Upright für nicht Kontrabassisten

von Revbmann, 24.08.07.

  1. Revbmann

    Revbmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #1
    Hallo Liebe Bassisten der Klassisch Modernen Art,

    Ich spiele jetz seit 1nem Jahr E-Bass und fange jetzt mit Unterricht an, so meine Frage
    ist ob es sich lohnt son Billig Upright E Bass zu kaufen um darauf ein wenig zu üben
    und vlt auch irgendwann auf Kontrabass umzusteigen.
    Ich habe schonmal auf nem Normalen Fretless Bass gepielt und bin damit ziemlich gut zurecht gekommen, bzw ich habe die Töne die ich wollte getroffen (naja meistens zumindest:D).

    Deswegen die Fragen :

    - Lohnt es sich oder lieber abwarten?
    -Gibbet die auch mit Bundlinien XD?


    Schöne Grüße der Sascha
     
  2. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 25.08.07   #2
    Erste Frage ist nur von dir zu beantworten: wenn du sehr gerne Kontrabass spielen möchtest, dann vielleicht. Aber Kontrabass spielen zu wollen heißt auch Kontrabass lernen zu wollen. Geht sinnvoll nur mit Lehrer, denn die Spieltechniken sind schon unterschiedlich und als Anfänger kannst du dir was angewöhnen, was dir physisch vielleicht nicht gut tun wird. Da du erst ein Jahr spielst und jetzt Unterricht erhältst, wäre es sinnvoller das Geld und die Zeit in den E-Bass zu investieren. Warte einfach noch ein Jahr oder zwei, dann frage dich das nochmal. In der Zwischenzeit wäre ein Fretless eine gute Alternative. Schon für 150€ gibts Brauchbares z. B. von SX.

    EUB gibt nicht mit Bundlinien. Du lernst beim Kontrabass das Lagenspiel, schaust also nie aufs Griffbrett und daher sind Markierungen Killefit.
     
  3. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.07   #3
    erste aussage ist falsch, sorry. BSX macht auf Kundenwunsch welche, genauso azola - ist aber schon ... exquisiter schnickschnack. (d.h. bei EUBs ab 3000€ gibts bundlinien) und der WAV4 von NS-Design, hat positionspunkte auf dem Griffbrett.
    aber: 2. Aussage stimmt absolut. - d.h. du solltest nicht drauf angewiesen sein wollen.
    (dabei fällt mir auf, dass ich neulich einen Kontrabassisten in einer Tanzband sah... der hatte richtige Bünde dran)

    Wenn du irgendwann mal Kontrabass lernen willst ist ein EUB ein finanziell weniger anstrengender Einstieg - im allgemeinen zumindest.

    Aber die Entscheidung, ob du lieber auf Kontrabass umsteigen willst, kann dir keiner abnehmen. Ich glaube nur, dass Unterricht am Kontrabass mehr bringt als Unterricht am E-Bass, weil du am E-Bass als Autodidakt sehr weit kommst.
     
  4. tigereye

    tigereye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.07   #4
    Hey Sascha,
    ich habe mir die selbe Frage gestellt ...
    Siehe die beiden threads:
    https://www.musiker-board.de/vb/upright-kontrabaesse/212630-kontrabass-wieviel-investieren.html
    https://www.musiker-board.de/vb/upright-kontrabaesse/223293-ebay-kontrabassangebote-tuetenweise.html

    Bei ebay habe ich dann dies Ding hier gefunden:
    http://cgi.ebay.de/e-kontrabass-ind...ryZ87492QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
    Mag sein, dass es jemanden gibt, der sowas spielen möchte ... ich nicht !

    Bassick hat schon recht, mit dem was er geschrieben hat.
    Vor allem aber ist die Frage, die du dir stellen solltest: wofür brauchst du einen Kontrabass ?!? Das Ding da von ebay ist nix halbes nicht ganzes. Für mich interessant am Kontrabass ist das andere attack-Verhalten, der andere sound, das andere feeling (richtige Arbeit !!! aus der ganzen Schulter heraus, nicht nur Fingergeflitze) und dann gibt es nur ent- oder weder...
    Ich für meinen Teil habe den Kontrabass erstmal hinten angestellt, kommt viellericht irgendwann mal, wenn ich auf einem "konventionellen" E-bass firm genug bin, um zu jazzen.
    Für Rock-Pop- ...irgendwas... - Musik ist mir der Aufwand, das Instrument zu erlernen zu groß und auch fehl am Platz. (hm ... Rockabilly ...)

    ciao
    Andreas
     
  5. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 25.08.07   #5
    Ahja, für Geld bekommt man offensichtlich alles...:rolleyes:
    Das wusste ich in der Tat nicht. Sehe den Sinn vom Ganzen noch nicht. Aber jedem das Seine. Es gibt übrigens in der bayrischen Volksmusik auch akustische Kontrabässe mit Bünden.:eek:
     
  6. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.07   #6
    genau bei so einer bayerischen volks-tanz-musik-band hab ich ja nen kontrabass mit bünden gesehen :eek: und schonmal bei ebay
     
  7. ~Siempre~

    ~Siempre~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.07   #7
    Mal ne Anfängerfrage: was genau heisst denn Lagenspiel? Wie kann ichs lernen?
     
  8. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 01.09.07   #8
    Lagen sind Griffpositionen. Da ein Streichinstrument keine Bünde hat, schafft man "virtuelle Bünde", sogenannte Lagen.
    Es beginnt mit der 1/2 Lage, Bundanalogie: Leersaite, 1. + 2. + 3. Bund oder auf der G-Saite: g-gis/as-a-ais/b
    1. Lage dann a-ais/b-h, 2. Lage ais/b-h-c, dann 2 1/2. Lage, 3., 3 1/2, 4., 5. usf.

    Wenn du die Lagen einmal draufhast, kannst du die quasi wieder vergessen, dann denkst du nur noch in Tönen.

    Kontrabass lernt man am besten beim Lehrer, da eine gute und entspannte Handhaltung für die Gesundheit der Greifhand wichtig ist. Und weil Intonation gelernt werden muss. Bassschulen in gedruckter Form zum Selbststudium gibt es zwar einige wenige, aber hier fehlt immer die Kontrolle durch den Lehrer. Ein Klassiker: Simandl Teil 1. Die Bass Method von Ron Carter ist auch brauchbar.
     
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