[Upgrade] Vendetta 3.0 (Hilfe gesucht)

von street991, 04.05.16.

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  1. street991

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    Erstellt: 04.05.16   #1
    Moin Liebes Board.

    Ich habe ja vor ein Paar Tagen meine neue vendetta ausgepackt und bin auch super begeistert, was die bespielbarkeit angeht.

    Die verbauten Humbucker sind schon ziemlich okay, nur bringen sie nicht den gewünschten Druck mitsich den ich mir erwünsche.
    Also kommen halt ein Paar EMG´s rein. 81/85 = 81 bridge, 85 neck zusammen mit dem 3 Position Switch, da ich lötfaul bin und ein Fan der Steckverbindungen.

    Desweiteren Spiele ich mit dem gedanken Stärkere seiten aufzuziehen, Sprich von meinen Aktuellen 10-46 Regular Slinky auf die 11-54 Beefy Slinky
    Ich spiele überwiegend MetalCore und bin also in sämtlichen Drop Tunings, ab Drop-D unterwegs.

    Laut Forum und diversen websites, heißt es ja das der Sattel und die Bridge, bei sollch einer seiten stärke angepasst werden muss. (neu kerben muss)
    Da würde ich Persönlich die vorhandende Noname Bridge (die auch ziemlich scharfkantig ist) gerne direkt wechseln, allerdings wüsste ich nicht welche. Sie schaut aus wie eine ABM 1
    Die 3 Bolzen der Hohen saite schauen halt in die andere richtung als die der tiefen saiten. Find beim Großen T halt keine passende :/
    Vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen, vorschläge gern gesehen.
    (weiß auch nicht ob man die Bolzen wenden kann ?)

    [​IMG]

    Beim Sattel hab ich relativ wenig ahnung, ich weiß das es unterschiede gibt, Fender(nut) / Gibson.
    Der Sattel ist eh neuwertig also sollte einfaches einkerben reichen. ( All die Umbauten macht ein Freund von mir, ich besorge nur die Parts)

    Würde mich mega freuen, wenn jemand mir Infos zur bridge geben kann und vorschläge hat.

    Liebe Grüße Leroy
     
  2. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.16   #2
    ABM ist ein Hardwarehersteller, die machen auch solche Brücken. Was Du meinst ist eine ABR-1 - ist es aber auch nicht. ;)

    Egal, die kann man umdrehen. Reiter heissen die Dinger, Bolzen sind die, die die Brücke im Korpus halten.

    Worauf Du achten musst ist, dass es eine Tune-o-matic für asiatische Modelle ist, diese haben i.d.R. diese "fetten" M8 Bolzen die in Gewindehülsen sitzen.

    Bei Gotoh bspw. sind das die Modelle mit dem "T" vor dem Farbkürzel:

    [​IMG]

    oder in Schwarz:

    [​IMG]

    Da steht "passt nur für Original USA Single Cut Modelle", stimmt aber nicht. Auf USA- Modelle passen diese eben nicht.
     
  3. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.16   #3

    Hey danke für die hilfe, man merkt ich bin neu in der Materie *Hust*
    Ich werd eine der beiden bestellen. "Schwarzes Brett mit Chrome Hardware hätte was)
     
  4. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.16   #4
    Guck erstmal drunter, nicht dass es schon 'ne Gotoh ist. :D Wobei die Gotoh-Teile die ich bisher hatte schon "anschmiegsamer" waren als manche andere OEM-Hardware.
     
  5. murle1

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    Erstellt: 04.05.16   #5
    Gotoh hat meines Wissens keine Rappelbrücke? Und wenn eine neue Brücke verwendet weden soll, bitte darauf achten, das diese richtig herum aufgesteckt wird. Weil ohne Rappelfeder die Achsen der Reiter mit kleinen Sprengringen (oder wie die Dinge sich nennen) gesichert sind. Und diese sollten durch den Saitendruck nicht belastet werden.. Also die Schraubenköpfe der Intonationsschrauben in Richtung Saitenhalter...
     
  6. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.16   #6
    Also es gibt hier im forum nochn thread wo jemand seine vendetta 3.0 Bridge von unten zeigt, Denke mal nicht das es aufeinmal eine andere ist ^^.

    Bei satteln spiele ich auch mit dem gedanken einen neuen zu nehmen, ich hab mich so ein wenig in die locking
    Es gibt ein Thread wo jemand seine vendetta 3.0 zerlegt und seine Bridge von unten Zeigt, war keine Marken Bridge.

    Okay danke für den hinweiß bei meiner, LTD EC100QM und der Vendetta 3.0 zeigen die einstellschrauben nämlich zum Hals hin.
    Was wird mit Rappelbrücke gemeint ?
     
  7. benny barony

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    Erstellt: 04.05.16   #7
    Eine Tune-o-matic mit "Rappelfeder"/"retainer wire":

    [​IMG]
     
  8. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.16   #8
    Ah merci, ja gut hat meine Aktuelle auf der dean ja nicht, und die 2 von Gotohja auch nicht =)
     
  9. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 05.05.16   #9
    Nicht das ich Dich falsch verstanden habe: Auf dem Bild Deiner Gitarre ist zu sehen-sie hat eine Brücke mit Rappelfeder..
    Falls Du Deiner Gitarre etwas Gutes antun möchtest, die von Dir angesprochene Brücke von ABM ist die Beste - nur, dort sind die Saitenkerben nicht werkmäßig
    vorhanden. Ob Du die sauber selber machen kannst, ist die Frage...
     
  10. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.16   #10
    Okay ich werde alt und brauch eine brille..

    Nur für mich gerad nochmal zum verständniss, ich kann jede Tune-o-matic für asiatische Modelle benutzen.
    Und es ist auch nicht schlimm wenn sie keine Rappelfeder hat, da diese bei manchen brücken nur dafür da ist die Reiter (gesichert werden ? )
    Soweit richtig =) `?

    danke für eure zeit :)
     
  11. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.16   #11
    Bei Gotoh sind die Reiter übrigens mit winzigen Muttern gesichert:
    [​IMG]

    Dieser Draht soll verhindern, dass die Reiter herausfallen, wenn keine Saite sie durch Gegendruck an ihrer Position hält.

    Die passende TOM von ABM wäre diese hier:

    [​IMG]
     
  12. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 05.05.16   #12
     
  13. street991

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    Erstellt: 05.05.16   #13
    Okay dann werd ich mich mal entscheiden müssen, welche der 3 ich nehme.
    Gotoh oder Abm
     
  14. Stratz

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    Erstellt: 09.05.16   #14
    Das Review habe ich geschrieben:
    [Gitarre] Dean Vendetta 3.0 Classic Black

    Das scheint ein günstige TOM zu sein, aber sie erfüllt ihren Zweck. Bei meiner Gibson hat der Tausch der Hardware eine Menge gebracht. Gibson verwendet ab Werk aber auch nur billige Gusshardware, nix mit High-End-Qualität und so.
    Die ABM wäre schon die Luxuslösung. Mich würde es auch mal interessieren, ob so ein Wechsel bei der Vendetta viel bringt. Die Gitarre schwingt ja auch so schon gut, aber die Hardware ist nicht zu unterschätzen. Sie ist Bindeglied zwischen Saiten und Korpus.
    Gotoh ist auch für gute Ware bekannt, ich schätze die ABM aber noch einmal (mindestens) eine Stufe höher ein. Man müsste halt noch die Reiter kerben (lassen). Im gleichen Atemzug würde ich dann auch den Sattel gegen einen für die gewählte Saitenstärke passenden tauschen. Ich würde das beim Gitarrenbauer machen lassen. Es wäre schade, wenn man sich die Reiter durch falsch gesetzte Kerben versaut und für das Feilen des Sattels sollte man auch die passenden Feilen haben.

    Zu den EMGs gebe ich dir auch gleich einen Tipp. Natürlich kann man die einbauen, Platz für eine Batterie ist auch noch im E-Fach, aber die mitgelieferte Klinkenbuchse passt nicht. Bei der Vendetta ist eine sog. Zargenbuchse verbaut.
    Du bräuchtest also noch eine passende Stereobuchse (Stereo deshalb, weil beim Einstecken eines Kabels die Batterie aktiviert wird):
    [​IMG]

    EMG liefert auch Klinkenbuchsen von Switchcraft mit. Ich bin auch von deren Qualität überzeugt. Sie greifen schön satt zu und das Kabel sitzt fest. Keine Ahnung, wie gut die von Göldo, Harley Benton und Co. sind.

    Die Werks-PUs sind nicht das Gelbe vom Ei. Mit "guten" PUs kann man aus der Vendetta noch was rausholen. Viel Löten muss man übrigens bei passiven PUs nichts. Einfach die Alten ablöten und die Neuen dran. Ab Werk kann man die PUs ja nicht splitten, von daher hält sich der Aufwand in Grenzen(jeweils Hot und Ground bei den beiden HBs) und geht schneller, als der komplette Einbau der EMG-Elektronik. Verbaut sind Minipotis, die sich auch gut löten lassen. Ein Knackpunkt beim Löten sind für Anfänger die Massekabel auf den Rückseiten der Potis, da man bei falschem Vorgehen die Potis schrotten kann.
     
  15. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.16   #15
    Ein sehr guter freund wird diesen part übernehmen, er baut auch hin und wieder mal selbst eine Gitarre zusammen, ich vertrau ihm da.
    Und wegen dem sattel, ich hätte ihn einfach weiter einfeilen lassen, damit es passt. :)

    Ah danke :)

    Ab werk oder extra kaufen, bin gerad verwirrt.

    Ich wechsel also lieber alles :D
    --- Beiträge zusammengefasst, 09.05.16 ---
    Btw was mich gerade ärgert ist, das ich den 81 & 85ger bestellt hab und ja jeweils ein set zur verkabelung kommt und beide Buchsen also nicht passen werden :/
     
  16. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.05.16   #16
    Bei den EMGs liegen Switchcraft-Buchsen bei. Switchcraft ist eine Marke. Die Buchsen werden allerdings mit einer Mutter fixiert und sind für die Montage an einem Buchsenblech gedacht, wie z.B. bei einer Strat, Telecaster oder Les Paul.

    So sieht die aus:
    [​IMG]

    Und das wäre das Buchsenblech:
    [​IMG]

    Die Vendetta hat allerdings eine Zargenbuchse und von daher passt die mitgelieferte nicht.

    Die Potis musst du sowieso wechseln. Aktive PUs laufen mit 25K, passive mit 250K-1M. Bei den EMGs wird alles mit einem Stecksystem verbunden. Der 3-Way-Toggle bleibt aber drin. Die Kabel vom Toggle-Switch werden mit Lüsterklemmen am Bussystem der EMGs eingeschraubt.
    Wenn man passive verbaut muss man die Potis nicht wechseln. So schnell gehen die auch nicht kaputt und beim Einbau neuer Potis besteht auch immer die Gefahr, zu lange die Gehäuse zu erhitzen.

    Wenn dein Freund so etwas öfters schon gemacht hat, sollte es allerdings keine Probleme geben.
     
  17. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.16   #17
    Ah okay, danke noch einmal für die extra erklärung :)

    Einzige was mich wundert ist, was meinst du mit Das beim einbau neuer Potis die gefahr besteht, zu lange die gehäuse zu erhitzen.
    Die emg potis sind ja eh mit steck also hat ja hitze schon einmal garkeine rolle ?
     
  18. Stratz

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    Erstellt: 11.05.16   #18
    Bei den Steckpotis spielt das keine Rolle. Das einzige was bei den EMGs gelötet ist, sind die Kabel am Toggle-Switch. Den gibt es nämlich nicht dazu.

    Wenn man alte EMGs (vor 2010?) hat, muss man allerdings auch löten, ebenso bei passiven Pickups. Auf den Rückseiten der Potis werden die Massekabel angebracht. Viele Lötanfänger haben aber ein Problem, die Gehäuse schnell genug zu erhitzen, damit der Lötzinn eine Verbindung mit dem Metall eingeht. Dann wird da minutenlang der Kolben draufgehalten und irgendwann ist das Poti einfach gegrillt. Mit etwas Erfahrung und einem "guten" Lötkolben ist das aber kein Problem.
     
  19. street991

    street991 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.16   #19
    Achso okay, naja den 3 way toggle bestell ich ja extra mit, um ebend nicht zu löten.
     
  20. Stratz

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    Erstellt: 11.05.16   #20
    Es gibt von EMG keinen 3-Way-Toggle, nur Blade-Switches für Strat und Tele. Da ist dann der Bus schon mit eingebaut und man muss die kleine mitgelieferte Platine nicht nutzen.

    Den Toggle, der jetzt verbaut ist, musst du weiternutzen. Einfach alles unnötige Ablöten und dann so verkabeln, wie im EMG-Manual angegeben. Ganz ohne Löten geht es also nicht. Die vorhandene Elektronik und PUs müssen ja auch ausgelötet werden.

    EDIT:
    Noch ein wichtiger Tipp!
    Aktive EMGs haben keine Saitenerdung. Bei der Vendetta verläuft ein Kabel von einem Bolzen der TOM ins E-Fach und ist auf einem Poti verlötet (kann auch am Toggle sein). Das ist die Saitenerdung. Man könnte jetzt losgehen und die einfach rausrupfen, allerdings weiß man ja nicht, ob man nicht doch mal passive PUs verbauen möchte. Daher würde ich das Kabel sauber ablöten und das blanke Ende mit Isoband oder besser noch Schrumpfschlauch abisolieren. Später kann man dann ganz leicht wieder die Isolierung entfernen und es weiternutzen. Ansonsten müsste man erst wieder mühsam ein neues Kabel verlegen. Das Abisolieren ist wichtig, damit das blanke Kabelende nicht mit Metallteilen in Verbindung kommen kann und die Schaltung anfängt zu spinnen.
     
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