Unterschiedliche Arten des Setup-Aufbaus + Unterschiede der Treter dafür

von boggiboggwursdt, 08.04.16.

  1. boggiboggwursdt

    boggiboggwursdt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #1
    Hallo Leute, hoffe der Titel ist halbwegs passend gewählt und das Unterforum auch.

    Ich bin ehemaliger Gitarrist, der in seiner Bass-Zeit bisher nur über "normale" Amps gespielt hat. Wenn man jedoch mal auf das Thema "Effekte" und so weiter kommt, wird es für mich als ehemaligen Gitarristen etwas verwirrend was die Arten des Setup-Aufbaus angeht, und die Funktion der eventuell eingesetzten Treter. Vielleicht ist das Ganze ja auch ganz einfach und ich steh aufm Schlauch... Ich stelle mal dar, wie ich das ganze bisher verstanden habe:

    1. Spielen über Combo: Der "normale" Verstärker, sprich eine fixe Kombination aus Vorstufe+Endstufe+Box. Kennt man, gibts nix zu zu sagen.

    2. Stack: "Head" + Boxen; Head = Kombi aus Vor- und Endstufe. Eigentlich auch klar.

    3. "Ausgeeinzeltes" Stack: Jeweils separate Vorstufe und Endstufe, angeschlossen an eine Box. Preamp kann hier z.B. auch ein Amp-Simulator sein (Behringer V-Amp, Line 6 POD etc...)

    ---

    Soweit, so gut - alles sehr bekannt aus Gitarristen-Zeiten.

    Treter kenne ich als Gitarrist direkt vor dem Amp (oder wenns Effekte sind evtl. eingeschleift). Sie geben dem Setup halt einfach ein bißchen Vielfalt. Meist sind das Verzerrer oder (Modulations-)Effekte bzw. Compressoren.

    Bei den Bass-"Effekten" sehe ich jedoch jede Menge EQs oder zumindest Preamps (??), die eine komplette EQ-Sektion dabei haben (z.B. Bassdriver DI). Eine DI-Box kenne ich einfach als DI-Box, also ohne irgendwelche EQs. Gerade Tech 21 hat eine Fülle an Tretern und 19"-Geräten, bei denen sich mir der jeweilige Unterschied zu anderen "Effekten" nicht erschließt. Sind das vollwertige Preamps im Sinne eines Setup-Aufbaus (sprich einfach ne Endstufe hintendran und ab in ne Box), oder sind das "ergänzende" Treter? Die Amp-Modeler von Tech 21 verstehe ich als Preamp. Bei den anderen wird aber gerade in den Bewertungen und den "Specs" immer auf die Verzerrer-Leistung hingewiesen, was eher so klingt als wären das Effekte zusätzlich zu einem wie auch immer gearteten Setup.

    Kann mir jemand bei der Gelegenheit noch erklären, was es mit der Character-Reihe von Tech 21 auf sich hat? Sind das abgespeckte Varianten der normalen Geräte?

    Danke schon mal für die Hilfe und Sorry, wenn die Frage zu dämlich ist...

    LG boggi
     
  2. Cold Prep

    Cold Prep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #2
    Das sind preamps.
    Mit denen kann man dann z.b ohne eigenes Stack direkt über die PA spielen.

    Was man letztlich braucht und will ist halt vor einigen Dingen abhängig.
     
  3. ka-zwo

    ka-zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #3
    So kompliziert ist es eigentlich nicht, wenn bei nem Zerrpedal ne vollständige EQ Sektion dabei ist, spricht man meistens von einem Preamp, da ja die Klangformung mittels EQ bei nem Amp eigentlich in der Vorstufe passiert. Es spricht aber auch nichts dagegen, einen Preamp einfach "nur" als Zerrpedal zu nutzen, oder das dann als zusätzlichen Kanal bzw. Grundsound zu definieren...

    Erlaubt ist, was gefällt bzw. funktioniert.

    Bei meiner letzten Ex-Band habe ich zum Zerren (und leichten boosten) einen VT-Bass vorm Amp benutzt, der ja eigentich in die Kategorie Preamp fällt.
    Womit wir auch schon bei der Character Serie von Tech 21 wären. Das sind Preamps jeweils mit einem Bestimmten Klang-Charakter. Beim VT-Bass geht das in Richtung Ampeg und bei anderen Pedalen der Reihe in andere Richtungen.
     
  4. disbisg

    disbisg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.16   #4
    Moin,
    ich denke die Preamps sind dem Geschleppe und dem (neuerdings trendy) InEar Monitoring geschuldet.
    In den seltensten Fällen wurde bisher der Speaker als klangformendes Element auf der Bühne betrachtet. Daher macht die "aktive DI" mit Klangeinstellungsgerätschaften schon Sinn. Passt aufs Board, ab in den Mixer, rauf auf die Ohren oder in die Monitorbox. Immer den gleichen Sound (theoretisch), mixerfreundlich, rückenfreundlich.
    Kann man sicherlich auch vor den Preamp schalten um einen zweiten Sond zu haben, da gibt es aber Geräte, die man nicht bypassen kann.
    Soein Verzerrer kostet im Layout nicht viel Geld, zumal von einigen Preamps gerade die Zerrsektion eklatant wichtig ist (oder wer hat einen Ampeg schon mal clean gespielt?)
    Macht also manchmal Sinn (wenns gefällt) und manchmal nicht (wenns blöd klingt).
    Sound erklären ist eher unglücklich. Fahr irgendwo hin wo sie alles haben, nehm deinen Bass mit und probier alles aus was Dir vors Kabel kommt.
    Alsdenne
     
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