitnehmen, habe gestern auch noch einige Zeit damit verbracht mich mal auf Thomann durchzugraben einfach um zu sehen "was es sonst noch so gibt", gerade die ESP LTD Modelle machen auf mich auch einen interessanten Eindruck.

Auch das RG565 Modell welches @KickstartMyHeart erwähnt hat habe ich mir vorhin mal genauer angeschaut. Gefällt mir sehr, einfach simples Design, trotzdem sehr schick, nur das nötigste sozusagen für mich (brauche eigentlich keine H-S-H Gitarre, den Singlecoil benutz ich eh meistens nicht).

Mal vielleicht noch ne Frage am Rande zum Thema Humbucker Qualität, habe bis jetzt nur mit den von mir erwähnten Erfahrung gemacht, die originalen von der GIO.. naja klar brauch man jetzt nicht viel davon erwarten. Die Ibanez Quantum von meiner RG370-AHMZ waren ganz in Ordnung, jedoch ist der DiMarzio Evolution und vor allem der EVH Humbucker die ich in diese Gitarren nachgerüstet habe kein Vergleich. Vor allem bin ich extrem begeistert vom EVH Humbucker.

Wie sind die Markeneigenen Humbucker in höheren Preisklassen denn so Erfahrungsmäßig? Grade im Vergleich zu DiMarzio oder EVH Humbuckern, können die denen in den höheren Preisbereichen das Wasser reichen sozusagen? Also z.B. speziell auf den Ibanez Infinity Humbucker bezogen welcher gerade in der RG565 verbaut ist.
Klar ist auch immer so ein Geschmacks- und Musikrichtungsthema, aber einige von euch haben denk ich mal weitaus mehr Erfahrung wie ich in diesem Bereich. Vielleicht hat da auch noch jemand von euch ein paar Tipps oder Anregungen für mich, das wäre Super :D :)

Alles natürlich im Hintergrund der Praxis, ich werde auf jeden Fall mal in einen Laden gehen, mir mal Zeit nehmen und mich mal durchtesten. Nur rein informativ aus Interesse was ihr zum Humbuckerthema haltet.
 
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Das mit den Humbuckern ist halt auch so eine Geschmackssache.

Den Ibanez V8 kenne ich aus anderen (RG550) und hab ihn gerade weder als in irgendwas störend in Erinnerung, noch als in irgendetwas zu auffällig.
Ich empfinde ihn immer als fett und ich sage mal... in allem offen genug... und macht alles genau so, wie ich es für "diese Gesamtgitarre" erwarte. Und würde ihn selbst auch nicht tauschen

Den Infinity kenne ich leider selber nicht.
Wird dir hier aber bestimmt noch jemand beantworten können.
Kenne nur den V7 am Hals.

Qualitative bedenken brauchst du keine haben.Das sind sehr gute Pickups für diese Art Gitarren.
Das ist absolut "kein Ramsch".
Das "sind" Markenpickups.

Kannst du nicht mit Billigeigenmarkenpickups von Einsteigermodellen vergleichen.

Zu LTD:

Schöne Gitarren... sehr gute Verarbeitung... reichlich Auswahl.

Die Genesis RG aber "unbedingt" wenn möglich mal dagegen spielen und vergleichen.
Gedanklich aus Erfahrung wäre die erst mal mein persönlicher Favorit ohne weitere Tests.

Den Rest kannst nur du allein beim Anspielen beurteilen.
Dann hat sich das mit den Pickups oft von alleine schnell geklärt.
 
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noch jemand von euch ein paar Tipps
ich werde auf jeden Fall mal in einen Laden gehen, mir mal Zeit nehmen und mich mal durchtesten.
pass nur auf, daß du dich nicht verzettelst, bei der Riesenauswahl, die es gibt. Ibanez ist ja schon gut.
Zu HB`s, ich hab Häussel in 2 meiner Gitarren. Das ist aber nur ein Thema, wenn du nachrüsten willst (Kloppmann`s sollen auch sehr gut sein).
 
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pass nur auf, daß du dich nicht verzettelst, bei der Riesenauswahl, die es gibt.
Genau das denke ich nämlich auch genau so wie du...könnte sich hier sehr schnell anbahnen.

Der gute Fragesteller scheint mir nämlich lobender Weise, sehr begeistert am Hobby,sehr interessiert an wichtigen Details der Instrumente, wie Parts inkl. Pickups... Und Tuning.

Und das möchte ich sehr loben an @Maximilian1997

Auch bei Pickups gibt es das Thema von- bis.
Bis hin zu Kloppmanns und Kollegen.
Verzettel dich hier wirklich nicht.

Ja die Ibanez PUs, "könnte" man tauschen.
"Muss" man aber nicht. So schlecht sind die nicht.
Es gibt natürlich auch mehrere, bessere Duncans wie Dimarzios usw als die verbauten hier.

Aber hör dir das erst mal an... Für alles kann man die nicht in Perfektion nehmen die PUs.
Aber jemand der diese Sachen die die PUs "evtl" schlechter können haben will... käme evtl auch nicht auf diese Modelart an Gitarren unbedingt von denen wir hier reden.

Und ja... es gibt auch bessere Rock und Highgain PUs.

Einen Austausch "nötig" hat die Gitarre das trotzdem nicht.
Die PUs machen das was sie hier sollen... Und es gibt dafür auch sogar schlechtere.

Und das Fundament an Gitarre ist stimmig wenn du da nicht ein Montagsmodel erwischst.
Dann stehen dir alle Türen immer noch auf.

Ein Serienmodel was ohne es so zu kennen für dich so ins Detail stimmig abgespect ist... gibt es so recht selten und ist auch nur von Wert,wenn man schon weiß was man will.
Dadurch dass man schon viele verschiedene Gitarren mit vielen verschiedene Parts samt PUs... in der Hand und vor Ohren hatte / "im Vergleich".

Ich empfehle dir... Such dir eine Gitarre aus... Mit der du genauso zufrieden bist wie sie ist.
Hab Spaß daran weil sie dir gefällt wie sie ist.

"Das ist in dem Preisbereich durchaus ohne weiteres möglich". Mach dir da erst mal keine Sorgen.
 
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Maximilian1997
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Das mit dem verzetteln hatte ich auch schon die Befürchtung wenn nachher n großer Haufen Gitarren vor mir hängen, aber ich denke ich weiss ungefähr was für eine Richtung ich suche an Gitarrenspecs, aber klar kann immer sein, dass mir eine Gitarre im Laden sehr gut gefällt jedoch daheim vielleicht doch nicht mehr so. Aber bin dabei eigentlich guter Dinge, ich denke ich werde schon das Richtige für mich finden. Auch sehr gut zu hören, dass die OEM-Pickups von vielen Herstellern garnicht schlecht sind, sodass dies nicht unbedingt ein Kriterium für sich sein muss.:)

Und vielen Dank für das Lob @SoundNomad und auch noch an @KickstartMyHeart aufgrund des Musikgeschmacks :D

Jedoch bin ich bei solchen Themen einfach so eingestellt sozusagen, Gitarre ist eines meiner wichtigsten Hobbys (neben Schrauben an Oldtimern aber ist ein anderes Thema).
Und ich muss sagen ich beschäftige mich einfach sehr gerne mit dem Thema. (Bin gelernter Mechatroniker) und vielleicht interessiert mich gerade deshalb die Materie auf meine Gitarren bezogen sowohl mechanisch als auch elektrisch:
Warum klingt die so wie sie klingt, was macht das Material und die ganzen Bauteile wirklich aus, und das hat mir auch meine gepimpte GIO gezeigt, was mit einem Spaß mit einem guten Freund angefangen hat, hat in Ernst geendet. Ich habe gerade durch dieses rumbasteln so viel über die Technik hinter Gitarren gelernt, gerade was machen Pickups aus, was macht Saitenlage und Halskrümmung aus, wie wichtig der geradlinige Verlauf von den Saiten zum Hals ist, was Saitenniederhalter bringen, was Shimmen des Halses bedeutet etc. etc...

Im Endeffekt ist es mein Hobby und ich bin persönlich daran interessiert was ich denn da genau in der Hand habe und warum eine Gitarre so klingt, wie sie klingt.

Ich hoffe es ist verständlich wie ich das meine. Ich möchte nicht einfach blind irgendeine Gitarre kaufen.

Deshalb auch der Thread und ich muss nochmal sagen, ich bin euch allen sehr dankbar für eure Anregungen und Meinungen sowie Tipps (z.B. die RG565). Bin ehrlich gesagt sehr positiv angetan weil ich von Foren eigentlich eher schlechtere Erfahrungen habe (speziell im KFZ-Bereich --> So nach dem Motto: "Ich weiss was und mein Wissen ist Gold"). Ist hier garnicht der Fall, sehr offene Meinungen und gute Anregungen. Ohne diesen Thread hätte ich mir höchstwahrscheinlich blind per Thomann oder so die RG652AHM-NGB gekauft ohne genauer drauf einzugehen.

Also nochmal vielen Dank für eure freundliche Hilfe und für eure Anregungen :)
 
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@Maximilian1997
Du machst alles richtig und hast perfekte Voraussetzungen für alles Weitere.
Auch von der Berufsausbildung aus her.

Und dass du auf Nummer- Sicher gehen möchtest... ist richtig, wichtig und absolut klever von dir.

Du hast Köpfchen... Und wirst deine Gitarre schnell finden.
 
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@Abernichtdoch genau an den musste ich auch schon denken, Richie Blackmore soll Jeff Beck mal besucht haben und wollte sich über Musik unterhalten und Gitarren aber Jeff Beck hätte ihm nur von Autos erzählt.

Damit es nicht nur OT wird. Unterschiede zwischen Preislage bei Gitarren sehe ich darin , dass Hardware, Hölzer, Lackierungen anders sind. Geht es dann noch in Custom Shop Ecke wird dann noch der Prozess des künstlichen Alterns berechnet. Es kann durchaus sein dass man eine 600, -€ Strat aus dem Gigbag nimmt und sie ist gleich Ok.
 
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Maximilian1997
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Vielen Dank @SoundNomad sehr nett von dir. :)

Kannte Jeff Beck nicht so richtig, habe gerade mal nachgegoogelt, ja so ungefähr könnte man es sagen :D

Also zum Abschluss nochmal wie gesagt, ich werde mich in nächster Zeit mal in einen Gitarrenladen begeben und mich da mal durchtesten. Kann aber noch eine Weile dauern, muss erstmal noch etwas sparen, besonders in den momentanen Zeiten. Ich werde berichten wenn es so weit ist :)
 
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Zur ursprünglichen Frage:
Der Aufwand, der getrieben wird, ehe sie im Laden landet.
Die Komponenten-/Materialauswahl ist dabei erstmal "Nebensache". Es geht da in erster Linie um den Arbeitsaufwand.
Wie Du selber festgestellt hast, steht (jetzt nach Jahren) der Hals der GRG170 dem der RG370 um nix mehr nach. Beide neu im Vergleich werden Dir aber die Unterchiede offenbaren: rauhe, vielleicht nicht korrekt abgerichtete, am Griffbrettrand nicht sauber entgratete Bünde, ungleichmäßige Griffigkeit der Halsrückseite, Befestigung der Mechaniken, etc. Das setzt sich dann von den Pickups, ggf. das Trem, das Setup fort.
Erst dann kommen Komponenten und Materialien ins Spiel:
Mehrteilige Hälse, ausgewählte Griffbrettmaterialien, Deckenmaterialien, Bindings, Brücken, Sattel, Trems, Mechaniken, Pickups, Elektrik,...

Die RG421 ohne Trem zeigt hier die Preissprünge beim Material recht gut:

Hier reicht die Preisspanne von ~€ 350,- bis € 850,-, je nach Material/Komponenten. Verschiedene Hals-/Griffbrettmaterialien, Korpushölzer (und Aufwandsstufen) und Pickups stehen hier zur Wahl. Ich hab mich da für die RG421HPAM entschieden. Sie ist extrem leicht (~2,2kg) und bietet somit eine tolle Basis. Dennoch habe ich ihr Locking Tuner und eine andere Brücke spendiert.
Von der Verabreitung kommt sie aber dennoch nicht an meine alten Japanerinnen ran. Die Unterschiede sind nicht sofort bemerkbar, aber es sind z.B. die Stimmstabilität, die Radien der Bundpolitur (merkt man dann vlt. bei einem Bending am Tag)...

Vor ~30 Jahren sah die Welt da ganz anders aus. Da hatten Gitarren unter (heute wohl ~€ 500,-) einer gewissen Preisgrenze massive Probleme. Angefangen von den Halstaschen über verdrehte Hälse, fehlerhafte Tremolobohrungen, schlecht/schief gekerbte Sattel, Risse im Hals oder Korpus, fehlende Bundreinheit, Wackelkontakte, etc. Das gibt es zwar heute auch noch, ist aber zu, Glück die Ausnahme. Eine Gio ist heute ein brauchbares Instrument. Das waren die SilverCadets früher nicht immer...

Gerade bei Ibanez sind die Trems noch ein gewisser Kostenfaktor, der aber auch, je nach Einsatz zum Qualitätsmerkmal wird. Die teureren Trems sind stimmstabiler und deutlich misshandlungstoleranter. Wenn man aber weiss, was es zu beachten gilt, kann man auch mit einem Edge III Jahrzente lang recht gut leben.
 

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