Trockenübungen

von Wüstenstaub, 24.12.07.

  1. Wüstenstaub

    Wüstenstaub Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.07   #1
    frohe weihnachten !^_^

    also was haltet ihr von trocken übungen? also ich wollte eig. Chinesische Qigongkugeln zu weihnachten bekommen, jetzt habe ich aber ein "Press egg!" bekommen

    wenn euch das nichts sagt !

    Chinesische Qigongkugeln sind zwei kugeln die man in der handfläche kreise lässt, das ganze soll die Koordination der Finger verbessern

    und das Press egg soll das ganze auch können (ist so n kummi-ei was man kneten kann ^^)


    meine frage ist jetzt:

    was macht ihr für trocken übungen? oder dehnt ihr nur manchmal die hände ?!


    und bringt das ganze eigentlich was?
    habt ihr erfahrungen gemacht u.s.w ?

    bei intresse einfach mal googeln oder youtuben ^^


    PS: dachte das passt hier gut rein, weil auch viele anfänger so übungen gebrauchen können...

    grüße und frohes fest
     
  2. The_Hollow

    The_Hollow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.07   #2
    Also glaub Petrucci hat auch ein Kapitel für jenes auf seiner DVD "Rock Discipline" gewidmet.
    Ist sicherlich wichtig, da die Hände und Arme ähnlich wie beim Sport beansprucht werden. Daher ein "aufwärmen" sicherlich zu empfehlen.
     
  3. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.07   #3
    Überflüssig wie sonst nix. Spielen Mann, spielen. Wieso sollen meine Finger lernen 2 Eier rotieren zu lassen wenn ich lernen will Saiten niederzuhalten ? In der Zeit wo Du das Ei oder die lustigen China-toys bewegst, kannste auch auf der Gitarre Dehnungs - Aufwärm - Koordinationsübungen machen. Wenn Du häkeln lernen willst machste doch auch nicht zum üben nen salzteig fertig, oder?
     
  4. The_Hollow

    The_Hollow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.07   #4
    Es geht doch viel mehr um Trockenübungen im allgemeinen. Ich persönlich mache keine, weil ich eher zur Entspannung klampfe, aber manchen soll es unter Umständen helfen.
     
  5. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.12.07   #5
    Hi,

    meine rein subjektive Meinung zu dem Thema. Man kann die Hände/Finger nur beim eigentlichen Spielen trainieren, weil wenn ich solche Kugeln in meiner Hand nur im Kreis herum bewege, werden die Finger davon nicht mehr Kraft, nicht die verlangte Präzision und auch nicht das richtige Spielgefühl trainieren können, was gerade wichtig ist. Aber wie man das macht bleibt jedem selbst überlassen. Ich denke, diese Kugeln sind eher etwas für die Allgemeine Entspannung und Konzentration. Vor dem Spielen ist das sicher auch ganz gut. ;)

    Schönen Abend noch. :)

    Grüße

    Kay
     
  6. MeriadocTuk

    MeriadocTuk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.07   #6
    Ich hab mir mal diesen Gripmaster besorgt,
    auc so ein Gerät,
    taugt gar nichts,
    die Finger verkrampfen sich nach 5 Minuten,
    und wenn du 10 Minuten Gitarre spielst wirst du warm,
    und übst nebenher noch Gitarre (-;

    Ist in meinen Augen sinnvoller!

    Gruß
    Jonathan
     
  7. SilverChris

    SilverChris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.12.07   #7
    Also teilweise finde ich die Beiträge hier echt "undurchdacht". Klar hat Häkeln nix mit Salzteig zutun aber das würde ich etwas anders sehen: Wenn du Kugelstoßen machen willst, machst du auch Liegestütze zum Training, oder?

    Ich habe eigentlich als Andenken Qigonkugeln aus Chinatown in NY mitgebracht. Inzwischen bin ich doch recht gut geworden im Umgang mit den Dingern... Die Kugeln fördern nachweißlich die Beweglichkeit, Koordination und Kraft der Finger und des Unterarmes, fördern die Durchblutung etc. -> Schaden kann das zumindest nicht! Die Kugeln werden auch in der Medizin genutzt um die Beweglichtkeit in den Fingern wieder herzustellen nach z.B. einem Schlaganfall.

    Mit ein wenig Übung kann man damit auch nebenbei "trainieren" z.B. beim fernsehen, wenn eine Gitarre inner Hand doch nerven würde. Auch gut für nebenbei finde ich Penspinning (Kuli durch die Finger drehen) -> das was der Boris bei "James Bond - Golden Eye" macht.

    Man muss keine große Kraft aufwenden - stimmt. Aber sollte man beim Gitarrespielen auch nicht. Es fördert die "Ausdauer" und hilft bei der Koordination und der Geschwindigkeit wenn man alles richtig macht! Selbst wenn das nur ein Placebo-Effekt sein sollte - den sollte man auch nie unterschätzen...

    http://www.youtube.com/watch?v=ALUzRQu8jNo


    http://www.youtube.com/watch?v=1q7s4E94-No

    PS: Natürlich ersetzt son Training nicht das spielen selbst... aber es hilft meiner Meinung nach!
     
  8. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #8
    Ich bleibe bei meiner Ansicht, auch wenn ich Deine vermittelnden Worte schätze. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben : Kugelstossen kann man zuhause oder in Sporthallen nicht trainieren, man muss aufn Rasen. Wenn das nicht geht, sind Liegestütze ok. Zumal die Muskelgruppen stärken die auch im "echten" Sport gefragt sind. Beim Gitarre spielen sehe ich den Punkt aber nicht. Wenn Deine Gitarre neben Dir steht, und Du auf echten Bünden mit den richtig echten Abstaenden üben kannst, und dann hörst ob es schnarrt oder nicht, etc - warum sollte man dann die Kugeln bemühen ?Die Kugeln trainieren weder die Fähigkeit ein Barree zu greifen (ausgestreckter Finger seitlich nach unten druecken gibts bei den Kugeln nicht) noch kann man damit lernen über 4 Bünde zu greifen, noch lernt man nahe am Bund zu spielen noch sonstwas. Man lernt allenfalls seine Finger ÜBERHAUPT unabhängig zu bewegen, was bei alten Leuten oder nach Krankheit interessant sein kann. Aber fuer unsereinen behaupte ich, ist es mehr eine Art von Gleichgewichtstraining / Geschicklichkeit, die an der Gitarre wirklich wenig bringt. Es sind einfach ganz andere Bewegungen, die ganz andere Aspekte trainieren. Und wie gesagt : Nichts trainiert Gitarre spielen besser als - na ?
     
  9. masterM312

    masterM312 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #9
    also ich denke das sowas auf gar keinen fall schadet aber es nicht nötig ist aber ich würde sagen das eine trockenübung auf jeden fall seien sollte musik zuhören, weil es dreht sich im endeffekt alles um die musik:) . also es ist manchmal auch ganz sinnvoll die gitarre wegzulegen und in ruhe und frieden sich musik anzuhören und vllt obwohl man durchgehend metal hört sollte man sich auch mal jazz anhören und andersrum den das bringt einen erst wirklcih weiter bis dann
     
  10. Wüstenstaub

    Wüstenstaub Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #10
    uii uii uii^^

    also ich finde es intressant welche meinung vertretten werden, leider hat auser SilverChris keiner was davon gesagt ob er selber mal erfahrungen gesammelt hat... also wer von euch hat überhaupt solche kugeln oder ein "press egg" ???

    dehn übungen ala Petrucci sind meiner meinung schon hilfreich...

    im ganzen bin ich auch der meinung das die gitarre nix ersätzen kann wenns um dehn übungen geht... (wenn man es richtig macht)

    ich hab übrigens grade eben mal 5min dieses gummiei geknetet und muss sagen das meine hände schön aufgewärmt sind (war eben noch in der kälte)

    denke mal die stahlsaiten werde mir die finger jetzt nicht mehr so leicht "anschneiden" ^^

    ps: finde trockenübungen ganz nett wenn man gerade keine gitarre greifbar hat...

    grüßee
     
  11. SilverChris

    SilverChris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #11
    Ja klar können die Dinger nicht die Gitarre ersetzen. Aber ich meinte auch lediglich, dass es als Zusatz-Training echt gut ist. Sagen wir mal ich bin 2 Stunden am Tag hier in meinem Zimmer und übe diese 2 Stunden Gitarre und zusätzlich noch ne halbe Stunde mit den Kugeln irgendwo, wo ich keine Gitarre haben kann. Die Kugeln vermindern ja nicht die Übungszeit mit der Gitarre, sondern ergänzen diese...

    Wollte das nur nochmal klar stellen ;-)

    Und ich finds echt praktisch fast überall irgendwie die Finger trainieren zu können...
     
  12. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #12
    Ich habe mir vor einiger Zeit mal den Gripmaster bestellt ... ich glaube in der Stärke Medium. Der war auf jeden Fall viel viel zu schwer/hart für mich. Also wenn das Teil sinnvoll ist, dann wahrscheinlich in der ExtraLight-Version.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass man sich mit solchen Sachen (Kugeln, Ei, gripmaster) vor dem Spielen schön aufwärmen kann (was vorallem in der kalten Jahreszeit echt wichtig ist). Auch in Situationen, wo man keine Gitarre dabei hat, können diese Teile ganz nützlich sein. Ansonsten sind sie imho aber nicht nötig.
    Zusammenfassend hat mein Vorgänger aber eigentlich schon alles gesagt :)
     
  13. SilverChris

    SilverChris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #13
    Den Gripmaster finde ich irgendwie langweilig... Sieht auch glaub ich vergleichweise bescheuert aus wenn du damit im Zug sitzt und übst... Da dann doch lieber Kugeln, nen Kuli oder ne echte, stilvolle Wandergitarre und dann nebenbei noch singen üben.... KUMBA YA MY LORD KUMBA YA *gröhl* :D
     
  14. Wüstenstaub

    Wüstenstaub Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.07   #14
    oho:er_what: Gripmaster
    noch nie was gehört/gesehn bis jetzt : D

    also das sieht ja schon sehr nobel aus ^^
    wenn das extra für Instrumentalisten gemacht wurden ist muss ja schon was dran sein...
    bei 20 Euro aber schon in der obersten preisklasse

    aber mich intressiert jetzt wielange du schon gitarre spielst,
    könnte ja sein ,wenn man 5jahre spielt schon was mit medium anfangen kann...?!
    bzw. es nicht mehr so schwer erscheint....


    grüße
     
  15. Spatz

    Spatz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.07   #15
    Diese Kleingeräte sind mit Sicherheit NICHT extra für Musiker entworfen worden...
    In der Physiotherapie werden sie zur Kräftigung der Hand- und Fingermuskulatur nach Verletzungen und Handchirurgischen Eingriffen eingesetzt (und ich bin mir ziemlich sicher daß sie DAFÜR entworfen wurden). -> ebenso übrigens auch das "Quetsch-Ei".
    Achja, die Ergotherapie arbeitet auch mit solchen Sachen...

    Nun ein paar Worte zum Sinne dieser drei Kleingeräte.



    "Press egg" und "Gripmaster":

    Ausschließlich Geräte zur Kraftsteigerung, sowie Kraftausdauer-Verbesserung, der kurzen (vorwiegend Press egg) und der langen (vorwiegend Gripmaster) Handmuskulatur.
    Eine Koordinationssteigerung im volkstümlichen Sinne (flinkere Finger) ist nicht zu erwarten, jedoch wird durchaus eine Koordination verbessert, nämlich die intra- und intermuskuläre Koordination.
    Das betrifft die Koordination der einzelnen Muskelfasern sowie Synergiegruppen der Muskulatur. -> führt jedoch nur zu o.g. Kraft- und Kraftausdauer-Zuwachs.


    Chinesische Qigongkugeln:

    Diese Dinger kenne ich persönlich nicht. Jedoch habe ich mir das Youtube-Video angeschaut und denke, daß ein Kraftzuwachs der Hand- oder Fingermuskulatur sehr unwahrscheinlich erscheint, allerhöchstens eine Verbesserung der Kraftausdauer...
    Dummerweise kann ich aus dem Video das Gewicht der Kugeln nur schwer abschätzen, daher könnte ich mich mit diesem Punkt u.U. auch täuschen.
    Wenn man jedoch die alternierenden (abwechselnden) Fingerbewegungen betrachtet, kann man sich durchaus vorstellen, daß dadurch die Fingerkoordination (im volkstümlichen Sinne) verbessert und trainiert werden kann...


    Ich gebe jedoch zu bedenken, daß es einen großen Unterschied macht, ob man Muskelgruppen mithilfe der abgezielten Bewegung ("Kugelstoß") trainiert.
    Oder mit einer fremden Bewegung ("Liegestütz").
    Für Fachfremde mag es etwas schwer zu verstehen sein, daß der größte Teil der Kraftentwicklung eines Muskels v.a. von der Muskelkoordination abhängt und weniger von physikalischen Dingen, wie dem Muskelquerschnitt.
    Von daher dürfte der zu erwartende Nutzen ("Overflow") durch das "Training" für das konkrete Gitarre-Handling sehr gering ausfallen.

    Dennoch ein gewißer Nutzen bleibt vorhanden. Und bevor man mit leeren Händen Zugfährt... warum denn nicht lieber ein paar Kugeln rollen? ;)
     
  16. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.12.07   #16
    Was man eigentlich ganz gut machen kann, z.B. während einer langweiligen Sitzung oder beim Telefonieren oder so, sind so kleine Fingerspiele, die zwar direkt weder Kraft noch Geschwindigkeit bringen, dafür aber dem Gehirn helfen, die einzelnen Finger besser und selbständiger anzusteuern.

    Ich mach mal ein Beispiel. 1 ist Zeigefinger, 4 ist kleiner Finger. Daumen brauchen wir nicht (nicht an der Greifhand). Lege alle vier Finger mit den Spitzen an die Oberseite einer Tischkante. Hebe nun Finger 1 und 3 an und führe sie sauber an die Unterseite der Tischkante, ohne Finger 2 und 4 zu bewegen. Und zurück. Jetzt dasselbe mit Finger 2 und 4. Alle möglichen Kombinationen kann man durchprobieren und eigenes erfinden, alles was schwer fällt, ist gut. Dann vielleicht mal mit beiden Händen (linke Hand macht Finger 1 und 3, während rechte Hand Finger 2 und 4 macht :)).

    Aber all diese Übungen helfen natürlich nur so lange, wie man sie noch nicht im Schlaf und aus dem ff kann. Weil, wir trainieren ja das Gehirn, nicht die Muskeln.

    Aber am Schluss führt kein Weg daran vorbei, das Instrument in die Pfoten zu nehmen und ganz ganz viel zu spielen.

    Gruss, Ben
     
  17. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.07   #17
    Das würde ich so unterschreiben. Wenn keine Klampfe in Griffweite ist, abends im Hotelzimmer oder im Wartezimmer - klar, immer . Aber wenn jemand denkt dass er seine Finger damit trainiert, und dann an der Gitarre nix mehr machen muss - Irrtum, sicher. Nebenbei ist die Übung vom BenChnobi schon sehr viel schlauer als Training mit nem Ei oder irgendwelchen Gripmasters oder Knetkram, weil diese von ihm vorgeschlagenen Bewegungen ja so auch beim Gitarre spielen gebraucht werden. Der Würgegriff hingegen den der Gripmaster trainiert ist vollkommen unnütz, weil er eine Bewegung trainiert die a) nur aif Kraft rausläuft und b) so nicht vorkommt.
     
  18. Spatz

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    Erstellt: 29.12.07   #18
    Hm, ich habe bereits erwähnt, daß wissenschaftlich betrachtet, der Overflow-Effekt auf das Gitarrespielen ziemlich gering sein dürfte.
    Jedoch denke ich, daß gerade dieses Quetsch-Ei (egal von welcher Firma) für einen ANFÄNGER durchaus nützlich sein kann, denn:
    dabei kräftigt man (je nach Technik) die kurzen Handmuskeln (Mm. lumbricales), die gerade beim Greifen von Barrées benötigt werden.
    Sprecht doch mal mit blutigen Anfängern, Barrées bereiten ihnen oft ziemliche Probleme, was meiner Ansicht nach a) an der Koordination liegt und b) vor allem an der Kraftausdauer der kurzen Handmuskeln...

    Aber, Vincent-Vega, ich gebe Dir mit Deiner Aussage insofern schon Recht, als daß der Durchschnittsmensch die Übungen mit den Kleingeräten wohl aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht effizient durchführen dürfte, was den Nutzen wohl nahezu auf Null reduzieren wird. :(
    Insofern wenn die Möglichkeit besteht, lieber zur Gitarre (ich hasse das Wort Axt...) greifen, wenn verfügbar.
     
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