Tone-Potis an Epi LP custom ohne Funktion (keine Klangunterschiede hörbar)?

Habe nun schon öfter beide Varianten gesehen. So wie im Video war es glaube ich mal bei einer Special gezeichnet.
Ich habe mein Bild unten noch etwas verändert/beschriftet und will es nun mal an meiner LP nachvollziehen.

Daher die Frage dazu: Was ist das schwarze Quadrat in der Mitte? Masse?
Die käme dann vom grünen Draht vom Output jack.
Und über das von dem Quadrat nach rechts abgehende rote shielded Kabel wären dann auch alle Potigehäuse an Masse
und die Verdrahtungszeichnung wäre komplett?

Epiphone Les Paul Custom Wiring c.jpg
 
Grund: Bild eingebunden
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Das schwarze Quadrat ist dein weißer Stecker
 
An Kabelbinder hatte ich spontan auch gedacht.
Habe es mir mal angesehen. Das schwarze Quadrat scheint tatsächlich ein logischer Masse-"Punkt" zu sein.

Ich bin die Verdrahtung durchgegangen und habe es nochmal mit den bei mir vorhandenen Farben (fast die gleichen) gezeichnet, damit ich mir leichter tue.
Ergebnis: Es ist alles genau wie im Bild! Müsste also alles korrekt sein. Ich werde es mir heute aber nochmals in Ruhe ansehen.

Jetzt fallen mir nur noch die Kondensatoren ein. Die hatte ich ausgelötet, gemessen und wiederverwendet. Die Kapazität hatte gepasst, ca. 21nF.
Aber vielleicht haben die ja doch einen Schlag und ich sollte sie tauschen. Nur wird das dann eine scheiß Angelegenheit wegen der dicken Lötpunkte auf den Potigehäusen mit mehreren Drähten.

Habe zwei neue da, nur sehen die trotz gleicher Werte (22nF/100V) ganz anders aus.

Unbenannt3.jpgPXL_20260121_140922259.jpgPXL_20260113_212621903~2.jpg
 
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Ich werde es mir heute aber nochmals in Ruhe ansehen.
Und? Wie sieht es aus? Ich habe gestern die alte Elektronik meiner Epi angeschaut, die ist genau so verdrahtet wie bei Dir, und es hat alles funktioniert...
 
Ich habe es nochmal kontrolliert. Es ist alles genauso wie auf der Zeichnung.

Die habe ich nochmal nachgezeichnet, so wie es bei mir ist und etwas erweitert.
Vielleicht kann es ja mal jemand gebrauchen, der die gleiche Verdrahtung hat. Siehe Anhang.

Das schwarze Quadrat in der Mitte ist sowohl ein Schrumpfschlauch als auch darunter die Verbindung der shields vom roten Kabel zum NV-Poti und hellblauem Kabel zum jack (ground) und weiter zum connector.
Die Masse zu allen Potis ist somit vorhanden.

Leider höre ich aber immer noch keinen Unterschied beim Drehen der Tone-Potis.

Bleiben wie gesagt vielleicht noch die Kondensatoren. Obwohl es gerade bei dem Typ sehr unwahrscheinlich ist, dass er defekt ist, wenn die Kapazität ausgebaut richtig gemessen wird.
Wenn der Switch in Mittelstellung und alles so verdrahtet ist, haben alle 3 Anschlüsse (rot, weiß, gelb) miteinander Verbindung. Hoffe, das ist so richtig. Er schaltet die Potis zumindest richtig ab/zu.

Epiphone Les Paul Custom Wiring.jpg
 
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Da ist so ein Abschirmlack drin, oder? Schau mal nach, ob irgendwelche Leitungen oder Lötpunkte unbeabsichtigten Kontakt mit dem Lack haben.
 
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Wo ist ein Abschirmlack drin?
 
Das ist die schwarze Beschichtung in dem Fach, das Problem hatte ich tatsächlich bei dem Switch, ein Stück Krawattenfolie zwischen Kontakten und der Wand hat geholfen. Das würde ich wirklich kontrollieren, wie @Blazer81 oben schrieb.
 
Du hast ja geschrieben, dass Du die Kondensatoren gemessen hast. Hast Du denn auch die Durchgängigkeit der Leitungen gemessen?
 
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Zuerst das Elektrinikfach mit Taschentuch ausgelegt, alle Potis liegen da drin/hängen quasi in der Luft und haben keinerlei Kontakt zueinander. In dieser Stellung weiter gemacht:
Durchgängigkeit der Leitungen gemessen, sowohl mit geöffnetem Stecker, als auch geschlossen: Alles ok.
Wenn der Switch in Mittelstellung und alles so verdrahtet ist, haben alle 3 Anschlüsse (rot, weiß, gelb) miteinander Verbindung. Hoffe, das ist so richtig. Er schaltet die Potis in jeder Stellung zumindest richtig ab/zu.
Tone-Poti voll aufgedreht und neuen Kondensator parallel drangehalten: Keine Änderung (Wird nicht klarer)
Tone-Poti voll aufgedreht und Kondensator überbrückt: Keine Änderung (Wird nicht plötzlich dumpfer)

So langsam wird´s irgendwie dubios.
Es ist nun also genauso mit den neuen wie mit den alten Potis davor.

Kann es was mit den Pickups zu tun haben? Also deren Höhe kann man ja auch irgendwie einstellen.
(Aber ein wenig müsste man doch auch vom Tone-Poti hören, wenn die Pickups z.B. zu tief sitzen, oder?)
 
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@krebs8

Du schreibst in Post #1, daß für Dich Deine Gitarre dumpf klingt, und daß sich am Ton nichts ändert, wenn Du an den Tone-Pots drehst. Da Deine Tochter auch keine Änderung dabei wahrnimmt, gehe ich davon aus, daß der dumpfe Klang nicht an Deinen Ohren liegt.

Wie hörst Du denn das ganze außer über den Lekato Multieffekt ab? Kopfhörer, Amp mit Box, Ampsim mit IR und Kopfhörer oder Monitorboxen? Nicht daß da irgendwo Höhen herausgedreht sind.

Hast Du schon mal die Tone-Potis ganz abgeklemmt gehabt? Ist der Klang dann reicher an Höhen. Du kannst auch mal das 50er-Wiring probieren. Da liegt das Tone-Poti nicht am heißen Anschluss des Volume-Potis, sondern wird am Schleifer des Volume-Potis angeschlossen.

Hast Du ein Messgerät, dann miss alle Verbindungen nach.

Wo wohnst Du denn? Vielleich kann einer der erfahrenen Forumsmitglieder direkt an der Gitarre helfen.

Bedenke ... Außer an der Elektrik könnte es auch an der Gitarre selbst liegen.

Am Kopfhörer ... hast Du mal einen anderen probiert?

Am Lekato-Kopfhörerverstärkerchen. Der dürfte wohl auch dem Sound nicht förderlich sein.
 
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Tone-Poti voll aufgedreht und neuen Kondensator parallel drangehalten: Keine Änderung (Wird nicht klarer)
Wenn ich das so lese: Ich fürchte, Du erwartest Änderungen, die so nicht eintreten können.
Mit einem Kondensator irgendwo parallel wird der Sound nie klarer werden. Du kannst bei passiver Elektronik nur etwas wegnehmen aber nicht hinzufügen.

Gewinnbringender scheint mir zu sein, Du trägst die Gitarre mal zu einem Musikladen oder Kumpel o.ä.
Dort könnte man mal die gesamte Kette durchgehen, mit anderen Gitarren im Vergleich dazu.
Wie @boisdelac auch schon anmerkte, kann es sich lohnen, mal alles im Kontext anzuschauen, inklusive Abhörgeräten. Zuhause kreist man gerne nur im selben Gerätepark und sieht dann evtl. den eigentlichen Fehler nicht.

Und dann scheibchenweise testen, was alles wie funktioniert. Wenn eine Gitarre zu dumpf klingt, dann würde ich erst einmal die Tonregler komplett deaktivieren (sprich: weglöten) und schauen, daß die Gitarre an sich ordentlich ist. (eigentlich eher die Tonabnehmer und die Kabel drumherum)
Die Tonregler können danach die hohen Frequenzen nur wegdämpfen, nicht anheben.
 
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Wie hörst Du denn das ganze außer über den Lekato Multieffekt ab? Kopfhörer, Amp mit Box, Ampsim mit IR und Kopfhörer oder Monitorboxen? Nicht daß da irgendwo Höhen herausgedreht sind.

Hast Du schon mal die Tone-Potis ganz abgeklemmt gehabt? Ist der Klang dann reicher an Höhen. Du kannst auch mal das 50er-Wiring probieren. Da liegt das Tone-Poti nicht am heißen Anschluss des Volume-Potis, sondern wird am Schleifer des Volume-Potis angeschlossen.

Hast Du ein Messgerät, dann miss alle Verbindungen nach.

Wo wohnst Du denn? Vielleich kann einer der erfahrenen Forumsmitglieder direkt an der Gitarre helfen.

Bedenke ... Außer an der Elektrik könnte es auch an der Gitarre selbst liegen.

Am Kopfhörer ... hast Du mal einen anderen probiert?

Am Lekato-Kopfhörerverstärkerchen. Der dürfte wohl auch dem Sound nicht förderlich sein.
Nur über den Lekato PA-1 (Einstellung Clean Sound) und nur über Kopfhörer Sennheiser HD414 (der ist einwandfrei und im allgemeinen eher hell im Klang).

Ganz abgeklemmt hatte ich die Tone-Potis nicht. 50er-Wiring sagt mir nichts. Ich habe nur alle neuen Potis 1:1 wie zuvor verbaut.

Verbindungen habe ich wie gesagt alle geprüft.

PLZ-Bereich 97

Einen Hauch Änderung durch die Tone-Potis sollte man doch auch am Kopfhörerverstärker bemerken.
 
Ich hab jetzt nicht alles weitere nach meinem Post verfolgt, aber Verkabelung soll ja angeblich passen.

Ich hatte mal ein ähnliches Problem, dem die Tone-Regler absolut keine Veränderung am Klang bewirkt haben. Mein Problem war, dass ich mich beim Kauf der Kondensatoren um eine Kommastelle bei der Kapazität vertan habe.
 
Habe zwei neue da, nur sehen die trotz gleicher Werte (22nF/100V) ganz anders aus.
Jetzt sehe ich erst das Bild dazu richtig. Die neuen Kondensatoren sind verdächtig klein, das können doch eigentlich nur Picofarad sein ?? Hast Du jetzt die alten oder neuen eingelötet ?
 
Mein Problem war, dass ich mich beim Kauf der Kondensatoren um eine Kommastelle bei der Kapazität vertan habe.
Kondensatoren sind die alten bzw. neue mit identischen Werten.

@omnimusicus
Noch sind die alten drin. Aber zumindest beim Überbrücken hätte man ja einen Unterschied feststellen müssen.
 
Aber zumindest beim Überbrücken hätte man ja einen Unterschied feststellen müssen
Nicht bei "voll aufgedrehtem" Zustand. Da ändert sich nichts, da der volle Widerstand des Potis von 500kOhm aktiv ist. Es ändert sich zumindest nichts in nutzbarem Ausmaß.

Das ist ja auch die Absicht. Im voll aufgedrehten Zustand soll der Tonregler nichts vom Sound beeinflussen, also keine Höhen dämpfen.
 
Stimmt natürlich.
Habe es eben nochmal in verschiedenen Stellungen probiert:
Mit voll aufgedrehten Tone-Potis ändert sich beim Überbrücken nichts. (ok)
Mit minimal aufgedrehten Tone-Potis ändert sich beim Überbrücken nichts. (falsch)
Mit ganz zugedrehten Tone-Potis geht die Lautstärke beim Überbrücken (fast?) ganz weg. (ist das ok?)

Und nochmal die Frage, weil dazu bisher noch keiner was gesagt hat:
Wenn der Switch in Mittelstellung und alles so verdrahtet ist, haben seine 3 Anschlüsse (rot, weiß=Mitte, gelb) alle miteinander Verbindung. Also auch rot mit gelb. Ist das so wirklich richtig?
(In Stellung Rhythm bzw. Treble ist Durchgang nur zw. weiß und gelb bzw. zwischen weiß und rot. Nie zu Masse. Umschalten zw. Pickups funktioniert. In Treble-Stellung ist es aber klar leiser als bei Rhythm. Ich glaube Mittelstellung unterscheidet sich zu Rhythmstellung gar nicht.)
@Alexander_LP Falls das nicht sowieso so sein muss, könntest Du das bei Dir bitte mal prüfen?
 
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