unterschiedlicher klang eines akkordes

  • Ersteller guitar_anfaenger
  • Erstellt am
G
guitar_anfaenger
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
15.06.08
Registriert
14.11.05
Beiträge
680
Kekse
288
hi

mir fällt immer wieder auf das ein akkord verschieden sich anhören kann für den betrachter. in manchen akkordfolgen da leite ich den akkord in richtung des einen tons und manchmal in richtung des anderen tons

ich hoffe ihr versteht wie ich es meine. zb einfach mal c-dur beispiel. einmal höre ich den akkord in richtung des grundtons. aber ich könnte ihn auch für mich nach der großen terz klingen lassen.

versteht ihr worauf ich hinaus will? so läuft man ja gefahr das jemand die akkordfolge nicht so wahrnimmt wie man selbst das tut

schwer zu beschreiben. und warum passt dann nur ein bestimmter akkord zum gesang obwohl ein anderer akkord auch den ton beinhaltet der gesungen wird? :confused:

jaja die theorie. wenn überhaupt jemand mein gewusel versteht würde ich mich über antworten freuen :redface:

danke
 
Eigenschaft
 
ich versteht nur bahnhof.... fang bitte nochmal ganz von vorne an...
 
warum passt dann nur ein bestimmter akkord zum gesang obwohl ein anderer akkord auch den ton beinhaltet der gesungen wird?

Weil der Komponist eben diesen Akkord dort gewollt hat und nicht einen anderen.


hi

mir fällt immer wieder auf das ein akkord verschieden sich anhören kann für den betrachter. in manchen akkordfolgen da leite ich den akkord in richtung des einen tons und manchmal in richtung des anderen tons

ich hoffe ihr versteht wie ich es meine. zb einfach mal c-dur beispiel. einmal höre ich den akkord in richtung des grundtons. aber ich könnte ihn auch für mich nach der großen terz klingen lassen.

versteht ihr worauf ich hinaus will? so läuft man ja gefahr das jemand die akkordfolge nicht so wahrnimmt wie man selbst das tut

Ich ahne, was Du meinst...

Da kannst Du nichts dran ändern, dass Musik in jedem Ohr anders wahrgenommen wird. Wir Menschen sind ja (noch) keine Clone.

Geh davon aus, dass der "normale" Zuhörer meist den jeweils höchsten Töne am deutlichsten wahrnimmt, sobald mehrere Töne gleichzeitig klingen. Und die tiefsten Töne - deren Dominanz aber mehr unterbewusst wahrgenommen wird.

Als Musiker hört man aufgrund des geübteren Gehörs jedoch Töne gleichberechtigter. Da hört man eher als Andere auch mal den Verlauf einer Mittelstimme von einem Akkord zum anderen bewusst.

Daraus folgt:

Wenn Du innerhalb einer Akkordfolge eine bestimmte Stimmführung auch für den Hörer klar erlebbar machen willst, dann muss Du die Akkorde entsprechend so spielen, dass diese Stimme immer oben ist. Das nennt sich Voicing.

Beispiel:Angenommen Du spielst die Akkorde C und A und. Für Dich klingt dabei der Tonwechsel von G nach A auf der G-Saite interessant (fett), den aber außer Dir keiner so recht mitbekommt:

0--0--0--0----------
1--1--2--2-------
0--0--2--2-------
2--2--2--2------
3--3--0--0--------
---------------


Legst Du nun das G und das A jedoch ganz nach oben in die Akkorde, wird dieses von Dir geschätzte Tonintervall urplötzlich für jeden klar hörbar:

3--3--5--5----------
1--1--2--2-------
0--0--2--2-------
2--2--2--2------
3--3--0--0--------
---------------

Ales klar?
 
ich versteht nur bahnhof.... fang bitte nochmal ganz von vorne an...
ich weis echt nicht wie ich mich anders ausdrücken soll. das is so schwer zu beschreiben :confused:

@ Hans_3

jo. ich denke das trifft es. danke. ich werde mal ein wenig rumspielen damit

besonders fällt mir das zb auch bei dem offenen d7 auf. der klingt auf den ersten blick immer genau wie der d-dur. das wird wohl darauf hinauslaufen wie du schon sagst das man den höchsten ton am ehesten wahrnimmt.

oder zb habe ich zu meinen anfangszeiten immer beim b7 im 7. bund den selben akkord gehört wie der normale B-dur im 7. bund. mitlerweile ist das anders. soviel zum thema gehörbildung

hast mir sehr geholfen danke
 
Noch 'n Beispiel:

A--E--G-D

0--0--3--2--------
2--0--3--3------
2--1--0--2-------
------------
-------------
-------------

hier sitzen die Töne e e g f# als Leittöne im Gehör

bei den selben HArmonien/Akkorden

A--E--G-D

5--4--3--2--------
5--5--3--3------
6--4--4--2-------
------------
-------------
-------------

dominiert hingegen die absteigende Chromatik a g# g f#
 
das is ne interessante geschichte. ich denke damit kann man viel machen

danke
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben