Über was singt ihr?(technischer hinsicht)

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HammettRG

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Servus!

Wollt mal wissen wie ihr das mit dem Singen handhabt?
Sprich, singt ihr über eine Alte Musikanlage oder ne Fette Gesangsanlage?

Wäre geil, wenn ihr mir ein paar Empfehlungen machen könntet.
Wir möchten aber nicht mehr als 200€ ausgeben.
Wir haben uns auch schon überlegt nen alten Amp zu ersteigern, würde sich das lohnen?Macht das wer?

Danke schonmal.

HammettRG
 
Edgecrusher

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Kommt darauf an, wie laut deine Band spielt bzw. was für einen Musikstil.
Spielt deine Band primär nicht verstärkt (Gitarren, etc.) wird ein nicht besonders leistungsstarker Amp reichen.
Damit hätte ich allerdings keine Chance in der Probe gegen 2 E-Gitarren, 1 Bass und einen lauten Schlagzeuger. Deswegen haben wir eine PA (Vor- und Endstufe (2 x 350 W, was allerdings auch nicht die Welt ist), 2 große Boxen). Leider würdest Du da aber nicht weit kommen mit 200.- € :-/
 
.Jens

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Moin...

Wir haben mit einer alten, aber soliden Gesangsanlage angefangen und die inzwischen zu einer passablen Klein-PA ausgebaut. Subs fehlen noch.

Aber zur Frage: 200€ ist fast nichts, auch gebraucht wird die Luft da dünn... Der allgemeinste Tipp (hier im Forum auch schon öfter diskutiert) ist für den Anfang wohl eine Aktivbox oder zwei, die später als Monitor bzw. sogar als Tops dienen können.
was meinst du mit nem "alten Amp"? Falls Gitarrenamp - lass es. Dann schon eher was richtig altes, was funktionell noch OK ist - irgendwas aus der Zeck-15/3-Liga mit passender Endstufe z.B. Aber da muss man echt Glück haben, die sterben aus (und das nicht ganz zu unrecht...).

Bei der Planung des Budgets kann ich nur das nochmal in den Raum stellen, was Gynnii hier sonst in schöner Regelmäßigkeit betont:
Für Gitarren, Amps, Schlagzeuge usw. usf. geben Musiker oft horrende Beträge aus - und ihr letztes Hemd gleich mit. Warum zieren sich Sänger nur immer so, für ihr (kostenloses) Instrument in angemessenes Equipment ähnliche Summen zu investieren? Die Stimme steht immer vorne und repräsentiert die Band - welche Saiten der Gitarrist spielt bzw. ob das eine Klampfe für 300 oder 1000€ ist, hören 90% des Publikums nicht...
Das nurmal so als Denkanstoss...

Jens
 
coffeebreak

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Wir haben ein Satelliten System von HK-Audio aus der "Classic compact" Serie. Als Verstärker eine Peavey 2x 130 (?) W Endstufe, Yamaha Effekt für den Hall, Behriger Compressor und ein Spirit Folio Mixer (12 Kanal).
Zum Singen hab ich ein Shure SM 58.

Für den Anfang würde ich mir einen kleinen Powermixer mit ordentlichen Boxen anschaffen. WEnn Du Glück hast bekommst Du günstig was Gebrauchtes.
 
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Patrick Beyer

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Hi,

also ich benutze zum Singen bei den Proben das KK105 (die Funkvariante des Neumann KMS105).
Da wir bei den Proben auch alles über eine PA laufen lassen wird das ganze dann gemischt. Als Mixer benutzen wir für die Proben den Midas Venice 320 und dann nutzen wir zur Ausgabe zwei JBL Mpro 18er Subs und dazu 2 Mpro 12er Tops. Das ganze über QSC-Entstufen und fertig.
Effekte alles mögliche von Lexicon, TC und Yamaha sowie Eventide - besonder mag ich auch den Orville. :D
 
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HammettRG

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Danke für die Antworten Leute.

@Jens.

Das problem is ja, dass wir alle unsere Instrumente haben. Und ich will nicht auf eine Gesangsanlage sparen, weil das mein Budget sprengt. Ich sing nur so übergangsweise bis wir einen Sänger gefunden haben. Suche desshalb ein günstige Alternative.
 
.Jens

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Tja, das übliche Problem... ;)

Nur - dazu fällt mir nicht viel ein. Klar, Gitarrenamp geht zur Not und übergangsweise auch irgendwie. Oder halt irgendein Keyboardamp mit Mic-Eingang.
Wenn die Band aber länger bestehen bleiben soll, ist ein Aktivmonitor wohl echt die beste Lösung.

Denn selbst wenn Euer zukünftiger Sänger eine Gesangsanlage mitbringt (leider immer recht unwahrscheinlich), sind wahrscheinlich keine Extra Monitore mehr dabei. Dann hättet ihr für den ersten Kneipengig zumindest schonmal einen Monitor...

Jens
 
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HammettRG

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Was denkst du wieviel watt? Ich meine mit 30 käme man hin.
Hab das schonmal über meinen Amp versucht, hatte dann aber leider keine Git mehr ?

Was hälst du von einem Multiamp? Wir haben einen Sänger in Aussicht, nur sitzt der ziemlich auf dem trockenen
 
.Jens

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Moin...

Meinst du diesen von Leem?
Kann ich nichts zu sagen, aber von den Daten her könnte das für den Übergang (wenn auch knapp bzw. wenn der Rest sich zusammenreisst) gehen. Besser als Experimente mit Gitarrenamps wahrscheinlich.

Zur Leistung (wobei ja eigentlich Schalldruck zählt): Das darfst du nicht den üblichen Gitarrenampleistungen vergleichen. Erstens sind 100W Röhre was anderes als 100W Transistor (=PA, Gesangsanlage, Keyboardamp), zweitens erreichst du den gleichen Schalldruck beim Gitarrenamp in einem Bereich, wo der schon nicht mehr linear arbeitet und der Frequenzgang ist ein ganz anderer. Sprich: Du holst mit einer verzerrten Gitarre aus einem 30W Röhrenamp u.U. einen Schalldruck, die Gesang über einen 100W-Transistoramp locker wegpusten kann.
Die 100W vom Multiamp sind unterste Kante würde ich sagen, und nach Möglichkeit sollte dabei dann auch nicht zuviel drüber laufen (also ausser dem Gesang nicht noch Keys und zwei Akustikgitarren), sonst sieht der auch gegen Schlagzeug, Bass, E-Gitarre schnell ganz alt aus.

Aber wie gesagt, wenn es erstmal nur für Gesang sein soll und die Band auch bei Bedarf mal einen Gang zurückschalten kann, sollte das für reinen Probebetrieb reichen. Auf der Bühne gewinnt ihr natürlich damit keinen Blumentopf, das ist klar. Inwieweit das Ding später als Monitor tauglich wäre, ist schwer zu sagen (die nicht abgeschrägte Bauform spricht eigentlich dagegen, aber - notfalls ausprobieren).

Jens
 
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HammettRG

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Danke für deine Umfangreiche Antwort.

Aber genau den mein ich. Naja 300€ für den Übergang?? Wenn der richtige Sänger ihn bezahlt. Mir ist das zu teuer.
Wir werden sehen.

MFG
HammettRG
 
HotHead

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.Jens schrieb:
Meinst du diesen von Leem?
Kann ich nichts zu sagen, aber von den Daten her könnte das für den Übergang (wenn auch knapp bzw. wenn der Rest sich zusammenreisst) gehen. Besser als Experimente mit Gitarrenamps wahrscheinlich.


O mein Gott, nimm den bloß nicht - unser Sänger benutzt den momentan.. also, mit einem eher billigen Mikro (Sm-58-Kopie) klingt der etwas dumpf und ohne Brillanz - mit einem guten Mikro (Beta-58) ist er völlig überfordert und pfeift, was das Zeug hält (ja, wir haben schon alle erdenklichen Positionen Amp/Mikro durchgetestet, alles mit den EQs ausprobiert...).

Ich weiß zwar nicht, was es noch in diesem Preissegment gibt, aber von dem Leem kann ich nur ganz entschieden abraten.


Hannes
 
.Jens

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Ich hab mir schon gedacht, dass das nichts allzu tolles ist...

HammettRG schrieb:
Naja 300€ für den Übergang?? Wenn der richtige Sänger ihn bezahlt. Mir ist das zu teuer.
Wir werden sehen.

Die Gesangsanlage ist immer wieder der Knackpunkt bei Bandgründungen, scheint mir. Ich hab da Glück gehabt, weil ich meist in bestehende Bands eingestiegen bin, die zumindest eine Grundausstattung hatten.
Aber man muss sich einfach klarmachen (er auch immer das wann bezahlt): Stimme laut machen, und zwar ohne Koppelprobleme und ohne dass man gleich Ohrenschmerzen bekommt, das hat seinen Preis.
Bei Neuanschaffungen eben ca. mindestens 400-500 EUR für einen Aktivmonitor, auf dem Gebrauchtmarkt geht es mit den verschiedensten halbwegs brauchbaren Sachen so bei 300 los (nur mal so als Hausnummer).
Vergleicht das mal mit einem (Bühnen-) Gitarrenamp, dann sollte einem klar werden, dass das gar nicht so teuer ist. Der grosse Vorteil des Instruments "Stimme" ist im Bereich Verstärkung gleichzeitig der (Markt-)Nachteil: Sie braucht um zu klingen erstmal keinen Strom und keinen Verstärker. Von daher baut auch kein Mensch "Übungsamps" für Gesang, die vielleicht für den Anfang erschwinglich wären...

Ich schau nachher mal bei Ebay rein, und wenn ich da was sehe, was passen könnte, poste ich das hier mal.

Jens
 
HotHead

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@Jens:


Jo, damit hast du völlig recht. Wir werden wohl von Dynacord irgendeinen Aktivmonitor (Name ist mir gerade entfallen.. :() kaufen, und den dann über ein kleines Mackiepult ansteuern. Der Monitor kostet soweit ich noch informiert bin ~750€, was ich nicht wirklich viel finde, und ist laut Aussagen von Session Walldorf so ziemlich der beste Aktivmonitor, den es sich zu kaufen lohnt - dass es nach oben wie immer keine Grenze gibt, ist auch klar. Witzigerweise haben wir denen eigentlich ein deutlich höheres Budget genannt, aber die meinten lapidar: "Das lohnt sich nicht." *g* Sowas habe ich noch nie von einem Verkäufer (!) gehört - von daher muss da was dran sein (oder die Margen bei Dynacord sind extrem hoch ;>).


Hannes
 
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magicgynnii

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Hi,

der aktive Dynacord- Monitor heißt AM 12 - dazu passend gibt es den passiven Monitor M 12. Ein aktiver Monitor kann jeweils um einen passiven ergänzt werden.

Die Dinger sind richtig gut - und auch auf der Bühne mag ich 12" - Monitor wegen der Sprach (Gesangs-) Verständlichkeit 12- Zöller lieber als 15- Zöller. Nur haben die Teile schon ihren Preis....

Schwächer und klanglich nicht so gut - dafür aber wesentlich günstiger ist z.B. der HK Powerworks oder der KME FM-1102. Es kommt halt darauf an, was man ausgeben kann bzw. will. Jedenfalls haben aktive Monitore als "Gesangsanlage" für den Übungsraum den Vorteil, dass man sie auch auf der Bühne als Monitore verwenden kann - oder mal bei einer kleinen VA als Beschallung ...

Gruß Günter
 
HotHead

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Hi Günter,

(regulär ohne "th"?) genau der isses. Hatte die Unterlagen hier auch rumfliegen, aber frag mich nicht wo :)
Wir wollten uns den eben genau aus diesem Grund holen: wir gingen davon aus, dass er in Kombination mit einem weiteren AM-12 und diesem Sub (heißt das nicht einfach nur 800 oder so?) für kleinere Veranstaltungen völlig ausreicht - uns zum Proben zumal. Die Kombination mit einem passiven Monitor ist mir neu - kannst du da ein bisschen was drüber erzählen? Wäre ja schön, wenn man für 250€ weniger das gleiche Ergebnis hätte - den "Überschuss" könnte man mit Leichtigkeit in Verkabelung, größeres Pult etc. investieren...


Hannes
 
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magicgynnii

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@HotHead:

Der AM 12 hat eine Impedanz von 8 Ohm - wenn man da über den Speakonausgang einen passiven Monitor (parallel) anschließt, sind es gegenüber der Endstufe noch 4 Ohm - und sie kann beide Monitore mit der gleichen Leistung "bedienen"...

Ich habe von den aktiven und den passiven jeweils 2 Stück - damit kann ich für jeden Monitorkanal jeweils 2 Monitore stellen - jweil einen aktiven und einen passiven.

Die passiven lassen sich natürlich genau so gut über eine externe Endstufe betreiben - nur sollte die dann schon tunlichst einen Limiter haben ;-) - das wären dann für meinen Fall 4 Monitorkanäle, die ich bedienen kann. Ob es sich lohnen würde, statt der aktiven passive und eine Endstufe zu kaufen (und dabei noch auf die Möglichkeit, mal ein Mikro direkt anzuschließen zu verzichten) müsst Ihr selbst entscheiden...

Empfehlen (auch klanglich) kann ich die Teile in jedem Fall - nur sind sie wie erwähnt halt nicht gerade billig.

Gruß Günter (mit "t" - ohne "h" ;-) )

G
ü
n
t
(h) __
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Martin Hofmann

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ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht für übel...

wir haben in unserem Proberaum (15m²) eine Ramsa PA mit 4 Woofern und 2 Tops plus 1x Yamaha SM-15 IV für die Leadvocals und 2x FBT Jolly 8 Ba (aktiv) für die Keyboards... über alle Boxen läuft der Gesang und ist deswegen nie zu leise und pfeifft aufgrund der Verwendung hochwertiger Mics nur wenn einer besoffen ist und die Mics in den Monitor richtet....
 
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magicgynnii

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Hi Martin,

warum sollen wir Dir das übel nehmen - wer an der Quelle sitzt, hats mit dem Trinken halt etwas leichter ;-)

Es sei Such gegönnt :)

Gruß Günter
 
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Patrick Beyer

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Wäre doch wohl auch schlimm, wenn ihr jetzt mit einer einzigen DAP-Aktivbox aufwarten würdet - ich mein, wo du doch an der Quelle (wie Gynnii schon sagte) sitzt. ;)
 
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Also wir haben im Proberaum: (Aufgebaut wie bei den Auftritten als 3-Wege-Monitoranlage) 1x JBL MPro 418 Aktivsubwoofer mit Peavy Eurosys 500MXT (15"/1") Top (Drumfill) und 4xHarmonic-Design-Monitore (12"/1")
an einer Warwick-Endstufe (2x430W).
Damit ist es wirklich kein Problem den Gesang immer zu hören.
Angefangen haben wir mit einem Keyboardverstärker mit Mikroeingängen (Leem 1210) für Gesang, geht bis zu einer gewissen Lautstärke auch ganz ordentlich (benutzen wir jetzt noch manchmal für Mini-Auftritte).
Grüße, Peter
 

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