[User-Thread] - Jazz Bässe

  • Ersteller bassmajor
  • Erstellt am
Und ein Gebot ist auch schon drauf! :gruebel:
 
aber der Jazzzzzy ist noch geiler... :eek: :rofl:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
ich glaube, der bringt einen guten Preis - der ist so shice, dass er schon wieder cool ist :D
den Hals mit dem Stechbeitel für die Tasche passend gemacht :p
das handsignierte Fender Logo hat auch was...

cheers, Tom
 
genau das! wusste nicht, ob man den link posten darf, bevor man ne abmahnung kassiert, mal lieber nix unternehmen grins.

bei allem was recht ist, aber da hört sich die freundschaft auf. wenn ich schon was umbauen will, dann hol ich mir was preiswertes, wo ich da ruhigen gewissens basteln kann, aber an nem original 70er Fender?? alter alter

Uff, meinst du den?

http://www.ebay.de/itm/Fender-Jazz-Bass-1979-/180921464437?pt=Gitarren&hash=item2a1fc27675#ht_766wt_1413

Aktiv, hässlicher Neulack - und das dann über 1000€?

wie kann man nur..
 
einen link (zum anclicken) darfst du immer posten, wenn die Seite aus dem öffentlichen Bereich des Netz stammt.
Habe ich mit dem Bild gemacht... hätte ich das Bild hier direkt eingebunden, würde ich es 'nutzen'
(um meinen Beitrag zu schmücken) dafür muss man anfragen.

dass an dem Fender gebastelt wurde, spricht eher für Echtheit
so was war lange Zeit nicht ungewöhnlich, teilweise sogar en vogue
(vintage Wahn und Preissteigerung sind ein relativ junges Phänomen)

der Wert (nach heutigen Massstäben) ist natürlich ruiniert, aber es kann ein guter Bass sein
die 3-Punkt Bässe sind nicht unproblematisch - einer der wenigen Fälle, wo ich anspielen vorziehen würde

cheers, Tom
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich habe ihn zwar schon fast ein Jahr, aber ich habe ihn hier noch nicht vorgestellt bislang. Mein 2011er American Standard Jazz Bass:

JazzBassClosePG.jpg

JazzBass1.jpg

JazzBassBodyBack3.jpg

Das Pickguard ist nicht Stock, ebenso die CS 60's Pickups.
 
Der Antigua ist übrigens nicht einfach nur ein anders lackierter Standard Bass sondern ein eigenständiges Modell mit vielen 70s Features.

b2c9776b-d889-673a.jpg
 
genau das! wusste nicht, ob man den link posten darf, bevor man ne abmahnung kassiert, mal lieber nix unternehmen grins.

bei allem was recht ist, aber da hört sich die freundschaft auf. wenn ich schon was umbauen will, dann hol ich mir was preiswertes, wo ich da ruhigen gewissens basteln kann, aber an nem original 70er Fender?? alter alter

Naja, ein End-70iger Jahre Fender ist so ziemlich der größte Müll, den die Burschen je produziert haben.
Da kann man beherzt dran rumbasteln - man sollte es sogar, damit nicht irgendwelche geldgierigen Vintagehändler den Käufern weiter erzählen können, die 70er Jahre Schrottklampfen von Fender und Gibson wären "vintage", nur weil inwzischen die Dinger aus den 50ern und 60ern allesamt in fester Hand sind, und man unbedingt weiter Kohle für Müll bekommen will.

Um es ganz klar zu sagen:
- die Qualität der Fenders in den 70s war zwischen schlecht und grottig, die Anzahl der guten Gitarren liegt im Minimalbereich.
- die Klampfen waren fast alle bleischwer
- die 3-Punkt-Halsbefestigung sorgte dafür, dass bei 9 von 10 Gitarren die Hälse wackelten oder schief in der Halstasche saßen.

Leute, vergesst den 70s Schrott, bezahlt NICHTS dafür. Kauft Euch für dasselbe Geld (bzw. weniger) lieber was vom Gitarrenbauer, oer einen guten Serienbass von Fender.

Wenn ich mir angucke, dass 70s Fender Bässe inzwischen für Summen verkauft werden, für die man einen nagelneuen US Spector Bass bekäme, wird mir wirklich schlecht ob dieser 70s-Abzocke, die da läuft.

Greetz
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Es hilft leider nicht, gebetsmühlenhaft immer wieder das selbe Lied der 70er Fender zu wiederholen. Gute Instrumente erzielen gute Preise, andere nicht. Und 70er Fender sind noch lange keine "Collecables" und ordentliche Instrumente sind zu Preisen zu haben, die sich deutlich unter CS-Niveau (teilweise unter US-Std.) bewegen.

Grüße, Pat
 
Tja,

ich habe nunmal meine eigenen Erfahrungen mit alten Gitarren und Bässen gemacht.
Alle, aber auch wirklich alle 70er Jahre Strats, die ich in den Händen hatte, hatten mindestens eines der aufgeführten Mankos, die meisten alle drei und noch mehr.
Und das waren Dutzende über die Jahre. Das kann kein Zufall sein und deckt sich mit den Erfahrungen von Gitarrenfachleuten (Waldenmayer, Kraushaar).

Da reden sich heute einige Leute fast unspielbar klobige Hälse als "Fat neck" schön, weil ihre 70er Jahre Klampfe nunmal so ausgestattet ist. Dass so manche 60er Jahre Strat mit schlankem Hals einen fetteren Ton hat, wird nicht beachtet LOL.

Das Gewicht wird schöngeredet, weil das so viel Sustain gäbe, was schlicht Unsinn ist. Das Holzgewicht sagt überhaupt gar nichts über den Sound aus.

Die spitzen, teilweise geradezu schrill klingenden PUs werden schöngeredet usw.

Und das gleiche bei den Bässen.

Wahre Geschichte:
ein alter Freund (Lehrer, unterrichtet Musik und English), hat sich in den 70ern eine neue Strat gekauft.
Die ist sehr gut in Schuss, weil er sie sehr sorgsam behandelt und pflegt.

Er hat sie mir vorgeführt, stolz wie Oskar, ich habe sie ausprobiert.
Ich habe mir nichts anmerken lassen, aber das war mit die schlechteste Gitarre, die ich je spielte: Hals wackelte, PUs schrill, schweineschwer.

Und er klang darauf auch nicht besonders.

Hast Du jemals irgendjemanden sagen hören "ich habe ne 70er Jahre Strat, aber die ist allenfalls mittelmäßig"?

Nein, hört man nirgends - jeder, der so ne Pfanne hat, hat zufällig genau eine von denen, die total super sind. ;-)

Es ist ein Selbstbetrug, weil man gerne Besitzer einer Vintage-Gitarre sein möchte, aber sich 50er und 60er nicht leisten kann.

Auf kurze Formeln gebracht:
- nicht jede Gitarre aus den 50ern und 60er klingt besser als eine nagelneue Gitarre
- die Vintagepreise (auch für 50er undd 60er) haben mit der tatsächlichen Güte der Gitarren nichts zu tun
- 70er Jahre Gibsons und Fenders sind zu mindestens 90 Prozent nicht annäheernd den Preis wert, der heutzutage dafür aufgerufen wird. Ein Jazz oder Precisionbass aus den 70ern für 1800 Euro ist eine Frechheit.
- 60 bis 70 % der Gitarren aus den 50ern und 60ern sind Fälschungen (Hals original, der Rest dazugestrickt). Das sage nicht ich, das sagt George Gruhn. Und der muss es wissen.

Fazit: wer die 70er Optik haben will, sollte lieber eine neue Fender in diesem Stil kaufen, aufgrund der präziseren Fertigung heutzutage sind die Ok, trotz Fehlkonstruktionen wie der 3-Punkt-Halsbefestigung.
Wer ne richtig gute Gitarre / einen Bass haben will, die/der aussieht wie aus den 50ern oder 60ern, sollte zum Gitarrenbauer gehen. Ist billiger als der Fender Custom Shop und besser.

Just my 2 Cents, aber Du hast Recht: sie werden es nie lernen, weil sie belogen werden wollen.

Greetz
 
Hallo ReturnToBass,
hallo alle.

Wer stets die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd.
(Altes chinesisches Sprichwort.) ;)

Inzwischen räumen auch neuere Fender Publikationen mit der eigenen Geschichte auf und gestehen schlechte Qualität bei einer großen Anzahl der 70 er Jahre Instrumente.
Preise, die sich für Instrumente dieser Zeit ergeben hängen nicht unbedingt mit Qualität zusammen sondern mit Seltenheit und Nachfrage und auch ich gehöre zu den Leuten, die trotz aller schlechter Kritiken irgendwann mal bei einem guten Angebot einen schön gemaserten 70s Bass in Natur Finish kaufen werde. Steht so auf meiner Wunschliste. ;)

Die Musik dieser Zeit, die damals die Charts gestürmt hat wurde mit eben diesen 'schlechten' Fender Instrumenten eingespielt und es spricht daher gar nichts dagegen auch heute ein solches Instrument zu spielen. (Wenn es in einem guten Zustand ist)
Man muss dabei nur wissen, auf was man sich einlässt.
Ob ein Bass leicht oder schwer ist spielt keine Rolle wenn das Gewicht für einen Bassisten nicht maßgeblich ist. Ich würde weder leicht noch schwer als gutes Kriterium sehen. Für mich zählt das Gesamtpaket und da sind andere Faktoren unter Umständen wichtiger.
Authenzität ist für mich wichtig wenn ich ein echtes, altes Instrument kaufe. Meinen 68 er Telecaster Bass hätte ich nicht gekauft, wenn der Bass nur 3,6 Kg gewogen hätte.
Er hat seine 5 Kg.

In einem anderen Forum hatte ich vor zwei Jahren mal eine Übermacht gegen mich, die mich zerpflückte, nur weil ich eingeräumt hatte, dass nicht alle Instrumente vor 1982 gut waren. da hieß es sogar, man könne jeden Bass vor 1982 bedenkenlos kaufen. Das ist für mich nach wie vor kolossaler Unsinn! Ich weiß auch nicht, wo die Leute so etwas her nehmen. Ich rate ohnehin immer dazu, selbst beim Neuerwerb Instrumente vor dem Kauf zu testen.

Als Reissue Spieler kann ich allerdings auch ganz klar sagen, dass man kein 100 % authentisches Instrument einer Epoche als Wiederauflage kaufen kann aber sie sind immerhin ziemlich ähnlich und wer sicher sein will, bekommt da wirklich absolut gut verarbeitete Instrumente zu relativ günstigen Preisen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
den hier würde ich sofort kaufen, wenn nicht gerade was anderes Priorität hätte
ist aber keiner mit 3-Punkt Befestigung... und er ist lackmässig geschunden
(kA wie man das mit der Authentizität in Einklang bringt, weil er ja anders auf die Welt gekommen ist...)
... aber du hast ja gerade einen US Standard angeschafft, insofern willst du den Verküfer vermutlich gar nicht zum Export überreden... :D

cheers, Tom
 
den hier würde ich sofort kaufen, wenn nicht gerade was anderes Priorität hätte
ist aber keiner mit 3-Punkt Befestigung... und er ist lackmässig geschunden
(kA wie man das mit der Authentizität in Einklang bringt, weil er ja anders auf die Welt gekommen ist...)
... aber du hast ja gerade einen US Standard angeschafft, insofern willst du den Verküfer vermutlich gar nicht zum Export überreden... :D

cheers, Tom

Den würde ich sicher nicht kaufen. Schlechte Bilder, zuviel verbastelt. :igitt:
Zu riskant.
Wenn man blind kaufen muss würde ich schon bessere Fotos wollen so wie hier z.B.
 
Hallo Moulin,

also erstens mal: es kann sich natürlich jeder kaufen, was er will.
Zweitens: wenn es jemanden gibt, der für Gitarrenkäufe aus "Sentimentalität" allergrößtes Verständnis hat, dann ich! ;-)

Ich werde mir zum Beispiel irgendwann einen alten Ibanez Musician-Bass zulegen, obwohl die schweineschwer sind und die PUs per Alterung zu übelsten Mikrofonen werden (nicht alle, aber viele) - aber er war in Jugendtagen mein unbezahlbarer Traumbass.
Muss einfach sein.

Auch ist seltsamerweise der 70s-bad-quality-effect von Fender bei den Bässen nicht so ausgeprägt wie bei den Gitarren.
Auch die Teles waren immer noch recht gut. Bis auf wenige Modelle sind die da doch auch bei 4-Punkt geblieben.
Nur die Strats (das mit Abstand meistverkaufte Modell) war totaler Murks. Wohl weil sie da am meisten geändert haben.
CBS-Deppen.

Beim Jazz Bass ärgern mich z. B. in den 70s nur zwei Dinge:
- die geänderte Position des Steg-PUs. Warum nur, warum? Wenn ich auf nem Sweet Spot sitze, dann bleibe ich doch da und gehe nicht da hin, wo es bitter ist...
- die Maplehälse mit den schwarzen Feldern, die aussehen sollten wie Inlays. Die Perloid-Blöcke waren ok, wenn auch optisch schon arg bling-bling - aber für die schwatten Blöcke gehört der Designer erschossen. ;-)
Aber das ist schlussendlich Geschmacksfrage.

Ich habe bei einem hiesigen Laden einen wirklich schönen 79er (!) Precision gesehen (inzwischen verkauft): der war in einem dunklen Naturton, man konnte deutlich sehen, dass er altersbedingt nachgedunkelt war, was generell sehr schön aussieht.
Der Hammer war: das war urprünglich ein Fretlessbass (Rosewood), der nachträglich bundiert wurde, d. h. der hatte keinerlei Inlays im Griffbrett.
Man mag es kaum glauben, aber der Bass sah dadurch extrem scharf aus. Diese kleine Änderung hat so einen starken Effekt.
Wenn ich die 1.000 übrig gehabt hätte - ich hätte zugeschlagen. Aber nicht weil er von 79 war, sondern weil er gut klang und einfach schön aussah.

Kurz gesucht und noch das Foto gefunden, der hier wars:
Fender-Precision-Bass79.jpg

Du siehst also: auch ich bin anfällig...

Greetz!

PS: es mag sein, dass viele Musiker in en 70s auf der Bühne entsprechende Gitarren benutzt haben - aber ich vermute mal ganz stark, dass sie für die Plattenaufnahmen die alten Schätze benutzt haben. Außerdem waren viele damals schon Endorser und haben speziell aufbereitete Instrumente bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man blind kaufen muss würde ich schon bessere Fotos wollen so wie hier z.B.
d'accord... ich bin ja (bei Bässen) :p ... bei der Optik nicht so pingelig, würde da den Preisvorteil mitnehmen...
(müssten knapp 400 Euro sein)
beide haben aber das klassisch feine 'früh-70er' Holz

cheers, Tom
 
den hier würde ich sofort kaufen, wenn nicht gerade was anderes Priorität hätte
ist aber keiner mit 3-Punkt Befestigung... und er ist lackmässig geschunden
(kA wie man das mit der Authentizität in Einklang bringt, weil er ja anders auf die Welt gekommen ist...)
... aber du hast ja gerade einen US Standard angeschafft, insofern willst du den Verküfer vermutlich gar nicht zum Export überreden... :D

cheers, Tom

Hallo,

wenn ich mich nicht schwer täusche, hatten Fender Precision Basses IMMER eine 4-Punkt-Halsbefestigung.
Der Fender Jazz Bass wechselte von 4 auf 3-Punkt im Laufe des Jahres 1975.
Die Fender Telecaster hatte IMMER eine 4-Punkt, außer die Customs und Deluxes aus den 70ern.
Die Strat wechselte irgendwann auf 3-Punkt.

Greetz
 
ja, das ist mir auch aufgefallen beim Nachdenken... dass ich nie einen Preci damit gesehen habe... :gruebel:
da die 3 Punkt (der grösste ?) Stein des Anstosses war, wollte ich es nicht unerwähnt lassen.
diese Precis klingen aber echt gut, das glaube ich selbst dem Verkäufer der 'Gammelgurke' :D
(weil an anderer Stelle schon entsprechende gehört)
aber ich würde auch nicht jeden 70er pauschal kaufen wollen...
(so häufig sind die gezeigten nicht, bzw nicht alle haben diese Holzvariante als Hals)

cheers, Tom
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben