Verbindung zwischen Soft und Hardware

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Alex Turner
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Hallo zusammen,

ich würde gerne anfangen, selbst Songs zu schreiben und alle Instrumente selber einzuspielen.
Dazu würde ich gerne mit einem Programm arbeiten, wo ich auch Synthesizer und z.B. ein Drum Beat erzeugen kann.

Da ich von dem ganzen noch nicht so die Ahnung habe, würde ich gerne die Hilfe von euch annehmen und fragen, was ich alles dazu benötige...
Ein Computer Win 10 und ein kleines Behringer Mischpult, externe Soundkarte und Midi Keyboard besitze ich schon.
Was benötige ich noch und welches Programm empfehlt ihr mir?

Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Beste Grüße, Alex
 
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GI Peter Pan
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Welches Mischpult und welche externe Soundkarte? Wenn dein vorhandenes Equipment nicht reicht, weil grad nicht klar ist, was du da hast, würde für den Start ein kleines MIDI-fähiges USB-Audiointerface wie das UR22 reichen. https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22_mk2.htm

Vorteil ist, dass direkt eine kleine Cubase Lizenz mit dabei ist. Wenn dein Equipment ausreicht bietet sich aus Kostengründen natürlich Reaper an.

Software Synths und weiteres funktionieren als VSTi eingebunden eigentlich mit jeder DAW.
 
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Alex Turner
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Besten Dank für die Antwort.
Das heißt, du empfiehlst mir das Cubase Programm ja? Mein vorhandenes Equipment reicht sicherlich nicht aus...

Gibt es hier im Forum Anleitungen, wie man das alles mit dem Computer anschließt?
Und was heißt VSTi und DAW? Sorry, wie gesagt, neu in diesem Gebiet...
 
Trommler53842
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Hallo Alex und herzlich willkommen "an Board" :hat:

Du benötigst neben Hard- und Software zwei Dinge: Inspiration für die Songs und Ausdauer, Dich mit dem Equipment auseinanderzusetzen.

Benenne Deine vorhandene Hardware bitte mal konkret mit Produktnamen und Modell. Dann können wir abschätzen, was an Hardware ggfs. noch erforderlich ist.

Cubase ist eine DAW-Software, mit der Du sowohl Audio wie auch Midi verarbeiten kannst. (DAW = Digital Audio Workstation)
Es gibt natürlich noch viele andere Programme, wie ProTools, Studio One, Reaper uvm.
Cubase gibt es in vielen verschiedenen Abstufungen: von LE (Light Edition) bis zur Pro-Version. Bei Studio One gibt es auch 3 Stufen.
Mit den Einsteiger-Versionen hat man schonmal eine gute Grundlage.

Der Vorteil bei Cubase wäre: Du kannst für rund 15 Euro plus Versand bei ppv-medien.de eine LE-Version kaufen und diese oft für ca. 50 Euro auf die sonst 100 Euro teure Elements-Version anheben.
Die Firma Steinberg (Cubase) hat die VST-Technologie entwickelt. VST = Virtual Studio Technology.

VSTi steht mit dem "i" dann für virtuelle Instrumente.


Damit besteht eine Schnittstelle, in Cubase (oder anderen Programmen die VST können), zum Beispiel andere Software-Instrumente von anderen Herstellern zu laden, um über z.B. Midi-Keyboard einen Steinway-Flügel, ein Orchester oder E-Gitarren, Bässe, Synthies oder sonstiges Instrumentarium in Echtzeit zu spielen und aufzunehmen.

Genauso kann man mit der VST-Schnittstelle Effekte anderer Hersteller laden und benutzen (z.B. Halleffekte, Kompressoren, Equalizer uvm.)
Einige nennen das dann VST-FX (also Effekte).

Eine externe Soundkarte (USB-Audiointerface) ersetzt i.d.R. die interne Soundkarte des Rechners und erweitert Dein System um:

Anschlüsse für professionelle Mikros
Anschluss für E-Gitarre/ E-Bass
Midi-Keyboards u.a.
Anschlüsse für Boxen und Kopfhörer.

An das Interface werden dann auch logischerweise die externen Boxen und Kopfhörer angeschlossen.
Das Interface ist dann Aufnahme und Wiedergabezentrale (Hardware-technisch).

In der DAW-Software stellt man dann einmal das Interface als Audiogerät ein und sagt dem Programm, welche und wieviele physikalisch vorhandenen Audio- und Midi-Schnittstellen zur Verfügung stehen.
Dann legt man ein neues Recording-Projekt an und teilt dem Programm mit, welches Software-Instrument zum Einspielen geladen werden soll.
Ebenso kann man Audio-Spuren anlegen, um z.B. Mikrofonsignale aufzunehmen.

Alle aufgenommenen Spuren kann man anschliessend separat bearbeiten, mischen* und den Song als Audiomaterial (z.B. MP3 oder WAV) exportieren.
Und da die DAW-Programme schon ein virtuelles Mischpult* eingebaut haben, brauchst Du wahrscheinlich Dein Behriger-Mischpult nicht mehr!

In der DAW stehen meistens schon pro Spur Equalizer, Kompressor usw. zur Verfügung.

HTH
 
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Alex Turner
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Ein anderes Interface würde Sinn machen, wenn Du was mit einem Mikro aufnehmen willst. Oder Gitarre o.a.

Cubase Elements hat schon einiges an Board, die EDU-Version davon, wenn Du auch EDU-berechtigt bist. ;)

Das Behringerpult brauchst Du für Deine Zwecke nicht zwingend, also aussen vor lassen! :cool:
 
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Hallo Alex
Herzlich Willkommen im Forum :hat:

@Trommler53842 hat dir ja schon sehr gute Ansätze gegeben. Dein jetziges Equipment ist im Prinzip kaum zu gebrauchen.
Kleiner Tipp...."Steinberg UR22 MK2" inkl. Steinberg Cubase AI Software. Die beiliegende Cubase Version sollte für deine ersten Schritte vollkommen ausreichen.
 

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