Für die Interessierten hier noch ein besseres Bild:
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Dies ist ein "crafted in japan", 70s Reissue, laut Seriennummer aus dem Jahr 2004.
Bezüglich Verarbeitung lassen sich keine Mängel ausmachen - der Spalt zwischen Hals und Korpus ist sogar geringer als beim 62er Vintage aus dem Jahr 1993...
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Was die Tonabnehmer angeht, kann ich nicht wirklich eine Aussage treffen, ob sie jetzt dumpfer oder brillianter klingen. Da ist natürlich auch viel subjektives empfinden dabei und dann gibt es noch die Faktoren Saiten, Spieltechnik und Verstärker.
Für mich ist wichtig, dass ich den gewünschten Klang bekomme. Und das funktioniert bis jetzt ganz gut.
Womit wir beim Thema "Spielfähigkeit" wären: Die Halsmaße sind wohl wie bei allen 70er Modellen zwischen Jazz Bass und 62er Precision. Gefällt mir sehr gut.
Das Fretlessspiel ohne jegliche Bundkennzeichnung ist so eine Sache. Ich spiele ja schon sehr lange Bass und habe auch schon etwas Erfahrung beim Fretlessbass und auch einen E-Upright.
Meine Spielweise ist hier jetzt nicht "jeder Finger einen Bund" sonder eher wie die Simandl-Technik beim Kontrabass. Damit kam ich recht schnell zurecht - dennoch ist meine Intonation nicht perfekt, wird sie vielleicht auch nie...

Mit der Zeit weiß man aber einfach wohin man greifen muss, um die richtigen Töne zu treffen.
Und ja, fretless Precision ist in gewisser Weise ein Paradoxon. Und selten sind sie auch, zumindest auf dem freien Markt. Ob jetzt Maple oder Rosewood seltener ist, kann ich nicht sagen.
Gruß
Andreas