Umstieg von Digital auf Analog etc.?

  • Ersteller Starship85
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Für die Glockenklänge wird der Emulator 2 verwendet. Das kann heute jeder Sampler besser. Viel besser! ABER! Pads,Leads,SynthBrass,usw. ist ein Digitaler eine Lachnummer. Denn da zählt die lebendigkeit und die Inspiration. Beim Soundbasteln ist man Verdammt Glücklich, wenn man was geiles kreiert hat. Die Feinheiten machen einen umso mehr happy, wenn man was von seinem Handwerk versteht. Einen normalen Musikhörer juckt das nicht die Bohne. Aber die Tatsache, dass ein heutiger Digitaler nicht an einen DX7,Jupiter8,ObXa,Prophet5,Waldorf Microwave,etc. heranreicht ist klar. Eine Workstation ist zwar Flexibel und effizient, mehr aber auch nicht.
 
Zum Beispiel Foreigner hat mit einem Jupiter 8 und einem Digitalen (k.a.) was gespielt,oder Van Halen spielt heute noch bei manchen Konzerten den ObXa, Mr.Mister hatten ein setup aus Pro 600,Emulator 2 und Roland Masterkeyboard (ca. 86´). Der Keyboarder von Bryan Adams spielt heute noch die Klassiche Orgel und einen Roland Juno 106,usw. Also es giebt noch einige mehr die Live Analog bevorzugen. Ich möchte als Keyboarder ja mit meinem Sound herausstechen. Ein Digitaler klingt nicht wie Analog>>Viel zu rein und tod. Virtuell Analog wäre bei mir keine Option(>>Digital!!) Eine Option wäre aber für mich>> T2 behalten u. Prophet 600 >>kostet ca.400-600 Euro.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-qcFZC9M43o
Du wirst lachen. Ist dir der Name Jean Michel Jarre geläufig? Willst du wissen, was der alles auf die Bühne wuchten läßt? Auszug ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
  • Moog Minimoog Model D
  • Moog Memorymoog
  • Moog 55 Modular
  • Moog Taurus
  • Moog Liberation
  • EMS VCS3 (2×)
  • EMS Synthi AKS (4×)
  • Yamaha CS80
  • ARP 2500
  • ARP 2600P
  • ARP 2601
  • Korg PS-3100
  • Elka Synthex (geschätzt 2-3×)
  • Mellotron Mk 2
Das sind Synths im Wert von zigtausend Euronen. Alleine die sechs EMS-Synthis würden "neu" nach Liste zusammen ca. 35.000 € kosten, und einer davon ist Baujahr 1969, einer der allerersten und Jarres erster Synth. Und das sind nur die echtanalogen Vintage-Geräte, da sind ja noch einige Altdigitale (z. B. Roland D-50) und Neubauten (z. B. Moog Minimoog Voyager) zwischen. Aber der Mann hat auch sein Technikteam, darunter Patrick Pelamourgues, den Superlöter, der ihm einen frühdigitalen, additiven RMI Harmonic Synthesizer von Mitte der 70er in Mint Condition restauriert hat, und mit dem Teil tourt der Kerl! Wir reden außerdem von einem Mann, der sich für seine 2009er Tour ein ganz neues PA-System hat entwickeln lassen, das hinter der Bühne versteckt wird, und der in den 80er und 90er Jahren auch schon mal vor ein bis drei Millionen Zuschauern (jeweils pro Konzert) gespielt hat, also geht nicht gibt's für den nicht.

Klar, es gibt Spötter, die sagen, das ginge auch mit 4 MacBooks. Oder 4 Yamaha Motif XF. Oder 4 iPads. Und es würde sich hinterher zu 99,9% identisch anhören. Aber es gibt schon Gründe, warum Jarre immer noch mit solchen Uraltgeräten mit entsprechendem Wartungsaufwand tourt, und der Sound ist einer davon.

Nur ist eben der Aufwand abartig groß. Für viele Geräte hat Jarre Backup. Und "normale" Musiker müßten eigentlich einen an der Klatsche haben, wenn sie mit hochgradig unzuverlässigen polyphonen Wertanlagen wie CS80 oder Memorymoog touren. Jarre hat statt dessen seinen Technikerstab und Ersatzgeräte - und sei es auch mal ein Alesis Ion, wenn der CS80 nicht will.


Martman
 
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Für die Glockenklänge wird der Emulator 2 verwendet. Das kann heute jeder Sampler besser. Viel besser! ABER! Pads,Leads,SynthBrass,usw. ist ein Digitaler eine Lachnummer. Denn da zählt die lebendigkeit und die Inspiration. Beim Soundbasteln ist man Verdammt Glücklich, wenn man was geiles kreiert hat. Die Feinheiten machen einen umso mehr happy, wenn man was von seinem Handwerk versteht. Einen normalen Musikhörer juckt das nicht die Bohne. Aber die Tatsache, dass ein heutiger Digitaler nicht an einen DX7,Jupiter8,ObXa,Prophet5,Waldorf Microwave,etc. heranreicht ist klar. Eine Workstation ist zwar Flexibel und effizient, mehr aber auch nicht.
Wieviele und welche vollanaloge hast du denn schon besessen, und mit welchen VA-Synths hast du sie verglichen? Ich meine jetzt nicht 5 Minuten Anspielen im Geschäft, sondern ich meine wirklich damit gearbeitet zu haben.

Ich wundere mich nur, zumal du gerade auch noch völlig schmerzfrei digitale Synthesizer auf Workstations beziehst.
 
Jean Michael Jarre ist mir ein Begriff! ;D Aber man vergleiche Mal Human League damals mit heute: Damals:Roland Jupiter 8,Korg Polysix,DX7,usw. Heute:Roland Fantom +MacBook
>>Fazit:Synthesizer die sie heute spielen klingen absolut sch****. Richtig gearbeitet hab ich noch nicht damit.Aber gespielt hab ich zb. schon den DSI Pro8,DSI PolyEnvolver,Moog Voyager, irgendein Modularsystem und noch einige andere. Auch virtuell analoge wie den Roland Gaia. Aber der der mich umgehaut hat ist der Pro8.Ich hab fast jeden Digitalen der Neuzeit gespielt;von Yamaha,über Kurzweil,bis DSI. Aber ein Jupiter klingt eben noch besser als ein Prophet,aber das ist geschmackssache. Mit Wartung der Dinger hätte ich ansich kein Problem. Löten kann ich und mit Elektronik kenn ich mich aus.>>Schleppen ist für mich überhaupt kein Problem. Der Sound steht bei mir über dem Gewicht. Achso, ich hatte mit Workstations ja nur ein beispiel genannt. Ich spiele ja auch eine. Und da fällt mir auch ein, dass ich noch nen kleinen alten Analogen besitz. ;) Ist zwar unbekannt und nicht Programmierbar, aber er ist recht stimmstabil.

Was mir aber eben Wichtig ist, dass der Synthesizer originell ist.>> Nicht so ein hässlicher Korg oder so ein kahler Motif>>bei dem hab ich mich nach bereits einer Minute spielen im Laden weit genug entfernt.
 
... Aber man vergleiche Mal Human League damals mit heute: Damals:Roland Jupiter 8,Korg Polysix,DX7,usw. Heute:Roland Fantom +MacBook...
klar, der Charakter der jeweiligen Tonausgabe der Oldies sorgt bereits ein vielschichtiges Klangbild...
das hat aber nichts mit analog versus digital zu tun
mit dem DX7 ist es keineswegs schwer, Sounds zu produzieren, die sich praktisch nicht von analogen unterscheiden
dass er für andere Sachen bekannt ist liegt an der Geschichte: 'man' wollte ja etwas Neues, zu der Zeit...

cheers, Tom
 
Aber die Tatsache, dass ein heutiger Digitaler nicht an einen DX7,Jupiter8,ObXa,Prophet5,Waldorf Microwave,etc. heranreicht ist klar.

Nein, das ist so, wie es da steht, ganz klarer Blödsinn. Erstens ist ein DX7 sowieso schon digital und kann hervorragend von einigen anderen Digitalen emuliert werden (zB Kurzweil K2xxx und PC3 mit KFM) und zweitens hört man den Unterschied bei Live sowieso nicht.
Waldor Microwave ist übrigens auch schon halb Digital, wenn Du stattdessen PPG Wave geschrieben hättest, wäre das was Anderes.

Wenn ich das alles so lese, habe ich den Eindruck, daß Du einem Phantom hinterherjagst.
 
Der PPG Wave ist genauso halb digital wie der Microwave I. Der erste PPG Wave hatte nicht mal analoge Filter.
 
Fantom, Motif etc. käme für mich überhaupt nicht in Frage. Das sind Allrounder, aber eben in keiner Richtung Perfekt. Mein Tyros 2 hat in sachen Klang ordentlich dampf, ist aber eben eine Workstation und bietet mir zu wenig spielraum für Analog sounds. Hat zwar einen Sampler, aber da halt ich nicht viel von. Ich wollte ja auch eigentlich garnicht so einen Konflikt zwischen Digital und Analog anfechten, sondern wollte eigentlich fragen, welcher Synth sich gut mit einer Workstation kombinieren lässt, oder welche Vorteile man bei einen Tausch hätte.
 
Welcher Synth sich mit einer Workstation gut kombinieren lässt wohl zu 90% von deinem Set und Ansprüchen ab. Wenn du nen Synth für Flächen suchst wäre eine Moog nicht so dolle (außer su gibst mächtig viel geld aus).
 
sondern wollte eigentlich fragen, welcher Synth sich gut mit einer Workstation kombinieren lässt, oder welche Vorteile man bei einen Tausch hätte.

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Ich sage immer noch Prophet 08.

@chris: Du meinst den Wavecomputer 360. PPG Wave und Microwave haben leider sehr unterschiedliche Filterchips (SSM vs. Curtis), was man auch im Klang merkt.
 
Fantom, Motif etc. käme für mich überhaupt nicht in Frage. Das sind Allrounder, aber eben in keiner Richtung Perfekt. Mein Tyros 2 hat in sachen Klang ordentlich dampf, ist aber eben eine Workstation und bietet mir zu wenig spielraum für Analog sounds. Hat zwar einen Sampler, aber da halt ich nicht viel von. Ich wollte ja auch eigentlich garnicht so einen Konflikt zwischen Digital und Analog anfechten, sondern wollte eigentlich fragen, welcher Synth sich gut mit einer Workstation kombinieren lässt, oder welche Vorteile man bei einen Tausch hätte.

Tut mir leid, aber ich habe selten so einen Quatsch gelesen. Vielleicht wäre es besser, Du spielst mal ein paar analoge Kisten/aktuelle Workstations LÄNGER an und urteilst dann.Was ist denn bitte schön perfekt???? Wenn ich dann schon höre das der Tyros 2 eine Workstation ist. Irgendwie klingt das hier nach heisser Luft....mehr aber auch nicht. Sorry. :nix:
 
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Wenn du das doch als Quatsch empfindest, warum antwortest du dann?? :D
 
In die Yamaha-Geräte S80, S90, S90 ES, Motif Classic, Motif ES und PSR9000 Pro kann man zusätzliche eigenständige Klangerzeuger per Plug-IN-Board einbauen. So zum Beispiel einen echten DX 7 (PLG 150 DX) und den originalen analogen AN1X (PLG 150 AN). Wohlgemerkt, es sind eigenständige Klangerzeuger!!!
Die Programmierung der Boards erfolgt mittels Editor über den Rechner. Hier kann man auch die Original-Datein des AN1X und des DX7 reinladen.
 
An sich finde ich die Motifs nicht schlecht, aber die passen nicht zu mir. Damit kann ich mich einfach nicht anfreunden. Allein schon weil sie so kompliziert sind. Aber Motif spielt ja fast jeder Keyboarder auf der Bühne; alleine das wäre schon ein Grund, warum ich die nicht haben müste. ;)
 
Allein schon weil sie so kompliziert sind
Komliziert ist nur das, was man nicht kennt. Ich finde die Motifs absolut einfach und äußerst übersichtlich gestrickt..., ich kenne sie allerdings auch.
Warum man die Motif´s bei so vielen Keyboarder auf der Bühnen sieht, sollte dir eigentlich zu denken geben..., aber gut.:D

Vermutlich geht es dir gar nicht in 1. Linie um den Sound und die Soundvielfalt (denn dann wäre ja ein Motif ES mit einem PLG 150 DX-Board, einem PLG 150 AN-Board und vielleicht noch einem PLG 150 VL-Board genau das richtige für dich), sondern viel mehr darum, Sounds in Echtzeit mit Drehreglern zu bearbeiten. Dann wäre allerdings ein DX7 auch nichts für dich.
Schau dir doch einfach mal Geräte von Moog, Dave Smith Instruments, Access, Clavia-Nord, Novation etc... an

Um noch mal auf den Tyros zurück zukommen..., du hast Recht, es ist eine Workstation, eine Entertainer-Workstation.
Motif, Fantom, Kronos und Co. sind Synthesizer-Workstation.
 
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Aber Motif spielt ja fast jeder Keyboarder auf der Bühne; alleine das wäre schon ein Grund, warum ich die nicht haben müste. ;)

Ach, daher weht der Wind. Na, dann kannst ja gleich auch die Nords und Korgs ausschließen, die hat auch jeder ...

Sorry, aber der Zwang zum Anders sein wollen behindert letztich nur einen selbst. 99% der Leute, die zu einem Konzert gehen, interessiert es nicht die Bohne, wer welches Instrument spielt, sondern das, was dargeboten wird.

Wenn Du was Anderes einsetzen willst, wüßte ich da schon was, aber wenn Dir schon eine Motif zu kompliziert ist, spar ich mir das lieber. Wenn man sich nicht damit beschäftigt ist jedes Gerät kompliziert, aber das liegt an Dir selbst. Du kannst Dir natürlich auch einen Solaris kaufen, am Besten einen weißen, den hat wirklich nicht jeder, aber der erfordert auch erstmal Einarbeitung, da er sehr viel kann.

Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, daß Du garnicht wirklich weißt, was Du wirklich willst, außer unbedingt was "Anderes". Mache Dir klar, daß Du, wie schon oben geschrieben, einem Phantom hinterherjagst und werde Dir darüber klar, was Du wirklich willst - dann kann man Dir auch helfen.

So jedenfalls eierst Du nur rum und kommst kein Stück weiter.
 
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Ich jage da weder einem Fantom, noch einem Motif hinterher. Denn so wie ich es ja bereits mehrmals erwähnte möchte ich in Zukunft auf Analog und FM-Synthese bauen. Mit einem Fantom muss man sich ja alleine schon wegen des Designs schämen! Aber die Motifs haben für mich keinen Anreiz. Die klingen mir auch nicht fett genug. Um mal Klarheit zu bringen, wie ich mir das Vorstelle: 2 Keyboards >>1 Analog + 1 FM Meine analogen Favoriten sind derzeit Prophet 600 oder Prophet 08 oder Jupiter 6. Meine FM: Dx7,Dx7II,und evtl. ein TX7 mit Masterkeyboard.

>>>Nichts Digitales (keine Rompler)<<<
 
Ich jage da weder einem Fantom [...]

Phantom, nicht Fantom. Lies einfach nochmal, was man Dir schrieb. Es geht nicht um irgendwelche Gerätenamen, sondern darum, daß Du offenbar falsche Vorstellungen hast.

TX7 mit Masterkeyboard? Guter Witz. Solltest Du ganz schnell vergessen, außer Du hast ein Masterkeyboard mit begrenzbarer Velocity. DX7-Sounds sind allesamt auf die beschränkte Dynamik des Urmodells ausgerichtet, die nur bis 100 geht. Wenn Du einen DX7/TX7/TX802 per MIDI mit voller Dynamik ansteuerst, klingen die Sounds anders, und teils sehr komisch. Müßte man umprogrammieren, macht aber kein Mensch. Daher: Wenn schon einen ollen FM, dann einen DX7 oder DX7II, alles Andere besser vergessen.

In dieser Hinsicht empfehle ich einen DX7II. Sehr gute Tastatur, mehr Speicher, echte Bedienfeldtaster, großes Display ohne nachlassende Leuchtkraft und zudem Split/Dualfähig.
 
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Um mal Klarheit zu bringen, wie ich mir das Vorstelle: 2 Keyboards >>1 Analog + 1 FM Meine analogen Favoriten sind derzeit Prophet 600 oder Prophet 08 oder Jupiter 6. Meine FM: Dx7,Dx7II,und evtl. ein TX7 mit Masterkeyboard.
Na ja, wenn Du schon so klare Favoriten hast, dann mal los. Einen DX7 bekommst Du öfter mal angeboten, Prophets oder Jupiters wird schon enger. Und wenn Du noch was ganz exotisches haben willst, z.B. einen hier schon erwähnten PPG360 - den hat wirklich kaum einer noch auf der Bühne -, dann darfst Du Dich gerne mal bei mir melden ;)
 

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